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beides 21%  21%  [ 4 ]
etwas anderes 21%  21%  [ 4 ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2012, 19:44 
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Hmmm....Kreationisten.....ich kann mir nicht helfen, aber ich persönlich finde Kreationisten einfach nur beschränkt. Mir soll ein Kreationist mal so einiges erklären. Zum Beispiel Dinosaurierskelette. Angeblich würde ein Kreationist sagen "die hat Gott im Boden versteckt, um unseren Glauben zu prüfen." Steht das in der Bibel? "Und Gott versteckte Dinosaurierskelette im Boden auf dass er die Menschen verarsche. Er zeigte es seinem Sohne Jesu, der sich darob erfreute und es gab grosses Frohlocken." Nein? Eben.
(Laut Bill Hicks geht die Geschichte folgendermassen: Die Menschen warteten auf die Reinkarnation von Jesus. Doch Jesus kam nicht zurück. Warum? Jeder Christ trägt ein Jesuskreuz um seinen Hals. Das heisst, er würde beim Anblick von jedem Gläubigen schmerzlich an den Moment erinnert, an dem er ans Kreuz genagelt wurde. Verärgert über die Ignoranz der Menschen ging er zu Gott und sagte ihm, er solle es den Menschen heimzahlen, indem er sie mit Dinosaurierskeletten verseckelt.)

Ich bin offen und habe ebenfalls "keine Ahnung" angekreuzt. Was ich aber nicht glauben kann, ist, dass alles auf einem Buch basiert, das irgend ein Joggel irgendwann geschrieben hat. Da könnte man auch Die Odysse von Homer als Schöpfungsgeschichte interpretieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Mo 23. Jan 2012, 21:59 
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nun ja, das geschriebene ist viel stärcher, als was zurzeit läuft, da kommt noch so manches :-k vor der wiederkehr im biblischen sinne..


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 06:58 
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der witz am ganzen ist das der Mensch die absolute wahrheit nie sehen wird. denoch sucht er sie in bibel, dinoknochen, Genen, atomen und Galaxien. die pointe des witzes, der mensch hat recht, die wahrheit ruht in der bibel, in den dinoknochen, in den genen, atomen und galaxien.
ein witz ist immer dann lustig und gut wenn man spontan von herzen lacht ohne darüber nachzudenken warum der witz eigentlich lustig ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 08:13 
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witz, bezeichnete bis anfang des 19. jh. ausschliesslich (schlagfertigen) verstand, geist, tiefsinn; bedeuted seither dagegen vorwiegend den komisch wirkenden, lachen auslösenden, aufspaltenden und doch anderseits beziehungsvollen kontrast in lebebenssituationen bzw. die fähigkeit, jenen zu sehen und wirkungsvoll darzustellen. dem witz geht meist dabei die tiefe und der bezug aufs ganze ab, der dem humor eignet.

erlaube mir die frage umzustellen:

nada

gott

allah

jesus

buddha

shiva

zeuge jehovas

rastafari

feng shui

scientology

:lol: http://www.southpark.de/alleEpisoden/912/


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 19:01 
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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Fr 16. Jun 2017, 18:41 
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wie wir alle gesehen haben, hatten wir einfach schwein. wenn die Schweine vom Monolithen zuerst erleuchtet worden wären, tja, dann: adieux, liebe primatenschaft. wir sässen jetzt in deren massenbetrieben und würden einer nach dem anderen in die schlachterei gebracht.

wer den Monolithen dahingepflanzt hatte, muss noch geklärt werden. spielt aber im Endeffekt nicht so eine wichtige rolle. wichtig ist, das wir immer noch schwein haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 14:47 
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Ich glaube ja dass sich gott selbst immer wieder neu erfindet...also ist er selbst irgendwie kreationistisch als auch evolutionär :-"

Mit gott meine ich das gesamtbewusstsein die ganze materie der grosse geist usw...

