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BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2008, 13:45 
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abraxas hat geschrieben:
Dr. Acid hat geschrieben:
Wie meinst du das mit der Energie und dem Glauben?



ich denke nicht dass es eine rolle spielt, ob ich daran glaube dass es einen 3. weltkrieg geben wird oder nicht. er wird unabhängig stattfinden - oder eben auch nicht.


Aber wenn nun alle glauben würden, dass ihr Glaube dies verhindern könnte, sprich wenn sie daran glauben dass er nicht statt findet
so wie du und ich das ja dann auch machen würden, dann würde es mit sicherheit keine 3. Weltkrieg geben, da ja alle glauben es gibt
keinen, ergo niemeand würde einen anfangen. =o)

Hehe also bringt es viellicht doch was, wenn du daran glauben würdest. =o)

Die Frage ist nur glauben auch die anderen daran, dass es ihn gibt oder nicht gibt? Eventuell hält sich das im Gleichgewicht und somit ist es
warhaftig wieder irr relevant. =o)

Also lasst uns das gleiche denken! Aber da würden Beissfischs Argmuente wieder dagegen sprechen.

Fatzit: Lange Rede kurzer Sinn, abraxas hehe ich weiss was du meinst. =oD

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BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2008, 14:15 
Melliandra hat geschrieben:
abraxas hat geschrieben:
Dr. Acid hat geschrieben:
Wie meinst du das mit der Energie und dem Glauben?



ich denke nicht dass es eine rolle spielt, ob ich daran glaube dass es einen 3. weltkrieg geben wird oder nicht. er wird unabhängig stattfinden - oder eben auch nicht.


Aber wenn nun alle glauben würden, dass ihr Glaube dies verhindern könnte, sprich wenn sie daran glauben dass er nicht statt findet
so wie du und ich das ja dann auch machen würden, dann würde es mit sicherheit keine 3. Weltkrieg geben, da ja alle glauben es gibt
keinen, ergo niemeand würde einen anfangen. =o)


Do chunt mir doch grad es Zitat vom Thomas D i de Sinn:

"Ich rette die Welt, sag ich und werde ausgelacht doch wenn das alle denken würden, hätten wir es längst gemacht"


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BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2008, 16:14 
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abraxas hat geschrieben:
Dr. Acid hat geschrieben:
ich denke nicht dass es eine rolle spielt, ob ich daran glaube dass es einen 3. weltkrieg geben wird oder nicht. er wird unabhängig stattfinden - oder eben auch nicht.


@ abraxas: Siehst du da unterscheiden wir uns. Also um mich zu präzisieren: Natürlich kann der Glaube eines Einzelnen keinen Krieg verhindern, es sei denn er handle entsprechend. Aber was ich damit meinte ist: MAn handelt meistens/immer nach seinen Glaubenssätzen, ob bewusst oder unbewusst. Wenn ich oder die Masse nicht an einen Krieg glauben, in dem Sinne, dass wir keinen wollen, nicht in dem Sinne, dass man seine Existenz negiert, im Bewusstsein dass wir um die Konsequenzen eines Krieges wissen, diesen aber verhindern wollen, handeln wir so, dass wir ihn verhindern.

An einen Krieg zu glauben, heisst ihn verwirklichen und darum schenke ich dieser Idee keine Energie.

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BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2008, 17:24 
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abraxas hat geschrieben:
es geht auch nicht um die rettung, sondern darum das zu tun, was man für richtig hält.


Ich glaub' es geht um gar nichts; Sinn zu haben ist nur Luxus? /bigs

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BeitragVerfasst: Mi 10. Sep 2008, 19:41 
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Dr. Acid hat geschrieben:
An einen Krieg zu glauben, heisst ihn verwirklichen und darum schenke ich dieser Idee keine Energie.



jo, weiss schon wie dus meintest. geht mir wie meli, wir verstehen uns. gälled :)
wie nennt man das, was du beschreibst, herr doktor? konditionierung, wenn ich mich recht erinnere. selbstmotivation baut ja auch darauf auf (klassisch vor dem spiegel stehen am morgen und sagen "du packst das"). geht in dieselbe richtung. ich glaube aber beim krieg hört die konditionierung auf, weil es etwas ist, was überhaupt nicht in unser macht steht. ob es krieg gibt oder nicht bestimmt nie das volk, sondern immer einige wenige machthaber. und die wissen ihre massen zu instrumentalisieren. viele viele menschen haben zum beispiel gegen einen irakkrieg demonstriert. passiert ists trotzdem. die motive waren von anfang an äusserst scheinheilig, ja offensichtliche lügen. spielt überhaupt keine rolle. die soldaten sind immer noch dort.


klar, würde ich denken krieg sei verhinder- und unvorstellbar, dann würde ich mehr energie in eine allfällige kriegsverhinderung investieren, als wenn ich denke ich sei machtlos. janu. anlügen kann ich mich trotzdem nicht, oder will ich nicht. wenigstens nicht absichtlich ;)

"why can't we all just ... get along?"

