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 Betreff des Beitrags: Wann ist man ein Mann?
BeitragVerfasst: So 10. Jan 2016, 10:26 
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„Sei ein Mann“
Ich glaube fast jeder Junge der erwachsen wird hat diesen Satz schon gehört. Er kommt in der Regel von anderen Männern und wird in einem Tonfall gesagt der „sei ein RICHTIGER Mann“ meint.

„Sei eine richtige Frau“. Klingt doch irgendwie komisch :-)

Interessant, dass es auf der Welt Kulturen gibt, die zB die erste Periode einer Frau feiern, oder andere Sachen einfach hin nehmen und sagen, dass sie jetzt eine Frau ist.
Bei Jungen ist das anders. Ein Mann wird man nicht einfach so. Jungen müssen sich beweisen. Tage in der Wildnis verbringen, durch kaltes Wasser schwimmen... einige halten die Rektrutenschule oder oder was immer für eine angemessene Mannesprüfung. Entscheidend scheint dabei, dass es etwas unangenehmes sein muss. Schmerzen, Entbehrungen oder andere Strapazen.
Ein Mädchen darf einfach gemütlich eine Frau werden und man strahlt ihr zu „du bist eine Frau geworden“.

Ungerecht?
Ich denke nicht. Wir sind so. Das Grundgeschlecht ist weiblich. Man sieht das an den Chromosomen. XX wird zur Frau, XY zum Mann. Man beachte, dass auf dem X Chromosom viel mehr Information gespeichert ist, als auf dem Y Chromosom. Das Y Chromosom ist auch viel kleiner Ich verstehe nicht viel von Genetik. Es sieht jedenfalls so aus, dass auf dem Y Chromosom gerade die Information drauf ist, um den weiblichen Basiskörper zu einem Mann umzubauen.

Dieses Konzept ist doch genial. Wieso zwei Plattformen pflegen? In der Software ist man auch so. Man hat eine Basissoftware und mach mittels möglichst wenig Parametern beim Kompilieren die Versionen. Oder auf einer Elektronikplatine die Jumper. Eine Platte für alles, je nach Anwendung ein paar Jumper gesteckt. Dinge wie die Brustwarzen bleiben beim Mann erhalten, obwohl er die nie in seinem Leben brauchen wird. Eben wie ein zusätzliches Feature in einem Gerät, dass nicht aktiviert ist, weil es nie verwendet wird.

Man soll jetzt nicht dem Gedanken verfallen, Frauen seien die edleren Wesen, weil das Grundgeschlecht weiblich ist. Ich habe diese Aussage schon gehört und halte sie eher für ein Frustrationsprodukt als für gut überlegt. Das sei am Rande bemerkt.

Mir helfen diese Erkenntnisse ein paar Dinge über Männer und Frauen zu verstehen. Männer können sich nur durch andere Männer definieren und sich als Mann fühlen. Frauen können sich an sich selber orientieren. Sie sind und waren schon immer weiblich. Weder ihr Körper noch ihr Geist durchläuft ein Veränderungsprozess. Es gibt nichts zu verifizieren, ob da aus dem ursprünglichen Körper wirklich das richtige gewachsen ist. Im Falle eines Mannes wird vonanderen Männern quasi verifiziert, ob die Transformation von weiblich zu männlich wirklich mit genug Nachdruck stattgefunden hat. Und in der Tat, es sind offenbar von der Zeugung des Menschen bis zum ende der Erziehung ungefähr zehn Faktoren, die dazu führen, dass eben mehr oder weniger Stark ein männlicher Mensch entsteht.

Das liefert auch eine Erklärung, warum es maskuline Frauen einfacher haben als feminine Männer. Frauen betrachten diesen Aspekt nicht so wie es Männer tun.
Was beim Mannwerden vor sich geht, nennt man in der Soziologie Initiierung. Man(n) muss durch einen Prozess gehen um ein Mann zu sein. Wie bei allen Initiierungen prüft die Gruppe die bestanden hat die Prüfungsleistungen der Neuankömmlinge. Das ist überall so. In der Berufswelt haben wir Schul- und Studienabschlüsse eingeführt, um das zu vereinfachen. Pfadfinder kennen Prüfungen und im Karate muss man sich Gürtel verdienen. Man hat nachher etwas dagegen, wenn diese Zugehörigkeit einfach verschenkt wird. Ein femininer Mann wird nie so recht von den reichlich maskulinen Männern akzeptiert werden. Er würde ihre Reifeprüfung aufheben.

Wirklich interessant ist für mich, wie schön sich diese beiden Werdegänge und die damit verbundenen Prägungen ergänzen. Frauen bilden soziale Netze, die oft mehrere Gruppen übergreifen. Männer bilden eher einen Verbund mit Hierarchie und Struktur. Frauen sind flexibler, Männer sind besser im durchgreifen. Die Mutterliebe ist eher bedingungslos als die Vaterliebe, die erheblich durch gutes Benehmen und Leistungen beeinflusst werden kann. Männer blicken weit voraus, während Frauen auch alles im Augenwinkel noch erkennen können. Das gilt für das Sehen an sich wie für geistige Prozesse. Mädchen wie Frauen sind feinmotorisch besser als Jungen und Männer, dafür sind diese bessere Handwerker. Männer haben ein räumliches und abstraktes Vorstellungsvermögen, Frauen sind im Vernetzen von Fakten besser.

