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BeitragVerfasst: Di 4. Aug 2015, 16:34 
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Ich finde es etwas schade, dass die Time Table nicht im Voraus veröffentlicht wurde. Es gibt Menschen, die in erster Line wegen der Musik und in zweiter wegen dem Festival selber los ziehen.
Dies war das erste Mal so beim SNEF, und persönlich hoffe ich, dass es das letzte Mal war. Sonst war es vermutlich mein letztes SNEF.

Hier mein Bericht zu den trotz allem tollen Tagen.
Love&Light


Vorwort
Meist gibt es verschiedene Wege, die man gehen kann. Für ein Problem verschiedene Lösungen und
unterschiedliche Varianten, mit einer Situation umzugehen. Wieso also nicht einmal eine Erkältung
auf 1200 M.ü.M. bei nasser Witterung an einem Festival auskurieren?
Wenn ich ehrlich bin, ging es vermutlich weniger um das kurieren. Ich musste einfach wiedermal
weg. Weg von meinem Alltag; weg von Arbeit und Privatleben. Ausserdem weiss man in meinem
Alter nie, wann man zum letzten Mal auf diese Weise zusammen aufbricht und ein Festival besucht.
Fast alle meine Freunde von damals waren dabei. Also machte ich, Erkältung hin oder her, auf den
Weg.

Anreise und Ankunft - Mittwoch
Wie vor zwei Jahren konnte ich mich wieder einem Camp basierend auf einem Wohnwagen
anschliessen. Diesmal war es der Wohnwagen von B.. Anreisen konnte ich mit F. ab
Schwerzenbach mit seinem Auto. Da ich mich für die Tage in Rona komfortabel einrichten wollte
hatte ich ziemlich viel Gepäck dabei. Das wäre mit dem Zug bis Schwerzenbach vermutlich ein
mühsamer Transport geworden. Welch ein Glück, dass sich meine Mutter bereit erklärte, mich mit
Sack und Pack nach Schwerzenbach zu fahren.
F. und ich fuhren wie geplant in Schwerzenbach los und trafen B. und Ingo mit dem
Wohnwagen auf einer Raststädte.
Zu viert, mit zwei Autos und dem Wohnwagen machten wir uns auf den Weg nach Rona. Dort
angekommen mussten wir feststellen, dass die Crew mit den Vorbereitungen noch nicht so weit war,
dass sie beliebig Besucher aufs Gelände lassen konnten. Wir wurden zu einem Kieswerk geleitet,
wo wir eine Weile warten mussten.
Noch bevor wir weiter in Richtung Gelände fahren konnten, fing es an zu Regnen. Ein Regen, der
in diesem Ausmass nicht vorhergesagt war. Es regnete noch, als wir uns mit dem Auto an der Kasse
angestellt hatten. Es regnete noch, als wir unseren Zeltplatz aussuchten. Es regnete auch noch, als
wir den Wohnwagen aufstellten und das zum Glück wasserdichte Vordach ausfuhren. Dann hörte
der Regen nach und nach auf. Nach einigem mit mir Ringen und noch bei vereinzelten Tropfen, die
vom Himmel fielen, entschied ich mich mein teures Trekknigzelt und kein billiges Warenhauszelt
aufzubauen. Das Wetter war nicht nicht ganz geheuer, und mit einer Erkältung wollte ich auf keinen
Fall einen nassen Schlafsack haben. Schliesslich war es bisher kälter und nässer, als es die
Wetterprognose vorhersagte. Es war vermutlich deutlich unter 10 Grad und damit eher kühl.
E und J kamen an, als ich mit aufbauen angefangen hatte. Sie waren ebenfalls mit dem Zelt
unterwegs und bauten ihr Camp ebenfalls auf. Als alles aufgebaut war setzten wir uns unter die
Vordachplane des Wohnwagens. Es war dunkel, und der Regen hatte aufgehört. Nur setzte
allmählich ein unangenehm kühler Wind ein, der einem die Feuchtigkeit richtig in die Kleider
drückte. Mein Vorschlag, trotz der Dunkelheit das Vorzelt des Campers aufzubauen, stiess auf
offene Ohren.
Da der Wohnwagen gemietet war, hatten wir natürlich keine Ahnung, wie das Vorzelt aussehen
musste, noch wie es montiert wird. Nach einer Stunde die von einer Mischung aus Tetris und Lego
mit Taschenlampe geprägt war, hatten wir den Dreh raus und der Vorplatz des Wohnwagens war vor
Wind und Wetter geschützt. Nur war es jetzt, wo alles fertig und gemütlich war, Zeit ins Bett zu
gehen.
Ich staunte wie warm es in meinem flachen High Tech Zelt wurde. Nachdem ich die angenehmste
Position der Expedmatte und die beste Lage auf ihr gefunden, die Lüftung zur Hälfte geöffnet und
den Schlafsack halb als Decke genommen hatte war mir wohl und ich schlief etwas über sieben
Stunden tief und fest.

