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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 08:54 
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@leuchtherz: ich bezweifle, dass wenn zwei menschen zusammen ein kind bekommen, dies der überbevölkerung dient (ausser, dieser nachkomme bekommt zehn kinder 8-[ )

@angel: man wächst da rein (und frau sowieso). natürlich bleibt weniger zeit und raum für die egos, aber diese sind sowieso nicht allzu wenig ausgeprägt :-D

sieht man kinder als etwas "gefangennehmendes" an, dann hat es keinen sinn, welche zu wollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 08:58 
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@Illusion
hast du eventuell falsch verstanden - nicht die kinder nehmen gefangen - sondern die gesellschaftlichen strukturen. kinder festigen einfach dieses gefangen nehmen, weil man noch mehr abhängig vom einkommen ist. insbesondere, wenn nur der mann das einkommen herbeischafft.
für die egos? haha, ja, als ob ich jetzt viel zeit für die egos hätte. lol. nein, im grunde genommen besteht mein leben aus schlafen, fressen und arbeiten. that's it. was da noch an "zeit" übrig bleibt, die verbring ich mit meiner partnerin, für sie, mit ihr, oder oft auch einfach nur neben ihr. wo da noch kinder platz haben sollten, ist mir echt schleierhaft...

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 09:06 
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Fallen Angel 3 hat geschrieben:
was da noch an "zeit" übrig bleibt, die verbring ich mit meiner partnerin, für sie, mit ihr, oder oft auch einfach nur neben ihr. wo da noch kinder platz haben sollten, ist mir echt schleierhaft...


wieviel zeit verbringst du mit und im forum?

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 09:11 
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es ist nicht von bedeutung, was die "böööse" gesellschaft will, wenn man weiss, was man selbst will. natürlich kann man den schritt, ein kind zu bekommen, nicht einfach rückgängig machen, aber ich habe schon tausende dinge getan, die dümmer waren, als ein kind zu bekommen. genau genommen habe ich vermutlich nie etwas besseres in meinem leben gemacht :-#

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 09:17 
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ausserdem geht mir dieses "gejammere" in der ersten welt auf den sack, während in afrika oder indien und der dritten welt manche familien, die wirklich nichts besitzen, irgendwie 8 von 10 kindern durchbringen. also echt [-(

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 09:23 
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illusion hat geschrieben:
natürlich kann man den schritt, ein kind zu bekommen, nicht einfach rückgängig machen, aber ich habe schon tausende dinge getan, die dümmer waren, als ein kind zu bekommen. genau genommen habe ich vermutlich nie etwas besseres in meinem leben gemacht :-#


+1

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 09:28 
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@Illusion
ja im forum... hm, naja hin und wieder in der mittagspause (da wär ich ja dann auch nicht zu hause) und wenn meine freundin nicht da ist, etwas mehr - davon abgesehen, kann es auch sein, dass ich von den maximal 2h pro tag, die mir "für mich" bleiben auch noch etwas im forum verbringe.
afrika? hm ja, wir können uns natürlich immer mit der dritten welt vergleichen, um uns einzureden, dass in der ersten welt alles perfekt läuft. vermutlich hat die erste welt die dritte welt genau aus diesem grund so erschaffen.
hey ich sag nicht dass es eine dumme idee ist, dass du ein kind auf die welt gestellt hast - ich sag nur, dass ich es in der aktuellen wirtschaftslage, in der welt in der wir leben, nicht auf die reihe bekommen könnte. liegt sicher an mir. bin halt nicht stark genug für diese welt...

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 09:35 
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Fallen Angel 3 hat geschrieben:
bin halt nicht stark genug für diese welt...


da bin ich ganz anderer meinung.

das mit der zeit im forum habe ich mehr gesamthaft gemeint - und nicht momentan. das rechnet sich. und die zeit, die man am wochenende irgendwo an einer party verbracht hat, ist bei mir auch nicht ohne :oops: ich meine damit, dass sich die prioritäten ändern, sobald man lieber die zeit mit seinem kind verbringt, als den wald oder eine halle unsicher zu machen ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 09:48 
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ich geh nicht mehr allzu oft an partys seit ich diesen job habe...
aber okay, weisst du was: du hast recht. man kann die gesellschaft nicht daran aufhängen, inwiefern es einzelpersonen gibt, die damit nicht klarkommen.
so gesehen halt ich jetzt mal meine klappe - schliesslich gehts hier ja nicht um leute wie mich. sondern um menschen, die immer irgendwie einen weg finden, um sich selbst, ihre partner, ihre kinder und ihren job nicht zu verlieren. halt die winner-typen. i'm a looser baby so why don't you kill me? naja ich schätze, weil trotz allem, leben immer noch besser ist, als nicht leben. aber meinen kindern möchte ich so einen vater nicht antun. drum hab ich keine. bleibt auch mehr kindergeld für die anderen übrig...

