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BeitragVerfasst: Sa 22. Nov 2014, 08:55 
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Ich weiss ich wiederspreche mit diesem Thread gleich zwei grundlegenden 'Geboten' der jüngsten MF Geschichte gleichzeitig,
nämlich keine Politik und auch keine Links zu posten aber dieser Artikel der NZZ hat mich ganz schön bewegt.

Insbesondere bezogen auf die jüngsten Bestrebungen unserer Volkspartei die Menschenrechtskonvention abzuschaffen
und die menschenverachtende Ausländerpolitik der Sesonierjahre, ein 'sehr gutes System' zu nennen, möchte euch ich
diesen hier gleichwohl ''Linken'': :-)

http://opfer-taeter-held.nzz.ch/

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,,Wie soll ich's dir sagen? Ich bin ein Pilz. Denken - das tust du!"

A. Larinx

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Terence McKenna (16.November 1946 – 3.April 2000)

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Jiddu Krishnamurti (11.May 1895 – 17.February 1986)


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BeitragVerfasst: Do 27. Nov 2014, 13:21 
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Deine Sichtweise ist doch sehr eingeschränkt.
Erstens, der Artikel hat weder mit dem Saisonierstatus etwas zu tun, noch mit den, in Diskussion stehenden Menschenrechtskonventionen.
Zweitens, die Nazizeit und deren Greueltaten auf die heutige Politik der SVP zu beziehen zeugt davon, dass du kein Verständnis für Politik hast und grundsätzlich alle Politik der SVP verneinst, und erst gar nicht mehr hinhörst was sie zu sagen hat.
Gemäss deiner Aussage wären 30% der Schweizer menschenverachtend....
diese Verunglimpfung geht mir langsam auf die Nerven. Argumente bringen, bitte!

1. Menschenrechtskonventionen abschaffen:
Sorry, aber wer die Entwicklung des europäischen Gerichtshof verfolgt bemerkt schnell, wie dieser nicht nur nach den Konventionen entscheidet, sonder sich eigenständig immer mehr Kompetenzen zuspricht, ohne das dies von irgendeiner Seite legitimiert wurde.
Ich bin für die Menschenrechte und finde das Recht auf Leben, Religion, Freie Meinungsäusserung usw. wichtig und schützenswert.
Wenn ein solch wichtiges Gericht aber Vereine die einen illegalen Zweck (somit illegal sind) schützt, obwohl diese vom Schweizer Recht her aufzulösen sind, geht mir eine legitimation dieses Gerichts verloren. Was hat das mit Menschenrechten zu tun?
Oder dass das Gericht der Schweiz vorschreibt, wer Militärersatz leisten muss und wer nicht? Menschenrecht? Wo bleibt da unser Recht auf Selbstbestimmung?
Es gibt da noch viel mehr solcher Fälle:
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Die-gravierendsten-Urteile-aus-Strassburg/story/16712403

2. Das du die Saisonier-Jahre grundsätzlich als menschenverachtendes System definierst ist wohl ein Witz
Einem Menschen die Möglichkeit zu geben, währen einer gewissen Zeit soviel Geld zu verdienen, damit er und seine Familie über einen längeren Zeitraum gut überleben kann ist menschenverachtend?
Ich habe Freunde, die gehen für ein paar Monate ins Ausland für Spezialeinsätze und verdienen genug um das restliche Jahr nicht mehr arbeiten zu müssen. Keiner käme auf die Idee dort zu bleiben. Keiner fühlte sich verachtet. Jeder geht freiwillig.

Der SVP und der Hälfte der Bevölkerung der Schweiz wollen wider selber bestimmen, wer immigrieren darf und wer nicht. Das Macht jedes Land! Auch die EU!
Warum müssen nur wir Schweizer die Bilateralen einhalten? Und die EU verhandelt nicht mal, wenn sie Ihren Teil der Verträge nicht erfüllt? Siehe Schengen/Neat! Aber wir sind dann die Rosinenpicker oder was?
Also warum überhaupt bilateralen künden? Einfach Kontingente einführen und die EU künden lassen?
(Sorry hat jetzt nichts mehr mit deinem Thread zu tun....)

Ich hoffe du lässt hier noch einige Argumente für deine Aussagen folgen um den Eindruck zu widerlegen, dass du dich gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hast...


