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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Mo 20. Jul 2009, 17:58 
freut mich wenn du was gefunden hast was dir gut tut...

...das schadet sicher niemandem ;o)


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 00:29 
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Capablanca hat geschrieben:
angst seinen job zu verlieren deutet nicht darauf, dass man nicht über selbstliebe verfügt. diese angst ist vollkommen natürlich und normal.

Nur weil wir so getrimmt werden, heisst dies noch lange nicht das dies natürlich und normal ist.
Was mich betrifft, mein Ziel ist es Arbeitslos zu werden. Was aber nicht im Sinne ist von keiner Berufung nach zugehen. Dieses Konzept begann ich vor 10 Jahren mit der Ver-Selbständigung. Und als Unternehmer unterliegt man sicherlich einem höheren Risiko, das heisst grösseren Angst, da man doch auch mehr Verantwortung trägt. Diese Angst trug ich etliche Jahre mit mir rum, um schlussendlich zu erkennen, sie ist 100% Selbstgemacht ! Normal ist dies nicht. Und es gibt einen Weg sich davon zu lösen.

Letzte Woche war ich einer Vereinssitzung. Ein Vorsitzender erklärte einem Mitglied über die fast aussichtslose schwierige rechtliche Situation hin. Das mag zwar sein. Statistisch sogar bewiesen. Doch diese Worte haben ihren Zweck verfehlt, und führen zu Angst und Resignation. Im Sinne wenn's fast unmöglich ist, dann lassen wir's doch ganz und rollen weiter im Hamsterrad.
Ich habe mit gegenteiliger Ansicht gekonntert und Mut geschafft auch ideologischen und nicht nur wirtschaftlichen, gerichtsüblichen Praktiken nachzugehen.

Habe übrigens den David Icke nochmals angehört. Hast Du dies auch getan? Ich meine den Teil nach den Bilderbergern. Ich finde diese Worte treffen genau den Kern um worum es mir hierbei geht.

Die deutsche Sprache ist sehr präzis. Und in Selbstliebe ist Liebe. Und Liebe ob sich oder was oder etwas anderes ist immer dasselbe.

Und Angst. Ideales Instrument um den nach Liebe suchenden im Schach zu halten. Wo leben wir denn? Haben wir noch Dinosaurier vor der Türe die warten uns aufzufressen? Oder etwa Angst das wir verhungern werden?
Wir haben Angst den Job zu verlieren, obschon dies ja unser Ziel ist (nicht mehr arbeiten zu müssen). Angst vor dem Polizisten (dem Freund und Helfer) Angst vor dem Steueramt (die wir ja finanzieren).

Und nur schon deshalb bekräftige ich die Selbst Liebe. Liebe und erkenne Dich selbst. Nur wer sich selbst Liebt, kann Liebe weitergeben, ja steht förmlich mir ihr in Resonanz.

Muktananda hat geschrieben:

“Die Erfahrung wirklicher Liebe liegt jenseits aller Worte. Dort schweigt die Zunge, unfähig bist du zu sprechen, und tiefer als alles Fühlen erfüllt dich ihr Glück.

Diese wahre innere Liebe nimmt dich ganz in sich auf, und du bleibst in sie versunken. Wenn du ihre Schönheit einmal erfahren hast, wirst du sie kaum mehr fortlassen. Um Liebe zu finden, musst du zur Liebe werden.

Nur der Liebende kann Liebe erfahren. Wenn du von Liebe getrennt bist, kannst du sie nicht erleben. Überall suchen wir nach Liebe, weil wir nicht in uns gehen.”

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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 00:46 
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Zitat:
Nur der Liebende kann Liebe erfahren. Wenn du von Liebe getrennt bist, kannst du sie nicht erleben. Überall suchen wir nach Liebe, weil wir nicht in uns gehen.”


Erkenne Dich selbst.

Na schön. Nur könnte es ja sein, dass nicht jeder Mensch imme richtig gehandelt hat, richtig, nach den Moralischen Vorstellungen, die ihm beigebracht werden, zu einem Zeitpunkt, da er noch gar nicht in Versuchung geraten ist, unmoralisch zu sein.