Hunde – Mittwoch
Unsere Nachbarn auf dem Campingplatz waren aus Spanien. Ein Päärchen und zwei Freunde, ein
Wohnmobil und ein Bus. Dazwischen war eine Plane gespannt und ein daneben Zelt aufgestellt.
Das ganze wurde von drei locker trabenden Hunden umkreist. Zwei Weibchen, ein Männchen.
Zugegeben, ich habe auf dem Internet auch nicht alles gelesen was die Organisatoren zur Info
anboten. So kann man vielleicht erklären, dass die Spanier nicht wussten, dass Hunde grundsätzlich
verboten waren. Ein Festival ist in meinen Augen aber ziemlich offensichtlich einfach kein Ort für
ein Hund. Aber die Menschen sind nun mal eben verschieden.
Falls doch ein Hund mitgekommen war, war die Weisung der Security gemäss dem verteilten
Infobüchlein: Es herrscht Leinenpflicht auf dem Zeltplatz, keine Hunde auf dem Partygelände. Ich
fand das gut. Wer hat schon Lust, dass ein Hund mal kurz das Bein hebt und die eigene Zeltstange
als Reviermarkierungspfosten benutzt? Vermutlich niemand.
Wir machten unsere Nachbarn auf die Regeln im Büchlen aufmerksam. Eine Hündin namens
Aischa wurde an die Leine genommen. Die beiden anderen Hunde waren irgendwie verschwunden.
Am nächsten Morgen begegnete ich dem grossen, männlichen Hund bei meinem Zelt. Wir gingen
nochmals zu den Nachbarn. Auch dieser Hund wurde nun mit der Leine am Camper festgemacht.
Aber unsere Nachbarn, oder mindestens der Besitzer dieses Hundes war nun stinksauer.
Das der Nachbar gleich irreparabel ausrastete und uns beschimpfte wäre nicht nötig gewesen. Man
kann über solche Dinge auch normal reden. Auf jeden Fall hat so kein Hund an mein Zelt gepinkelt.
Ich hatte eine Weile Angst, der gute Herr wäre so verärgert, dass er in unserer Abwesenheit unser
Camp sabotieren könnte. Das war aber offensichtlich nicht der Fall.

Lesben – Mittwoch
Unser Zuhause war recht nahe und etwas hangaufwärts vom Hauptweg des Campingplatzes
angelegt. Unter uns war noch gut Platz für ein zweites Camp. Zwei junge Frauen mit einer Art
ausgebauten VW Bus belegten diesen. Hallo Nachbarn zum zweiten.
Als wir die Umgebung mit unserer Fonduepfanne geschmacklich einkästen, folgte die eine der
neuen Nachbarinnen namens Moni ihrer Nase und kam uns besuchen. Wir wir sind boten wir
Proseco und Whisky an. Wir lachten, feierten und assen. Wir erfuhren, dass später noch ein zweites
Fahrzeug mit weiteren Freundinnen zu ihnen stossen sollte. Prima; das Frauenteam war uns
sympathisch und neben dem Bus war locker noch platz für den zu platzierenden Camper.
Besagter Camper kam ca. eine Stunde später. Er wurde von einer Frau mit dunkelbraunen Locken
namens Ja. gefahren. Ja. stellte sich kurz vor und schien dann ziemlich schnell mit
allem unzufrieden zu sein. Mit dem Campingplatz gleich an dem Hauptweg und vermutlich auch
damit, dass eine ihrer Freundinnen sich mit einer Gruppe Heteros angefreundet hat. Wir erkannten
nun, dass es sich um eine Gruppe überzeugter Lesben handelte, und Ja. brachte ziemlich den
„Männer sind scheisse“ Groove mit.
Passend zum arrogant-zickigen Ausdruck versuchte sie auch mehrmals mit harter Miene den
Camper auf dem matschigen Boden ein Stück weiter hoch zu fahren. Der Tatsache zufolge, dass die
Räder fast nie durchdrehten und der Camper oft an Ort stehen blieb schliesse ich, dass dieKupplung ganz schön was abbekommen hatte. Letztendlich halfen ca 7 Leute noch etwas schieben
und das Ding rollte langsam den Hang hoch. Zum Abschluss hatte Ja. noch fast ein
geparktes Auto zu Schrott gefahren. Jedem das seine.
Jedenfalls war der Platz vor uns wieder Frei. Einen halben Tag später wurde er von Marco aka
Glühwurm, ebenfalls ein alter bekannter von mir aus dem obskuren „Früher“ und seinen Freunden
belegt.
Dass die Menschen verschiedene sexuelle Orientierungen haben kann ich gut akzeptieren und ein
Stück weit nachvollziehen. Diese vorsätzliche Ablehnung von Männern und den pauschalen,
implizierten Hass kann ich hin gegen nicht verstehen. Und noch weniger, dass es sich ein paar
Mädels mit lockern Nachbarn verscherzen, weil eben mal die Superzicke aufgetaucht ist.
Aber auch hier wieder: Jedem das seine. Uns der Proseco und der Whisky ;-)