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BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2008, 06:23 
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wie nennt man das, was du beschreibst, herr doktor? konditionierung, wenn ich mich recht erinnere. selbstmotivation baut ja auch darauf auf (klassisch vor dem spiegel stehen am morgen und sagen "du packst das"). geht in dieselbe richtung. ich glaube aber beim krieg hört die konditionierung auf, weil es etwas ist, was überhaupt nicht in unser macht steht. ob es krieg gibt oder nicht bestimmt nie das volk, sondern immer einige wenige machthaber. und die wissen ihre massen zu instrumentalisieren.
***********************************
Hhm, also ich weiss nicht, ob du das Wort Konditionierung richtig verstehst, ich denke nicht! Das was du zu Beginn beschreibst ist eher autosuggestives Training und gerade dann, wenn du beschreibst, dass die Konditionierung aufhört, beginnt sie eigentlich. Denn wenn Menschen Dinge tun, ohne wirklichen (bewussten) Einfluss darauf zu haben, sondern (von woher auch immer) gesteuert sind und eine x-beliebige Reaktion darauf zeigen, dann wäre das viel mehr Kondition. Ja gerade beim Krieg beginnt die Kondition: Die Bushregierung muss nur mit dem Glöggli "Nationale sicherheit" oder "Terror" klingeln und eine ganze Nation rennt mit euphorischem Geschrei in den Krieg, das ist Kondition und Benützen der Kondition des Volkes!

Und ich meine, wer macht das schon?, morgens vor dem Spiegel stehen und sich sagen: "Ich pack das!", das ist doch was für kleine Kinder. Von Innen her an sich selbst zu glauben, oder es sich von aussenher vorzumachen zu versuchen, das sind schon zwei verschiedene Dinge, finde ich. ALso ich stand noch nie vor dem Spiegel und hab mir solche Dinge vorgemacht, da käm ich mir albern vor. Vielleicht habe ich auch das Glück, zu wissen, wer ich bin, daher muss ich mir auch nicht sagen, wer ich sein könnte, in der Hoffnung ich würde es dann glauben. Obwohl der Umstand interessant ist, dass das Selbst anscheinend annimmt, was man ihm vormacht.

Ja und mein lieber Abraxas, stell dir mal vor, die Machthaber sagen es ist Krieg, und das Volk geht nicht hin? Bist du dir ganz sicher, dass die Machthaber bestimmen? Ist nicht das Volk der Staat? Also bin ich oder jedes ich letztlich der Staat? Und ich soll keine Macht haben, NEIN zu sagen?, das glaubst du ja selbst nicht.

Also ich glaube es steht immer in meiner Macht, ob es für mich Krieg gibt, oder nicht und ich glaube das ist bei jedem einzelnen auch so, die Frage ist nur, ob man die Verantwortung übernimmt, selbst zu denken, oder nicht? Es steht sogar immer in unserer Macht, ob es Krieg gibt oder nicht aber viele sind sich das leider nicht bewusst und sind gerade darum so einfach zu instrumentalisieren, wenn nicht zu sagen zu konditionieren. Der Bush klingelt mit dem Glöggli und alle gehen in den Irak, das ist Konditionierung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Konditionierung

Im Übrigen wird das Wort "Konditionierung" auch für "geistiger Zustand oder Fitnesss" verstanden und eine solche Kondition hat jeder Mensch, also auch du. Oder wie meintest du das mit der Kondition
***********************************
viele viele menschen haben zum beispiel gegen einen irakkrieg demonstriert. passiert ists trotzdem. die motive waren von anfang an äusserst scheinheilig, ja offensichtliche lügen. spielt überhaupt keine rolle. die soldaten sind immer noch dort.