Ich denke auch dass wenn man die christliche lehre nimmt dass wir den freien willen haben und als ebenbild von gott bezeichnet werden wir ihn genau so inspirieren können wie er uns so dass sich die evolution also erst dadurch entwickeln und erkannt werden konnte weil wir die fähigkeit zum erschaffen bekommen haben...aber fragt mich nicht habe ihn zuwenig getroffen um mir ein urteil über ihn zu bilden... :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 17:37 
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Nichtlustig hat geschrieben:
Ich glaube ja dass sich gott selbst immer wieder neu erfindet...also ist er selbst irgendwie kreationistisch als auch evolutionär :-"


das wäre die lösung aller religiöser Konflikte.

ich meine, wenn Gott einfach lernt, das er zwischendurch keinen bock hat, Aphrodite, Allah, thor, und Manitu gleichzeitig zu sein, weil das schizzophren anmutet, dann bleibt auch für die Menschheit die Hoffnung, sich damit abfinden zu können, das Gott viele gesichter haben könnte. auch gleichzeitig.

jedoch könnte es noch laaaaaaaaaange zeit dauern, bis so was in einen menschlichen Schädel hineinpassen könnte. und selbst wenn - der mensch wäre immer noch skeptisch 8-[

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Mo 24. Jul 2017, 11:23 
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Hoffe min biitrag isch nöd falsch überecho...

Glaube nöd würkli an en schöpfergott oder so finde halt s göttleche findet me überall ide materie wie im geischt ide gfüel wie ide gedanke im mensch wie ide natur etc...

En früenere mitschriiber hät mal gmeint alles isch eigentli es wunder mer muen nur guet aneluege...finde au dass mer nur scho fähig sind so öppis wie d evolution wisseschaftlech z erforsche isch es wunder...und das chömer ja nur will sech de mensch so evolutionär entwickled hät...

Finds eifach spannend so religiösi symbolike und metaphere azluege und uf sich würke lah egal wievil oder wie wenig wahrheit würkli dine steckt...

Aber glaube scho ad evolution...


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Mo 24. Jul 2017, 15:41 
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Struub wärs wänns eso 4dimensionali wese geh würd so a la men in black wo alles visualisiere chönnted...aso au d evolution :-k


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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Di 25. Jul 2017, 11:26 
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Aso nach Stringtheorie leben wir in einem 9-dimensionalen Raum, dazu kommt die Zeit, ergibt 10 Dimensionen und für die Higgs-Teilchen rechnet man mit 16 soweit ich mich erinnere...

Kreationismus? Naja, bisschen gähn... und warum genau sollen diesbezüglich jetzt monotheistische Religionen besser, stärker oder wichtiger sein? Einfach weil wir sie aus unserem kulturellen Blickwinkel besser verstehen oder erfassen können? Zumindest ist Atheismus nicht das Gegenteil von Einzelgottglaube. Einzelgottglaube, sorry Zachariel, widerspiegelt für mich schlichtweg die Beschränktheit des menschlichen Geistes. Er fühlt sich besser und sicherer, wenn da nur einer ist. Aber was solls: Alle Götter sind ein Gott und alle Göttinnen sind eine Göttin. Die meisten polytheistischen Religionen (also mit mehreren Göttern) sind einfach verständlicher. Wobei was ich noch immer nicht begriffen habe in der Bibel: Gott schafft das Paradies, setzt die beiden (unreligiösen und nicht erleuchteten) Menschen hinein und was verbietet er ihnen? Hä?!? Wer hätte das gedacht, wenn der Mensch sich doch selbst erkennen soll??? Genau: die Früchte des Baumes der Erkenntnis dürfen sie nicht essen. Erkenntnis war also gemäss Gott für den Menschen überhaupt nicht vorgesehen... und der Rest demnach ein schief gelaufenes Experiment oder so. Danke Leuchtherz, Du hast Recht: der Mensch hat den Witz nicht verstanden #-o

