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 Betreff des Beitrags: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: So 13. Sep 2009, 01:23 
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Registriert: Fr 21. Aug 2009, 19:46
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sali zäme.

ich ha sit langer ziit dä traum e richtigi Hippie-kommune ufzbaue.
und jetzt isch de ziitpunkt wo ich de traum wot afange id realität umsetze. ä neui generation vo bluemechinder /happy

ha au chli a earthship dänkt.
da chame ja ganz tolli sache baue. ja, sogar ganzi paläscht.. /color
da chönt me au voll und ganz d fantasie walte lah..
es eignes huus, voll uf eigenversorgung, sälber baue und das für wenig geld..

http://www.earthship.net/


naja, au es alts buurehuus, oder e grösseri hütte im walliser berge wär groovy:)
hauptsach ide natur und chli usserhalb vo dä zivilisation.


also. mini frag isch jetzt;
wär vo eu het intresse a sonere hippie-commune?
oder wär vo eu wür sogar gern i einere läbe?

wie ä grossi familie.
es läbe in friedä und liebi.
halt wie detzumal in kalifornie.


freu mi scho uf antworte:)

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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: So 13. Sep 2009, 07:56 
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Registriert: Mo 29. Nov 2004, 20:14
Beiträge: 341
Wohnort: Lenggenwil
Ich wohne schon in einem Bauernhaus. Aber ich hätte dir noch einen Buchtip passend zu deinem Projekt:
Drop City von T.C Boyle

(zum thema wie dazumal in kalifornien)


gruss

siegi


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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: So 13. Sep 2009, 08:53 
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Beiträge: 1484
Wohnort: Luzern
Hab auch ähnliche Ideen. Allerdings muss dies nichts mit Hippie zu tun haben. Vielleicht auch nicht einmal im selbigen Haus. So ein kleines Häxehüüsli gefällt mir fast besser ;)

Aber ein enges Netzwerk mit regem Austausch (Kommunikation, Handel, Dienste).
Eigene Energie- Lebensmittelversorgung -> Richtung Selbstversorgung.
Abseits Mainstream und gut in der Natur integriert.
Ökologisch Nachhaltung und weg vom Materialismus.

Bin vor etwa 2mt. über dies gestolpert:
http://www.bordo.org/
Geht auch etwas in diese Richtung

Erdhäuser find ich auch noch sehr interessant.

In der Vogese kriegt man für wenig Geld viel Land, Wald, Seen. Dort gibts viel Potenzial.

Habt Ihr Links von ähnlichen Projekten?

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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: So 13. Sep 2009, 16:36 
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Beiträge: 982
Wohnort: funkytown, nähe winti-summi
eine sogenannte kolumne habe ich erst vor kurzem eröffnet. siehe alltagsgeschichten/kolumnen. selbstverständlich sind dort auch hippies erwünscht. böööööööööööök.

bisch aber nöd infected, oder? he he ... .

_________________
"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."

(Zitat von Albert Einstein)

e qui i miei piccoli "fratelli":

- http://www.youtube.com/watch?v=Rp1eOqYF ... re=related
- http://www.youtube.com/watch?v=D3HwnYbU_1A
- http://www.youtube.com/watch?v=49e9rYk5FyI
- http://www.youtube.com/watch?v=zM_MEAijeu0


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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: So 13. Sep 2009, 18:17 
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Registriert: Fr 21. Aug 2009, 19:46
Beiträge: 7
Indigo hat geschrieben:
bisch aber nöd infected, oder? he he ... .



doch.. bi infected mit liebi und friede..und mit sound /bigs

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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: So 13. Sep 2009, 19:58 
Sowas wäre schon lange ein Traum von mir. Ich wüsste dazu auch eine allfällige Möglichkeit: Mein Vater wohnt in einem grossen, alten, bisschen baufälligen Holzhaus. Ich bin in dem Haus aufgewachsen, habe bis vor ca. 2 Jahren noch dort gewohnt. Momentan wohnt nur noch mein Vater dort und einige Freaks, die aber demnächst ausziehen müssen (weil sie zu chaotisch sind). Mein Vater würde wohl selber von einem Ausstieg aus der Gesellschaft träumen. Er setzt bezüglich seiner Zukunft immer mehr auf Afrika. Er hat in Kameroun bei einem 6-monatigen Entwicklungshilfsprojekt mitgemacht, dort eine Freundin gefunden und würde wohl am liebsten dorthin ziehen. Nicht zuletzt, weil er sich die Hypothekarzinsen des Hauses (ca. 1000 Franken im Monat) nicht mehr leisten kann. Dabei wäre das Haus eigentlich für eine Freak-Community bestens geeignet: Ein 4-stöckiges Holzhaus mit Holzheizung, 10 Quadratmeter Solarpanels auf dem Dach (für Warmwasser), grosser Estrich, grosser Keller, neben dem Haus ein Stall, ein Weiher, eine Wiese, ein Garten. Wenn sich da was machen lassen würde....das wäre der Hammer!!! Das Haus befindet sich in Movelier. Das ist ein kleines 400-Seelen-Dörfchen im Jura, wenige Kilometer von der französischen Grenze entfernt.


