Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

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BuddhaNature
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von BuddhaNature »

tripeltrapel hat geschrieben:Was mi eifach immer stinkhässig macht isch wenn die ja achso ihgfleischte "Goaner" mit ihrne aladinhosä, dreadlocks etc. so düen u würked als währeds voll die Naturliebhaber u das ganze getue de aber ei Bierfläsche u zigistummel nachem andere in Wald schiessä!!
finde es noch interessant wie man menschen aufgrund ihres aussehens kategorisieren und be-urteilen kann.

oder hab ich das nicht mitbekommen, dass es verhaltensvorschriften für gewisse frisuren/kleider gibt?
falls ja...
- all ihr glatzköpfe und kurzhaartypen... : seid nicht so rechtsextrem und urteilend über "andere"
- all ihr blondinen... : versuchts mal mit denken
- und all ihr... ](*,)

find es wirklich noch spannend nach welchen kriterien man menschen ver-urteilt. sobald man aus dem norm-rahmen fällt, kriegt man ne etikette.
oder erklärt mir mal wie man so tun würde als wär man naturlieb.
KeiFantasieFürName hat geschrieben:Das isch sone härzige Thread...

Ihr brünzlet ufnes Füürli während demm dr Wald brännt :)
wer den rappen nicht ehrt, ist den franken nicht wert, oder kleinvieh macht auch mist.
drum sag ich jetzt grad nichts zum thema... denn es ist ja sowieso alles scheissegal /grim
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Fallen Angel 3
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von Fallen Angel 3 »

hä? also müssen leute mit hippie klamotten ihri zigistummel nicht NICHT wegwerfen, weil man das von ihnen erwartet (dass sie sie nicht wegwerfen), wegen den klamotten? oder wie jetzt?
/pfeil nöddruschum?

@Keifantasiefürnäme
gotcha.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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jim_knopf
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von jim_knopf »

KeiFantasieFürName hat geschrieben:Das isch sone härzige Thread...

Ihr brünzlet ufnes Füürli während demm dr Wald brännt :)
Wenn jede im Bereich vo sine Möglechkeite s beste ged, hemmer en perfekti Wält!

Aber so lang die meiste ned emol begriffed, worom sie ehre Möll ned eifach settid i Wald schmeisse, semmer wiit devo ewäg ond entfärned üs emmer no witer devo ewäg.
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tripeltrapel
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von tripeltrapel »

BuddhaNature hat geschrieben:
tripeltrapel hat geschrieben:Was mi eifach immer stinkhässig macht isch wenn die ja achso ihgfleischte "Goaner" mit ihrne aladinhosä, dreadlocks etc. so düen u würked als währeds voll die Naturliebhaber u das ganze getue de aber ei Bierfläsche u zigistummel nachem andere in Wald schiessä!!
finde es noch interessant wie man menschen aufgrund ihres aussehens kategorisieren und be-urteilen kann.

oder hab ich das nicht mitbekommen, dass es verhaltensvorschriften für gewisse frisuren/kleider gibt?
falls ja...
- all ihr glatzköpfe und kurzhaartypen... : seid nicht so rechtsextrem und urteilend über "andere"
- all ihr blondinen... : versuchts mal mit denken
- und all ihr... ](*,)

find es wirklich noch spannend nach welchen kriterien man menschen ver-urteilt. sobald man aus dem norm-rahmen fällt, kriegt man ne etikette.
oder erklärt mir mal wie man so tun würde als wär man naturlieb.
So han i das au garned gmeint, i han mi da lediglich uf es bispiel gstüzt wo mir in erinnerig blibä isch;
chürzlich anere party ide krienseregg, genial schöni waldstell u grundsätzlich mega liebi lüüt ume xi.. und vorallem au lüüt wo dena würked als haltens doch öpis vode natur bzw. wüssed wie demit umspringe, han mi evt chli unglücklich usdruckt im erste post.. anyway.. aber denn schmeissens all ihri bierfläsche, zigistümmeli und restliche müll eifach so in wald.. ](*,)
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer herausfindet, warum und wozu das Universum da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
Es gibt eine andere Theorie, die besagt, dies sei schon lange geschehen.
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BuddhaNature
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von BuddhaNature »