klar, würde ich denken krieg sei verhinder- und unvorstellbar, dann würde ich mehr energie in eine allfällige kriegsverhinderung investieren, als wenn ich denke ich sei machtlos. janu. anlügen kann ich mich trotzdem nicht, oder will ich nicht. wenigstens nicht absichtlich ;)
***********************************
Grundsätzlich denke ich, ist ein Weltkrieg etwas ganz anderes, als das, was im Irakkrieg abgelaufen ist und es sind z.T. auch andere soziopsychologischen Phänomene am Wirken. Ausserdem habe ich direkte und eigene Erfahrungen mit dem Irakkrieg gemacht, weil ich ja damals in Montréal Canada am Arbeiten war und unser Betrieb für die Amerikaner z.T. Rüstunsteile hergestelt hat. Im Übrigen habe ich mich geweigert, Teile für die Rüstung herzustellen, und so meine Anstellung und Existenz riskiert. (Was ich übrigens immer noch tue!)
Jetzt kannst du mit dem Argument kommen, dass der Krieg ja trotzdem stattgefunden hat aber wir wissen beide, wie unsinnig und oberflächlich es wäre, dies anzubringen.

Instrumentalisieren kann man nur, was sich instrumentalisieren lässt.
Was hat jetzt die Macht? Die Macht, oder das Instrument? Hat nicht nur Macht, dem ich die Macht gebe?


Und wie ist es um den Menschen bestellt, wenn sich statt der Wahrheit, die Lüge als solche, sich zu ihm gesellt?
Ja die Verzweiflung ist noch viel grösser, wenn sich verwechseln, Interpretation und Definition.
Und wie weit sind wir schon gekommen, wenn Lüge als Wahrheit genommen, aber was macht das schon?
Nichts tun zu können, das glaubst du ja selber nicht,
Das ist ja die grösste Lüge des Selbst zu sich,
Oder nicht?

Also ich glaub, da ist dir ein Interpretationsfehler unterlaufen, wenn du die Wahrheit als Lüge nimmst und die Lüge als Wahrheit. Aber das macht ja nichts: Sich selbst zu belügen, ist die am besten entwickelte Eigenschaft des Menschen.

Ich will dich nicht direkt angreifen, aber Ausdrücken mölchte ich es trotzdem: Deine Einstellung empfinde ich als etwas oberflächlich und verantwortungslos, aber vielleicht verstehe ich dich auch gar nicht richtig, , wer weiss das schon, und auch im Charakter dürfte man sich letztlich unterscheiden, nicht?

(sorry, das mit dem Zitieren hat irgendwie nicht funktioniert)

Diejenigen, die nicht wissen, sind viel mächtiger, als die, die wissen, aber sie wissen es nicht!

Gruess Dr. Acid

Hier noch etwas interessantes zum Irakkrieg:

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BeitragVerfasst: Do 11. Sep 2008, 08:29 
IMHO beschreibt Abraxas einfach den IST-Zustand. also dass Bush etc. Menschen "halt einfach" instrumentalisieren können und es auch tun und dass ich und Du JETZT nichts dagegen tun können, ausser zu versuchen nicht mitzumachen und halt auch mal an eine Antikriegsdemo zu gehen, auch wenn klar ist, dass es nicht viel bringt - und Dr. Acid zeigt sehr gut auf und begründet das ausgezeichnet, dass der IST-Zustand aufgrund fehlender Eigenverantwortung, (e.g. konträr zur Instrumentalisierung (passiv)) des Einzelnen überhaupt erst ermöglicht wird, i.e. wenn alle nicht hingingen in den Krieg so würde es faktisch keinen Krieg geben.

seh also keinen Widerspruch in euren Postings.

Das nur so nebenbei.


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BeitragVerfasst: Fr 12. Sep 2008, 06:16 
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Dr. Acid hat geschrieben:
Hhm, also ich weiss nicht, ob du das Wort Konditionierung richtig verstehst, ich denke nicht!


stimmt. hab einfach meinem bruder nachgeplappert, der das mal vor etlichen jahren erzählte. oder ich habs so in erinnerung. ist eigentlich egal, es ging mir ja nicht um das wort, sondern den vorgang. wenn man sich dauernd was einredet, dann kann das einen einfluss auf das eigene befinden, entscheidungen und handeln haben.

Dr. Acid hat geschrieben:
Das was du zu Beginn beschreibst ist eher autosuggestives Training und gerade dann, wenn du beschreibst, dass die Konditionierung aufhört, beginnt sie eigentlich.


danke für den hinweis.