Ich glaube wir Frauen und Männer brauchen einander sehr stark. Und ich finde es schade, dass in unserer Gesellschaft gleichzeitig ein Gleichschalten und ein Trennen stattfindet.
Wenn es nachts um drei im Haus irgendwo komisch raschelt, schicken auch die Emanzen gerne den Mann zum Nachschauen. Wie praktisch sind in solchen Momenten, die Konditionierungen und Mutprüfungen, die Jungen ablegen mussten?

Es wird immer wieder gesagt, dass unsere Welt eine Männerwelt sei. Das stimmt aber nur begrenzt. Man betrachte, dass die Erziehung und die Schule für Jungen ziemlich wenig zu bieten hat. Wie gesagt orientieren sich Männer und Jungen an Männer. Ich habe erklärt wieso. Wie mühsam für die Jungen, dass die Männer fast den ganzen Tag weit weg auf der Arbeit sind. Das ist ein neues Phänomen. Vor der Industrialisierung war die Arbeit im oder vor dem Haus. In den Kitas, Kindergärten und Primarschulen arbeiten fast nur Frauen. Und dann soll man auch noch Dinge wie Schönschreiben und Sprachen lernen machen, was einem durchschnittlichen Jungen eher nicht liegt. Wen wundert es da, dass mehr Frauen als Männer gute Schulabschlüsse machen und später auf dem arbeiten, was sie gelernt haben?

Ich habe auch schon die Aussage gehört, Männer hätten es im Leben einfacher als Frauen. Ich glaube, dass diese Aussage zu undifferenziert ist. Mindestens das Aufwachsen in unserer Welt, dürfte den Mädchen deutlich einfacher fallen, als den Jungen. Wie erklären wir sonst, dass 75% der Selbstmorde von Jungen und Männern begangen werden? Männer verunfallen auch viel häufiger als Frauen. Wie viele Unfälle sind wohl elegant verpackte Selbstmorde?

Auch das sein nur am Rande bemerkt.
Mir helfen all diese Betrachtungen, das Sein von Frauen und Männern und mich selber etwas besser zu verstehen.


Inspirationen und Quellen:
- Vera F. Birkenbihl
- Wikipedia


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann ist man ein Mann?
BeitragVerfasst: Mo 9. Mai 2016, 18:14 
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2B Real hat geschrieben:
„Sei ein Mann“
Ich glaube fast jeder Junge der erwachsen wird hat diesen Satz schon gehört. Er kommt in der Regel von anderen Männern und wird in einem Tonfall gesagt der „sei ein RICHTIGER Mann“ meint.

„Sei eine richtige Frau“. Klingt doch irgendwie komisch :-)



keine ahnung, wann, aber in meinen augen nie. er bleibt immer entweder herrlich dämlich, oder dämlich herrlich. und manchmal sind warmduscher härter als die härtesten kerle. von dem her ist ein clint eastwood in gran torino auf den zweiten blick nur ein jämmerlicher, herrlich dämlicher irgendetwas, verglichen mit einem nicolas cage in city of angels, oder einem tom hanks als forrest gump. und das sind halt auch nur rollen, die sie spielen. die eigene rolle sollte man... also nicht mann #-o im laufe des lebens irgendwie auch ohne wikipedia und vera f. birkenbihl und jenseits des verständnisses von chromosomialen funktionen, sogar ohne verifizierung irgendwelcher Programme... hinkriegen (hört sich männlicher an, als hinbekommen ;) )

ich als selbsternannter frauenvesteher habe eine menge über sie rausgefunden:

es gibt schätzungsweise 4`000`000`000 von ihnen - aktuell auf diesem planeten.
im gegensatz zu mir haben sie manchmal tage - bei mir können es jahre werden.
frauen sollte man kennen, manchmal auch können, manchmal beides gleichzeitig, und manchmal können sie mich mal, ohne mich zu kennen - jedoch eines scheint mir noch wichtiger: "MANN, VERSUCHE NIE; ICH WIEDERHOLE: NIEMALS DIE FRAUEN ZU VERSTEHEN! (manchmal reicht es vollkommen, ihnen etwas liebes zu tun - zum beispiel zwischendurch die füsse massieren - hat wenigstens aussicht auf erfolg)

8-[

_________________
there is nothing real outside our perception of reality


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann ist man ein Mann?
BeitragVerfasst: Di 10. Mai 2016, 11:22 
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noch was zum thema frauen: Egal wie niedlich sie aussehen, denke daran: Es sind raubtiere /ohaa


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann ist man ein Mann?
BeitragVerfasst: Di 10. Mai 2016, 12:46 
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Floria hat geschrieben:
noch was zum thema frauen: Egal wie niedlich sie aussehen, denke daran: Es sind raubtiere /ohaa


Und zwar alle! Ohne Ausnahme!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann ist man ein Mann?
BeitragVerfasst: Mo 6. Jan 2020, 14:14 
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Registriert: Mo 6. Jan 2020, 13:04
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Die Männer sind anfangs irgendwie schwerer im Leben, und sie leben weniger. Vielleicht entscheiden sich Frauen einfach besser für einen Job? In jedem Fall rate ich, hierher zu kommen https://rohrreinigung-molinari.ch/ und zu versuchen, etwas Neues zu entdecken. Es gibt viele Empfehlungen, Rückmeldungen. Lebenssituationen gibt es verschiedene - und gerade hier gibt es Antworten und Tipps


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