@tripeltrapel... krienseregg... evtl. sogar diese hier?:
viewtopic.php?f=26&t=16292&st=0&sk=t&sd=a
hab mich glaub's auch schon zu genüge in dem thread darüber ausgelassen.

es wurde ja schon viel gutes erwähnt in diesem thread. veranstalter sowie besucher sollten den platz gut auswählen und sauber verlassen.
ob es ein widerspruch ist?
natürlich leiden gewisse tiere und pflanzen unter den bedingungen einer party. trotzdem tanze ich gerne im wald und unterstütze somit diese events.
man könnte ja auch den waldteil abholzen und dort eine indoor halle hinbauen -> dann wäre es nicht mehr outdoor ;)
aber ich hab einfach mehr freude im wald als im wolkenkratzerdschungel.

mir persönlich geben diese waldpartys auch ein grösseres verantwortungsbewusstsein gegenüber der umwelt. und manchmal denke ich viele leute gehen viel zu wenig in die natur und kennen diese gar nicht mehr so.
und was kann man vertrauen ausser der natur?
die kids spielen doch heute lieber vor der playstation als draussen.

das mit dem wegwerfen könnte vermutlich wegen indoor partys so sein. auf party konditioniert und sich zuwenig bewusst wo man sich aufhält, dass hier kein saubermann nach dem event mit dem wischmob unterwegs sein kann.

die partys sollten aber nicht illegal sein. denn es macht durchaus sinn bewilligungen von örtlichen menschen zu holen die sich dort besser auskennen. die in krienseregg war ja auch bewilligt.
und wenn wir es wirklich nicht alle schaffen die verantwortung an outdoorpartys zu tragen... dann wundere ich mich nicht weshalb diese nicht mehr bewilligt werden. dann bin ich auch dagegen überhaupt sowas zu unterstützen. dann sollte es nur noch mc donalds partys geben, wo man seinen müll einfach wegwerfen kann, weil die ja sowieso stetig aufräumen müssen.

und wenn man jemand beobachtet der achtlos zeugs auf den boden schmeisst, kann man dies doch vor seiner nase auflesen, oder ihn/sie sogar bitten dies selber zu tun.
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tripeltrapel
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von tripeltrapel »

BuddhaNature hat geschrieben:@tripeltrapel... krienseregg... evtl. sogar diese hier?:
viewtopic.php?f=26&t=16292&st=0&sk=t&sd=a
hab mich glaub's auch schon zu genüge in dem thread darüber ausgelassen.

es wurde ja schon viel gutes erwähnt in diesem thread. veranstalter sowie besucher sollten den platz gut auswählen und sauber verlassen.
ob es ein widerspruch ist?
natürlich leiden gewisse tiere und pflanzen unter den bedingungen einer party. trotzdem tanze ich gerne im wald und unterstütze somit diese events.
man könnte ja auch den waldteil abholzen und dort eine indoor halle hinbauen -> dann wäre es nicht mehr outdoor ;)
aber ich hab einfach mehr freude im wald als im wolkenkratzerdschungel.

mir persönlich geben diese waldpartys auch ein grösseres verantwortungsbewusstsein gegenüber der umwelt. und manchmal denke ich viele leute gehen viel zu wenig in die natur und kennen diese gar nicht mehr so.
und was kann man vertrauen ausser der natur?
die kids spielen doch heute lieber vor der playstation als draussen.

das mit dem wegwerfen könnte vermutlich wegen indoor partys so sein. auf party konditioniert und sich zuwenig bewusst wo man sich aufhält, dass hier kein saubermann nach dem event mit dem wischmob unterwegs sein kann.