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 09:50 
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@illusion
bitte nicht falsch verstehen, ich denke auch das ein Kind eines der wunderbarsten Erfahrung eines menschlichen Lebens ist.
ein wenig "tiefer" beschrieben hier: http://www.mysticalforum.ch/viewtopic.php?p=178350#p178350

ich weiss das jeder ein Kind haben "könnte" nur will ich nicht die ein 1 Kind Gesellschaft gut heissen.

ich denke auch, das es verschiedenste "wahre" Gedanken gibt ob man "bei" uns im Wohlstand nun besser Kinder hat oder nicht.
auch hier stimmt doch der Gedanke:wer will der findet einen Weg, wer nicht will findet Gründe.
Manchmal wachsen aus armen Verhältnissen Menschen mit grosser "wirkung" (Jesus) manchmal aus Königshäusern (Buddha).

es ist das verinnerlichte Denken... das stimmige Gefühl der Masse das Kinder unsere Zukunft (Rente) sind und die "Probleme" dieser Welt lösen werden (wo wir die Verursacher sind) :'(

und alle fühlen sich im Organismus Wirtschaft zu Hause anstatt im Organismus Erde. schnell sind die Probleme bei fehlendem Geld,oder wirtschaftlicher Gerechtigkeit gefunden, und es ist als würde man einen herzkranken Patienten immer wieder am Gehirn operieren.

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Verzweifle nicht an der Gewichtigkeit der Dinge,
neben Elefanten gibt's auch

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 10:25 
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Zitat:
wer will der findet einen Weg, wer nicht will findet Gründe.

ah ja? und wenn du wirklich willst, und dich daran machst, berge zu versetzen, und du scheiterst - immer und immer wieder - glaub mir, irgendwann willst du nicht mehr, irgendwann gibst du einfach auf, und machst einfach mit, schwimmst mit dem strom, lebst das leben eines zombies, bleibst gefangen, machst dich selbst gefangen und so weiter. es ist viel zu einfach, zu sagen, wer versagt, der will einfach nicht. manchmal, da mag man auch einfach nicht mehr. trotz guter erziehung so by the way... ich versteh schon was du sagen willst - illusion auch - dass jeder seines eigenen glückes schmied ist, dass man eigenverantwortung wahrnehmen muss, blabla - ja, genau, aber irgendwann, da bist du einfach in einer spirale des zerfalls. worin du froh bist, wenn du mal einen tag lang nicht wegen irgendeiner kleinigkeit einen zs kassierst, oder du dich freust, wenn ein guter film im fernsehen kommt, so eine art glücksmoment illusorischer natur. jajaja, ich weiss schon, jammer hier nicht rum! mach was aus deinem leben! du hast es in der hand. SPRÜCHE. für die meisten wohl richtig - aber nicht für alle. weil nicht alle so ... ha: so fucking determined... sind...

und ich glaub irgendwie auch nicht, dass kinder haben an dieser problematik etwas ändern würde. wäre ja auch etwas egoistisch, wenn jemand kinder möchte, damit er etwas zielstrebiger wird...

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 10:27 
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Leuchtherz hat geschrieben:
Manchmal wachsen aus armen Verhältnissen Menschen mit grosser "wirkung" (Jesus) manchmal aus Königshäusern (Buddha).


tja, gottes sohn unter menschen zu sein ist wirklich ein armutszeugnis, genauso wie prinz unter unköniglichen :-D

Leuchtherz hat geschrieben:
es ist das verinnerlichte Denken... das stimmige Gefühl der Masse das Kinder unsere Zukunft (Rente) sind und die "Probleme" dieser Welt lösen werden (wo wir die Verursacher sind) :'(


um himmels willen, hätte ich nicht die hoffnung, dass mein kind eines tages freude an seinem leben finden würde, obwohl ihm das system vielleicht viel abverlangen wird, so werde ich mich mitfreuen, wenn das eintrifft, auch weil ich nicht ganz unschuldig an dieser freude sein werden dürfte. vielleicht sehe ich der zukunft zu optimistisch entgegen, aber ich glaube immernoch daran, dass die menschheit eine zukunft hat. sollte die menschheit keine zukunft haben, dann gäbe ich mich in dem moment geschlagen, an dem ich aufgehört hätte, zu kämpfen. für die erhaltung der wurzeln, aus welchen ich emporwuchs, und damit mein letzer flügelschlag nicht der letzte sein möge, in der kette, die mir das leben ermöglicht hat ;)

ich möchte niemandem das kindermachen schmackhaft machen (ausser viellecht dem dude, da ich denke, das ihn das zu einer anderen sichtweise bringen könnte, als die, die er immer wieder vertreten tut *lach*), weil ich selbst eine geraume zeit meines lebens dachte: "kinder? aber nicht in diese welt!"