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BeitragVerfasst: Fr 28. Nov 2014, 07:07 
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Die volle Panne Partei sollte einsehen das wenn die Schweiz eine internationale Menschenrechtskonvention unterschreibt das sie sich somit auch der internationalen Gerichtbarkeit unterstellt.
Das Füferli und das Weggli gibts nicht.

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BeitragVerfasst: Fr 28. Nov 2014, 09:35 
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Leuchtherz hat geschrieben:
Die volle Panne Partei sollte einsehen das wenn die Schweiz eine internationale Menschenrechtskonvention unterschreibt das sie sich somit auch der internationalen Gerichtbarkeit unterstellt.
Das Füferli und das Weggli gibts nicht.

Klar hat die Schweiz unterschrieben und steht auch zu dem Unterschriebenen, aber nicht für Mehr!
Wer fürs "Füferli" unterschreibt und dann aber einen "ein-räppler" erhällt, will wohl eher das Weggli zurück haben!

lies doch mal den Link den ich gepostet habe....


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BeitragVerfasst: Fr 28. Nov 2014, 11:33 
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Wie erwähnt handelt es sich beim Menschenrecht um ein Internationales Abkommen. Du kannst nicht für das Internationale Abkommen sein aber Dich gegen die internationale Rechtsprechung welchem dieses Abkommen zu Grunde liegt aussprechen. Das ist doch unsinnig.
Wer soll den wachen und richten über das internationale Abkommen?

Und ja den Link habe ich gelesen und es scheint zu stimmen. Die Baslerzeitung wurde durch die Übernahme von Blocher zu einem Propagandaschmierblatt.

Tragischkomisch wird es wenn ein Gratisblatt objektiver berichtet:

Zitat:
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte heble Schweizer Recht aus und respektiere Volksentscheide nicht, sagen Kritiker. Die Schweizer EGMR-Richterin Helen Keller nimmt Stellung.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte EGMR steht in der Schweiz zurzeit unter Beschuss. Auch Ihnen als «fremder Richterin» weht ein rauer Wind entgegen…
Die Rechtsprechung wird verzerrt dargestellt. Bei rund 98 Prozent der Fälle, die aus der Schweiz beim Gerichtshof landen, sagt er: Die Schweizer Behörden haben alles richtig gemacht. Nur bei etwa einem Prozent wurden Menschenrechte verletzt. Diese Menschenrechtsverletzungen betreffen in einem Viertel der Fälle die Verfahrensrechte. Nur etwa ein Zehntel der gerügten Fälle betrifft das Ausländerrecht. Und nein, als «fremde Richterin» fühle ich mich nicht, sondern als Schweizerin. Ich «verurteile» auch nicht die Schweiz, sondern schütze die Menschenrechte. Wir sind ein europäisches Gericht und vertreten europäische Werte – Werte, die auch in unserer Bundesverfassung verankert sind.

In der Vergangenheit kam es allerdings immer wieder zu Wertekollisionen. Erst kürzlich hat der EGMR sein Veto gegen die bedingungslose Abschiebung einer afghanischen Familie nach Italien eingelegt. Mit diesem Urteil wurde der Dublin-Vertrag unterminiert. Dieses sieht vor, dass Asylbewerber innert weniger Tage in jenes Land zurückkehren müssen, wo sie ihr erstes Gesuch gestellt haben.
Unser Urteil lautete: Die Schweiz darf die achtköpfige Familie so lange nicht zurückschicken, als sie von den italienischen Behörde nicht die Zusicherung hat, dass die Familie zusammenbleiben kann und die Kinder an einem Ort untergebracht werden, wo sie keinen Schaden nehmen. Das, was wir von der Schweiz verlangen, ist absolut kompatibel mit dem Dublin-Abkommen. Denn es gibt im Dublin-Vertrag eine Souveränitätsklausel. Die Schweizer Behörden haben diese in der Vergangenheit mehrfach angewendet und Ausländer nicht zurückgeschickt. Es gibt menschenrechtliche Grenzen des Dublin-Vertrages. Man kann Menschen nicht einfach hin und her schieben. Sie sind keine Waren.