Wenn wir in uns gehen, könnte es durchaus sein, dass wir eine Hydra auffinden. Wir schlagen einen Kopf ab, und gehen tiefer in uns, und finden dort zwei weitere Köpfe. Wie Sysiphus rollen wir einen Stein nach dem anderen auf den Hügel, nur damit er uns wieder hinabrollt. vielleicht sogar überrollt.

Statt ewig in der Vergangenheit zu grübeln, schlage ich vor, nach vorn zu schauen. Das was war lässt sich nicht mehr ungeschehen machen. Was uns Liebende oder Geliebte irgendwann einmal gesagt haben, ist nicht länger wichtig. Denn das was damals vielleicht (und nur vielleich) sogar richtig war, gilt nicht länger.

Unsere "Sünden" sind vergeben.

Was wir jetzt tun, ist wichtig. Nicht, was in uns ist.

Ja klar, wir haben nicht jede Chance ergriffen, wir haben falsch geredet, gehandelt oder was auch immer. Aber das war in der Vergangenheit.

Leben wir für diese oder für die Zukunft? Leben wir überhaupt noch? Oder haben wir alle nicht derart viel Angst davor etwas falsch zu machen, das wir gar nichts machen?

Liebe IST.
Sie wird nicht, sie war nicht, sie wäre nicht.

Sie ist.

Wie viele behaupten, sie könnten keine Beziehung führen. Woher kommt dieser Irrglaube? Weil sie bislang immer nur Pech hatten? Weil sie bislang immer nur scheisse gebaut haben?

Ob Opfer oder Täter: wir sind verflucht nochmal nur Menschen, und entsprechend könen wir nur versuchen, das zu tun, was im jeweiligen Moment richtig erscheint. Wir können nicht in die Zukunft sehen. Wir sind nicht omniszent.

Was wir jedoch sind, und zwar jeder einzelne, ob er sich nun selbst liebt oder nicht:

Fähig zur Liebe!

Fähig dazu. Das heisst nicht, das wir die nettesten Leute des Planeten sind, sondern dass wir Menschen sind. Menschen, die fühlen können. Liegt vielleicht an den Drüsen, vielleicht auch an der seelischen Kongruenz. Who cares?! wir können das.

Was uns jedoch fehlt, ist das Vertrauen in unsere Gefühle. Ist das Vertrauen dazu, dass wir tatsächlich lieben. Wir sind so oft, nicht sicher, unsicher, und unfähig, dem Gefühl nachzugeben, dass mit aller Macht gegen unsere Überzeugung kämpft nicht lieben zu können, nicht liebenswert zu sein.

Wenn wir hören, dass jemand, der keine Waffen hat, von jemandem überwältigt wird, der Waffen hat, so finden wir das ungerecht. Warum finden wir es dann nicht ungerecht, dass wir der Stimme der Liebe in uns selbst, keine Unterstützung anbieten, gegen die Waffen der Selbstzerstörung?

Wir sind perfekt! Besser geht es nicht. Wir sind schon alles, was wir jemals sein wollten.

Wir sollten nur endlich mal anfangen, das zu glauben.

_________________
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 00:57 
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Fallen Angel 3 hat geschrieben:
Statt ewig in der Vergangenheit zu grübeln, schlage ich vor, nach vorn zu schauen.

Oder im Jetzt, wie Du in Deinem tollen Text ja selbst sagst, wo die Liebe ist :-)
Fallen Angel 3 hat geschrieben:
Wir sollten nur endlich mal anfangen, das zu glauben.

...oder erkennen und nicht glauben

@Capa, toller Text bezüglich Erleuchtung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 08:40 
Liebe und Selbstliebe...

Beim Lesen eurer Zeilen wird mir klar, dass beide nicht einfach so gegeben sind, sondern erst durch einen Prozess (wieder) erlebbar gemacht werden. Also für mich jedenfalls, ich weiss nicht, ob es vielleicht den einen oder anderen Menschen gibt, der von Geburt an schon vollständige Liebe und Selbstliebe leben kann.

Für mich persönlich sind Liebe und Selbstliebe nicht bloss ein Ideal, welches im Prinzip nie erreicht werden kann, sondern durchaus etwas reales und - wenn auch vielleicht "schwierig" zu erreichen - realistisches.