Sonne? - Donnerstag
Um halb neun öffnete ich zum ersten Mal die Augen. Kurz nach neun kroch ich aus meinem Zelt.
Ich erlaube mir hier das Verb kriechen zu verwenden. Mein Trekkingzelt ist ein Tunnelzelt.
Trekkingzelte sind nicht hoch, das macht sie weniger empfindlich für Windstösse und natürlich
staut sich auch die Wärme wie erfahren im Inneren besser.
Aus dem Zelt und beim morgentlichen strecken staunte ich, wie viele Menschen schon auf dem
Gelände waren, obwohl das Festival noch gar nicht angefangen hatte. Vor zwei Jahren waren das
deutlich weniger. Am Vorabend war letztes Mal noch fast niemand da. Als ich damals am
Donnerstag am Abend ankam waren es ungefähr so viele wie diesmal am Morgen.
Die Sonne begann nun durch die Wolken zu scheinen. Ich blickte auf mein geliebtes Trekkingzelt in
mitten dieser Partyfreaks. Nach einem Blick auf die Wetterprognose entschied mich mich, auf das
günstige Warenhauszelt zu wechseln. Es sollte jetzt offenbar bis am Samstag trocken bleiben.
Jedes Zelt, das mich einmal vor Witterungseinflüssen geschützt hat verdient meine Achtung, und so
tut es mir fast etwas weh das hier zu schreiben. Dieses orange 60 Franken teure Zelt fühlte sich
einfach billig an verglichen mit dem edlen Kaikalla. Und als ich meine Matte darin platzierte
erinnerte ich mich, dass ich schon mal festgestellt hatte, dass es eigentlich zu klein ist für mich.
Ich komme mit den Füssen am Zeltrand an, was das Innenzelt an die Aussenplane drücken kann.
Das gibt dann im Extremfall zuerst einen nassen Schlafsack, dann nasse Füsse.

Die Dusche – Donnerstag
Die Sonne wärmte uns angenehm auf. Es war vermutlich so an die 20 Grad warm geworden. Da
man nie so genau weiss, was ein Festival noch mit sich bringt, entschied ich mich zu Duschen,
solange ich Zeit hatte und es problemlos möglich war.
Dank F. erfuhr ich, dass es in den Duschen kein Stauraum für Kleider gab. Also zog ich mich bis
auf die Boxershorts aus und machte mich mit dem nötigsten auf den Weg zur Dusche.
Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wie gehemmt die Menschen hier sogar an Festivals sind.
Spaziert einer in Boxershorts über den Zeltplatz, und schon können sie ihm nicht mehr in die Augen
schauen. Die Männer können das noch Eher. Frauen im Alter der Monopause scheinen das ebenfallslockerer zu nehmen oder sich zT des Anblicks eines nackten Oberkörpers sogar zu freuen.
Ich werde das wohl nie ganz verstehen. Es scheint mir, dass je besser jungen Frauen ein Anblick
passt, umso weniger können sie hin schauen. Aber ist ja nicht mein Problem. Eben jedem und ganz
besonders auch jeder das seine.... oder ihre. :-)
Von den beiden Duschräumen war nur einer mit Wasser versorgt, es gab also gemeinsame Duschen
für Männer und Frauen. Die Szene beim Duschen war gemäss der vom Weg vorher. Mir waren die
anderen ziemlich egal. Ich habe mich ausgezogen und die Duschen mit richtigen Brausen, die man
sogar verstellen konnte (!) genossen. Da ich zuhause nach einer warmen Dusche das Wasser immer
auf Kalt stelle, hatte ich auch keine Probleme mit der Wassertemperatur.
Danach spazierte ich erfrischt zum Camp zurück. Ich begann es fast ein bisschen zu geniessen, dass
ich die Hobby-Hippies mit meiner Erscheinung in Boxershorts aus dem Tritt bringen konnte.

Die Time Table und der Ärger – Donnerstag
Mir scheint, dass viele Leute einfach wegen einem Festival an ein Festival gehen. Der Anlass an
sich scheint ihnen genug zu sein. Für mich ist das anders. Das Festival ist für mich der Rahmen um
gute Musik zu hören und zu tanzen. Ein schöner Rahmen für ein billiges oder wüstes Bild ist für
mich nichts betrachtenswertes.
So war ich schon vor der Abreise etwas skeptisch, weil im Voraus nur das Line Up, nicht aber die
Time Table veröffentlicht wurde. Das heisst es wurde gesagt wer alles am Festival spielt, aber nicht
wann. Die Time Table erhielt man am Eingang, wenn man das Ticket gegen die Eintrittsbändel
tauschte. Ich war ziemlich enttäuscht. Fast alles was ich kannte und mir gefiel war am Samstag am
Vormittag aufgelistet. Gemäss Wetterprognose sollte es am Samstag regnen. So war mir spontan
nicht mehr klar, wieso ich bei Regen im Zelt ausharren sollte, um dann am Samstag morgen bei
Regen auf der Tanzfläche zu stehen. Und da ich eben erkältet angereist war, vermutete ich, dass ich
kaum bis Samstag durchhalten würde. Ich versuchte meine Enttäuschung zu schlucken, aber es
gelang mir nicht ganz. Ich hatte ein wenig das Gefühl, vergeblich so früh angereist zu sein.