Für Aufsehen sorgte auch der EGMR-Entscheid vom Frühling 2013. Der Gerichtshof untersagte der Schweiz einen nigerianischen Dealer auszuschaffen, weil er hier vier Kinder hat. Warum ist das Recht auf Familienleben wichtiger als das Recht von Staaten auf öffentliche Sicherheit?
Der Gerichtshof akzeptiert das Recht auf Sicherheit und hat es in sehr vielen Fällen geschützt, indem er Ausweisungen auch aus menschenrechtlicher Sicht nicht kritisiert hat. Aber diese Urteile werden nie erwähnt. Der Fall des Nigerianers K.U. ist speziell. In der Presse wird der Mann als absolut böser Drogendealer dargestellt. Das ist er nicht. K.U. hat sich hier drei Jahre tadellos verhalten. Hätten wir ihn ausgewiesen, dann hätte das für seine Schweizer Kinder bedeutet, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater hätten haben können. Sie können die Kinder ja nicht alle 14 Tage nach Nigeria schicken. Deshalb haben wir in diesem Fall das Recht auf Familienleben höher gewichtet.

Das Urteil birgt innenpolitischen Zündstoff. Die 2010 angenommene Ausschaffungsinitiative besagt, dass straffällige Ausländer ungeachtet der menschenrechtlichen Folgen ausgeschafft werden müssen. Warum ist ein EGMR-Entscheid höher zu gewichten als ein Volksentscheid?
Die Frage ist falsch gestellt. Es gibt nicht etwas, das höher zu gewichten ist. Das Volk entscheidet nicht über den Einzelfall. Eine Initiative oder eine Gesetzesbestimmung kann auf den ersten Blick durchaus Sinn machen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt merkt man, dass sie in einem Einzelfall zu einem stossenden Ergebnis führen würde. Ein Beispiel: Ein Mann, der in einer Fabrik mit Asbest gearbeitet hat, erkrankt zwanzig Jahre später an Lungenkrebs. Da aber die Frist laut Gesetz bereits nach zehn Jahren verjährt ist, kann er nicht mehr klagen. Das ist ungerecht. In dieser Situation ist es die Aufgabe eines Gerichts zu sagen, dass diese Regelung in diesem konkreten Fall keinen Sinn macht. Genau das hat der Gerichtshof im Asbesturteil von diesem Jahr getan.

Auch wenn das dem Entscheid der Schweizer Bevölkerung widerspricht?
Es geht nicht um den Volksentscheid, sondern um ein Urteil in einem Fall. Genauso verhält es sich bei einer Ausschaffung. Am Schluss muss man den Einzelfall anschauen. Und das macht nicht das Volk.

Aber das Schweizer Volk ist laut Bundesverfassung der Souverän des Landes, also die oberste politische Instanz.
In der Bundesverfassung steht auch, dass jedes staatliche Organ sich an die Menschenrechte halten muss. Das Volk hat deshalb keine absolute Macht. Ich mache ein Beispiel: Nehmen wir an, es käme eine Volksinitiative für eine Lynchjustiz bei Sexualstraftätern durch. Dies würde unserer Verfassung widersprechen. Denn jeder hat das Recht auf ein faires Verfahren, in dem er sich verteidigen kann.

Die SVP, welche die Initiative «Landesrecht vor Völkerrecht» lanciert hat, ist der Meinung, dass das zwingende Völkerrecht ausreicht.
Das tut es nicht. Der grösste Teil der Menschenrechte gehört nicht zum zwingenden Völkerrecht. Zudem ist sich die SVP nicht bewusst, wie wichtig das Völkerrecht im täglichen Leben ist. Folgendes Beispiel: Ein junger Schweizer geht nach Thailand in die Ferien und kifft dort. Nach thailändischem Recht erwarten ihn dort drakonische Strafen. Gilt das Völkerrecht, dann hat er das Recht, das Schweizer Konsulat zu kontaktieren, das ihm einen Dolmetscher und einen Anwalt besorgt. Sollte das Landesrecht bei uns vorgehen, möchte ich nicht in der Haut eines Schweizer Diplomaten stecken, der im Ausland an die internationalen Standards appellieren muss. Die Verbindlichkeit des Völkerrechts ist extrem wichtig. Wir sind ein schwaches Land. Wir können nicht mit Panzern auffahren, um einen Schweizer aus dem Gefängnis zu holen, wenn ihm dort ein unfairer Prozess droht. Wir sind darauf angewiesen, dass das Völkerrecht gilt. (...)