Zu sagen, dass (bedingungslose) Liebe und Selbstliebe nur illusorisch und nicht wirklich erreichbar sind, hat in meinen Augen etwas mit Resignation und Aufgeben zu tun. Mit auf dem Boden liegen bleiben, wenn man mal gestürzt ist.

Ich habe hier einen alten Text von Dracho ausgegraben, in welchem er einen für mich sehr wichtigen Aspekt dieses Prozesses des Liebe und Selbstliebe (wieder)erkennens und er-lebens beschreibt. Verständnis.

Verzeiht, wenn euch dieser Text zum wiederholten Male um die Ohren geschlagen wird. Mir hat er gut getan, mal wieder gelesen zu werden.

Ein Gedanke noch zum Thema "an der Liebe und der Selbstliebe arbeiten".

Im Prinzip bedeutet dieses daran arbeiten für mich nicht, dass die Liebe und die Selbstliebe nicht schon da sind und immer dagewesen sind. Nein, dieser Prozess des an der Liebe und Selbstliebe arbeitens... Das ist für mich viel mehr wie eine Schatzsuche. Der Schatz IST schon da. Nur (noch) nicht zugänglich. Verdeckt durch die Erdschichten unserer Verblendetheit, durch die Staubschichten unserer Anschauungen (die wir für unser "selbst" halten, die doch aber davon recht weit entfernt sind.) Wie ein Diamant inmitten Schichten von Kohle.

Schon da - aber (noch) nicht zugänglich.

Nun, dieser Prozess der Liebe und Selbstliebe erkennen und er-leben...

Ist für mich nichts anderes, als das Abtragen all der seltsamen Anschauungen und so, und WIEDER finden, was schon immer da war. ;-)

Wie das geht? Ein wichtiger Punkt, aber sicherlich nicht der einzige, denke ich, ist:

Verständnis.

Drachenherz hat geschrieben:
Verständnis ist die Brücke über die zwischenmenschlichen Abgründe.

Lange hat es gedauert, bis ich mich nun endlich hingesetzt habe, um meine Gedanken und Erfahrungen betreffend Verständnis zu Papier zu bringen.

Verständnis für meine Mitmenschen scheint mir eine wichtige Voraussetzung für ein harmonisches und friedvolles Leben zu sein. Darum tue ich auch mein Möglichstes, um meine Mitmenschen wirklich verstehen zu lernen.

Wenn ich einem Menschen begegne, will ich möglichst viel über ihn und von ihm erfahren, weshalb ich versuche, meinem Gegenüber meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit zu widmen. Ich möchte herausfinden, wie mein gegenüber tickt, wie es denkt, was es denkt, wie und was es fühlt, wie es seine Umwelt und seinen eigenen Körper wahrnimmt, was es erlebt hat, was es sich wünscht, wovor es Angst hat und noch vieles vieles mehr. Ja, einen Menschen kennen lernen, das geschieht auf vielen verschiedenen Ebenen, es geschieht auf geistiger, körperlicher und emotionaler Ebene, aber auch auf spiritueller und „feinstofflicher“ Ebene, auf ganz subtilen Ebenen, welchen wir uns oft noch nicht mal bewusst sind.

Ein wichtiger Aspekt des Verständnis ist für mich Nachsicht. Nachsicht der Person gegenüber, die man kennen und verstehen lernen will, aber auch gegenüber sich selber. Nachsicht gegenüber seinem Mitmenschen zu üben, bedeutet für mich zu akzeptieren, was er denkt, wie er fühlt und was er tut. Das ist manchmal alles andere als einfach, man stelle sich nur mal vor, einem eingefleischten Faschisten, einem menschenverachtenden Mörder, einem Kinderschänder oder generell einem Wesen der dunklen Seite des Lebens gegenüberzustehen...