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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: Mo 14. Sep 2009, 09:16 
yes! de chani bi eu verbicho, wenn i es kilo-zwoi früschi tomate bruche, die weder gschprützt no genmanipuliert sind :-D

kommune isch scho geil - isch aber gar nid so eifach, die "richtige" lütlis für sowas zämmeztrommle :-k am afang sind all so euphorisch-motiviert und im handumdreihe fods afo mönschälle. de gots nid lang, bis mer entweder öper ustüschle muess, oder sälber go 8-[ mit de ziit föhnd sich viellicht au no chlineri grüppli z bilde, die im extremfall chönd in chli- und grosschriegerlis usarte. mer isch de guet bedient, wenn mer bim stärchere grüppli viel z mälde het. wenn nurscho e viertl vode kommune au mal d hand usem allerwärtischte nimmt, und au mal für anderi choched, putzt und abwäscht, isch de traum gar nid so fern. au i dem bezog gits irgendwie e keis bruchbars gä und nä, und am beschte schnidet den die ab, vo dene all öpis wend /pille , bis emal all bi ihne ide chride sind. luschtig wirds au ide wöschchuchi, wenn sich plötzlich usestellt, dass mer e damenunderwöschsammler als mitkommünler het - und nid grad weiss, wers isch :lol:

also - viellicht chomi mal uf bsuech /yo


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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: Mo 14. Sep 2009, 10:45 
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@usl
ja da hast du schon recht. wenn man wirklich so eng aufeinanderwohnt, bräuchte es schon seine spielregeln. aber die benötigt man doch in einer WG genauso. zumindest hatten wir dazumal die alles geregelt.

würde sogar in diesem sinne eine schriftliche regelung vorziehen. dann sehen nähmlich gleich künftige was auf sie zukommt. womit mit regelung nicht zwingend eine limitierung oder einschränkung gemeint ist, vielmehr dass grundsätzliches unmissverständlich definiert ist. auch ziele, visionen sollten definiert sein.

in deutschland gibts sowas wie selbstverwaltung. ob man das in der ch auch so realiserieren könnte weiss ich gar nicht.
für eine umsetzung kann man auf bewährte methodiken zurückgreifen (businessplan, vereinsgründung usw). das rad muss ja grundsätzlich nicht neu erfunden werden.

das einige gehen und neue kommen ist ja gar nichts leidiges. und so ne kommune bietet doch gute gelegenheit toleranz und mitgefühl zu üben.

wichtig für mich ist mal ein netzwerk aufzubauen. und ich merke es gibt immer mehr geschäftstreibende welche auch am handel interessiert sind. muss ja nicht alles übers geld laufen. hab schon erste erfolge mit dienstleistungsaustausch gehabt (funktioniert sogar mit rechtsanwälten). sgibt ja soviel ich hörte sogar internetportale diesbezüglich.

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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: Mo 14. Sep 2009, 12:18 
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Eine Gute Idee. Eine Idee über die ich mir auch schon seit längerem Gedanken mache. Das Wort Kommune ist aber irgendwie veraltet. Und mit einer Horde dauer-kiffender Hippies (überspitzt gesagt) würde ich nicht zusammen wohnen wollen, weil es für meine eigene Entwicklung nicht förderlich wäre. Ich würde es Eher eine LG (Lebensgemeinschaft) nennen. In dieser LG müssten auch ein paar ganz junge und ein paar ganz alte Leben. Wenn schon dann richtig! Es müsste sich ergänzen. Das zu schaffen ist sicher keine leichte Aufgabe. Ich wohne mit einem Mitbewohner zusammen und das geht super gut ohne Regeln, es ergänzt sich einfach sehr gut. Das verlangt natürlich nach einer gewissen Reife. Wie das mit mehreren Menschen funktionieren würde ist dann wiederum eine andere Frage, doch wäre es naiv zu denken dies sei möglich, ohne Konflikte. Aber Konflikte gehören nun mal zu Leben und dauernd von ihnen zu flüchten (das macht man im grunde, wenn man alleine wohnt) macht einem nicht reifer sonder feiger und einsamer. Die Vision einer Lebensgemeinschaft (alla Indianer :-) ist, meiner Meinung nach wichtig. Zusammen ist man einfach hundertmalstärker, als alleine. Und in der Zukunft wird es auch nötig sein, zusammen zu halten. Alleine bringt man’s nicht weit. Dies in seinen Gedanken wirken zu lassen (was ja offensichtlich viele machen) ist sicher ein guter Anfang. In einer Welt in der so viele Wärme hinter kalten toten Bildschirmen suchen, ist es nötig wieder zu lernen, was Zwischenmenschlichkeit eigentlich ist...

