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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:03 
die meisten technischen errungenschaften der heutigen zeit verdanken wir dem KRIEG...


Zuletzt geändert von ninasch am Mo 22. Aug 2011, 17:03, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:03 
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Zitat:
aber klar, das war ja auch nötig. gibt ja keine anderen möglichkeiten. die welt ist halt schlecht, also muss jeder bewaffnet sein, damit man sich verteidigen kann. mein gott leute, und dann von gott und toleranz reden! pah.

Das ist der freie Wille Gott zu spielen.

Zum Koks, Graf Gokks ;), denke das jeder erstmal zu den Subsatnzen gesteuert wird die er braucht um ein bisschen kurzfristigen Frieden zu erleben. Leider gibt es halt sehr viele die eine äuserst beschissene Kindheit haben, und nur mit starken BTM ein gutes Gefühl erleben. Danach hängt es dann von vielen Sachen ab ob diejenigen die Drogen dann als Weißheit letzter Schluss sehen oder nicht.


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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:08 
hier eine recht interessante arte-doku über die geschichte von kokain.
erfahrungsberichte langjähriger konsumenten aus erster hand und ganz unterschiedlicher menschen (studenten, sportler, musiker, großdealer etc.).
der kokain-zeitgeist der letzten jahrzehnte .... nicht nur negativ berichtet. es wird erwähnt welche personengruppen besonders gefährdet sind und warum.

vor allem ist das wechselspiel von gier und der kontrollillusion in verbindung mit kokain interessant

Kokain - Gier nach mehr - Die gesellschaftliche Dimension der Droge



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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:13 
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ninasch hat geschrieben:
die meisten technischen errungenschaften der heutigen zeit verdanken wir dem KRIEG...

insofern als dass die betonung auf "die meisten" liegt, leider wahr.
zeigt irgendwie recht exemplarisch was für eine seltsame spezies wir sind.
die restlichen technischen errungenschaften verdanken wir vermutlich drogen. ;)

Zitat:
ich denke, waffen wurden ganz am Anfang zuerst zum Jagen erfunden und dann zweckentfremdet ;)

speere und pfeile ja - schwerter nein.
gewehre ja - pistolen und minen nein.


Zitat:
also - ich hatte einen grossvater, der wurde vier mal angeschossen :-# und lebte noch vierzig jahre nach dem letzen schuss 8-[

ja ok gut, mit etwas glück trifft der schütze nicht so gut, und man überlebt.
mit etwas glück überlebt "man" vielleicht auch eine dosis reines heroin. (stairway to heaven).
der unterschied liegt darin begründet dass ein schuswaffen verwendender mensch ohne jegliche art der reflexion töten kann. (diese folgt allenfalls danach, wenn überhaupt; bei selbstmord wohl eher nicht). dies ist vermutlich noch nicht mal bei einem junky so, der sich so eine stairway to heaven reinhaut. es braucht nichts um einen abzug zu drücken.
es braucht so viel mehr, um einen menschen auf andere art zu töten. es ist noch dazu einfach nur grässlich, dass man in diesem land (und vielen anderen) die menschen regelrecht dazu erzieht, das töten mit schusswaffen zu lernen! es ist nämlich bei weitem nicht so, dass das "jeder in sich drin hat", das ist einfach nur ein blödes ammenmärchen, und jeder ausgebildete soldat ist der beweis dafür. (im vergleich zu nicht ausgebildeten zivilisten).

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Zuletzt geändert von Fallen Angel 3 am Mo 22. Aug 2011, 17:20, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:17 
Zitat:
die restlichen technischen errungenschaften verdanken wir vermutlich drogen.


ja und das militär hat neue desingerdrogen (entwickelt) und klassische drogen ja auch zu genüge als mittel im kampf erpropt..


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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:18 
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die heutigen designerdrogen? also mdma wurde meines wissens von einem einsamen verrückten wissenschaftler wie er im buche steht entwickelt, und albert hoffmann war ja auch nicht gerade ein militärfreak oder? im gegensatz zu heroin, welches tatsächlich vom militär entwickelt wurde, und entsprechend auch einiges grauenhafter ist.
edit: okay wenn man an Opium denkt, welches von den Europäern im asiatischen Raum eingesetzt wurde, um die dortigen Regierungen (Monarchien) zu untergraben... stimmt schon, Drogen wurden in der Vergangenheit oft als Waffe eingesetzt. War übrigens mit ein Grund warum die dort jetzt Kommunismus haben. Ob der so viel besser ist, als die Monarchie, wage ich mal zu bezweifeln.

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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:23 
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jedes Ding birgt Möglichkeiten in sich, so wie auch im Menschen Möglichkeiten inne wohnen.

