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Re: Wohnen im Wald

Verfasst: Do 17. Jun 2010, 19:07
von Ka
Für längerfristiges "alternatives Wohnen" gibt es in der Schweiz nur eine Variante: (wenn man nicht verhaftet und / oder in die Psychiatrie (FFE = Fürsorgerischer Freiheitsentzug) gesteckt werden will): Hilf nem Bauern, komm klar mit ihm und seinen Nachbarn, meld dich offiziell bei ner Gemeinde an, wo du (durch irgendwen) ein Zimmer (Briefkasten) hast, -meist geht das bei dem Bauern- mit dem du ja gut klarkommst^^ und wo dein Zelt, deine Jurte, oder dein Bauwagen steht... Schau das deine KK Prämie bezahlt ist, und Besorg / hol dir Ausrüstung und Gewisse Grundkenntnisse über Nahrung, Feuer, Wetter, verhalten und Überleben in der Natur, zb in den oben Beschriebenen Büchern oder eben das Technix und das Thilo aus der Pfadi :) Vieleicht besitzt du aber auch so genug Selbsterfahrung und Bücher sind unnötig...? Ka.. Falls du Nomadisch umherziehen willst und praktisch jeden tag den Ort wechslen willst fällt das mit dem Bauern und den Nachbarn weg, dann schau dich aber genau um wo du dich hinlegst :) Von wegen Förstern, Jägern, Bauern, Wanderer etc. es kommt aber sicher immer drauf an wie du dich gibst und verhälst.

Im allgemeinen sind Bauern solchen Leuten meistens aufgeschlossen. Und auch für die Nomadische Variante nützliche Wegbegleiter. Für ein bisschen Arbeit gibts oft ne Dusche, gewaschene Kleider, etwas zu essen etc.. Ausprobieren und offen sein lohnt sich :) (Auch da gibts natürlich säuerliche Bauern bei denen man nicht alles ausplaudern sollte, meist jedoch sind es symphatische Typen..)

Ganz im Wald Wohnen über längere Zeit ist so denke ich, in der Schweiz nicht machbar. (Zu dicht besiedelt, zu gut organisiert, allgemein zu kleine "freie Naturflächen". Für einen trip von ein paar Wochen, evtl. einen Sommer lang denke ich jedoch möglich. Ansonsten denke ich da an Kanada, Australien, Afrika, und halt überall da wo es grosse Wälder und unbewohnte Flächen gibt. Mich würde sowas sehr reizen, aber dann eben im Ausland und gut gerüstet & mit dem nötigen Wissen. (Wissen kann man nie alles aber ich denke ihr wisst wie ich das meine.)

HF! :-D

Re: Wohnen im Wald

Verfasst: Fr 18. Jun 2010, 10:06
von juerg
ich würde eine zeitlang in die "valle degli elfi" zwischen Bologna und Pistoia in italien
selbstverwaltetes tahl mit einigen dörfern wo es noch viel zu tun gibt...häuser wieder bewohnbar machen, lebensmittel anbauen und für den winter
haltbar machen, ecc. ecc.

einige freunde sind eben wieder runter

Re: Wohnen im Wald

Verfasst: Fr 18. Jun 2010, 11:06
von BuddhaNature
Sieht auch noch interessant aus.
Kann zwar kein italienisch... aber klingt nach einem Elfentaal :)
Mir persönlich jedoch zu weit weg.
Bordo habe ich auch mal studiert (nähe domodossola) aber hatte mir zu klosterlichen Charakter.

Derzeit schauen wir mit Freunden ob sich Gleichgesinnte finden lassen zum gemeinsam ein Grundstück zu erwerben.
Wenn einige zusammen sind, hat man einfach mehr Möglichkeiten. Ob Strohhaus oder Erdhaus oder sonstwas, oder mehreres ist dann auch alles offen.
Auch gefällt mir das alleinige im Wald nicht unbedingt. Mag Gut sein für eine Erfahrung, aber schlussendlich ist dies irgendwie ein Ausstieg.
Bin eher interessiert Einzusteigen in eine nachhaltigere Gemeinschaft.
Dazu schaue ich einige solchige Lebenskommunen in der Schweiz an. Finde es noch interessant zu sehen wie das andere gelöst haben. Und wenns passt kann man ja auch meistens einsteigen, denn die meisten suchen noch Mitbestreiter.
http://gen.ecovillage.org/

Aber denke auch, wenn schon sowas im Wald, täte ich mir auch den Süden oder das Tessin auswählen :)

Re: Wohnen im Wald

Verfasst: Fr 18. Jun 2010, 13:58
von Indigo
ciao Jürg :-)!

deine alternative zum schweizer waldleben gefällt mir irgendwie. ich kenne die von dir genannte gegend und kann sie sehr empfehlen (schliesslich stammt meine familie von der umgebung Bologna). auch die Toscana, Umbrien, Apulien, Calabrien, Sizilien, Sardinien und einiges mehr in bella Italia sind fantastische orte um wirklich mal abhängen zu können, solange man in diesem land nicht arbeiten, geld verdienen muss & nicht allzuviel RAI etc. 'reinzieht.

wie es mit den örtlichen gesetzen steht, weiss ich allerdings nicht so genau. und italienisch sprechen muss man auch nicht unbedingt können (aber ich "spaghettina" :P ). in Thailand z.b. bin ich auch mit einem lächeln, englisch, händen und füssen bestens durchgekommen, trotz schrift und sprache die ich nicht kenne.

saluti cari.

@ BuddhaNature: da würde ich ganz gerne mitmachen aber mir fehlt leider die kohle dazu (...).

Re: Wohnen im Wald

Verfasst: Fr 18. Jun 2010, 19:51
von nexus
wenn scho denn scho^^ denn doch lieber nöimets afrika odr südamerika im dschungel urwald, warm und füecht, bruchsch ke kleider meh ;)

Re: Wohnen im Wald

Verfasst: Sa 12. Jan 2013, 02:26
von The Dude