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BeitragVerfasst: Do 13. Nov 2014, 02:37 
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Zwei unlängst erschienene Berichte über die Szene,
Besonders interesant: Die Thurgauer zitieren Roger Liggenstorfer
Zitat:
Getarnte Goa-Party verboten
Das Oberamt des Sensebezirks hat die Bewilligung für eine Goa-Party verweigert. Die Veranstalter hatten diese als Geburtstagsfest getarnt.

Im Bösinger Weiler Noflen hätte ein dreitägiges Geburtstagsfest stattfinden sollen. Weil der Organisator über 100 Leute erwartete, beantragte er beim Oberamt des Sensebezirks eine Bewilligung. «Das kam uns seltsam vor», sagt Oberamtmann Nicolas Bürgisser. Die Polizei recherchierte und fand heraus, dass das geplante Fest eine Goa-Party wäre. An diesen Partys konsumieren viele Besucher Drogen, oft in Form von Ecstasypillen.

Der Organisator gab zu, dass kein Geburtstagsfest, sondern eine Goa-Party stattfinden sollte. «Wir haben ihm die Bewilligung verweigert», sagt Oberamtmann Bürgisser. Er erinnert sich an eine solche Party, die in Düdingen stattgefunden hat. Bei einem Kontrollbesuch hätte er und die Polizei viele unter Drogen stehende Partygänger angetroffen und «sehr viel Material» beschlagnahmt. Der Oberamtmann schliesst nicht aus, dass die Goa-Partygänger sich nun einen anderen Standort suchen werden.

http://bo.bernerzeitung.ch/region/freiburg/Getarnte-GoaParty-verboten/story/19932168
...und...
Zitat:
Aufruhr im Goa-Land
Psytrance-Szene

In Vorarlberg fährt die Polizei einen härteren Kurs gegen Goa-Parties. Die Veranstalter pochen auf ihr Versammlungsrecht.

Eigentlich wollte Marcel Melbinger nur ein Vereinstreffen organisieren. Eine «kleine Privatveranstaltung mit engsten Bekannten», sagt der 26jährige Hohenemser. Oberhalb seiner Heimatstadt, auf einem Kiesplatz im Gebiet Schuttannen, hätte die Party seines Vereins «Modern Art and Music» stattfinden sollen. Man habe die Erlaubnis der Pächter eingeholt, die Gemeinde informiert und Miet-WCs organisiert. Feuer wäre verboten gewesen, und «ab vier Uhr morgens hätten wir die Musik leiser gemacht», sagt Melbinger.

Doch die Goa-Party in Hohenems wird nicht stattfinden. Die Pächter haben ihre Meinung geändert, laut Melbinger, weil die Polizei sie eingeschüchtert habe. Jetzt ist Melbinger sauer. «Wir sind ein friedliches Volk. Wir wollen als Kulturverein integriert werden und uns nicht im Wald verstecken!»

Gegen die elektronische Musik
Auch Bernhard Amann ist sauer. Der Hohenemser Stadtrat und Sozialarbeiter spricht in einer Medienmitteilung von «Verdacht eines Amtsmissbrauchs» und Verstössen gegen die Menschenrechte und gegen das Vereinsgesetz. Ihn stört vor allem ein Schreiben der Landessicherheitsdirektion, das vor ein paar Tagen an alle Vorarlberger Gemeinden gegangen sei und gemäss Amann «jede Veranstaltung, die etwas mit elektronischer Musik und/oder psychedelischer Dekoration zu tun hat, zu untersagen ist». Als Begründung würden Sicherheitsbedenken und Drogenmissbrauch genannt.

Die Trance als Ziel
Im Visier der Behörden ist konkret die Goa-oder Psytrance-Szene. Deren Anhänger treffen sich am liebsten im Sommer unter freiem Himmel, stellen DJ-Pult und Lautsprecher auf und feiern ein, zwei Nächte lang durch, ohne Unterbruch. Gespielt wird vor allem Psychedelic Trance (kurz Psytrance) oder Goa-Trance, eine schnelle Form von Techno mit monotonen Bässen und psychedelischen Klangeffekten. Alles an diesen Parties ist darauf ausgerichtet, dass die Besucher in Trance geraten: Die gleichförmig pumpende Musik, die aufwendigen, fluoreszierenden Dekorationen, die offene und zwanglose Atmosphäre. Nicht wenige Besucher helfen mit synthetischen Drogen nach, deshalb waren und sind Psytrance-Parties der Polizei ein Dorn im Auge.