Die Tore öffnen sich - Donnerstag
Unser Versuch das Festivalgelände zu besichtigen scheiterte am Vorabend an einer Schranke. Heute
konnte man sich aber uneingeschränkt auf dem Gelände bewegen. Es war ganz einfach umwerfend,
was das SNEF Team diesmal wieder aufgebaut hat. Ein riesiger, farbenfroher Sommervogel
überdeckte den halben Main Floor. Ihm gegenüber war das DJ Pult aufgebaut, das man als riesige,
mehrdimensionale Blume wahrnahm. Der Name Butterflystage wurde ihr mehr als gerecht.
Der zweitgrösste Floor namens Firefly Stage war mit den Riesenblumen von vor zwei Jahren
dekoriert. Wenn auch markant kleiner, ebenfalls eine Augenweide für sich.
Zwischen den beiden grösseren Tanzflächen erstreckte sich eine Zone mit Shops, denen gegenüber
waren Dekoelemente aufgestellt, die ebenfalls farbig leuchteten und aus vielen, beweglichen Teilen
bestanden. Man kann nicht beschreiben wie das aussieht. Und auf ein Foto passt es auch nicht. In
meiner Erinnerung bleibt es einfach umwerfend.

Tanzbein - Donnerstag
Am ersten Abend war ein Act auf der Time Table, der mir sicher gefiel. Er heisst Tetrameth. Ein
Australier der trockenen aber recht verspielten Psy Prog spielt. Die Wettervorhersage für diese
Nacht war gut, kein Regen war gemeldet.
Da Tetrameth Punkt acht Uhr mit spielen anfing, war mir wichtig um sieben vom Camp los zu
laufen. Das führt immer wieder zu kleinen Schwierigkeiten in der Gruppe. Manchmal verstehen
einzelne nicht, warum es mir bei 3 Tagen Festival auf eine halbe Stunde ankommt. Ich für meinen
Teil würde eher auch mal alleine los ziehen. Ich will meine Musik einfach nicht verpassen. Es
klappte letztendlich aber recht gut, und wir waren vor acht auf der Butterfly Stage, so dass wir
warm gelaufen waren, als unser Favorit des heutigen Abends zu spielen anfing.
Ich bin nicht sicher ob dieses Set allen der Gruppe gefallen hat. Mein Freund D. und ich
mögen diese Musik sehr. F. meinte, man müsse schon etwas goaerfahren sein, um diese Musik zu
verstehen.
Nach Tetrameth wurde es bald dunkel. Wir blieben weiter auf dem Mainfloor und lauschten der
Musik. Es war nichts wirklich umwerfendes, aber tanzbar. Was eher mühsam wurde, war der
entgegen der Prognose einsetzende Regen. F. ging deshalb bald zurück zum Camp um die Jacke
zu wechseln. Als er zurück war machte ich mich auf den Weg, weil es mich zu der sauberen Toilette
im Camper zog, und weil ich in folge Regen auf die Gore Tex Schuhe wechseln wollte. Als ich
unterwegs war, suchte ich den Regenschirm im Rucksack. Zum Glück hatte ich ihn eingepackt, es
regnete nun nämlich ziemlich stark.
Als ich mich nach der Toilette im Camper hinsetzte und den schon fast prasselnden Regen hörte,
legte ich den Kopf mit einem Seufzer in die Hände. Das würde eine harte Nacht werden. Man muss
schon ein bisschen verrückt sein, um bei dieser Witterung den Camper zu verlassen, ins Zelt zu
gehen um die Regenjacke zu holen und den 15 Minütigen Fussweg zum Partygelände erneuzt
anzutreten.
Als ich zurück war hatte der Regen nachgelassen. Mir gefiel die Musik. Der Regen, mein
Zeltwechsel und vielleicht noch andere Dinge die mich in letzter Zeit frustriert hatten mussten
irgendwie raus. Ich legte eine ca 10 minütige Tanzsession ein, die ziemlich viel platz brauchte. Ich
habe einen Moment lang getanzt als gäbe es kein Morgen. Jedem das seine ;-)
Danach spürte ich, dass ich hungrig war und holte Pizza. Ich war ziemlich kompromisslos auf
„dance or die“ eingestellt, und so ging ich mit der Pizza direkt auf die Tanzfläche. Ich kam nicht
dazu sie fertig zu essen. Als ich den Rest ins Papier faltete und für später auf meinen Rucksack
legte, begann es fast wolkenbruchartig zu regnen.
Wir verliessen mehr oder weniger fluchtartig den nur lückenhaft vom Schmetterling gedeckten
Dance Floor. D., S. und P. gingen mit mir zur gedeckten Bar. Wo die anderen hin
eilten bemerkte ich nicht. Mir war in diesem Moment nicht bewusst, dass sie eine andere Richtung
einschlugen. Wir trafen sie an diesem Abend nicht mehr.