Hier möchte ich übrigens in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass Akzeptanz und auch Nachsicht absolut nicht mit Gutheissung oder Billigung gleichzustellen sind. Ich erlaube mir nun, an dieser Stelle eine Passage aus dem Buch „Das kosmische Erbe“ von Armin Risi/Tom H. Smith wiederzugeben. Dazu möchte ich vorab aber noch eine „Anekdote“ aus meinem Leben erzählen. Wie schon vorgängig in meinem Netztagebuch [Anm: siehe http://www.drachenherz.ch] erwähnt , schlummerte dieser Text hier schon einige Wochen in mir, nur konnte ich ihn lange nicht zu Papier bringen. Schon ziemlich am Anfang, als mir die ersten Gedanken zu diesem Text kamen, war mir aber klar, dass Akzeptanz für mich nicht das Gleiche wie Gutheissung ist. Es fiel mir allerdings nie ein, wie ich das am Besten schreiben und verständlich kommunizieren konnte. Ausserdem schien auch nie der richtige Zeitpunkt gekommen, diesen Text zu schreiben. Vielleicht war ich ja auch einfach nur ein fauler Sack. Wie dem auch sei, als ich gestern mal das Buch „das kosmische Erbe“ aufschlug, was las ich da als Erstes? Einen Text, mit dem Titel: „Akzeptieren“ ist nicht dasselbe wie „Gutheissen“. Ja, und da spürte ich, dass nun die Zeit für meinen Text gekommen war. Hier aber nun die Passage aus dem Buch:

Armin Risi/Tom H. Smith, “Das kosmische Erbe”, s. 51, Govinda-Verlag:

"Akzeptieren" ist nicht dasselbe wie "Gutheissen"

Die Liebe Gottes, des Schöpfers aller Dinge, ist allumfassend. Das heisst aber nicht, dass alle Dinge Gott erfreuen. Allein Liebe erfreut Gott, den Vater. Aber die Liebe des Schöpfers ist so rein, dass sie auch nichtliebende Handlungen zulässt. Die Liebe des Vaters bleibt unvermindert, selbst wenn sie nicht erwidert wird.

Die meisten Menschen kennen nur „selektive Liebe“ in verschiedenen Schattierungen. Man lernt: „Liebe, wenn du dafür etwas erhältst; liebe, wenn es für dich angenehm ist; liebe, wenn du Lust dazu hast!“ [Bedingungslose] Liebe ist einfach, aber nicht leicht. Warum verstehen die Menschen nicht wirklich, was Liebe ist? Warum könnt ihr nicht einfach sagen „Ich liebe dich“ und es auch meinen? Der Grund ist, dass die Menschen sich von falschen Vorstellungen der Liebe leiten lassen. Auch die Religionen wissen nicht wirklich, was Liebe ist.

Liebe ist kein emotionelles Gefühl. Liebe bedeutet, alle anderen so zu akzeptieren, wie sie sein wollen, ohne dass man die geringsten Erwartungen für sich selbst hegt. Solches „Akzeptieren“ ist jedoch nicht das gleiche wie „Gutheissen“ oder „die Erlaubnis geben“. Es bedeutet einfach „Koexistenz“. Auf diese Weise könnt ihr einen anderen Menschen gänzlich als das akzeptieren, was er ist, selbst wenn dessen Handlungen eurem eigenen Wesen weitgehend widersprechen. Echte Liebe gesteht dies dem betreffenden Individuum zu. Natürlich heisst dies nicht, dass ihr deshalb in seiner Nähe bleiben oder sogar seine Schwingung übernehmen müsstet. Ihr braucht also nicht stehen zu bleiben, wenn jemand euch etwas antun will. Was es bedeutet, ist, dass ihr niemandem etwas antut [nicht einmal mit Worten oder in Gedanken, wozu auch das Verurteilen gehört].


Verständnis... Andere besser verstehen zu lernen bedeutet aber auch, mich selber besser verständlich auszudrücken, sodass ich im Gegenzug auch selber besser verstanden werde. Je besser ich mein Gegenüber verstehe, desto besser lerne ich mich auch ihm verständlich zu machen. Will heissen, die Sprache zu benutzen, die Worte zu finden, die mein Gegenüber aufnehmen und begreifen kann. Ein angenehmer Nebeneffekt der Verständigung, über den ich später gern einmal noch mehr schreiben werde, ist folgender: Je besser man sein gegenüber kennen lernt, je feiner man seine eigenen Wahrnehmungs- und Bewusstseinsfilter auf die seines Gegenübers einstellt, desto besser lernt man sich auch selber kennen. Umgekehrt ausgedrückt: Je mehr man sich selber ist, je näher man bei seinem eigenen Wahren Selbst ist, desto besser kann man auch sein gegenüber erkennen und verstehen, und so kann man sich auch besser darauf einstellen...