Dr. Acid hat geschrieben:
Und ich meine, wer macht das schon?, morgens vor dem Spiegel stehen und sich sagen: "Ich pack das!", das ist doch was für kleine Kinder. Von Innen her an sich selbst zu glauben, oder es sich von aussenher vorzumachen zu versuchen, das sind schon zwei verschiedene Dinge, finde ich. ALso ich stand noch nie vor dem Spiegel und hab mir solche Dinge vorgemacht, da käm ich mir albern vor.


ich glaub da sind wir uns einig. ich wollte mit dem simplen beispiel auch nur in einem satz klarmachen was ich meine. das heisst nicht, dass ich das praktiziere. ich glaube aber, dass das funktionieren kann. oben hab ich geschrieben wieso. jedem tierchen sein pläsierchen.

Dr. Acid hat geschrieben:
Ja und mein lieber Abraxas, stell dir mal vor, die Machthaber sagen es ist Krieg, und das Volk geht nicht hin? Bist du dir ganz sicher, dass die Machthaber bestimmen? Ist nicht das Volk der Staat? Also bin ich oder jedes ich letztlich der Staat? Und ich soll keine Macht haben, NEIN zu sagen?, das glaubst du ja selbst nicht.


wie lange gibts den spruch denn schon "stell dir vor... und keiner geht hin"? gabs seither keine kriege mehr?

Dr. Acid hat geschrieben:
Also ich glaube es steht immer in meiner Macht, ob es für mich Krieg gibt, oder nicht und ich glaube das ist bei jedem einzelnen auch so, die Frage ist nur, ob man die Verantwortung übernimmt, selbst zu denken, oder nicht? Es steht sogar immer in unserer Macht, ob es Krieg gibt oder nicht aber viele sind sich das leider nicht bewusst und sind gerade darum so einfach zu instrumentalisieren, wenn nicht zu sagen zu konditionieren. Der Bush klingelt mit dem Glöggli und alle gehen in den Irak, das ist Konditionierung.


nein, da bin ich nicht einverstanden. ja, es steht in meiner macht, ob ich jemanden erschiesse oder nicht. es steht aber nicht in meiner macht, ob du jemanden erschiesst. das heisst nicht, dass ich zuschaue und mit einer art fatalistischem autismus vor mich hinschweige. das heisst aber auch nicht, dass ich mir vormache, es gäbe keinen krieg wenn ich irgendwo mitmarschiere und eine fahne schwinge auf der "peace now" steht.

Dr. Acid hat geschrieben:
Grundsätzlich denke ich, ist ein Weltkrieg etwas ganz anderes, als das, was im Irakkrieg abgelaufen ist und es sind z.T. auch andere soziopsychologischen Phänomene am Wirken.


aus etwas kleinem wird mitunter etwas grosses.

Dr. Acid hat geschrieben:
Ausserdem habe ich direkte und eigene Erfahrungen mit dem Irakkrieg gemacht, weil ich ja damals in Montréal Canada am Arbeiten war und unser Betrieb für die Amerikaner z.T. Rüstunsteile hergestelt hat. Im Übrigen habe ich mich geweigert, Teile für die Rüstung herzustellen, und so meine Anstellung und Existenz riskiert. (Was ich übrigens immer noch tue!)
Jetzt kannst du mit dem Argument kommen, dass der Krieg ja trotzdem stattgefunden hat aber wir wissen beide, wie unsinnig und oberflächlich es wäre, dies anzubringen.


ich klopfe dir virtuell auf die schulter. aber warum soll es sinnlos und oberflächlich sein, wenn ich jetzt sage: der krieg hat trotzdem stattgefunden? genau darum geht es doch in der diskussion?
vielleicht verstehst du mich falsch - ich glaube nicht, dass man apathisch werden soll, bloss weil man sich der eigenen machtlosigkeit bewusst ist. es ist auf jeden fall besser aufzustehen und sich zu wehren, auch wenn es nichts bringt, als nichts zu tun.

Dr. Acid hat geschrieben:
Nichts tun zu können, das glaubst du ja selber nicht,
Das ist ja die grösste Lüge des Selbst zu sich,
Oder nicht?


ich glaube wir können im kleinen was tun. ich masse mir nicht an zu denken, ich könne irgendeinen krieg verhindern. vielleicht wenn die situation es mal ergeben würde mit einem kriegstreiber an einem tisch zu sitzen und zu diskutieren... aber von hier aus, aus meinem büro oder von zuhause aus?
schön wenn du so gross denkst. ich tus nicht.


