Hallo Freunde
Des Anstandes und der Vollständigkeit halber melde ich mich noch einmal in diesem Thread, schliesslich mag ich dieses Forum und achte auch viele Meinungen dessen Mitgliedern. Als erstes möchte ich klarstellen, dass FLAMER ein ziemlich gutes Einfühlungsvermögen in Sachen Alterseinschätzung seiner Forumsfreunde besitzt: 17-jähriges Glöckli ist für mich ein wahres Kompliment. Er hat sich nur um die Hälfte verschätzt, schliesslich bin ich eine 2 x 17 jährige Goa-Oma, die nur Jeans und T-Shirt oder kurze Röcke trägt, weder auf Kaputzen noch Glöcklies stehe (mir aber egal, wenn das jemand anzieht) und dazu noch verdammt bin, alle Goa Parties inkl. den mir sehr angenehmen Freaks dort vor allem zu geniessen als sie zu ächten. Probleme gibt es in jeder Szene. Die gilt es aber grundsätzlich zu beseitigen, statt sie anzuheizen mit Billigstholz.
@Suncollector: Dein Gedicht ist fein. Hast du das selbst kreiert? Dann biste echt gut. Und dies mein ich im Ernst (hier ist ja alles zwei, drei oder vierdeutig. Mir zu mühsam...).
Auch ich mag Gedichte und Prosa sehr. Ich besitze sehr viele davon, weil sie das Leben bereichern.
Ich möchte deshalb, bevor ich mich Morgen wieder mit Freude in eine heisse Party stürze, dem lieben Flamer noch eines vorlegen, damit ihm die Glut nicht ganz ausgeht und er danach ein paar Stücke Holz mehr in sein Feuer legen darf: (Ist nicht von mir pers. gedichtet, ehm.):
DER MALER UND SEIN BILD
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Das Licht erschien, als er in Gelb den Pinsel tauchte,
Die Form entstand, als er mit Blau das Gelb umfuhr,
Ein Feuer wuchs, als er mit Rot ihm Farbe gab.
Mit Grün hielt er in Harmonie das Bild zusammen,
Und auf der Leinwand malter den Baum, das Haus
Mit vielen Menschen und einem Engel über allen.
Und wie der grosse Maler sie stets schöner schuf,
Da wurden lebend sie und grüssten ihren Meister.
Und liebend malte er sie immer reiner,
Bekrönte sie mit Schleiern zarter Farbe.
Und er verlor sich innig in sein Bild,
Vergass die Stadt, in der er lebte,
Vergass die Frau und seine sieben Kinder.
Gemalte Freunde lud er oft zu Tisch
Und schlief, das Bild ans Bett gelehnt, mit ihnen.
Und wie der Maler alt und müde ward,
Und seiner Hand der Pinsel jäh entfiel,
Da trauerten die Malgestalten
Und wollten folgen ihm zum offenen Grab.
Die Leinwand aber hielt sie starr zurück.
Der Engel nur vermochte sich zu lösen,
Und mit dem Maler an der Hand schritt er
Auf steiler Regenbogenbrück' hinan
Ins Wunderland der reinen Himmelsfarben.
H.L. / Uebergänge
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Sodeli - ich wünsche euch allen ein super Weekend mit viel Spass, Sound und Freude. See-ya @ an other thread again
Winke winke