«Die Goa-Bewegung und Drogen beeinflussten sich von Anfang an gegenseitig», schreibt Roger Liggenstorfer vom Zürcher Nachtschatten Verlag im Standardwerk «Goa – 20 Jahre Psychedelic Trance». Doch Goa-Parties mit Drogenparties gleichzusetzen, sei «zu einfach und dient in erster Linie dazu, die Szene zu diskriminieren». Auch der Hohenemser Marcel Melbinger winkt ab. «Drogen kann man auch an Rockkonzerten oder in der Disco bekommen.» Er betont den künstlerischen Aspekt der Goa-Parties: «Für uns ist das eine Lebenseinstellung. Wir treffen uns, um gemeinsam neue Ideen zu verwirklichen.»

Zwischen Job und Ekstase
In den 80er-Jahren bestand die Goa-Szene aus Hippies und Aussteigern, die am Strand von Indien nächtelang durchfeierten. Heute gibt es auch in der westlichen Welt viele «Goanauten», die zwischen Weekend-Ekstase und Wochenjob pendeln. «Das sind normale Leute, die unter der Woche funktionieren und einfach am Wochenende Party machen wollen», sagt Bernhard Amann. Er versteht nicht, wie man einerseits Goa-Vereine behördlich bewilligen könne, ihren Mitgliedern anderseits aber nicht erlaube, sich zu treffen: «Das ist absurd.»

http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/ostschweiz/tb-os/Aufruhr-im-Goa-Land;art120094,2636565

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BeitragVerfasst: Mo 17. Nov 2014, 02:37 
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Hab erst jetzt gesehen das der zweite Bericht schon etwas älter ist - hups.
Trotzdem - lustig, wenn auch nicht representativ finde ich immer die Kommentare.
Die sind ja meist noch sehr postitiv eingestellt, gegenüber der Szene. Ob das wohl Veranstalter
sind welche Öffentlichkeitsarbeit betreiben?

Sehr amüsant finde ich persöhnlich das die BZ den Veranstalter schlecht hin zu stellen versucht,
obwohl der ja anscheinend sofort zugab um was für eine Party es sich handle.
Ich find das nur immer wieder recht verbohrt, in Zürich gibts ja seit unlängst diese Partybewilligung
für jugentliche, von sowas scheint man in Bern jedoch leider noch meilenweit entfernt zu sein!

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BeitragVerfasst: Mo 17. Nov 2014, 07:27 
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Zitat:
Ich find das nur immer wieder recht verbohrt, in Zürich gibts ja seit unlängst diese Partybewilligung
für jugentliche, von sowas scheint man in Bern jedoch leider noch meilenweit entfernt zu sein!

Auch in ZH gibts Auflagen.
Zitat:
Die Hiobsbotschaft kam am frühen Freitagabend, nur wenige Stunden vor dem geplanten Start der Party: «Die Polizei meldete sich bei mir telefonisch und beschied mir, sie müssten mit uns reden», sagt der Veranstalter der Maxxximal Outdoor, der seinen Namen nicht im Bericht lesen will. Kurz darauf erhielt er eine schriftliche Bestätigung, wonach ihnen die Bewilligung für die Party auf der Allmend entzogen wird.

«Das war für uns der Horror – der Techniker wollte gerade die Soundanlage abladen», sagt der Veranstalter. Doch nicht nur das: Man habe DJs gebucht, Personal organisiert, Alkohol eingekauft. «Ein massiver Verlust für uns.» Dabei führe man regelmässig Outdoor-Partys mit Bewilligung durch. «Nie gab es Probleme mit der Polizei, schon gar keine Gewaltvorfälle – und jetzt das.»

www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/15650887

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BeitragVerfasst: Mo 17. Nov 2014, 15:43 
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Hmhh, hab ich gelesen, glaub sogar was dazu geschrieben,
rotzdem sind wir ''hier'' anscheinend noch nicht mal soweit das man sich soetwas auch nur durch den Kopf gehen läst.
Klahr man könnte jetzt erfolgreich argumentieren dass sei schlimmer wenn man sich als Veranstalter in falscher Sicherheit wiegt, da man alles ''abgesegnet'' bekam und dann die ganze Sache doch wieder gekippt bekommt.