die frage beantwortet sich jedoch für mich von selbst mit einer gegenfrage: "in welche denn sonst?"

und ich habe menschen kinder grossziehen sehen, welchen ich es durchaus nur um einen bruchteil dessen zugetraut hätte, als ich dies fa3 und seiner auserwählten zutraue :-D

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 11:41 
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8-[ uii da habe ich wo "reingestochen" FA?

Zitat:
wer will der findet einen Weg, wer nicht will findet Gründe.


steht da irgendwo: das das nicht wollen "schlecht" ist? das etwas gewolltes immer eintrifft sonst habe man es nicht gewollt?

wer ein Kind will, wirklich will, den halten "gewisse" Gründe nicht auf, ausser selbstverständlich natürliche Gründe.
man darf auch sagen warum man kein Kind will, Gründe nennen ohne sich zu fühlen als sei man sich am rechtfertigen.

und bei Kindern ist es eh wieder ganz etwas speziellem, es gibt Menschen die wollten nie Kinder und wo sie welche hatten würden sie die nie wieder hergeben wollen ;)

es gab auch Menschen, die wollten die Wahrheit sagen, und wurden immer wieder neu niedergemacht, geächtet und eingesperrt (Galileo Galilei), den noch wurden sie nicht müde das zu wollen was sie wollten.

wollen heisst auch nicht mit dem Kopf durch die Wand sondern mit Köpfchen durch die Welt.


Menschen mit Kindern werden mit Bestimmtheit die wunderbaren Dinge erwähnen können die ihnen ein Kind ins Leben bringt und Dinge nennen können auf die sie jetzt gerne "verzichten".
aber all diese Dinge zu nehmen und sagen darum will ich Kinder, das hört sich komisch und eben "begründet" an. Man sagt dann doch eher ich will Kinder, oder ich habe einen Kinderwunsch.
es sollte sich ja eigentlich auch schon komisch anfühlen sich einen Hund zu besorgen damit man mehr in die Natur kommt.

man sagt ich will und man sagt gleichzeitig "mit allen konsequenzen", man begründet und sagt gleichzeitig "man will nicht alle konsequenzen".
es geht hierbei nur um das eigene innere zu reflektieren, nicht um jemandem anderen zu sagen was er zu wollen hat und was nicht.


@Illusion
mir ging es bei den beiden Beispielen (Jesus&Buddha) nicht direkt um das was sie "darstellten" sondern das es Menschen sind die so wirken das es über Jahrtausende weiter "hallt"... ich hätte genau so gut böse Menschen nennen können an die wir heute noch denken :-#

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Zuletzt geändert von Leuchtherz am So 9. Okt 2011, 17:27, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 14:18 
Zitat:
hach, dude... mich würde es eher interessieren, ob es denn gründe gibt, wieso du kinder haben wollen würdest.




http://www.wir-handeln.net/ebooks/2012/ ... usends.pdf

Aber ich sehe das grösstenteils so wie FA. Das aktuelle diabolische System liefert viel zu viele Gründe dagegen, welche alle dafür leider überwiegen. Es lässt es nicht zu.

Ps. Ganz abgesehen davon ist das eh ne hypothetische Frage, da ich mich nicht selber schwängern kann :lol: /happy


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 Betreff des Beitrags: Re: mittelschicht und chind
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 19:43 
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wer auhört besser zu werden, hat aufgegeben gut zu sein ;)

Fallen Angel 3 hat geschrieben:
und von erziehung und sorgfaltspflicht etc. fang ich gar nicht erst an.


wiso nöd? ha hüt mit eim aug ide zitig gläse öper forderet dasmer chind wieder därf schlah.. also ich bi meistens brav xi doch de brüeder hät amix mit de holzchelle ufs nackte fudi becho wener en saich gmacht hät, mega gschraue wils chli fitzt, doch verletzige gits keni. ide schuel ischmer früener ja au gschlage worde und hützutags wennt en schüeler vord tür stellsch gahter hei. oder me wür ide schuel en erziehigsplan ihführe, wil d'idee usde chrankekassene ein topf mache isch ja guet, de wiederspruch dass denn vieli arbeitlos wärdet, meh chönt ja die lüt umbilde fürd erziehig, das wür zwar au viel geld bruche doch ufd dur chönts was bringe da bge ja nur es tröimli isch. was denksch denn so?

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