Immer noch Donnerstag?
Die Nacht hatte für uns sehr früh angefangen, 8 Uhr ist normalerweise an Festivals eher die Zeit für
das Abendessen als für die Tanzfläche. So fühlte ich mich um Mitternacht auch schon fast, als
müsste es schon bald morgen werden.
Als der Regen etwas nach liess, machten wir uns auf den Weg zu dem einzigen Floor, der komplett
gedeckt, also in einem Zelt war. Um 1 Uhr spielte dort Mirowsky; ein DJ den wir als Gruppe beim
Abendessen ins Auge fassten. Ich hatte darum die Hoffnung, dass wir unsere Freunde dort wieder
finden würden. Per Handy war niemand zu erreichen, ausser meiner Schwester. Die meldete aber,
dass sie soeben auf dem Rückweg zum Camp sei und das Bett als Ziel hatte.
Ich klagte, dass ich bereue, dass ich mein Trekkingzelt abgebaut habe, dass dieses bei Nässe und 6
Grad schon fast ein Segen wäre. D. bot mir an, dass ich bei ihm und S. im
Hotelzimmer in Savognin übernachten könne. Es waren Kajütenbetten in ihrem Zimmer und ein
Platz war noch frei. Angesichts meiner Erkältung und dem herrschenden Wetter fiel mir die
Entscheidung nicht schwer. Wir blieben noch eine Weile auf dem Gelände, bis wir alle müde
wurden. Wir gingen zurück zum Camp, wo ich frische Wäsche und mein Necessaire einpackte und
nahmen uns ein Taxi nach Savognin.

Lagavulin
Seit etwas über einem Jahr trinke ich gerne Whisky. So hatte ich diesmal zum SNEF eine Flasche
Lagavulin und den Flachmann im Gepäck. Es muss irgendwie mit dem Ambiente der Party und der
Witterung zu tun haben. Fast die Hälfte der Gruppe nahm hin und wieder gern einen kleinen
Schluck des rauchigen Schnapses mit dem breiten Aroma meinem dem Flachmann. Das war auch
ganz einfach eine Wohltat im Rachen, und ich freute mich, dieses kleine Vergnügen verteilen zu
können.

Bettdecke??? – Donnerstag... nein Freitag morgen
Was war ich froh, als wir in Hotel Qube ankamen. Es muss um die 6 Uhr morgens gewesen sein.
Weniger begeistert war ich, dass auf dem noch freien Bett keine Decke war. Ich war im Hotel nicht
angemeldet, und so war kein Duvet vorbereitet. Mein Schlafsack war im Zelt geblieben.
Da kein Mensch ausser uns im Hotel wach war, suchten wir buchstäblich das ganze Hotel ab. Wir
fanden Heizräume, Kühlräume, Büroräume, Fitnessräume, Billard Tische, Garderoben, einen Club
aber keine Wäscherei mit Decken.
Als wir schon fast aufgegeben hatten kam eine junge Frau mit dem Fahrrad an. Sie sei nur ein
Zimmermädchen, keine Rezeption, bemerkte sie. Perfekt sagten wir, wir brauchen auch nur eine
Decke. Sie erkundigte sich nach der Zimmernummer. Wir nannten sie und zeigten den Schlüssel.
Sie besorgte mein Bettzeug.
Ich schlief recht gut. Die Medikamentierung mit Fluimucil, Aspirin und Triofan zeigte Wirkung. Als
ich erwachte fühlte ich mich deutlich besser als am Vorabend. Es war schon Nachmittag geworden.
D. hatte leider nicht gut geschlafen. So entschieden wir uns etwas zu essen und uns dannnochmals etwas hin zu legen. Das Hotel Romana hatte eine Charmante Bedienung und macht gute
Rösti mit Spiegeleiern und Speck.