Ich persöhnlich finde es jedoch immer noch besser wenn die Behörden, überhaupt mal signalisieren, das eine Bereitschaft, ein Entgegenkommen grundsätzlich möglich wäre eine nicht primär Konsum (nicht Drogen ;) ) und Gewinn orientierte Party zu erlauben.
Statt einfach nur alles was am entferntesten mit 'diesen komischen Jugentlichen non-profit Parties' zu tun hat zu Stigmatisieren.

Aber wie gesagt besser klein und Oho im versteckten, mit möglichst wenig Lärm (so, jetzt über die Waldgrenzen hinaus meine ich) und Aufmerksamkeit und ohne Abfall.
Immer noch besser.

Aber es geht halt ums Prinzip dass möglich und 'Legal' sein sollte was niemandem schadet.

Für die Veranstallter der von dir genannten Party auf jeden Fall scheisse, egal was da sonnst noch war mit erschlichener Bewilligung usw!!!

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BeitragVerfasst: Mo 17. Nov 2014, 18:22 
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was ich meinte was das es in ZH einfach auch Auflagen gibt - und die sind eigenltlich für ein unkomerziellen Zweck gedacht für junge Leute.
Es geht ja da nicht nur um GOA Partys und ich denk auch das es nicht um Partys geht die 24h+ durchgehend durchbrätschen sollen.

Zitat:
- Jugendliche und junge Erwachsene (im Alter zwischen 18 und 25 Jahren) müssen ihre Party mindestens acht Tage vor der Durchführung telefonisch bei der städtischen Anlaufstelle anmelden. Die Anlaufstelle ist per Telefon unter der Nummer **** erreichbar.
- Eine klar bezeichnete Person übernimmt die Verantwortung für die Durchführung der Party.
- Die Partys dürfen nicht kommerziell sein, Teilnehmendenzahl max. 400 Personen.
- Der Ort muss geeignet sein (beispielsweise keine Störung des privaten oder des öffentlichen Verkehrs, keine übermässigen Lärmstörungen).
- Die Party-Örtlichkeit ist so zu verlassen, wie sie angetroffen wurde (beispielsweise keine Abfälle, keine Schäden).

http://www.stadt-zuerich.ch/content/pd/de/index/das_departement/medien/medienmitteilung/2012/april/120302a.html

ich bin auch dafür das es genau diese Möglichkeit gibt für junge Leute.
Ich bin dagegen das sich eine Szene diese Möglichkeit einverleiben will und gefahr läuft diese Möglichkeit durch übertriebenes Tun zu verspielen.

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BeitragVerfasst: Mi 19. Nov 2014, 16:48 
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Ich versuche generell möglichst alles in einem grösseren Kontext zu sehen, nicht nur wie's für mich zutrifft.
Etwas wo ich vielen ankreide das sie ebendies nicht tun.
Ich habe deshalb bewusst nicht 'Goaparty' geschrieben, zumal ich auch die ''Goaparties'' und Leute die diese besuchen nicht als homogen bestimmbare Szene anschaue.

Es ist halt nun mal so das Gesetze gemacht werden müssen weil's eben immer ein paar gibt für die nicht ganz so klar ist wie man sich zu benehmen hat, resp. mit Sachen die einem gegeben wurden bewusst und respektvoll umzugehen hat.

Insofern machen Auflagen ja schon sinn, eben damit es auch in einem vernünftigen Rahmen abläuft.
Was ich halt sagen möchte ist das 'man', in diesem sinne die Behörden, dies den Jugendlichen in Zürich anscheinend zutraut, während andernorts das Nachtleben ofiziell, symbolisch zu Grabe getragen wird. (Respektive im falle von Thun ja schon längst tot ist, noch ein bisschen zuckt und so..)