Aber warum nun ist mir Verständnis eigentlich so wichtig? Weil ich in meinem bisherigen Leben erfahren musste oder vielmehr durfte, dass mangelndes Verständnis oft zu Konflikten mit meinen Mitmenschen führt.

Dadurch, dass ich nicht verstehen kann, was mein Mitmensch wirklich zum Ausdruck bringen will, was er wirklich meint, und dadurch, dass mein Gegenüber nicht genau versteht, was ich eigentlich meine - also ein typisches Missverständnis - entstehen viele zwischenmenschlichen Konflikte. Vom verbalen Schlagabtausch bis hin zu knallharter Gewaltanwendung ist da alles dabei. Natürlich, Konflikte, die ihren Ursprung in Hass, Gier und Neid haben, können auch nicht durch einfaches Verständnis gelöst werden, doch um das geht es mir in diesem Text eigentlich auch nicht. (Ich möchte aber dennoch kurz anfügen, dass Verständnis auch bei solchen Konflikten kein schlechter Ansatz für eine mögliche Lösung ist.)

Aber eben, ich durfte feststellen, dass sehr viele der „normalen“ zwischenmenschlichen Konflikte auf Missverständnissen beruhen, welche mit einem grösseren Verständnis für seine Mitmenschen vermieden werden könnten.

Und mit einem grösseren Verständnis wuchs und wächst bei mir jedenfalls auch die Liebe zu meinen Mitmenschen - und zu mir selber.

Ja... die Liebe...

Übrigens... heute ist der 24. Dezember. Heilig Abend. Weihnachten. Das Fest der Liebe. Der Erinnerungstag an die Geburt von Christus. Ich würde diesen Text hier gerne mit seinen Worten zum Abschluss bringen, eine wahre Frohe Botschaft, welche er den Menschen vor 2000 Jahren schon mit auf den Weg gegeben hat:

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

In diesem Sinne: Ich wünsche allen frohe und harmonische Festtage im Kreise eurer Liebsten - auch wenn das „nur“ ihr selbst wäret. ;-)

Love + Light


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:00 
@Buddhanature
So wie du die Selbstliebe auslegst, kann ich dem auch zustimmen.

Der Mensch kann nur lieben, wenn er Liebe in sich hat. Du meinst damit nicht eine narzistische Liebe, im Sinne "Guck mal wie toll ich bin, was ich alles kann oder vorzuweisen habe ... guck wie hübsch ich bin und wie gut ich mich verkaufen kann", auch keine, die an einen individuellen Charakter gekopellt ist, wenn ich es richtig verstehe, sondern eine universelle Liebe in einem liebendem Lebewesen, völlig unabhängig vom Spezifischen. Sicher, wenn du das meinst, dann reden wir von demselben, wenn ich über die "natürliche, gottgegebene Selbstliebe" spreche. Ich bevorzuge aber nach wie vor das Wort Liebe als Selbstliebe, einfach weil Liebe Selbstliebe umfasst, aber Selbstliebe rein dialektisch gesehen die Liebe nicht unbedingt umfasst. Selbstliebe klingt Ich-Bezogen, Liebe dagegen All-Umfassend (auch das Selbst).

Aber es gibt halt noch diejenigen, die irgendwelchen Personen, die beispielsweise bezüglich einer Beziehung Pech hatten, anmaßend sagen, guck, du liebst dich doch gar nicht selbst, wie soll dich der Typ oder die Frau lieben. Das finde ich schon krass. Dabei kann es für oder gegen eine Beziehung tausend andere Faktoren geben, die damit nichts zu tun haben. Und nicht jeder, der eine Beziehung führt, verheiratet ist und Kinder hat, liebt sich außerordentlich selbst. Das ist kompletter Unsinn (ah diese Urteile). Wer das glaubt, beobachtet m.E. nicht wirklich genau seine Umwelt und seine Mitmenschen.