Nochmals die Time Table – Freitag
Ungefähr um 5 Uhr abends waren D. und ich einigermassen ausgeschlafen und frisch geduscht.
Die Frage nach dem weiteren Plan für das Festival stellte sich. Das Lineup passte uns immer noch
nicht in den Kram. D. musste wegen einem Termin am Samstag am Abend zuhause sein.
Ausserdem sollte es am Samstag Morgen regnen. Gegenwärtig schien draussen die Sonne. So
entschieden wir uns etwas zähneknirschend die Interpreten, wegen denen wir angereist waren am
Samstag am Morgen zu verpassen und diese Nacht so intensiv wie möglich und trockenen Fusses
zu feiern. Halt das beste aus dem Moment zu machen und im schlimmsten Fall einfach unsere
Freunde und das Festivalgelände geniessen. Das macht man ja auch nicht alle Tage.

Back on Track – Freitag
Wir bestellten uns also ein Taxi, das uns zurück nach Rona aufs Partygelände brachte. Unser Camp
lang am Weg zu den Floors. Ich entschied mich, schon vor dem Feiern mein Zelt abzubauen, alles
zu packen und die Nacht wieder im Hotel zu verbringen.
Als wir beim Camp ankamen, waren unsere Freunde gerade beim Essen. Wir freuten uns über das
wieder sehen. Als ich alles verpackt hatte, zogen D. und ich los. Ich verpflegte mich auf dem
Gelände.
Danach gingen wir zur Tanzfläche auf dem Butterfly Stage. Wir sahen Päsche und Stöffel ganz
vorne und gingen zu Ihnen. Ich habe in meinem Leben schon viele Musikanalgen gehört. Die
Analgae auf dem Mainfloor übertraf aber alle, die ich bisher erlebte. Das war als ob die Erde selber
klingen würde. Man war komplett unter brachialem Schalldruck in Stereo eingepackt. Der Klang
war aber so klar, dass man die hohe Lautstärke in keiner Weise als störend empfand. Die Musik die
zu diesem Zeitpunkt lief, würde ich als „Teenie-Trance“ bezeichnen. Eigentlich nicht so mein Ding
weil zu kitschig. Aber ich genoss einen Moment lang das Ambiente, die Sonne, die überwältigende
Dekoration und diese Herrliche Musikanlage. Mir war wohl.

Break und T-Shirt - Freitag
Irgenwann wurde mir die Musik in den vordersten Reihen doch zu laut und zu langweilig. Wir
gingen weiter nach hinten, nahe ans ende der Tanzfläche. Wir trafen auf unsere Freunde.
Kurze Zeit später endete das laufende DJ Set und die Musik wurde für eine Weile abgeschaltet.
Diese Pause dient zum Putzen des Dancefloors.
Wir begaben uns in den zweiten Teil des Festivalgeländes, wo zwei weitere Floors, Essensstände
und diverse Shops waren. Die meisten von uns setzten sich ins Gras auf eine Decke. D. und ich
brachen zum shoppen auf. Wieso auch Pause machen? Wieder jedem das seine.
Ich besitze nun zwei T-Shirts, von denen ich noch immer nicht sagen kann, ob sie mir gefallen. In
aktuellen Zustand auf dem Gelände hatte ich irgendwie keinen Zugang zu meinem Geschmack. So
liess ich mir von D. ein T-Shirt aussuchen. Master Yoda von Star Wars als DJ auf einweisses T-Shirt gedruckt.
Ein zweites Shirt liess ich mir von einer reiferen Dame aussuchen. Es dauerte vermutlich eine halbe
Stunde, das das aussuchen und anprobieren mit allerhand ausschweifenden Reden, Diskussionen
und warten auf den Shopbesitzer gespickt war. Die Dame und ich werden unsere Begegnung wohl
nicht mehr vergessen. Es war menschlich irgendwie speziell. Und mich wird in nächster Zeit ja
auch die Frage ob mir das T-Shirt gefällt an sie erinnern.
D. suchte sich ein Shirt mit einem Fahrrad in einem Musikkasettenrahmen aus. Gefunden hatten
wir es in Grösse M. Es war leider knapp zu klein für ihn und wir suchten weiter. Wir erfuhren, dass
es die Shirts möglicherweise auch noch in anderen Grössen gab und fingen an das Fahrradshirt zu
suchen um es dem Shopbesitzer zu zeigen.
Es hatte sich aufgelöst! Keine Ahnung wie das möglich war; aber einen Moment lang liess es sich
nicht mehr finden. Schon eigenartig was in den verwinkelten Shops an Festivals alles passiert.
Manchmal wird offenbar kurzzeitig sogar die Physik ausgeschaltet.
Sie wurde kurze Zeit später auch wieder eingeschaltet und das T-Shirt materialisierte sich wieder.
Wir zogen mit unseren Einkaufstüten weiter. Jedem sein T-Shirt.

