es ist nicht WAS wir tun, sondern WIE wir es tun.
tun wir etwas auch der ich-haftigkeit heraus wird es profan, wird es zum zweck, ist es be-deutungs-los.
tun wir etwas bewusst, aus der selbst-verständ-lich-keit heraus, aus der selbst-ver-wirklich-ung heraus, gibt man ihm einen Sinn, so wird es be-deut-sam.
Die Furcht, die Angst ist ein Teil von uns, ist ein Teil des Selbst, ein Aspekt des Selbst. Es ist un-heim-lich, und wir suchen in unserer heim-lichen "ich" Welt, in unserer geborgenen (da heim) "ich" Welt trotzdem das Un-heimliche, da es uns selbst Ganz macht.
jetzt kann ich sagen ich tue es, Shooter zu spielen, Horrorfilme zu schauen, das Grauen in mein Leben holen um mich abzureagieren.
Das Problem ist wenn ich es für das "ich" tue, das ich abreagiert bin, das ich mich wieder wohler fühle, das ich keine Agression mehr in mir spühre. Ich will etwas los werden. Etwas loswerden das ich genau spühre das es zu mir selbst gehört.
Das loswerden wollen aber macht un-heil, macht un-ganz, ist un-heil-ig. es macht das "ich" "schuldig" (ohne moralvorstellung) so wie wenn wir einatmen dann der Welt noch unser Ausatmen schulden. diese un-heiligkeit, schuldigkeit wieder spiegelt sich in der Welt. Der Spiegel, der uns den Bereich zeigt den wir selbst nicht sehen können in unserer ich-dominierten Betriebsblindheit. spiegel haben eine "eigenschaft" sie zeigen alles "verdreht", so ist die "verdrehung" der materiellen, polaren realität die geistige, einheitliche Wirklichkeit.
mich wunderts und wunderts nicht das Licht, Welle und Teilchen zu gleich ist.
gebe ich meinem tun aber eine bewusste be-deutung, eine selbst-verwirklichung, merke ich wie ich das Grauen in mein Leben integrieren kann, die Angst in mir selbst integrieren kann, Aggression integrieren kann.
wie wir was tun, wie bewusst, wie achtsam, wie ichhaft, das kann man in Wirklichkeit nur in sich selbst erfahren wenn die realität antwortet.
mittelschicht und chind
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Leuchtherz
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Re: mittelschicht und chind
Verzweifle nicht an der Gewichtigkeit der Dinge,
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Pufflibäng
Re: mittelschicht und chind
Und nach diesem wunderschönen letzten Post, möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Auch ich mit meinen jungen Jahren hätte gerne Kinder (und ich bin mit gewiss nicht der einzige der so denkt). Sozusagen einer der wichtigsten Gründe für mich, warum das Leben einen Sinn machen könnte. Leider ist es nicht zumutbar, ein Kind in der Ausbildung zu umsorgen; die nötigen finanzielle Mittel fehlen, so wie ein sicheres zu Hause, in der sich das Kind frei entfalten kann. Abwarten und Tee trinken; auf bessere Zeiten hoffen; die Zeit gegebenenfalls tot schlagen...
Auch ich mit meinen jungen Jahren hätte gerne Kinder (und ich bin mit gewiss nicht der einzige der so denkt). Sozusagen einer der wichtigsten Gründe für mich, warum das Leben einen Sinn machen könnte. Leider ist es nicht zumutbar, ein Kind in der Ausbildung zu umsorgen; die nötigen finanzielle Mittel fehlen, so wie ein sicheres zu Hause, in der sich das Kind frei entfalten kann. Abwarten und Tee trinken; auf bessere Zeiten hoffen; die Zeit gegebenenfalls tot schlagen...
- Weltenseglerin
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Re: mittelschicht und chind
mollnexus hat geschrieben:@seglerin: möchtsch denn dim chind nöd au chli was zeige chöne vode welt, bevors sälber usegaht?
bis dir mal gezeigt wurde, wozu handschellen wirklich erfunden wurdenillusion hat geschrieben:ich steh eher auf handschellen, aber einen versuch ists sicher wert
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The Dude
Re: mittelschicht und chind
Fataler Trugschluss!Leuchtherz hat geschrieben:Die Furcht, die Angst ist ein Teil von uns, ist ein Teil des Selbst, ein Aspekt des Selbst.
Angst ist in der Licht-Schatten-Symbolik der Schatten, welcher das ewige, göttliche LIEBELICHT, also den ursprünglichen Seinszustand des Individuums, verdeckt, einhüllt und umnachtet. Je mehr man Ängste überwinden und ablegen kann, umso näher kommt man zurück in diesen ursprünglichen Bewusstseinszustand.
Ps. Ansonsten seh ich das meiste ganz ähnlich...
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Leuchtherz
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Re: mittelschicht und chind
also soll man sich vor dem "Schatten" hüten, vor der Angst angst haben?The Dude hat geschrieben:Fataler Trugschluss!The Leuchtherz hat geschrieben: Die Furcht, die Angst ist ein Teil von uns, ist ein Teil des Selbst, ein Aspekt des Selbst.
Angst ist in der Licht-Schatten-Symbolik der Schatten, welcher das ewige, göttliche LIEBELICHT, also den ursprünglichen Seinszustand des Individuums, verdeckt, einhüllt und umnachtet. Je mehr man Ängste überwinden und ablegen kann, umso näher kommt man zurück in diesen ursprünglichen Bewusstseinszustand.
was wirft "Schatten"? und das, das Schatten wirft, ist dies nicht ein Teil des "göttlichen" Selbst?
und ist, wenn das, was Schatten wirft ein Teil des Selbst ist nicht auch der Schatten ein Teil des Selbst?
für mich hat die Licht-Schatten-Symbolik ein Problem, sie ist logisch. Sie ist linear razional, sie ist einseitig.
Denn sie geht davon aus das ich ein punkt bin und die quelle des Lichts ein geographischer Ort ist. sie geht davon aus
das schatten sich zwischen mich und Licht wirft und mich so verdunkelt und einhüllt. ich denke sie hat im "logischen" sinn recht ist zugleich aber auch paradox da Licht kein Ort von nur Aussen ist sondern genau gleich von Innen. das es nicht nur linear abläuft sondern auch parallel. Die Licht-Schatten Symbolik beinhaltet das ich das Licht suchen soll, das ich die Schatten überwinden soll das es die Wahrheit sei das das Licht da Draussen sei. es Verbirgt ein wenig das man selbst auch Licht ist, das man Liebe ist. das man sich nicht nur ins Licht stellen sollte sonder auch das Licht in sich anstellen sollte.
Verzweifle nicht an der Gewichtigkeit der Dinge,
neben Elefanten gibt's auch
SchMetteRlinge
(Harry Pegas)
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