Im Fall der Zürcher ''Jugendbewilligungen für Outdoor-Partys im öffentlichen Raum'' scheint mir, wenn ich den von dir geposteten Link so durchlese, das diese Spielräume recht fair definiert sind. 400Pers., keine Abfälle, sorge tragen - Cool!!

Was es um so tragischer macht wenn der Rahmen scheinbar überreitzt wird.
Ich denke/hoffe nicht das dies das sonst ja scheinbar gut ankommenden System mit den Bewilligungen in Gefahr bringt.
Oder wie schätzt du das ein?
Auch die Exekutive weiss das es bei allen ein paar schwarze Schafe dabei hat.
Oder denkst du das dann irgendwann mal die Retourkutsche kommt im sinne von: Wir haben's versucht, ihr habt's vergeigt, schaffen wir es halt wieder ab?

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BeitragVerfasst: Mi 19. Nov 2014, 18:21 
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Der Fragensteller hat geschrieben:
Im Fall der Zürcher ''Jugendbewilligungen für Outdoor-Partys im öffentlichen Raum'' scheint mir, wenn ich den von dir geposteten Link so durchlese, das diese Spielräume recht fair definiert sind. 400Pers., keine Abfälle, sorge tragen - Cool!!

Was es um so tragischer macht wenn der Rahmen scheinbar überreitzt wird.
Ich denke/hoffe nicht das dies das sonst ja scheinbar gut ankommenden System mit den Bewilligungen in Gefahr bringt.
Oder wie schätzt du das ein?
Auch die Exekutive weiss das es bei allen ein paar schwarze Schafe dabei hat.
Oder denkst du das dann irgendwann mal die Retourkutsche kommt im sinne von: Wir haben's versucht, ihr habt's vergeigt, schaffen wir es halt wieder ab?

Ich denke das es sich dabei um eine unkomerzielle Party von jungen Leuten handeln soll. Bei der Dauerbeschallung durch die Nacht, die eigentlich bei Goas zum Standard gehören, seh ich, je nach Anlage die auf dem Platz steht, Probleme. Fairer weise komuniziert man mMn klar und deutlich was man vor hat.
Es geht wirklich um die Grösse und was man vor hat. Und je nach dem wäre eine normale Bewilligung vorzuziehen. Wenn ich mir so den Partykalender im Sommer ansehe hab ich auch das Gefühl das dies durchaus möglich ist ;)

Ich denk auch nicht das man nun anhand von Ausreisern irgendwann vor hat das Ganze begründet wieder abzuschaffen.
Gemäss den Auflagen sollten die Wenigsten etwas von diesen Partys mitbekommen ;)

Das Thema wird mir auch ein wenig zu durchmischt.
Einerseits gibts Vorurteile welche im einen Kanton zu Problemen bei Bewilligungen führen. Der Schnittpunkt zum anderen Thema ist für mich nur, dass es im anderen Kanton ohne Vorbehalte zur Musikrichtungen unkomerzielle Outdoorpartys für junge Leute gibt wenn die Auflagen eingehalten werden.

Bei den Vorurteilen ist dann immer die Frage woher kommen sie, sind sie gerechtfertigt, wie sieht die "Erfahrung" der Behörden aus und wie liberal ist man grundsätzlich dort.

Zitat:
zumal ich auch die ''Goaparties'' und Leute die diese besuchen nicht als homogen bestimmbare Szene anschaue

Was ich im ganzen Spektrum der technoiden "Szene" so sehe - keine "homogene" Masse, jedoch muss Zürich auch nur einmal im Sommer auf die Abwasserwerte schauen und 1+1 zusammenzählen. ;)
und in Zürich geht man vielleicht locker damit um, in St. Moritz zur Hauptsaisson auch und ich denke es ist kein Verlustgeschäft ;)
In Zürich mag da auch verkraftbar sein wenn bis zu 400 Jugentliche irgendwo unkomerz unter der Autobahnbrücke feiern. In St. Moritz dann schon wieder weniger ;)
und wenn man in Bern das nicht will wird das irgendwo Gründe haben beim Plus über dem Strich und dem schlicht und einfachen "nicht haben wollen".

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