Wo ist mein Gepäck? - Freitag
Um das nötigste auf dem Gelände dabei und wasserdicht verpackt zu haben, hatte ich immer
meinen Kampfrucksack aus dem Militär dabei. Ich habe ihn mit Aufnähern in Gestalt einer Elfe und
einer Blume verziert. Um ihm das Army-Flair etwas zu nehmen und weil ich so immer eine Elfe bei
mir habe. Man weis ja nie, wann man die brauchen kann.
Besagter Rucksack hatte ich vor der Shoppingtour bei meinen Freunden auf der Decke gelassen. Sie
waren so nett D. und mein mein Rucksack mit sich zu nehmen, als sie wieder richtung
Tanzfläche aufbrachen. Sie waren auch so freundlich, mir eine sms zu schicken, wo sie hin gingen.
Nur stimmte die Ortsangabe nicht. Wir suchten eine Weile und schickten diverse Kurznachrichten,
während wir allmählich zu zittern anfingen und ratlos wurden.
Letztendlich klingelte meine Handy und wir erhielten korrigierte Koordinaten. Platzangabe gut,
alles gut. Oder eben jedem seine Koordinaten.

Lachfalter und Karmalaa – Freitag
Unser Gepäck war also bei unseren Freunden auf der Firefly Stage. Dort spielte ein Schweizer
namens Lachfalter. Ich habe Lachfalter im Jahr 2012 mal verpasst, weil er erst morgens an einer
Party spielte. Auch eine ohne Time Table im voraus. Die ganze Nacht lief fürchterliche Musik, so
hielten es meine Freunde damals nicht mehr aus und wollten gehen. Ich konnte sie nicht mehr zum
Bleiben bewegen.
Bleiben hätte sich damals vermutlich gelohnt. Jeder von unserer Gruppe war jetzt begeistert von der
Musik von Lachfalter. Es war erstklassige Goamusik im Stil der frühen 90er Jahr, aber natürlich mit
den heutigen Mitteln produziert. Die Klänge waren damals irgenwie weicher, der Beat rolllender,
das ganze erscheinungsbild der Musik freier und nicht so auf „supergeil“ getrimmt. Diese Musik
klingt irgendwie ein bisschen spirituell, fast als hätte sie eine Seele.
Wir tanzten das ganze Set durch und waren uns einig, dass wir im Herbst eine Party im Club bei F. machen und Lachfalter buchen. Das sollte möglich und finanzierbar sein.
Nach dem Lachfalterset zog es die meisten von uns zum Mainfloor. D, S, P und ich
blieben. Hier auf der Firefly Stage spielte Karmalaa für unsere Ohren die bessere Musik. Wir
genossen nochmals jede Minute, tanzten, redeten, blickten zum freien Himmel und lachten.
Meine Beschwerden von wegen Time Table, Samstag verpassen etc waren vergessen. Ich wurde auf
andere, unvorhergesehen Art entschädigt. Das passiert selten. Meistens gefallen mir Acts und Djs
nicht, wenn ich sie nicht schon kenne. Es gibt nicht mehr so viel Musik, die mich beflügelt. Nicht so
an diesem Freitag.

Hoppala... - Freitag
Als sich das Set von Karamalaa zu Ende neigte, wurde ich durstig. Hmm.. Durstig, irgendwie etwas
matt und etwas schwach. D. und ich besorgten für uns vier auf der Firefly Stage gebliebenen
Chai.
Der DJ wechselte, ich weiss nicht mehr wie er hiess, aber die Musik schien uns nun langweilig.
Dazu fühlte ich mich, als würde mir jemand eine Batterie um die andere aus dem Batteriefach
nehmen. Meine Stimme verabschiedete sich in die Ferien.
Ich dachte zurück, wann ich zum letzten Mal gegessen hatte. Schon eine Weile her seit der letzten
Malzeit, und ich war immer auf den Beinen. Es war nun schon gegen 1 Uhr nachts und wir waren
seit 6 Unterwegs. Und die Erkältung war immer noch da.
Wir entschieden uns zu essen; ein leckeres Channa Masala vom Inder. Das essen Tat mir gut, aber
ich wurde fast von Minute zu Minute schwächer. Ich hatte mich in der Euphorie auf der Tanzfläche
offenbar überanstrengt, was die Viren in mienem Körper natürlich klasse fanden und sich mehr und
mehr ausbreiteten.
Ich war froh, dass D. bei mir war, und ich nicht alleine sein musste. Wir gingen zum Chillout
Zelt hinter der Firefly Stage, wo ich mich auf eine Matte legte. Stehen war jetzt sehr anstrengend
für mich. Es wurde mir klar, dass heute nachts nichts mehr mit Feiern und Tanzen werden würde.
Ich rief per sms um Hilfe. Ich würde mit der Erkältung kämpfen und bräuche einen Platz um mich
hinzulegen, stand in meiner Nachricht. Meine Schwester tauchte als erste auf. Wir berieten
uns und entschieden uns fürs Fiebermessen bei der Sanität. Meine Temperatur war zum Glück fast
normal, obwohl mein Kopf signifikant wärmer war, das die Köpfe meiner Freunde.
Unterdessen meldeten sich B. und F. Sie waren unterdessen im Chillout eingetroffen und
suchten mich. Wir gingen zu ihnen.
B. erklärte sich bereit, das Partygelände eine Weile zu verlassen und mich zum Camper zurück zu
bringen. Es bedarf ja jemandem mit einem Schlüssel. Ich durfte mich dort auf ein Bett legen und
wurde von Ihr mit Tee versorgt. Mein Zelt stand ja nicht mehr, und so hatte ich keinen eigenen Platz
mehr, wo ich mich hätte im Stillen ausruhen können. Wenig später traf Natalie ebenfalls im Camper
ein. Sie war müde geworden und kam deshalb zurück. E. und J. hatten ebenfalls genug für
heute und kamen zurück.
B. zog es nochmals auf die Tanzfläche. E und J gingen schlafen. Ich unterhielt mich noch
eine Weile mit Natalie über dies und jenes und war froh nicht alleine zu sein. Mein Zustand bessertelangsam, so dass ich mich transportfähig fühlte. Ich musste ja noch meinen Reiserucksack mit ca 15
kg Gewicht und mich ins Hotel bringen, bevor ich schlafen konnte. Ohne mich vorher hinzulegen
wäre das vermutlich schwierig geworden.
Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich an einer Party oder einer meiner Reisen Hilfe
brauchte. Das war ein wirklich eindrücklicher Moment. Das schöne daran ist, dass ich spüren
konnte, dass ein Netzwerk da ist, das mich trägt, wenn ich schwach bin. Nochmals herzlichen Dank
an alle. Ihr seid klasse.
Seit ca diesem Moment habe ich nicht nur Schnupfen sondern auch Husten. Meine Stirnhöhlen
haben was abbekommen, sie sind aber vermutlich nicht entzündet. Man kann sagen, dass es
unvernünftig war in dieser Verfassung an so ein Festival zu gehen. Diese Betrachtung wäre aber
einseitig. Ich habe ja noch zwei Tage frei, an denen ich mich erholen kann. Und das Erlebnis an sich
hat trotz der Misere bis tief ins innere gut getan.