Kritiker monieren, dass EGMR-Richter ohne demokratische Legitimation einfach neues Recht schaffen würden.
Der Vorwurf ist falsch. Wir sind genauso demokratisch legitimiert wie die Schweizer Bundesrichter. Wir sind gewählt von der parlamentarischen Versammlung, in der auch eine Schweizer Delegation sitzt. Darunter auch viele SVP-Parlamentarier. Wir schaffen kein neues Recht, sondern wenden die Menschenrechte auf konkrete Fälle an.


www.20min.ch/schweiz/news/story/-Das-Volk-hat-keine-absolute-Macht--19726013

Die volle Panne Partei täte zudem gut daran wenn sie darauf schauen würde das ihre weissen Schäfchen nicht zusehends in der Kriminalstatistik auftauchen würden.

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BeitragVerfasst: Fr 28. Nov 2014, 13:25 
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1.
Das ist nicht unsinnig, da ich glaube, dass die Rechtssprechung das Abkommen erweitert und damit unser nationales Recht aushölt.

2.
Stimmt jetzt der Artikel, oder ist es Propaganda? Du widersprichst dir da im gleichen Satz gleich selber!
Aber klar, kein Argument, nur eine Verleumdung.

Wow und du hast also das Gefühl, Antworten genau dieser Richter seien Objektiv?
Subjektiver geht ja nicht, oder hast du das Gefühl, diese Richterin wird im Interview erzählen, dass sie gar keine legitimation haben?
Das sie Recht durch Urteile schaffen?
Das ist ein Interview! Keine Berichterstattung! Nicht recherchiert!
Und du glaubst das sei objektiver als der Artikel in der Baz? DAS IST TRAGISCHKOMISCH!
Auf dieser Basis weiter zu diskutieren bringt glaube ich nichts. Wer unüberlegt Obrigkeitshörig ist, wird immer mit vorgefertigten Meinungen um sich werfen, statt mit der eigenen.
Der Fall des Nigerianers zB: Er werde als böser Drogendealer dargestellt...soll er als guter Drogendealer dargestellt werden? Drogendealer ist Drogendealer. Frag doch mal einen der Angehörigen des Drogenabhängigen, der bei diesem Nigerianer Heroin kaufte, wer Ihr Recht auf Familienleben schützt?

Und bitte keine rassistischen Ausdrücke, das heisst "schwach pigmentierte" Schäfchen! Sollte für einen S(cheis) P(artei)-sympatisant selbstverständlich sein!


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BeitragVerfasst: Fr 28. Nov 2014, 13:46 
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Zu 2. Es stimmt das die Baslerzeitung ein Propagandablatt wurde wenn man den Artikel durchliest... Weltwochenniveau in form einer Tageszeitung.

Und was willst Du mir erzählen über Obrigkeitshörigkeit als treuer Gedankengutverbreiter von Herrlibergs gnaden?

Ja diese pösen Drogendealer, also natürlich nur die Ausländischen und jene die nicht Sythetikschnickschnack an der nächsten Party den Unsüchtigen verticken.


Zu Deinem 1. Doch es ist unsinnig einen Internationalen Vertrag zu unterzeichnen sich aber nicht unter die internationale Rechtsprechung stellen zu wollen.
Künden der Menschenrechtskonvention wäre der einzige konsequente Weg wenn man sich nicht dieser Rechtsprechung unterordnen will oder Angst hat das diese ständig erweitert wird.
Oder soll der Vogt von Herrliberg über die Einhaltung der Menschenrechte in der Schweiz richten?

Das Ganze ist sowieso die totale Heuchelei den wenn Bundesrichter entgegen der Meinung von der vollen Panne Partei entscheiden sind die dann auch wieder fragwürdig.
Berlusconi-Style auf Schweizer Art.


Ich schrieb: objektiver! Ist ein SVP Anhänger der deutschen Sprache nicht mächtig? Die Frau Richterin nannte wenigstens einmal ein paar Zahlen in wie vielen Fällen tatsächlich "fremde Richter" der Schweizer Rechtssprechung wiedrsprechen und so wies aussieht ist es auf einem marginalem Niveau.

Im übrigen bin ich kein SP Wähler. Aber ich kenne das Feindbild der SVP Wähler, jeder der nicht SVP wählt. Passend zu den Quadratköpfen auch die Schubladen dazu.
Eine Welt voller schwarzer Schafe, Eidgenossen, Schweizer, Asylanten, Immigranten, Sozialschmarotzer, fremder Richter, Islaminatoren und ausländischer Drogendealer.

