Hi Ophelia ...
Mir standen beim ersten mal lesen dieses threads meine Haare zu bergen und alle Alarmglocken läuteten in meinem Kopf:
Drogen (alle wirken ja im Grunde genommen mehr oder minder psychedelisch, auch Alkohol, Nikotin und sogar schulmedizinische Medikamente), wie wir sie in unserer westlichen Kultur gebrauchen kann man nicht einer gesunden Lebensordnung zuweisen. Aus schulmedizinischer Sicht weiss man, dass Drogen, sowie eine ungesunde Lebensordnung (die geistige Haltung ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen, aber bleiben wir einfachheitshalber beim physischen, denn schlussendlich kommt das geistige in dieser Ebene eindeutigerweise zum Ausdruck) Hauptrisikofaktoren für Schlaganfälle, Herzinfarkte und viele weitere lebensgefährliche Erscheinungen sind! Dem Stimme ich als Naturheilkundiger bei, obwohl ich die Entstehung anders erklären würde ... Da du offensichtlicherweise schon eine auffällige Geschichte bezüglich deiner Gesundheit hast, kann ich dir nur von deinem Vorhaben abraten! Das Nutzen/Risiko-Verhältniss spricht nur schon aus Schulmedizinischer Sicht absolut dagegen! (Ich gehe schwer davon aus, dass die meisten Ärzte mir hier auch rechtgeben würden)
Ich muss dir gestehen, dass ich als gelernter Naturheilpraktiker auch zweifel an irgendwelcher Existenz theoretischer Krankheiten (dein Schlaganfall ist, wie du schon aufgeführt hast, ein leider zerstörerisches Symptom der Gesamterkrankung). Demzufolge würde ich den Schlaganfall nicht einem Syndrom zuordnen, welches höchstwahrscheinlich auch nur wieder Symptome einer Gesamterkrankung des Organismus darstellen ...
Wie ich schon deinem Post hier
http://www.mysticalforum.ch/viewtopic.p ... 6&start=45 mitgekriegt habe, hast du schon vor besagtem Schlaganfall Drogen konsumiert. Ich kenne jetzt deine Konsumgeschichte ja nicht, vermute aber, dass Hawaiian Baby Woodrose nicht deine einzige Drogenerfahrung (Alkohol/Nikotin/Medikamenten-Abusus eingeschlossen) prä-schlaganfall darstellt. Es kann sehr gut sein, dass diese Erfahrungen den Schlaganfall begünstigt haben, meiner Ansicht nach, werden sie mindestens eine Auswirkung auf den Verlauf deiner Gesamtentwicklung verübt haben.
Ob du fähig bist, deine Kreativität wiederzuerlangen, liegt ganz an dir und deiner Lebensführung (hiervon habe ich natürlich auch meine Vorstellungen). Den Ersten Rat habe ich ja schon oben aufgeführt, welche mir andere sicher auch beistimmen würden (Piraña z.Bsp.). Bei meinem zweiten schliesse ich mich Jürg an: Suche dir einen guten
Klassischen Homöopathen auf! (Nähere infos geb ich dir gern per PM) Ein klassisch nach Samuel Hahnemann arbeitender Homöopath kann mit dir das Gesamtbild deiner Krankheit (alle Symptome) erarbeiten um diese dann durch gezielte und homöopatisch passendste Arzneimittelwahl zu heilen. Ich verspreche dir hier keine Heilung, sondern gebe nur das weiter, was ich in Hahnemanns "Organon der Heilkunst" gelesen habe, sowie
meine persönliche Meinung.
So sieht meine Meinung aus. Die end-Entscheidung liegt allerdings bei dir, die können wir alle hier in diesem Forum für dich nicht Fällen, die solltest du für dich selber machen. Falls du irgendwelche Fragen hast, sonstigen Rat brauchst oder sogar mich persönlich sprechen möchtest, kannst du mir ungeniert eine PM schreiben, ich beantworte deine Fragen gerne (Übrigens gilt dies auch für alle anderen Forums-Benutzer/innen)!
Ansonsten wünsche ich dir alles gute auf deinem Lebensweg und dass sich alles zum besseren wendet!
In Liebe
Ian
P.S.: Nebst verbesserter Lebenführung und homöopathischer Therapie wäre unterstützende Psychotherapie auch zu empfehlen, mit der dann auch die familiäre Einflüsse und so weiter zusätzliche unterstützung erhalten, um diese in die richtigen Bahnen zu lenken (für dich gemeint, nicht deine Familie, Freunde, etc.).
P.P.S: Meditation etc. gehört für mich in die Kategorie Lebensführung und ist eigentlich einer solchen unabdingbar ...