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http://www.vimeo.com/elfilmias
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Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)


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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: Mo 14. Sep 2009, 18:25 
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Beiträge: 688
@Netzwerke:
In Dütschland gits doch jenschti so Tuschring, do tuscht mer Hoor schniidä, gägä Stürerchlärig usfüllä, Velo flicke gägä äs Kilo Tomate.. eifach was mer grad het oder chan.

Gits so öppis au i dä Schwiiz? Exsila kenn i und tuschä eifrig mit.. Aber Warä gägä Dienstleisigä etc. fänd i no cool.

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lg Amanita ૐ

Das Wirkliche ist ebenso zauberhaft, wie das Zauberhafte wirklich ist. (Ernst Jünger)

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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2009, 10:27 
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Beiträge: 291
Diese Idee finde ich ziemlich gut und ich würde sofort mitmachen.

Mich interessiert weder Reichtum und Besitz, noch Ehre oder Annerkennung, ich will einfach nur lernen zu leben, zu lieben, zu lachen. Ich will von anderen Menschen lernen, was es bedeutet Mensch zu sein, mich interessiert, was zwischen den Menschen passiert, mich interessiert die Wahrnehmung, ich will die Details sehen, welche zumeist versteckt irgendwo darauf warten erblickt zu werden, mich interessiert die Schönheit an den Dingen, die Vielfalt, welche das Leben mit sich bringt.

Der Wunsch nach Frieden, Freiheit, Liebe, Toleranz, Geborgenheit wird mich irgendwann dazu bringen den Fluss zu überqueren, egal, wie stark die Strömung ist, egal darum, weil ich bereit bin den Tod zu riskieren um zu leben.

Diese Wünsche loszulassen, damit sie in Erfüllung gehen, das wäre wohl mein innigster Wunsch...

Bis dahin wäre es wundervoll das Leben mit einigen anderen lebenswütigen oder lebensmüden Menschen zu teilen. Geld ist bei mir Mangelware, da es zu schwer ist um es mit sich rumzutragen. Arbeit wäre wunderbar, auch in ein Studium könnte ich mich vertiefen, wobei dies in der konventionellen Form immer einen Zwang voraussetzt (Lehre 3-4 Jahre, Matur 4 Jahre, dann "Leistungstests"...), welcher mich so kaputt machen würde, dass ich lieber vom Leben lerne, als von mechanischen Systemen, welche mich zu einem vom Lebensentzug gezeichneten Menschen machen würden.

Aber natürlich gilt: Jedem das Seine.

Deshalb: Los, leben wir das Unmögliche, verwirklichen wir unsere Träume, ich mache mit, habe nichts mehr zu verlieren, leben wir um zu lernen und lernen wir dabei zu leben und wer findet ich schreibe nur gequirlte Scheisse, der soll auch mitmachen. Oder auch nicht. Mir egal. Oder auch nicht.

Bin jedenfalls dabei (Mir mangelt es meistens zu sehr an Eigeninitiative, aber es lässt sich an allem "arbeiten"(In diesem Zusammenhang wohl unglücklich gewähltes Wort...))!


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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2009, 10:57 
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in der schweiz ist es sicher auch möglich ganz "auszusteigen"..aber irgendwann kommen die meisten zurück...
auch von der valle degli elfi kehren einige zurück, aber es hat auch andere die ausharren....
und das find ich einen wichtigen punkt, das system/behörden dulden sie...

ich persönlich würde dort mal eine zeit hingehen und diese art von zusammenleben "austesten"

(hab gerade nicht viel zeit zum rumgoogeln und da sie wirklich wenig vom system halten...gibts auch wenig zu lesen im internet...)
http://www.anthro.unibe.ch/unibe/philhi ... ah_ger.pdf

In Ozora waren auch einige von ihnen geld verdienen...pizzeria, und wer diese gekostet hat
weiss dass sie wirklich voll power war O:)
sie sind z.b. vor dem festival 2 tage mit dem mietbus in der gegend rumgefahren, um die besten zutaten für ihre pizzas zu kosten und einkaufen...nicht die preiswertesten [-X
die leute standen wirklich mit beiden füssen auf dem boden....amusierten sich oftmals auch köstlich über die abgespacesten leute..wenn jemand, beim warten auf seine pizza zu aufdringlich wurde oder "extrawürste" wollte...wurde er einfach eine zeitlang ignoriert 8)

_________________
In den Momenten, in denen es uns gelingt, zu sein, was wir sind, ohne zu fragen,
was wir sein sollten, funkelt unser Lebenslicht wie ein heller Stern.