Aber mal zurück zum Thema und der Behauptung von SVP Gläubigen was so ihr Vogt von Herrliberg plappert. Nur das zwingende Völkerrecht sei für die Schweiz verbindlich.

Zitat:
Bundesverfassung
Art. 190 Massgebendes Recht


Bundesgesetze und Völkerrecht sind für das Bundesgericht und die anderen rechtsanwendenden Behörden massgebend.

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BeitragVerfasst: Fr 28. Nov 2014, 14:31 
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Keine Argumente, nur Verunglimpfungen
typisch bei deinem linken Gedankengut. Gehen die Argumente aus muss man halt auf unterem Niveau weiterdiskutieren.
wer mit Aussagen wie
Zitat:
treuer Gedankengutverbreiter von Herrlibergs gnaden?

Zitat:
soll der Vogt von Herrliberg über die Einhaltung...

Zitat:
Berlusconi-Style auf Schweizer Art.

Zitat:
Eine Welt voller schwarzer Schafe, Eidgenossen, Schweizer, Asylanten, Immigranten, Sozialschmarotzer, fremder Richter, Islaminatoren und ausländischer Drogendealer.

der beweist ja gleich selber, dass er keine objektiven Argumente liefern kann, nur blabla.

Kein Interesse auf solche leeren Phrasenwerferei, klink mich aus


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BeitragVerfasst: Fr 28. Nov 2014, 15:36 
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lol - na klar Artikel 190 von der Bundesverfassung ist kein Argument. Auch das es sich bei den Menschen und Völkerrecht um internationales Recht handelt und somit an internationale Rechtsprechung gebunden ist, ist kein Argument.

Aber keine Bange ich nehms Dir nicht übel, SVP-ler sind berüchtig dafür das sie nur mit ihres gleichen klar kommen, Argumentresistent sind und gut austeilen können aber kaum einstecken.
Du gehst also nur mit gutem Beispiel voran. ;)

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BeitragVerfasst: Sa 29. Nov 2014, 02:54 
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Woww wooww wooowww, muss man mal eine wichtige Prüfung schreiben und ist deswegen ein paar Tagen verhindert bricht hier gerne mal die Hölle los wie?

Also gut dann schreib' ich halt auch noch etwas zu diesen geringschätzigen verunglimpfungen die mir hier entgegenquillen..:

Ich war mir schon als ich den kleinen Thread-text schrieb sicher das da ein Hallodrio daherkommen wird, um mir vor zu werfen ich vergleiche irgendwelche aktuelle rechts-populistische Politik mit den Nazionalsozialisten.

Da ich das in diesem Kontext nie tat, sondern nur darauf hinwies, das wir vorsichtig sein müssen wen wir wie und aus welchem Grund abschieben aus der Schweiz..

mehr noch: da du genau dies ins Spiel bringst, belegst du nur das dies (DEINER Ansicht nach) so ist.
Deshalb hier mein gutgemeinter Rat bevohr irgendein übereifriger Vertreter der Volkspartei am entschlüsseln deiner IP Nummer werkelt:
Unterlass solche vergleiche mit der SVP in und den Nazis in Zukunft das ist nicht okay!!

Das du mir vorwirfst keine Ahnung von Politk zu haben ist ein bekannter Einzeiler der mir erfahrungsgemäss meist von Leuten entgegenweht welche selbst keine Ahnung haben von Botanik, was deine weiteren Sätze dann ja auch hinreichend belegen.

Selbstredend bin nämlich auch ich für Kinderarbeit, denn so haben diese armen Kinder in der dritten Welt wenigstens irgend eine Arbeit, ist so die Devise von Leuten die den Saisonierstatus verteidigen. Ein bisschen Lesen und die voraussetzung das gelesene dann auch zu verstehen ist, gepaart mit einem Quentchen Mitgefühl, dann auch die Voraussetzung zu realisieren das sie damit eine Sklaven-Feudalherren Beziehung verteidigen.