Aber eigentlich wollte ich mal kurz in die andere Richtung argumentieren: Darwins Theorie ist bei näherer Betrachtung eben auch nicht haltbar. Die zufällige Mutation - Versuch - Irrtum - Strategie bräuchte insbesondere für höher entwickelte mehrzellige Organismen unendlich viel länger als dass die Entwicklung der Lebewesen auf Erden gedauert hat. Da kann jeder Tierzüchter ein Liedchen davon singen, gewünschte Eigenschaften hervor zu züchten dauert lange und das selbst bei optimaler Planung (und Verhütung von Falschpaarungen). Es ist unrealistisch anzunehmen, die Evolution hätte das völlig ungeplant in so kurzer Zeit geschafft. Daher meine Antwort: beides. Hätte aber genauso gut "weiss nicht" ankreuzen können, weil eine brauchbare Alternative zur Evolutionstheorie kann ich auch nicht bieten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Mi 26. Jul 2017, 18:55 
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Juanita hat geschrieben:
Aber eigentlich wollte ich mal kurz in die andere Richtung argumentieren: Darwins Theorie ist bei näherer Betrachtung eben auch nicht haltbar. Die zufällige Mutation - Versuch - Irrtum - Strategie bräuchte insbesondere für höher entwickelte mehrzellige Organismen unendlich viel länger als dass die Entwicklung der Lebewesen auf Erden gedauert hat.


Das Argument ist gut und logisch in der Schlussfolgerung. Nur, stimmt die Grundannahme? Stimmt es das von einer "Strategie" überhaupt die Rede sein kann. Weil eine Strategie immer eine Absicht und eine Absicht einen "Beabsichtiger" bedarf. Soweit ich die Theorie verstanden habe will man aber keinen der irgendwas beabsichtigt. Also es ist eher der Zufall der lenkt und das es durch eine sehr grosse Vielfalt zufällig dazu kam, dass jemand anwesend war, dessen Eigenschaften mit dem auch zufällig gerade stattfindem Umfeld passte und diese "Spezies" dann halt zufällig am richigen Ort zur richtigen Zeit war womit der Fortbestand der Spezies stattfand.

Verglichen jetzt mit den Eisbären, wenn Darwin die damals beobachtet hätte, wäre er darauf gekommen, die sind super an ihr Umfeld angepasst, die Natur ist ja sowas von perfekt und was würde wohl Darwin Heute über Eisbären denken?

Bild

Edit: noch eine spannende Diskussionsrunde rund ums Thema Evolution.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Fr 28. Jul 2017, 18:43 
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Juanita hat geschrieben:


Aber eigentlich wollte ich mal kurz in die andere Richtung argumentieren: Darwins Theorie ist bei näherer Betrachtung eben auch nicht haltbar. Die zufällige Mutation - Versuch - Irrtum - Strategie bräuchte insbesondere für höher entwickelte mehrzellige Organismen unendlich viel länger als dass die Entwicklung der Lebewesen auf Erden gedauert hat. Da kann jeder Tierzüchter ein Liedchen davon singen, gewünschte Eigenschaften hervor zu züchten dauert lange und das selbst bei optimaler Planung (und Verhütung von Falschpaarungen).


ich weiss nicht... wenn dem menschen in ein paar Jahrtausenden gelänge, aus sowas:
Bild

sowas:
Bild

herauszupressen... weshalb sollte es dann der Evolution nicht in Jahrmillionen gelingen können?

das mit higgs und strings ist eine ziemlich gefährliche Angelegenheit. in einer dieser noch theoretischen Dimensionen könnte Gott persönlich sitzen, und darauf warten, entdeckt zu werden. Gnade dem entdecker /bigs

Leuchtherz hat geschrieben:

Verglichen jetzt mit den Eisbären, wenn Darwin die damals beobachtet hätte, wäre er darauf gekommen, die sind super an ihr Umfeld angepasst, die Natur ist ja sowas von perfekt und was würde wohl Darwin Heute über Eisbären denken?


Möglichkeit
a) gar nichts - aber die flucht ergreifen (immerhin sind finken immer noch finken)
b) das knut zu früh von uns gegangen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Fr 4. Aug 2017, 11:57 
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Leuchtherz, Du hast mich nicht verstanden. Eben genau darauf wollen ja die Gegner der Darwinschen Theorie hinaus: Wenn die Veränderungen nur Zufall wären, dann kann es nicht so schnell gegangen sein. Merkst Du, wie tief Du schon an Darwin glaubst (alles ist nur Zufall, da ist keine Absicht)? "Strategie" hier nur im Sinne von "Absicht" und die ist ganz banal in der Natur: die Absicht ist, zu überleben und Nachkommen zu zeugen, die das geschlechtsreife Alter erreichen. Soviel Absicht besteht sogar für Darwin. Aber ich habe die Natur und die Welt selten als so verschwenderisch wahrgenommen wie Darwin das postuliert: da müssten ja Millionen Mutationen zuerst entwickelt und dann wieder gestorben sein, eine unfassbare Verschwendung von Biomasse und Leben, nur weil kein Plan bestand? Auch ich kenne die Antwort nicht, aber die Natur hat sich mir immer als wohldurchdacht und gut geplant präsentiert. Vielleicht hat ja der Zufall selbst einen Plan? Ist Gott Zufall?