Bei dir dagegen geht es gar nicht um eine Beziehung im speziellen, sondern um etwas grundlegendes. Die Fähigkeit zu lieben setzt Liebe voraus. Man muss das Gefühl der Liebe kennen, um Liebe jemandem anders schenken zu können, sei es ein Kumpel, ein(e) Geliebte(r), das eigene Kind, ein Tier, eine Idee.

Selbstliebe ist aber immer da. Ohne diese würden wir weder den Wunsch in uns entstehen lassen, was zu ändern, noch jemanden anderen oder etwas anderes lieben können. Wir lieben ja schon als Kind. Unmittelbar nachdem wir unser Selbstbewusstsein erlangen, also unser Ich-Bewusstsein (mit. ca 3-5 Jahren) beginnen wir schon Ideen zu lieben, die Eltern zu lieben. Diese Liebe wäre nicht möglich, wenn es Liebe in uns nicht geben würde.

Ich finde nach wie vor das sich Fixieren auf die Selbstliebe extrem bedenklich. Grad vielleicht auf meine Erfahrungen mit Menschen, die die Selbstliebe als Etikett mit sich tragen. Jemand, der sich wirklich selbst liebt, braucht niemals diesen Gedanken bewusst werden zu lassen. Er wird auch die Selbstliebe nicht thematisieren müssen.

Die Esoterik streut uns aber hierbei wieder täglich Sand in die Augen. Sie macht mit der Selbstliebe Gewinn. Es gibt seit der Kunst des Liebens unglaublich viele Bücher zu dem Thema, wie man sich selbst lieben kann. Das finde ich krank.
Weil 1) die Menschheit hat auch vor Fromms Werk sich selbst geliebt und diesbezüglich gut funktioniert und 2) sobald man anfängt, was für seine Selbstliebe zu tun, muss man sie sich vorher entziehen.

BuddhaNature hat geschrieben:
Habe übrigens den David Icke nochmals angehört. Hast Du dies auch getan? Ich meine den Teil nach den Bilderbergern. Ich finde diese Worte treffen genau den Kern um worum es mir hierbei geht.

Ich habs versucht, aber konnte den Teil nicht finden, den du meintest.
Es gibt übrigens einen Wiki-Artikel über ihn:
http://de.wikipedia.org/wiki/David_Icke

Zitat:
1990, nach dem Bruch mit den britischen Grünen, begann Icke nach eigenen Angaben einer inneren Stimme zu folgen. Er begann esoterische und verschwörungstheoretische Bücher zu lesen, arbeitete mit einem Medium und machte schließlich eine Reise nach Peru, wo ihn ein Erweckungserlebnis dazu motivierte, sich kurz darauf als „Sohn Gottes“ [1] zu bezeichnen, was ihm großen Spott in der britischen Öffentlichkeit einbrachte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:29 
Zachariel hat geschrieben:
Zu sagen, dass (bedingungslose) Liebe und Selbstliebe nur illusorisch und nicht wirklich erreichbar sind, hat in meinen Augen etwas mit Resignation und Aufgeben zu tun. Mit auf dem Boden liegen bleiben, wenn man mal gestürzt ist.

Urteilst du? Schau tief in dich hinein und frage dich, ob du gerade urteilst :-D

Wenn du urteilst, lass dir sagen, dass du möglicherweise falsch urteilst.

Eine Bedingung definiere ich anders als du. Das was du mit Bedingungen meinst
Zitat:
Die meisten Menschen kennen nur „selektive Liebe“ in verschiedenen Schattierungen. Man lernt: „Liebe, wenn du dafür etwas erhältst; liebe, wenn es für dich angenehm ist; liebe, wenn du Lust dazu hast!“

sind für mich Monster-Bedingungen.

Dass wir beide das Wort Bedingung anders auffassen, also an der Stelle kein Verständnis vorhanden ist, liegt möglicherweise an unserem verschiedenen Werdegang. Ich fasse die Bedingung erkenntnistheoretisch auf.

