mysticalforum • Thema anzeigen - Abomination - Planet X [3D Vision Records]
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BeitragVerfasst: Mi 23. Apr 2008, 07:43 
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Im März 2008 war es soweit. Die Jungs von Abomination brachten ihr zweites Album auf den Markt! Planet X heißt das gute Stück. Saar Davidov und Eyal Gershon haben sich zwei Jahre für ihren Release Zeit gelassen. Für die Abominationdurstigen gab es aber immer wieder einzelne Tracks auf Compilations wie der Exploding Man. Die neue Scheibe wartet mit einigem Vielversprechendem auf. So gibt es neben Gitarren, satten Drums und psychedelischem Effektgewitter einige Kooperationen mit alt bekannten Artists wie Azax Syndrom und Painkiller. Auf der Yabai Homepage wurde die CD auch schon lange als absoluter Burner angekündigt. Na, wenn mein Lieblingslabel dass schon sagt!? Ich bin gespannt und werf die Scheibe in den Player:

1. No Comission Schön smooth führt der Track in die nächste psychedelische Stunde. Aber schon nach kurzer Zeit kracht es ordentlich aus den Lautsprechern. Treibend klopfende Bässe begleitet von typischem Psygeschrubbe machen schnell klar in welche Richtung die CD sich bewegt.

2. Faceoff Da wird doch gleich eine ordentliche Portion Psy oben drauf geschlagen. Es wummert, quietscht und schiebt. Herrlich. Selbst der melodiöse Anteil gegen Ende des Tracks ist verkraftbar. So mag ich Sound!

3. Medejin Der Bass wird wieder wesentlich "heller" und steht mehr im Vordergrund als beim Vorgänger. Beim durchhören fällt mir auf, dass der trancige Anteil sehr hoch ist. Sehr viele sphärische Klänge. Gut gefällt mir der die Steigerung am Ende. Da will man doch gleich auf die Tanzfläche hüpfen.

4. Hunt Again Ein Remix des Tracks "The Hunt" vom Album "Enemy Within". Ich muss ehrlich sein und gestehen, dass mir das Original gar nicht mehr in Erinnerung war. Als ich aber den Track hörte, kamen sofort Fragmente aus vergangenen Outdoor- Partynächten hoch. Erinnern konnte ich mich besonders wegen der Quietschparts. Gefällt mir nicht so gut. Am Ende ist es mir einfach zu melodiös.

5. Vortex Ziemlich viel Ähnlichkeit zum Vorgänger- Track. Ruhiger, sich ständig steigernder Aufbau, sehr melodisch mit zwirbelnden Steigerungen und einem typischem Full On Ende.

6. Exploding Man Den Track kennen die aufmerksamen Zuhörer ja bereits aus einer vergangenen Sendung, als ich die V.A. Exploding Man vorstellte. Keine vielen Worte einfach gut!

7. Planet X Der Track zum Album macht keine Anstalten vom bisherigen Gesamtbild abzuweichen. Viel Melodie und dafür ein eher sparsamer Einsatz klassischer Psygeräusche.

8. Fallen RMX Und noch ein Remix vom alten Album. WOW, was für ein Bass. Da schiebt es mich doch gleich vom Rechner weg. Druck hat das gute Stück ohne Ende. Schöne Abwechslung nach den zwei letzten Tracks. Die Steigerung am Ende macht den Track dann richtig rund. Mit dem psychedelischen Einschlag der Melodie (sehr monoton) und der Geräuschkulisee wirkt das Ganze sehr ausgereift. Schöner Track!

9. Jekyll and Hyde Gleich ein neuer Bass hinterher. Über zu undifferenzierte Bässe kann ich bei diesem Album wirklich nicht klagen. Die schruppige, dunkle Melodie zaubert mir auch zugleich ein Lächeln aufs Gesicht. Leider verliert der Track seine düstere Stimmung nach drei Minuten und wechselt von der Nacht zum Tage. Trotzdem ein gutes Gesamtbild.

10. Distorting Substance Beim Lauschen des Tracks verzerrt es mir gleich am Anfang. Die Stereoeffekte gefallen mir super! Der anschließende Bass jagt meine Beine und auch meine Finger schreiben tippen im Takt auf die Tastatur. Was da aus den Lautsprechern kommt ist feiner kraftvoller Full-On, vor allem Ende.

Fazit: Ich bin ein wenig gespalten. Die treibenden und variierenden Bässe des Albums rufen bei mir echt Jubelstimmung hervor. Auch gefallen mir sehr viele der verschrobenen Psyelemente. Weniger gefällt mir das klassische Aufbau Schema der Tracks. Teilweise konnte man wirklich voraus ahnen was als nächstes an kommt. Trotz meines Einwandes gefällt mir die Scheibe ziemlich gut.
Meine Favoriten sind "Exploding Man" und der "Fallen RMX".
An Wort noch an die Full-On Liebhaber unter euch. Reinhören in die Scheibe lohnt sich!

Gruß Flo (Sordral)

Mehr und ältere Reviews gibt es auf der Klanganomalie Homepage

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