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«Hunderte verwirrende Gedankengänge», «zwei Wochen danach noch Depressionen» – in Internet-Foren berichten Zürcher Partygänger von ähnlichen Horrortrips. Sie alle hatten geglaubt, Ecstasy-Pillen gekauft zu haben. Untergejubelt hat man ihnen aber m-CPP. Das Kürzel steht für Meta-Chlorphenyl-Piperazin.
Hierbei handelt es sich um eine Substanz, die sonst nur bei Psychiatrie-Experimenten eingesetzt wird. Denn: Statt dem Ecstasy-Gefühl des unbeschwerten Glücks können sie Angstzustände, Panik und tagelang anhaltende Depressionen auslösen. Zudem klagen viele Opfer kurze Zeit nach der Einnahme über Kopfschmerzen und Übelkeit.
«Die ersten m-CPP-Pillen tauchten vor einem Jahr in Paris auf», sagt Donald Ganci, Leiter der Drogenberatung Streetwork. Jetzt ist die Welle nach Zürich geschwappt: «Bei unseren Tests vor Ort finden wir immer wieder m-CPP – das sind keine Einzelfälle mehr.»
Jetzt reagieren die Drogen-Experten: Am letzten Freitag, rechtzeitig zum Party-Wochenende, ging eine Warnung an alle Clubs des Safer-Clubbing-Netzwerks. Tückisch: Die Pillen sind optisch von Ecstasy nicht zu unterscheiden, Sicherheit bringt nur der Test. Ganci: «Wer erfährt, dass er m-CPP gekauft hat, verzichtet gern darauf.»
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also meine lieben, gebt gut acht und habt eine schöne nacht