die partys sollten aber nicht illegal sein. denn es macht durchaus sinn bewilligungen von örtlichen menschen zu holen die sich dort besser auskennen. die in krienseregg war ja auch bewilligt.
und wenn wir es wirklich nicht alle schaffen die verantwortung an outdoorpartys zu tragen... dann wundere ich mich nicht weshalb diese nicht mehr bewilligt werden. dann bin ich auch dagegen überhaupt sowas zu unterstützen. dann sollte es nur noch mc donalds partys geben, wo man seinen müll einfach wegwerfen kann, weil die ja sowieso stetig aufräumen müssen.

und wenn man jemand beobachtet der achtlos zeugs auf den boden schmeisst, kann man dies doch vor seiner nase auflesen, oder ihn/sie sogar bitten dies selber zu tun.
Richtig, genau diese Party meinte ich.

Wie gesagt, ich habe mich lediglich etwas unglücklich formuliert.
An der besagten Party war eine Gruppe von etwas jüngeren Partygästen unterwegs welches ihr Lager eher hinter bzw. am Ende des Dancefloors aufgestellt hatten. Diese sahen wirklich danach aus als wären sie oft und vorallem gerne in der natur und wüssten, wie man sich im walde benimmt.. jedoch warfen sie permanent ihre ausgetrunkenen bierflaschen weg, spickten ihre zigistümmel in der gegend rum etc..
sorry dass ich da so persönlich wird jedoch musste ich das nun so loswerden..
und warum ich da ins schriftdeutsche wechselte weiss ich auch nicht..
Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer herausfindet, warum und wozu das Universum da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
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mäsi
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von mäsi »

http://www.facebook.com/#!/psyradio


Nehmen füllt die Hände - Geben füllt das Herz.



Der Geist der WAHRHEIT und der Geist der Lüge
ringen miteinander im HERZEN des Menschen,
mit WEISHEIT und Dummheit.
Und wenn ein Mensch WAHRHEIT erwirbt,
so wird er die Dunkelheit meiden.
( (( {-_{-_-}_-} )) )
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

so wie die frage im threadtitel formuliert ist, muss man mit "ja" antworten, alles andere ist schönmalerei. weniger wegen abfall oder trampelschaden, mehr wegen dem lärm. was glaubt ihr, wie den tieren (denkt auch mal an die vögel) diese musik reinkommt? anders als uns menschen muss diese musik (mit den tief vibrierenden, ohrenbetäubenden beats, den klirrenden, hochfrequenten tönen und dem hektischem geduddel) den tieren als pures chaos vorkommen. chaos verursacht panik und stress. dazu kommt, dass jede art anders auf lärm reagiert. einige arten kommen gut damit klar, andere arten werden schon von einem einmaligen lärmereignis weit weg vertrieben und kommen auch nicht wieder. das kennt man vor allem von bestimmten vogelarten, die da sehr emfindlich sind und nur noch in den tiefsten kernzonen unberührter wälder brüten. wenn ich mir jetzt überlege wie weit unsere geliebten parties gehört werden (besonders in den bergen) dann frage ich mich schon ob das gut sein kann...
ich behaupte jetzt mal, dass emoto's wasserkristalle nach der beschallung mit "psytrance" ungefähr so aussehen würden wie die des londoner abwassers oer nach der beschallung mit heavy metal... egal wie kitschig, egal wie melodiös, die frequenzen sind grossteils hart, scharf und unnatürlich... sägezahn und so ; )

fazot: wir sollten draussen lieber klassische konzerte veranstalten!
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von Fallen Angel 3 »

naja... autobahnen sind dann wohl doch schlimmer...
aber es ist ja immer einfacher den fehler nur bei sich selbst zu suchen... :lol:
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
( (( {-_{-_-}_-} )) )
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

ja, FA, und noch schlimmer als autobahnen sind städte! und noch schlimmerer als städte sind metropolen! und noch viiiel viiiel schlimmererer sind bomben und krieg und der wahnsinn namens mensch an sich ist das aller aller allllllerrrrr schlimmsterererer der welt, ach was sag ich, des ganzen komsos!!!!

