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 Betreff des Beitrags: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Do 30. Okt 2008, 16:14 
hexlein, gnome, elfen, wichte...
wo sind eure gedichte?


unschuld


ohne den blick auch nur ansatzweise von dir abzuwenden,
begebe ich mich in nicht deine arme - und sie nehmen -
nehmen mich, und fangen an zu halten, verschwenden
keine zeit, die nicht verschwendet werden wollte,
und sie beginnen nicht wie deine mich zu lähmen,
fangen sogleich an, mich selbstlos fertig zu vollenden.

doch vollendet, so geben sie zu spüren, war ich schon
noch lange bevor du in mein leben kamst, und machtest
die hölle zu meiner realität, tag und nacht, von spät
bis früh, und spieltest dein lied der missgunst und wovon
noch wonach du im augenblick gerade schmachtest:
du konntest nichts dafür – ich mach meine realität.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Do 30. Okt 2008, 21:21 
Sinn im Unsinn

Wow mein lieber Beissfisch, das find ich geil!
Nen thread extra für Gedichte
das vertreibt uns die Langeweil!
Ich denk, wir schreiben hier Geschichte.

Nein, Gedichte, nicht Geschichte, sollen wir hier schreiben
doch mal Hand aufs Herz,
Gedichte schreiben Geschichte, soweit kann man's treiben
und mit Ernst und Scherz

Lassen Worte in Versform Gedanken fliegen
um tiefer gelegten Inhalt zu offenbaren
was die Inhalte, die im Verborgenen liegen,
zu Wahrheit werden lässt, zur Wunder baren.

29.10.2008


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Do 30. Okt 2008, 21:30 
Wer ist sie?

Sie kann rennen, sie kann schleichen
manchmal scheint sie nicht zu reichen
manchmal schleicht sie nur so vor sich hin
- mal ehrlich, macht sie wirklich einen Sinn?

Sie fliesst unaufhaltsam in einem fort
von hier nach da, von da nach dort
und kann nicht einfach stehen bleiben
Denn wie würd man sonst die Zeit vertreiben?

29.10.2008


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 04:48 
Schreiben


Realitäten sind auch bloss verkürzte Geschichten,
die ungeschrieben von viel nichtssagender Natur,
und sie erhellen, und sie machen auch zunichten,
von Verständnis für Fremde keine Spur, nur:
die Macht jemand anderen wörtlich zu vernichten,
zu beharren auf seinen Hirgespinsten selbstvoll stur.

Und manchmal, da erhellt uns eine süsse Wahrheit,
und sie bringt uns scheinbar an das, was wir sind,
und sie sticht mitten in Herzen mit Klarheit,
verwandelt jeden und jede in ein kleines Kind -
selbst wenn wir die Grössten sind, und noch so böse,
und sie bläst uns fort, wie der stärkste Wind,
hinfort aus dem schon unhaltbaren Getöse.

Und dann denken wir: Ich sehe was da läuft,
und wir kommen uns so vor, als klug,
bevor die Welle der Wahrheit uns ersäuft,
doch wie beim Schach – ihr seid jetzt am Zug,
zu begreifen, was dahinter versteckt läuft...
von der Geschichte des Lebens noch lange nicht genug.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 05:14 
Wer sie ist?



Auch wenn ich welche hätte, dann niemals reichlich,
denn sie schreitet fort, so unausweichlich
in jedem Moment,
von dem selbst von den Gelehrten keiner seine
Länge kennt.

An einander gereiht zu endlosen Ketten,
sie sagt wann wir aufzustehen haben -
und wann wir uns betten.
Hätte ich genug davon -
ich würd sie sogar glätten.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 18:10 
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@Schöne Gedichte
sind so wunderbar klar unklar
erlaubt verboten vertretbar wahr.

(Gabs nicht schon ein Gedichtethreat?
Ist sicher im unsichtbaren Bereich gelandet Abraxas? :-D

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Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 18:35 
Elias hat geschrieben:
(Gabs nicht schon ein Gedichtethreat?

vilich dä? viewtopic.php?f=25&t=7825
oder eher dä? viewtopic.php?f=25&t=7568
/color


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 18:36 
ach, dies ist erst der anfang.

die liebe zu euch, die wird darauf folgen...in steten häppchen werdet ihr bekommen, was ich mir selbst stück für stück hab zu voreilig genommen. und wenn ihr auf einmal denkt: wieso und was schreibt der da - dichtet nicht ganz dicht, dann versucht sein wahres ich in den zeilen zu erkennen, bevor ihr euch daran macht, ihn irgendwie zu nennen:

I :ove: you.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 18:51 
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Beiträge: 757
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The Dude hat geschrieben:
Elias hat geschrieben:
(Gabs nicht schon ein Gedichtethreat?