Über die MRK werde ich hier auch nicht diskutieren, denn Leute wie du, welche denken das ein Schweizer (knapp ein 1'000stel der Erdenbevölkerung) mehr zu zählen hat als alle anderen auf diesem Planeten, wenn es um die Notlage der heutigen Welt und der Migrantenverteilung in Europa geht, hören da eh nie wirklich zu.
Das eignen Wohlergehen geht halt ALLEM anderen vor.
Ich frage mich was ihr den genau zu verlieren habt?
Argumentieren nicht gerade die Leute so welche angst haben Ihren ''Job'' zu verlieren weil sie ihr Geld das sie verdienen nicht wert sind? Man weiss es nicht!

Klahr ist indess das wir darum nicht herum kommen! Es kann nicht Immer der dumme Ausländer (EU-Bürger und alle anderen) dafür bezahlen und wir auf unserer Insel schauen dann das wir's hier gut haben und nicht von sozialem Abstieg bedroht sind.
Solche einstellungen sind ein bisschen gar Naiv.

Da es Hirnverbrannt ist anzunehmen das du meiner Ausführung auch nur in irgend einer Art Aufmerksamkeit entgegenbringst und auf billigen Populismuss aus bist verzichte ich vor diesem Hintergrund (Nämmlich mind. 25'000 Opfer welche gequählt und getötet wurden weil wir ihnen im 2.WK nicht 'die nötige aufmerksamkeit' schenkten) auf zusätzliche entgegnungen.

Dieser Thread wurde für die Opfer erstellt nicht für deine Polemik auf Ihre Kosten.

So jetzt lasst den Shitstorm mal kommen..
Fragensteller out..

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BeitragVerfasst: Sa 29. Nov 2014, 07:17 
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Die "Festung Europa" inkl Schweiz (im Schengenraum) wird durch unmenschliche Methodik verteidigt. Es gibt Individuen wechle das als "Auswahl der Immigration Europas" deuten.



Und die Praxis "sollen doch die zurück welche sich nicht integrieren wollen" scheint nun auch faule Früchte zu bekommen.


Aber so ist das halt bei den selbstgefälligen Hütern unseres Wohlstandes. Immigration (Einwanderung) und Flucht (Asyl) wird gleich gesetzt. Und wos geht wird an den Menschenrechten gekratzt.
Flucht und Asyl ist ein Menschenrecht: http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/aemr/text/artikel-14-aemr-recht-asyl
Zitat:
Artikel 14 - Recht auf Asyl
Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgungen Asyl zu suchen und zu geniessen.
Dieses Recht kann jedoch im Falle seiner Verfolgung wegen nichtpolitischer Verbrechen oder wegen Handlungen, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstossen, nicht in Anspruch genommen werden.
Erläuterung zu Artikel 14
Asyl ist der Schutz für Personen, die ihr eigenes Land verlassen mussten, weil sie verfolgt werden. Die Allgemeine Erklärung räumt allerdings keinen Rechtsanspruch auf Asyl ein, gewährt also kein Recht, Asyl zu erhalten, sondern nur das Recht, Asyl zu suchen und zu geniessen, wenn es von einem Staat gewährt wird. Die Staaten waren bei der Ausarbeitung der Erklärung nicht bereit, in diesem Bereich auf ihre Souveränität zu verzichten. Die Genfer Flüchtlingskonvention, die 1951 unterzeichnet wurde, verbietet den Staaten immerhin, Flüchtlinge in den Verfolgerstaat zurückzuschicken.
Zur «Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte», Art. 15
Update: 28.11.2011


Familien Einheit ist ein Menschenrecht: http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/aemr/text/artikel-16-aemr-ehefreiheit-schutz-familie
Zitat:
Artikel 16 - Ehefreiheit und Schutz der Familie
Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne Beschränkung durch Rasse, Staatsbürgerschaft oder Religion das Recht, eine Ehe zu schliessen und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschliessung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
Die Ehe darf nur auf Grund der freien und vollen Willenseinigung der zukünftigen Ehegatten geschlossen werden.
Die Familie ist die natürliche und grundlegende Einheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Den Saissonierstatus als gute Lösung zu präsentieren und ihn mit wenigen Schweizern zu vergleichen welche ein paar Monate im Ausland arbeiten und dann hier gut davon den Rest des Jahres leben können, ist nicht nur zynisch sondern menschenverachtend. Ein Schweizer welcher das praktizieren kann tut dies wohl aus einer Freiwilligkeit heraus und nicht aus einer Notlage. Eine Notlage die dann meistens noch durch schlechte Arbeitskoditionen ausgenutzt wird.
Und wenn das Argument der Menschlichkeit von der Familieneinheit nicht zählt sollte wenigstens jedem Rappenspalter einleuchten welchen kostenaufwendigen Papierdschungel da die Wirtschaft erwartet und es ist nicht erstaunlich das sich Wirtschaftvertreter auch gegen den Saissonierstatus aussprechen. So zB neustens der Präsident des Schweizerischen Hoteliervereins.
http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau/video/hotellerie-schweiz-mit-neuem-praesidenten?id=d884b634-ebd3-4502-964d-34343aec9cce ab Min:2:00