pssst, ich verrate dir was: es geht in wahrheit nur um dich! jawoll, nur um dich selbst und dein gefühl dazu. handle so, dass du frieden hast. und wenn du weiter auf outdoor parties gehst oder sogaaaaaaaaaar irgendwann mal eine autobahn benutzt und dabei frieden verspürst, dann könnte es möglicherweise gar nicht so schlimm und keine todsünde sein ; )
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von Fallen Angel 3 »

Frieden habe ich nicht mehr, seit ich mal irgendwann gemerkt habe, dass ich Mitglied der räuberischsten, zerstörerischsten, sich wie die Insekten vermehrenden Spezies namens Menschheit bin. Seither betrachte ich gewisse Dinge auf eine pessimistische Weise gelassen.

Solange die Gesamtmenschheit:

- wächst
- die Meere vernichtet
- die Wälder vernichtet
- die Tiere vernichtet
- die Wüsten wachsen lässt
- einander mit Co2-haltigen, radioaktiven Waffen umnietet
- sowie mit Biowaffen

Glaube ich nach wie vor nicht, dass es IRGEND eine Rolle spielt, ob IRGEND wer, IRGEND wo eine Party macht. Oder nicht macht. Aber wenn Du unbedingt daran glauben willst, dass die Veränderung eines Einzelnen wie ein Schmetterlingsflügel einen Orkan auslöst, der die Erbsünde der Menschheit: die Lust an der Zerstörung seiner Umgebung, auslöscht, dann tu das. Ich unterstütze das. Schliesslich soll man ja das Prinzip Hoffnung aufrechterhalten. Wenn schon sonst nichts.
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von Traumtänzer »

Fallen Angel 3 hat geschrieben:Frieden habe ich nicht mehr, seit ich mal irgendwann gemerkt habe, dass ich Mitglied der räuberischsten, zerstörerischsten, sich wie die Insekten vermehrenden Spezies namens Menschheit bin. Seither betrachte ich gewisse Dinge auf eine pessimistische Weise gelassen.

Solange die Gesamtmenschheit:

- wächst
- die Meere vernichtet
- die Wälder vernichtet
- die Tiere vernichtet
- die Wüsten wachsen lässt
- einander mit Co2-haltigen, radioaktiven Waffen umnietet
- sowie mit Biowaffen

Glaube ich nach wie vor nicht, dass es IRGEND eine Rolle spielt, ob IRGEND wer, IRGEND wo eine Party macht. Oder nicht macht. Aber wenn Du unbedingt daran glauben willst, dass die Veränderung eines Einzelnen wie ein Schmetterlingsflügel einen Orkan auslöst, der die Erbsünde der Menschheit: die Lust an der Zerstörung seiner Umgebung, auslöscht, dann tu das. Ich unterstütze das. Schliesslich soll man ja das Prinzip Hoffnung aufrechterhalten. Wenn schon sonst nichts.
Ich seh das ähnlich pessimistisch wie du in deiner Aufzählung. Wahrscheinlich ist es eh schon zu spät um gross was zu ändern. Aber damit ich selbst meinen eigenen Frieden habe, versuche ich trotzdem einen Unterschied zur Menschheit als Masse zu machen. Wahnsinnig konsequent bin ich dabei wohl nicht, ich esse immer noch Fleisch, lasse mich je nach ja auch mit dem Auto rumkutschieren (selbst fahren kann ich aber nicht) usw. Aber wenigstens esse ich (sofern ich kann, im Restaurant weiss man teilweise ja nicht wo das Zeug herkommt) keinen Food oder Wein den es hier auch geben würde aber den man vom anderen Ende der Welt eingeflogen hat, trenne meinen Müll usw.