Klar kann Wasser leben bringen und leben nehmen. Es braucht aber immer den Aspekt "Gewalt" das Wasser leben nimmt.
Waffen, die zum töten gemacht sind bergen genau so Möglichkeiten in sich. Auch die puure Gewalt, da es sinnlos wäre eine Tötungsmaschine zu konstruieren die nicht sicher tötet.
Jetzt kommt die Wechselwirkung ins spiel. Sehe ich Wasser, habe ich durst und nicht das Bedürfnis mich zu ertränken.
Bei Waffen kommen die jeweiligen Möglichkeiten wie es in mir drin aussieht. Die einen sehen Waffen und bekommen angst, andere spüren die Macht und wollen schiessen. Andere sehen eine Möglichkeit ihren Willen durchzusetzen. aber eben, auch wieder nur ganz bestimmte Dinge. Egal welche, es tritt eine Wirkung auf. Ich mache das "Ding" zur Tatwaffe und die Tatwaffe macht mich zum Mörder/Unterdrücker usw. Die Dinge sind für mich nicht einfach "neutral", es gibt eigentlich für mich nur "etwas" was neutral ist, aber das ist nicht/und/oder/auch von dieser Welt ;)

Das mit dem Wasser war ein Beispiel wenn denn schon "neutral" weil Wasser der Hauptbestandteil unseres Daseins ist (oder eben unsere Nahrung)

Fallen Angel 3 hat geschrieben:
stimmt schon, Drogen wurden in der Vergangenheit oft als Waffe eingesetzt.

deshalb auch mein Vergleich ;)

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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:35 
Zitat:
Ich mache das "Ding" zur Tatwaffe


oder ich erfinde /entwickle ein DING das nur einen Zweck hat.. zu töten, zu zerstören, um schmerzen zuzufügen..

ich denke da ewie schon gesagt an minen, atombomben,langstreckenraketen..oder auch ganz banal an einen schlagring..oder trägt irgendwer so einen neutralen schlagring als schmuck?

klar hab ich den freien willen zu entscheiden was ich mit sowas mache/anfange, ob ich töte oder verletze oder eben nicht.. aber der ursprüngliche sinn und zweck dieser "neutralen" dinger (hahaha) ist nun mal nur das eine... sorry..


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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:44 
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Zitat:
Bei Waffen kommen die jeweiligen Möglichkeiten wie es in mir drin aussieht. Die einen sehen Waffen und bekommen angst, andere spüren die Macht und wollen schiessen. Andere sehen eine Möglichkeit ihren Willen durchzusetzen. Egal welche, es tritt eine Wirkung auf.

ich finde das eine absolut geniale erkenntnis.
jedesmal wenn ich einen (richtigen, sprich: nicht-bahn-)Polizisten mit einer ECHTEN Waffe sehe, bekomme ich Hühnerhaut. Auch wenn ich dank CSI und ähnlichen Serien darauf getrimmt bin, dass der die nicht einfach auspacken wird und jemanden erschiesst - nur schon, dass sie DA ist, in meiner nähe, führt dazu dass ich möglichst weit von diesem DA weg sein möchte.

Waffen sind Böse, entropische Energie - wer das nicht erkennt, hat vermutlich auch kein Problem damit mit Dämonen Fussball zu spielen...

theatralisch? ja verdammt, denn es ist so. Die Anwesenheit von Waffen sind genau so böse und brutal, wie das Lächeln eines Babys gut und schön ist.

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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 17:51 
auch wenn das thema koks anscheinend agressiv macht: bitte lasst das mit den waffen! :p


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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 18:00 
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u.s.l. hat geschrieben:
auch wenn das thema koks anscheinend agressiv macht: bitte lasst das mit den waffen! :p


immer diese Vorurteile ;)

aber keine Sorge u.s.l. seit den letzen Posts "lachts" schon wieder :)
ich wäre manchmal froh könnte ich die Dinge mit solch einem entspannten "Humor" sehen. vielleicht gibts dort auch noch Entwicklungspotenzial :?

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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 18:13 
Zitat:
auch wenn das thema koks anscheinend agressiv macht: bitte lasst das mit den waffen! :p


Zitat:
mmer diese Vorurteile ;)


es mag ja wirklich nicht jeden agressiv machen... keine ahnung... aber in meinem umfeld machts (jeden) agressiv.. muss mich doch nicht von meinen besten kollegen anfiggen lassen wenn sie mal ne linie gezogen haben. erfahrungen prägen uns.. ist nun mal so..

jeder ist ein produkt SEINER umwelt und niemand kann jemand anderen für SEINE erfahrungen verurteilen.. punkt.