Liebe das Leben
aber lebe die Liebe.

***G L O B A L I Z E *** LOVE


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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2009, 11:08 
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Wohnort: funkytown, nähe winti-summi
träume sind manchmal schäume. wichtig ist, von etwa 100 träumen/vorstellungen etwa 2 davon zu verwirklichen.

gruzz & kuzz O:)

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"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."

(Zitat von Albert Einstein)

e qui i miei piccoli "fratelli":

- http://www.youtube.com/watch?v=Rp1eOqYF ... re=related
- http://www.youtube.com/watch?v=D3HwnYbU_1A
- http://www.youtube.com/watch?v=49e9rYk5FyI
- http://www.youtube.com/watch?v=zM_MEAijeu0


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 Betreff des Beitrags: Re: HIPPIE-Kommune
BeitragVerfasst: Di 15. Sep 2009, 11:11 
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jürg hat geschrieben:
In Ozora waren auch einige von ihnen geld verdienen...pizzeria, und wer diese gekostet hat
weiss dass sie wirklich voll power war O:)


an der fusion waren sie auch, ihre pizze waren wirklich super lecker. habe jeden tag mindestens eine gegessen :)

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BeitragVerfasst: Fr 18. Sep 2009, 11:46 
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Beiträge: 291
Zitat:
Bis dahin wäre es wundervoll das Leben mit einigen anderen lebenswütigen oder lebensmüden Menschen zu teilen. Geld ist bei mir Mangelware, da es zu schwer ist um es mit sich rumzutragen. Arbeit wäre wunderbar, auch in ein Studium könnte ich mich vertiefen, wobei dies in der konventionellen Form immer einen Zwang voraussetzt (Lehre 3-4 Jahre, Matur 4 Jahre, dann "Leistungstests"...), welcher mich so kaputt machen würde, dass ich lieber vom Leben lerne, als von mechanischen Systemen, welche mich zu einem vom Lebensentzug gezeichneten Menschen machen würden.


Ok, ein bisschen übertrieben war das schon. Ich mag grundsätzlich viele Dinge an unserem "System". Was mich halt stört ist, dass es eigentlich nur um die Leistung geht. Unser "System" bietet ja eigentlich eine unglaubliche Vielzahl an Wegen, welche man beschreiten könnte. Könnte darum, weil man leider eben trotzdem nicht die ganz grosse Auswahl hat, da sich sozusagen nicht der Mensch aussucht, was er macht (in einem gewissen Sinne natürlich schon...), sondern eher die Arbeit bestimmt, welcher Mensch eine genügsame Leistung erbringt um diese zu verrichten. Es geht also weniger darum, dass sich der Mensch bei der Arbeit selber verwirklichen kann, sondern eher darum, dass der Mensch eine gewisse Leistung in einer gewissen Zeit erbringen kann. Damit behaupte ich aber nicht, dass es nicht möglich wäre sich selbst zu verwirklichen (Was eigentlich Selbstverwirklichung genau bedeutet weiss ich nicht, es tönt aber noch gut...;)). Schade finde ich zum Beispiel auch, dass man zuerst die Matur machen muss(inkl. Maturprüfungen), bevor man sich dann auf eine bestimmte Studienrichtung konzentrieren kann.

Was ich jetzt nicht erwähnt habe, was mir die grössten Schwierigkeiten an unserem System bereitet: Die Ungerechtigkeit, dass wir so leben dürfen, während der Grossteil der Menschheit auf diesem Planeten nicht einmal annähernd diese Möglichkeiten besitzt.

Was ich damit sagen will? Es wäre wunderbar, wenn man sozusagen einen Kompromiss finden könnte: Einerseits sich in diesem System integrieren und somit die Möglichkeit zu haben, die negativen Punkte zu verändern, und andererseits in einer "Hippiekommune" zu wohnen und dem Leben freien Lauf zu lassen. Vielleicht irgendwann ja auch Mal politisch ein bisschen aktiv werden und die Welt so ein bisschen neu erfinden.

Ganz auszusteigen habe ich mir ernsthaft überlegt, aber es gibt zu viele Dinge(damit meine ich weniger Dinge in Form von Besitztümer, sondern eher die Möglichkeit cortipusmässige Abenteuer zu erleben) hier, die ich vermissen würde. Ausserdem hätte man als Aussteiger vielleicht weniger die Möglichkeit aktiv etwas zu verändern, was irgendwo schon mein Wunsch wäre.


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