Aber von wegen Parties: ich gehe auch an Outdoor-Parties, nicht oft (liegt aber mehr an mir und nicht am schlechten Gewissen, würde sonst auch mehr gehen wenn ich könnte :D) aber ich finde schon, dass es einen Unterschied macht wo und wie man eine Party mache. In einem Naturschutzgebiet? Ein totales no-go. Müll einfach im Wald oder sonst in der Natur liegenlassen geht ebenfalls gar nicht. Der Unterschied ist für mich einfach, dass die Umgebung direkt von meiner Handlung betroffen ist und nur weil in Japan ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt, hier ne Bierflasche in den Wald schmeissen weils ja eh nicht mehr drauf ankommt, ist für mich ne billige Ausrede für die eigene Faulheit. Und ob die Wasserkristalle bei der Beschallung mit klassischer Musik besser aussehen als bei feinem Goa, wage ich zu bezweifeln. :lol:
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von Fallen Angel 3 »

und nur weil in Japan ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt, hier ne Bierflasche in den Wald schmeissen weils ja eh nicht mehr drauf ankommt, ist für mich ne billige Ausrede für die eigene Faulheit.
das hast du natürlich völlig recht, und ich seh das auch so. und schmeiss auch keine bierflaschen in den Wald. es geht mir dabei aber weniger um das gefühl, damit irgendwas auszurichten, sondern es ist eher so eine art frage der erziehung. "man" macht das einfach nicht. also mach ich's auch nicht. weiss nicht ob leute die ihre bierflaschen in den wald schmeissen, einfach nicht richtig erzogen wurden. könnte sein. könnte auch wieder daran liegen, in welch beschissenem zustand die menschheit nach wie vor ist. aber wenigstens schmeissen wir keinen radioaktiven abfall mehr von schiffen (nur noch durch rohrleitungen) ins meer. is doch fortschritt. wer braucht da noch erziehung...
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von BuddhaNature »

Fallen Angel 3 hat geschrieben:aber wenigstens schmeissen wir keinen radioaktiven abfall mehr von schiffen (nur noch durch rohrleitungen) ins meer. is doch fortschritt. wer braucht da noch erziehung...
yep, schon besorgniserregend so alles in summe. vieles wissen wir verm. nicht mal
http://www.planet-wissen.de/natur_techn ... erview.jsp

denke auch erziehung spielt mit, aber wichtiger finde ich das bewusstsein
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Re: Outdoorparties und Naturschutz - Widerspruch ?

Beitrag von Traumtänzer »

Fallen Angel 3 hat geschrieben:
und nur weil in Japan ein Atomkraftwerk in die Luft fliegt, hier ne Bierflasche in den Wald schmeissen weils ja eh nicht mehr drauf ankommt, ist für mich ne billige Ausrede für die eigene Faulheit.
das hast du natürlich völlig recht, und ich seh das auch so. und schmeiss auch keine bierflaschen in den Wald. es geht mir dabei aber weniger um das gefühl, damit irgendwas auszurichten, sondern es ist eher so eine art frage der erziehung. "man" macht das einfach nicht. also mach ich's auch nicht. weiss nicht ob leute die ihre bierflaschen in den wald schmeissen, einfach nicht richtig erzogen wurden. könnte sein. könnte auch wieder daran liegen, in welch beschissenem zustand die menschheit nach wie vor ist. aber wenigstens schmeissen wir keinen radioaktiven abfall mehr von schiffen (nur noch durch rohrleitungen) ins meer. is doch fortschritt. wer braucht da noch erziehung...
Ja seh ich genau so! Respekt vor den Tieren bzw. der Natur haben mir meine Eltern schon als Kind beigebracht. Wobei ich schon auch irgendwie die Hoffnung habe (wobei Hoffnung übertrieben ist, ist wohl mehr ein Traum ;)), dass irgendwann mal alle so denken und sich deswegen was verändert. Aber das sind wohl mehr die vererbten Hippie-Gene die in mir sprechen... /happy
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