Hier noch was zur Geschichte der Menschenrechte in der Schweiz: http://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-einfuehrung/schweiz/
Zitat:
Den internationalen Menschenrechtsverträgen der UNO und des Europarats ist die Schweiz nur zögerlich beigetreten.
1974 hat sie als damals letzter Mitgliedsstaat des Europarates die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) ratifiziert.
Auf weltweiter Ebene trat die Schweiz bereits im Jahre 1955 der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 bei. Die im zweiten Weltkrieg von schweren Menschenrechtsverletzungen verschonte Schweiz legte den Schwerpunkt ihrer Menschenrechtsaktivitäten in der Nachkriegszeit auf die Verstärkung des humanitären Völkerrechtsschutzes und die Verhinderung von Folter und unmenschlicher Behandlung. Das Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung von 1984 war dann auch die erste Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen, welcher die Schweiz im Jahr 1987 beitrat.
Der Durchbruch bezüglich der UNO-Menschenrechte erfolgte in den Neunzigerjahren des 20. Jahrhunderts: 1992 trat die Schweiz den beiden Internationalen Pakten von 1966 bei; 1994 folgte der Beitritt zum Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung von 1965 und 1997 schliesslich der Beitritt zum Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau von 1979 sowie zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes von 1989.


und zum Schluss sei die Frage erlaubt warum soviele Afrikaner keine Zukunft und Existenz in Afrika für sich sehen:


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BeitragVerfasst: So 30. Nov 2014, 08:12 
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wenn wir nicht freiwillig unsere materiellen überschüssigen "Reichtümer", teilen
werden immer Menschen versuchen, sich diese selber holen zu kommen...
Das an sogenannten Entwicklungsgeldern, eingesparte
dürfen Wir dann zigfach, in den ganzen Asylapparat reinstecken...
Aber das bleibt wenigstens unter uns, wenden dann gewisse Leute jeweils ein #-o

Wenn wir auch, z.b. mehr Kriegsmaterial exportieren wollen
dürfen wir dann halt auch wieder für diese Konsequenzen aufkommen...
auch hier sind auf lange sicht, meineserachtens die Kosten höher
als der kurzfristige exportertrag...

Jetz wo unser Bankgeheimniss am verschwinden ist
müssen wir schnell, die Barzahlungen weiter ermöglichen
und die Herkunftskontrollpflicht lockern.
Genau das Gegenteil der weltlichen Tendenz ;)
Der so erhaltene Geldzufluss, zieht auch wieder Konsequenzen mit sich

Die enormen nationalen und internationalen Gerichtskosten,
für die REAKTIONEN
könnten auch wegfallen wenn wir nur einen Bruchteil davon
vorgängig in sinvolle AKTIONEN, frei-willig investieren würden

Es ist wohl gut im hier und jetz zu leben und lokal zu handeln,
aber ein wenig globaler zu denken, schadet doch nie ;)

p.s. liege wiedermal teils Offtopic...
aber bei solchen Thematiken, nur streng Threadlimitierend zu überlegen
ist doch wie im globalen Weltbild, nur streng National zu denken 8-)

_________________
In den Momenten, in denen es uns gelingt, zu sein, was wir sind, ohne zu fragen,
was wir sein sollten, funkelt unser Lebenslicht wie ein heller Stern.

Liebe das Leben
aber lebe die Liebe.

***G L O B A L I Z E *** LOVE


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BeitragVerfasst: Di 13. Jun 2017, 13:21 
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Beiträge: 1099
Wohnort: hab ich
ich sehe da nur eine Möglichkeit: wir schicken die Story um die briefe dieses Soldaten an den obersten europäischen gerichtshof :-D

die lenken bestimmt ein. allerdings gibt es dafür weder einen foifer, noch ein weggli crazyeye

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