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Vom rauchen wegkommen
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Autor:  SO FUCKING DETERMINED [ So 12. Nov 2017, 22:00 ]
Betreff des Beitrags:  Vom rauchen wegkommen

Ich würde gern aufhören zu rauchen. Wer nicht? Haha!

Aber Schnupf hat mir mittlerweile einige Schäden an den Schleimhäuten verursacht und Nicorette sind einfach viiiiiiiel zu teuer (ich drehe Zigaretten, es kommt also nicht gleich teuer).

Meine Idee:
Würde man eine Tabaktinktur herstellen und von dieser bei Entzugserscheinungen einfach einen Tropfen nehmen, wäre das möglich/gefährlich/tödlich/eine geniale Idee? Also eine Packung naturbelassenen Tabak kaufen, diesen eine Weile in Ethanol ziehen lassen, das Ganze abfiltern und in eine Pipettierflasche füllen.

Autor:  illusion [ Di 14. Nov 2017, 07:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vom rauchen wegkommen

Bild

Autor:  Der Fragensteller [ Do 1. Feb 2018, 06:11 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vom rauchen wegkommen

Also jetz schreib' ich trotzdrm auch was dazu.
Laut Alain Carr's Buch: Entlich Nichtraucher - welches ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte - würde man die Enzugserscheinungen des Nikotins fast- bis gar nicht merken, wenn wir nicht so darauf getrimmt würden dass sie existieren.

Auch ist das radikale Aufhören erfolgsversprechender als das schrittweise Abbbauen.

Hör einfach auf!
(Einfach ist es selbstverständlich nicht)

Und wenn du Kiffst, kauf dir einen mobilen Vaporizer, ist erst noch gesünder und du musst keinen Rauch inhalieren.

Falls du/irgendjemand hier, Psychonaut bist, aka andere psychoaktive Substanzen konsumier(s)t:
Der ständige, ununterbrochene Nikotinkonsum hat, meiner Meinung nach, negative Auswirkungen auf das Rauscherlebnis praktisch aller psychoaktiver Substanzen, insbesondere psychedelischer.
Mal abgesehen von der "zwanghaften" Verlängerung die durch eine Cigarette beim Ausfahren gewisser Substanzen eintreten, ist es d.hr. nicht empfehlenswert.

Wer will schon einen 8-12h Trip noch künstlich verlängern?

Es gibt - unbewusst natürlich, da der Raucher ja gar keinen Nüchternen, sprich rauchlosen Zustand mehr kennt - dem ganzen einen manischen, nervösen Drive.

Ich kann meine psychedelischen Erlebnisse weit aus mehr geniessen, seit ich nicht mehr alle paar (beliebige Zeiteinheit einfügen die bei einem Trip bei dir/euch zutrifft.) an einem Glimmstängel saugen muss!

Ich hab 2Pakete am Tag geraucht, ca.6 Jahre lang, brauchte 7 Anläuffe und bin jetzt 5 Jahre clean!
Und hab's noch nie bereut!!

Die Tinktur ist gar keine gute Idee!
So weit ich weiss ist Tabak, im Auszug, enorm GIFTIG!

Versuch's mit dem Buch. Und gib nicht auf! Scheue dich nicht dir Hiilfe zu holen/dir selbst gegenüber zuzugeben, dass du sie brauchst.

Du wirst X-mal scheitern aber es x-mal wieder beginnen. Jede Stunde, jeder Tag rauchfrei ist ein Gewinn.
Präg dir ein, dass das Rauchen nichts ist was du zum überleben brauchst und es wirklich (Geld, tötliche Krankheiten, unangenehme Ausdünstungen und Körpergeruch (und ja glaub mir, auch wenn wir es nicht immer gleich sagen, wir RIECHEN ES!!!)) besser ist ohne.

Glaub mir es fühlt sich toll an von allen Süchten frei zu sein!!!

Autor:  mystizismus [ Mi 6. Jun 2018, 01:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vom rauchen wegkommen

Wie wäre es mit der Heilsubstanz Iboga? Google das mal. Davon befreiten sich schon unzählige von ihrer sucht, egal ob alkohol oder heroin oder tabak. Probier es doch!

Autor:  Der Fragensteller [ Fr 8. Jun 2018, 09:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vom rauchen wegkommen

mystizismus hat geschrieben:
Wie wäre es mit der Heilsubstanz Iboga? Google das mal. Davon befreiten sich schon unzählige von ihrer sucht, egal ob alkohol oder heroin oder tabak. Probier es doch!


Das ist eine gute Idee! Solche Substanzen können helfen bei der Raucherentwöhnung.
Ich hab' auch mal was zum Psilocin/Psilocybin-Komplex bez. Raucherentwöhnung hier reingestellt.
Und bin überzeugt, dass das dahingehend einen psychologischen Nutzen entdallten könnte.

Korrigier mich aber wenn ich da falsch liege, aber hilfft das nicht nur die Überzeugung zu finden wie schlecht Rauchen eigentlich ist? Und/oder den Antrieb damit aufzuhören?

Ich erinnere mich, überzeugung war nur ein Drittel des Problems.

Die meiste Zeit verzweifelte ich fast daran, dass es trotz zur genüge vorhandener Überzeugung nicht funktionierte, längere Zeit nicht zu rauchen.

Ich hab auch kein 100%iges Erfolgsrezept. Plus, es ist wohl für jeden etwas anders.
Aber definitiv abraten kann ich bei Gewöhnung und Entwöhnung davon, die Substanz einfach so mit einer anderen zu ersetzen. (Meine jetzt Nicht Iboga)

Sucht hat meisst Gründe und Auslöser, (vielleicht ist das bei Nikotin ein wenig anders keine Ahnung, aber es lohnt sich dennoch sich das mal zu überlegen) wenn man diese Auflösen kann (und ich meine Auflösen nicht unterdrücken oder wegkaschieren/ignorieren), sollte man auch die Sucht überwinden können. Es ist daher nicht die Substanz die süchtig Macht, sondern die Umstände, die dazu führen.
Ich bin mir selbstredend bewusst, dass Selbstheilung und die damit verbundene Veränderung eines der schwersten Unterfangen ist, die der Mensch anstellen kann. (Sihe: 7-10 anläufe mit Nikotin; 3 mit Diacetylmorphin).

Ich wünsche dir Alles Beste und viel Erfolg!!!

Und denke immer daran: Wenn ein Döddel wie ich es schafft von Zigaretten und sogar Heroin los zu kommen, dan kannst du das AUCH!!!

Autor:  illusion [ Fr 8. Jun 2018, 21:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Vom rauchen wegkommen

Na ja, sfd macht mir eher den Eindruck, als hätte er null Interesse, mit dem Schloten aufzuhören. Jedenfalls laut dem, was ich auf FB gesehen habe. Junge - der kann das künstliche Zeug ganz schön tief inhalieren, sein Rauchmelder schlägt Alarm, und die Indianer könnten seine Rauchzeichen Hunderte von Kilometern entfernt entziffern :)
Ernsthaft sieht anders aus, also verschwende ich nicht unnötig meine Energie [-(

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