vilich dä? viewtopic.php?f=25&t=7825
oder eher dä? viewtopic.php?f=25&t=7568
/color


Nein, es gab noch einen anderen, riessengrossen Gedichte threat. :-k

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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 18:52 
hab da nur zwei dead-links gefunden. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 18:57 
der andere war eines tages schwupps und weg,
deshalb jetzt durch diesen hier ersetzt,
und ich hoffe, dass er niemanden verletzt,
auch wenn meine Zeilen werden schräg.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 19:02 
vielen dank, lieber fisch
fürs neue decken vom gedichte-tisch :)


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Fr 31. Okt 2008, 19:14 
Zusammen




Ein Aufeinandertreffen der besonderen Art,
wo zwei Menschen einander begegnen,
welches die Einfachheit beiden offenbart,
als ob beide rasch einander segnen.

Und das, was sie senden, das sie erhalten,
ganz egal, wie sie kommunizieren,
ob sie dabei einander die Haare tun spalten;
sie können einander rasch inspirieren.

Und wenn es mal dem Einen nicht so will,
dann ist jemand da, der da ist, und -
der mal zuhört - oder einfach mal ist still,
bis die Konversation erneut läuft rund.

Dann - dann eventuell noch kurz umarmen,
und so einander still und leise zeigen,
an kalten – jedoch auch an Tagen warmen,
dass sie auch mal kurz darüber schweigen -
wenn beide dazu neigen.







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Das Schifflein





In sicherer Entfernung auf dem Wasser treibend,
ein Schifflein aus vermutlichem Papier,
und es scheint, als hätte es noch Zeit verbleibend -
jedoch scheint mir auch, weniger als wir.

Papier ist eben nicht das zum Bauen Genialste,
und das Schifflein selbst scheint instabil,
eben fällt mir ein – fast erschrocken: Das Fatalste,
das wären wir auf diesem Schifflein,
langsam sinkend in das grüne Flüsschen,
Du, auf dem ganzen Schiff die längsten Haare,
und ich - ich wär dann wohl der Kahlste,
egal, in welche Richtung es auch fahre.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Sa 1. Nov 2008, 16:17 
Der Wirt



Tief in uns scheint – irgendwo in unserer Brust,
etwas, das uns stetig warnt vor den Gefahren,
egal, ob es uns bewusst oder/und unbewusst,
und warnt uns davor, falsche Spuren zu fahren.

Manch jemand, der sich zum Schein lieb gibt,
und aussieht, so frisch wie eine frische Frucht,
zeigt zwischendurch was er alleine so fest liebt,
und hinterlässt scheinbar als Chance nur die Flucht.

Doch die Rechnungen werden namentlich bekanntlich,
nicht gemacht, ohne den Wirt zu fragen, ob
und wie er das so mit diesen sieht und ob sie amtlich,
vollkommen unter aller Sau liegen – oder knapp darob.

Und dann, dann tut es eben der Stimmung keinen Abbruch,
vor Allem, wenn man selbst ist der besagte Wirt,
nie darf man vergessen, das auch Wirte einen Aufbruch,
als Teil ihrer Arbeit pflegen, was ungewollt verwirrt.


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 Betreff des Beitrags: Re: GEDICHTE
BeitragVerfasst: Sa 1. Nov 2008, 18:12 
Die Fee



Auf einer Lichtung, tief im Wald,
räkelt sich in Sommersonne,
eine ungesehen schöne Gestalt,
als wärs ihre einzig Wonne.

Sobald ich ihr ein wenig näher -
um mich halt zu vergewissern -
sie fliegt dorthin, wo sie seit jeher
sich versteckt vor ... .

Auf die Distanz - ich könnte schwören -
ihre Flügel glänzen seidig,
geblendet, doch kann ich hören:
Sie ist des Wegfliegens leidig.

Nach tagelang erfolgllos Suche
sack ich zusammen an nem Baum.
Ists ne Eiche - oder doch Buche?
Ist die Fee denn nur ein Traum?

Erschöpft, doch noch bei Sinnen,
schreck ich auf - bin hin und weg.
Wir sehen uns an und beginnen,
uns zu sammeln, nach dem Schreck.

Ich fass den Mut, und frage höflich:
'Weshalb machst so..n traurig Gsicht?
Sind die Flügel echt? Feinstofflich?
Bist du ne richtge Fee? Nicht?'

Sie schaut gekränkt mich direkt an,
und sagt, wie nicht zum ersten Mal:
'Ja, ich bin ne Fee.' - und dann;
das war wohl sowas wie ein Zeichen:

'Ihr Menschen verwischt die grenzen!
Bleibt bitte unter Euresgleichen.'


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