Zitat:
Ich will dich nicht direkt angreifen, aber Ausdrücken mölchte ich es trotzdem: Deine Einstellung empfinde ich als etwas oberflächlich und verantwortungslos, aber vielleicht verstehe ich dich auch gar nicht richtig, , wer weiss das schon, und auch im Charakter dürfte man sich letztlich unterscheiden, nicht?


jadu, ich kann damit leben wenn du das oberflächlich findest. ich empfinde es als realismus, nicht als oberflächlichkeit. aber es ist dir frei das anders zu interpretieren.

ps: quoten - [ quote ] blablabla [ / quote ]
ohne irgendwelche leerschläge zwischen den eckigen klammern.

pps: wir sind völlig off-topic

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BeitragVerfasst: So 14. Sep 2008, 09:46 
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Uaaaah Scheisse, jetzt hab ich einige Zeit an einer Antwort geschrieben und vergessen zu speichern und jetzt ist alles weg. /stop Ich hab grad keine Lust mehr neu zu beginnen, bis ein ander mal.

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BeitragVerfasst: So 14. Sep 2008, 14:47 
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BeitragVerfasst: Fr 17. Jul 2009, 12:54 
ich weiss nicht so recht...irgendwie sollte genug platz auf der welt sein...für alle. auch für christen. solange sie anderen genug platz lassen :-k


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BeitragVerfasst: Fr 17. Jul 2009, 13:46 
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BeitragVerfasst: Fr 17. Jul 2009, 13:49 
Elias hat geschrieben:
Christen = Schubladisirung


aber noch eine ziemlich harmlose /pfeil Jesus junge Garde.- Die christliche Rechte & Rekruten


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BeitragVerfasst: So 16. Aug 2009, 23:28 


edit: noch einige worte zum thema..

grundsätzlich finde ich solche vereinigungen nicht schlimm, solange sie keinem schaden oder sich einige auf kosten von dumpfbacken masslos bereichern und/oder das süsse elixier der macht (verbunden mit missbrauch) auskosten.
sie können sogar nützlich sein, wie am beispiel vom junkie - der durch so eine vereinigung halt gefunden hat und dadurch glücklicher wurde - schön zu sehen ist.

für mich wäre so eine vereinigung allerdings nichts, da immer jesus (wenn schon dann gott, allerdings ist dies nicht gegenstand des threads ;o)) auf die kanzel gestellt wird, und alles in seinem namen und/oder mit seiner kraft gemacht wird. jesus war ein mensch, wie du und ich. zugegeben, er hat sich einen sehr aussergewöhnlichen und höchst ehrenhaften inkarnationsplan gezimmert ;), doch trotzdem war er mit der genau gleichen grundeigenschaft ausgestattet wie alle andern wesen auch: BEWUSST-SEIN; und damit einhergehend dem FREIEN WILLEN.
was ich damit sagen will ist, dass jeder mensch die möglichkeit hat, den weg von jesus - liebe den schöpfer und liebe deinen nächsten wie dich selbst - zu gehen, ohne sich immer und ausschliesslich auf jesus zu berufen und auch ohne irgendeine gruppierung (welcher art auch immer) zu brauchen.
letztlich sind wir alle eins - und doch auch gleichzeitig individuell verschieden. sich gruppierungen anzuschliessen bedeutet in den meisten fällen auch andere gruppierungen auszuschliessen. der weg von jesus schliesst allerdings nichts aus, er grenzt sich höchstens ab (z.b. von tyrannischen machthabern).
auch wenn man dem weg von jesus folgt, wird man nie den genau gleichen pfad nehmen, doch trotzdem ans ziel kommen :)
im grunde genommen sind gruppierungen absolut unnötig um zur "erleuchtung" zu kommen, da ohnehin jeder individuell verschieden von allem andern ist, auch wenn / oder gerade weil /color gleichzeitig alles, was ist in wahrheit - im reinen, bewussten sein - einheit ist.
und oftmals sind gruppierungen dem einen wahren ziel sogar abträglich, wenn z.b. nur noch dogmatisch falsch interpretierte - oder zu wörtlich genommene - bibel/koran/etc-stellen vertreten werden.
und trotzdem.. wie schon mal erwähnt wurde hier:
lieber einen gebrainwashten christen mit herz als ein rein materiell denkendes, atheistisches arschloch mit dem lebensmotto: "der zweck heiligt die mittel" ;)
allerdings gilt dies genauso umgekehrt ;o) und ich denke, ein ehrenhafter, respektvoller und liebender materialistischer atheist ist dem weg von jesus wesentlich näher, als z.b. gewisse kardinäle in rom ^^

Liebe und Licht (der schlüssel)


Zuletzt geändert von The Dude am Mi 8. Sep 2010, 02:37, insgesamt 1-mal geändert.

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