Heimreise - Samstag
D., P. und S. kamen nach einiger Zeit ebenfalls zum Camper zurück. Sie waren auch
müde geworden, und machten wir uns auf dem Weg zum Hotel. Wir kamen alle müde im Hotel an.
Ich schlief ziemlich bald ein.
Die Heimreise war wenig spektakulär, was an sich ein gutes Zeichen für eine Heimreise ist. Wir
erwachten gegen elf Uhr. Da war es auch schon Zeit auszuchecken. Recht zerknittert brachen wir
auf. Aber bekanntlich kann sich ja nur wer morgens zerknittert ist tagsüber entfalten. Wir stoppten
nochmals im Hotel Restaurant Romana um uns zu stärken. Wegen Stau dauerte die Fahrt zu
D. ca zweieinhalb Stunden. Ein Taxi brachte mich anschliessend bis Hause.
Ich legte mich auf Sofa und ging früh zu Bett und schlief dann etwas über zwölf Stunden ohne
aufwachen. Nach dem Frühstück mit Kaffee zog es mich zur Tastatur hin.

_________________
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis meist grösser als in der Theorie


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BeitragVerfasst: Di 11. Aug 2015, 11:10 
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Wohnort: One World!
@engineer. schöner erlebnisbericht, danke.

durch dein abenteuer wurde mir einmal mehr vor augen
geführt, dass die goa-hippie-kultur eigentlich ein eher verklemmter und «wert»-konservativer haufen ist.
aber zumindest friedfertig und bunt!!!!

wir haben auch so unsere lustigen momente gehabt.
– von wegen nur in boxershorts zu den duschkabine laufen ... grosser auftritt!
- und, man duscht in unterhosen ... blankes entsetzen!
– nackt tanzen (k. wurde bereits nach 5 minuten von der security aufgefordert
sich wieder anzuziehen – mehrere leute hätten sich beklagt) – OMG Sodom und Gomorra!

aber wir hatten viel spass und viele schöne momente, danke SNE!

/color /color /color /color /color

_________________
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
Friedrich Nietzsche


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@funtom
Meinem Empfinden nacht ist die Goa Community einfach eine Subkultur unserer Gesellschaft. Die Menschen sind fast die gleichen in den Strassen und auf den Partys. Trends, die das ganze CH Volk mitmacht, sieht man mehr oder weniger auch an den Partys; dito für die Charakteren.
Lustig ist auch zu sehen, dass es Schweizer fertig bringen auf der Tanzfläche zu stehen, MDMA zu konsumieren und sich dem Gesichtsausdruck nach immer noch zu fragen, ob sie genug cool tanzen. Andere Nationen sind da lockerer; wir haben offenbar eher Probleme loszulassen.
Wie so oft im Text geschrieben, eben jedem das Seine.

Danke für das Feedback.

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Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis meist grösser als in der Theorie


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