Illusion, das ist ein gutes Argument mit den Kötern ;) Allerdings ist es dem Menschen nicht gelungen, den Hund zum Vegetarier zu machen oder Milch von ihm zu gewinnen - das äussere Erscheinungsbild ist das, was sich noch am schnellsten züchterisch (und daher mit sehr viel Plan und Absicht) verändern lässt. Gegenargument: wenn der Mensch dafür ein paar Jahrtausende gebraucht hat TROTZ gezielter Planung und Kreuzung, wie um alles in der Welt soll da der Zufall etwas hinkriegen? Klar, bei Eigenschaften, die man entweder hat oder man ist tot, da betreibt die Natur gezielte Zucht. Aber die meisten Eigenschaften sind einfach nur von Vorteil, nicht überlebenswichtig, die anderen verschwinden also nicht per sofort. Und dann dauert es länger, bis sich die Eigenschaft in der ganzen Population durchsetzt.

Gemäss Darwin müssten sich die Eisbären jetzt verändern und an die neue Situation anpassen. Der althergebrachte Eisbär stirbt aus, denn in seiner neuen Umwelt ist er nicht mehr "the fittest". Wir werden sehen, ob die zufälligen Mutationen rasch genug auftreten und einen "fitteren" Eisbären hervorbringen, oder die ganze Spezies vorher ausstirbt. Umgekehrt war ja auch die weisse Farbe und die Spezialisierung auf Nahrung aus dem Wasser die Anpassung der Bären an die Arktis - gibt es keine Arktis mehr, ist das unnötig, nach Darwin müsste dann diese Variation des Bären einfach wieder verschwinden, da nun ihre schwarzen und braunen Festlandkollegen fitter für die heutige Umwelt sind.

Hui, jesses, stellt Euch mal vor, ein Physiker entdeckt Gott persönlich!!! Wahrscheinlich merkt er es gar nicht, der Nerd, und grüsst daher nicht... Gott wird beleidigt sein und als Strafe den Planeten explodieren lassen :-"

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 Betreff des Beitrags: Re: Kreationismus vs. Evolution
BeitragVerfasst: Fr 4. Aug 2017, 14:49 
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Juanita, die Natur ist aber verschwenderisch und es sind auch zigfach mehr Arten ausgestorben und nur ganz wenige sind jetzt noch da.

Nochmals, eine Zucht ist kein Zufall sondern ein Hinarbeiten auf ganz bestimmte Erscheinungsformen.
Das macht die Natur aber nicht. Sie bringt einfach hervor und der Zufall will es dann, dass das Hervorgebrachte gerade die Eigenschaften besitzt welche ein Fortbestand gewährleisten.

Ob Zufall etwas langsam macht oder schnell ist kein valides Argument. Zufall kann etwas langsam machen kann aber etwas auch beschleunigen. Wenn man annimmt das es ein Meteorit war der die Dinos zum aussterben brachte dann war das ein Ereignis des Zufalls welche das Aussterben der Dinos beschleunigte. Gleichzeitig kanns dann aber auch ein Zufall gewesen sein welcher die kleinen Säuger daneben schneller populieren lies weil die grossen Lebewesen daneben weg waren. Man kann also nicht behaupten alles was aus zufall geschiet habe länger.

Und ja, ich bin mir bewusst das es auch nur Grundannahmen sind, aber für mich sinds halt die plausibelsten und bis jetzt auch diejenigen welche verifiziert werden konnten.
Das irgend etwas anderes als der Zufall gewirkt haben soll hat sich bis Heute nicht gezeigt.

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