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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 22:19 
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endlich mal wieder eine diskussion, in welcher es um handfeste themen geht. sex, drogen, gewalt. ah nein, sex hatten wir noch nicht..

ernsthaft:

für mich sind alle dinge werkzeuge. es hängt davon ab, wie sie benutzt werden. es gibt keine bösen dinge, es gibt nur böse menschen. wobei gut und schlecht subjektive wertungen sind und in meinen augen objektiv nicht definierbar sind. ich selber finde waffen auch nicht toll. aber ich sehe ihren sinn und zweck ein. ja, ich sehe sogar den sinn eines kriegs, auch wenn ich sehr mühe damit habe das einzugestehen. ich war ja immer strikte gegen krieg. aber die welt ist nicht so einfach, sie ist nicht binär, nicht schwarz/weiss. was wäre geschehen, wenn hitler nicht gestoppt worden wäre? hätte man ihn mit worten stoppen können? mit gruppenmasturbationsmonaten? meiner ansicht nach nicht. ohne jetzt sagen zu wollen dass diese gruppenmasturbationen nichts helfen - mal im ernst, das kann ja nix schlechtes sein, oder? - also auf jeden fall, vielleicht gibt es sanfte methoden und harte methoden. und manchmal nützt das eine mehr, manchmal das andere. ich freue mich auch darüber dass die rebellen tripolis erorbert haben und gaddafi vermutlich langsam aber sicher nen abgang machen wird. das ist doch super. brutalität, gewalt, kampf und krieg - das ist doch irgendwie auch einfach natur, natürlich fast. tiere reissen sich ja auch gegenseitig. oder metzeln sich massenhaft nieder, hornissen die ein bienennest überfallen. das ist ein richtiges massaker...

aber, auf jeden fall finde ich clusterbomben, landminen, etc. auch total überflüssig und schrecklich. ich verstehe nicht, wie ein mensch nachts schlafen kann, der solche dinge entwickelt.

andererseits akzeptiere ich die welt wie sie ist. und in der welt gibt es, auch wenn das gar nicht toll ist, krieg. es gibt überfälle. es gibt menschen ohne gewissen, oder menschen die anders ticken. menschen die an sich selbst denken, manipuliert werden, manipulieren, nach macht streben oder aus unzähligen anderen motivationen handeln und anderen bewusst oder unbewusst schaden zufügen. es ist sehr einfach hier in der schweiz am monitor zu sitzen und absolut die meinung zu vertreten, dass es keine waffen geben dürfe und dass darüber nicht mal im ansatz diskutiert werden könne, weil waffen so schrecklich sind. wir kennen situationen, in welchen man um eine waffe froh wäre, fast alle nur aus dem fernsehen....

ich glaube nicht dass waffen nur zur jagd entwickelt wurden. kämpfe gab es doch schon immer. waffen verhelfen zu einem vorteil. je mächtiger die waffe, desto grösser der vorteil. eine logische entwicklung. die wird auch nicht aufhören, ich glaube nicht daran, dass wir irgendwann gänzlich ohne mord und totschlag leben können. wenn, dann sind wir nicht mehr die menschen, die wir bisher waren. denn der abgrund gehört zum mensch dazu. natürlich nur zu den anderen, selber hat man ja keine ;)

und was kokain angeht - jedem das seine. soll doch jeder für sich entscheiden was er möchte und was nicht. ich persönlich finde den preis zu hoch, in jeder hinsicht. ich kenn fast niemanden der von dem zeugs aggressiv wird. aber einige, die total abhängig wurden. sich verkauften für eine linie. paranoid wurden. vielleicht sogar leicht schizophren. psychisch gezeichnet vom konsum. ätzend, sowas. fairerweise muss ich aber sagen, dass der grossteil der mir bekannten konsumenten keine solchen problemen hatte. trotzdem, alles in allem - ein viel zu hoher preis für ein bisschen kick. und wenn man sich überlegt was dahintersteht, da klebt irgendwie an jedem krümel blut und schuld.

lieber ein bier trinken, das ist genauso "einfacher" und primitiver spass und erst noch besser für die schleimhäute ;) und wenn man zugesoffen ist, dann trifft man auch nicht mehr mit dem gewehr sondern haut sich lieber direkt aufs maul. tut nicht mal richtig weh, dann.


hier noch ein bisschen bildung zum thema hornissen und bienen. ich wette die bienen würden nicht zweimal überlegen ob sie ein gewehr bauen sollen oder nicht ;)
((aber ja, natürlich, es ist schrecklich und grauenhaft was mit waffen angerichtet wird :( ganz im ernst. ))


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BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2011, 23:18 


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BeitragVerfasst: Di 23. Aug 2011, 00:19 
ich freu mich auch für libyen. ich wünsche der libyschen bevölkerung alles erdenkliche glück. und das, was in syrien abgeht und abgegangen ist (wir bekommen nur die spitze es eisbergs mit,) ist meiner meinung nach auch jenseits von gut und böse. alle diplomatischen bemühungen, bitten, aufforderungen und sanktionen versagen. es ist unglaublich wie viel leid ein mensch über seine eigenen landsleute bringen kann, nur um seine verkackte macht zu erhalten.

und was macht man jetzt? zuschauen? gruppenmasturbationsmonate? ich finde das verantwortungslos. ich finde auch die haltung chinas und russlands verantwortungslos. aber die sind auch nicht viel besser und bekannt dafür, minderheiten zu unterdrücken. kein wunder, dass sie sich meistens quer stellen.


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