das_auge_gottes hat geschrieben:
die einzige konstante im leben ist die veränderung!
seh ich auch so.
andererseits schau ich tatsächlich selten nachrichten oder überhaupt fernsehen, weil es immer das gleiche ist - irgendwie zu un-lebendig... irgendwann hat man's gehört, bringt einem nichts für das persönliche leben, also scheiss drauff.
Aber es lebe die Realität und die Konfrontation?
mit realität hab ich nix am hut. konfrontation find ich super und ein ideales mittel, um die eigene position zu überprüfen und zu verteidigen.
Editiert: Konfrontation gehört zum Leben wie die Wurst auf's Brot. Man muss vielleicht ein Tier schlachten, was nicht nett ist, aber es hilft den Geschmack des Tieres zu verbessern. Ist es gut oder schlecht? Es ist wie es ist. Es ist lebendig (nun ja, das Tier natürlich nicht mehr), und so gesehen hast Du recht.
Die frage ist nur, muss man die eigene position ständig prüfen, oder kann ma hin und wieder auch einfach mal leben und das geniessen. meines erachtens wird deine position sowieso ständig wieder erneuert, denn: die einzige konstante im leben ist die veränderung. und wie es saphira sagt:
Saphira hat geschrieben:Nur immer schön sich selbst bleiben und schauen, dass man nicht in eine Rolle schlüpft/gezwängt wird
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das_Auge_Gottes hat geschrieben: ich scheiss auf szenengetue, und drum scheiss ich auch auf die goaszene!
nun, das ist deine ansicht, und über meinungen muss man eigentlich nicht streiten. man darf aber
Editiert: Die Szene ist ein Abbild dessen, woran die Menschen, die in der Szene verkehren, glauben. Wenn sie an gar nichts glauben, so glauben sie zumindest, dass der Sound gut ist. Wenn sie auf dem Weg sind, sich selbst besser kennen zu lernen, so glauben sie an diesen Weg. Wenn sie auf dem Weg sind, Dinge zu hinterfragen, so glauben sie an diesen Weg. Jeder kann das so sehen, wie er oder sie will. Wichtig ist einfach, dass eine Grundregel eingehalten wird: Aggression ist unerwünscht. Wer das nicht hinbekommt, soll sich verpissen. Das ist vielleicht nicht tolerant und auch nicht nett. Aber es ist das, was WIR wollen. Denn Goa ist nicht einfach eine Idee - es ist Goa. Nicht mehr und nicht weniger.
das_Auge_Gottes hat geschrieben:dafür versuche ich aber, weder mich noch meine mitmenschen zu belügen. was ich gerade bei den goanern leider überdurchschnittlich oft beobachten musste. womit sich der kreis wieder schliesst.
Editiert: dafür, dass du versuchst, dich und andere nicht zu belügen, mein kompliment, das ist stark (positiv gemeint

). Es ist wünschenswert sich und andere nicht zu belügen. Wenn Deine subjektive Wahrnehmung Dir sagt, dass es überdurchschnittlich viele Goaner gibt, die sich selbst belügen, so kann ich dazu nicht viel sagen. Es ist Deine Wahrnehmung. Wenn Du was daran ändern willst, kannst du mit den Leuten reden. So wie es aussieht, machst Du das ja - wenn auch auf eine nicht immer freundliche Art. Ist es wichtig dass Du freundlich bist? Manchmal ja, manchmal nein. Je nach Situation. Zumindest gilt, bekanntermassen: wer ficken will muss freundlich sein. (siehe Goaflirt-Thread).
Und Du hast wiederum recht, der Kreis schliesst sich wieder, indem Du dich und andere nicht belügst. Denn auch das gehört zum spirituellen Wachstum.
Erebos hat geschrieben:Man kann wirklich nicht ständig alle "anpissen" und immer auf die "fehlende" Toleranz hinweisen und dann wieder "anpissen" und wieder auf die "fehlende" Toleranz hinweisen?!
Das finde ich einen guten Punkt: es genügt nicht, immer nur zu kritisieren, manchmal ist es auch nötig, zu versuchen, den anderen zu verstehen. Irgendwann hört die Toleranz auf zu wirken. Irgendwann wird man sauer. Wir sind alle zusamme keine buddhistischen Mönche - wir sind menschen, und wenn ein Mensch ständig angepisst wird, fangen seine Kleider an zu stinken, und er nervt sich. Auch das ist "menschlich".