Erkenntnistheoretisch hat nur das Sein, sagen wir "der Kosmos", keine Bedingung (keine uns bekannte, Gott wäre eine religiöse). Alles andere innerhalb des Kosmos hat Bedingungen, insofern alle Erscheinungen kosmischen Gesetzen unterworfen sind. Somit kann es kein Phänomen geben, welches bedingungslos ist. (bei Wunsch kann ich dazu mehr schreiben)

Dass es aber eine Liebe geben kann, die frei von Monster-Bedingungen ist, hätte ich niemals in meinem leben bestreitet.

Jetzt nehme ich nochmal deine Aussage:
Zachariel hat geschrieben:
Zu sagen, dass (bedingungslose) Liebe und Selbstliebe nur illusorisch und nicht wirklich erreichbar sind, hat in meinen Augen etwas mit Resignation und Aufgeben zu tun. Mit auf dem Boden liegen bleiben, wenn man mal gestürzt ist.

Und sage dein Urteil beruht auf fehlendem Verständnis, wie die meisten Urteile :-)
Mein Urteil "die bedinungslose Liebe ist ein Märchen" beruhte aber ebenso auf fehlendem Verständnis, weil ich nicht in der Lage war, zu begreifen, dass nicht jeder das Wort "Bedingung" so auffasst wie ich.

Das Beispiel ist gut. Es zeigt auf, warum Urteile schlecht sind. Verletzen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:36 
Capablanca hat geschrieben:
Zachariel hat geschrieben:
Zu sagen, dass (bedingungslose) Liebe und Selbstliebe nur illusorisch und nicht wirklich erreichbar sind, hat in meinen Augen etwas mit Resignation und Aufgeben zu tun. Mit auf dem Boden liegen bleiben, wenn man mal gestürzt ist.

Urteilst du? Schau tief in dich hinein und frage dich, ob du gerade urteilst :-D

Wenn du urteilst, lass dir sagen, dass du möglicherweise falsch urteilst.

Eine Bedingung definiere ich anders als du. Das was du mit Bedingungen meinst
Zitat:
Die meisten Menschen kennen nur „selektive Liebe“ in verschiedenen Schattierungen. Man lernt: „Liebe, wenn du dafür etwas erhältst; liebe, wenn es für dich angenehm ist; liebe, wenn du Lust dazu hast!“

sind für mich Monster-Bedingungen.

Dass es wir beide das Wort Bedingung anders auffassen, also an der Stelle kein Verständnis vorhanden ist, liegt möglicherweise an unserem verschiedenen Werdegang. Ich fasse die Bedingung erkenntnistheoretisch auf.

Erkenntnistheoretisch hat nur das Sein, sagen wir "der Kosmos", keine Bedingung (keine uns bekannte, Gott wäre eine religiöse). Alles andere innerhalb des Kosmos hat Bedingungen, insofern alle Erscheinungen kosmischen Gesetzen unterworfen sind. Somit kann es kein Phänomen geben, welches bedingungslos ist. (bei Wunsch kann dazu mehr schreiben)

Dass aber eine Liebe geben kann, die frei von Monster-Bedingungen ist, hätte ich niemals in meinem leben bestreitet.

Jetzt nehme ich nochmal deine Aussage:
Zachariel hat geschrieben:
Zu sagen, dass (bedingungslose) Liebe und Selbstliebe nur illusorisch und nicht wirklich erreichbar sind, hat in meinen Augen etwas mit Resignation und Aufgeben zu tun. Mit auf dem Boden liegen bleiben, wenn man mal gestürzt ist.

Und sage dein Urteil beruht auf fehlendem Verständnis, wie die meisten Urteile :-)
Mein Urteil "die bedinungslose Liebe ist ein Märchen" beruhte aber ebenso auf fehlendem Verständnis, weil ich nicht in der Lage war, zu begreifen, dass nicht jeder das Wort "Bedingung" so auffasst wie ich.

Das Beispiel ist gut. Es zeigt auf, warum Urteile schlecht sind. Verletzen können.


Wenn ich ein Nagel wäre, würde ich mir den Kopf halten, weil du ihn so treffend getroffen hast.
*lach*

Ich meine also durchaus die "Monster-Bedingungen", damit wir eine (wenigstens ähnliche) Verständnisgrundlage haben.

Die Erkenntnistheoretische Bedingung (so, wie ich sie aus deinen kurzen Zeilen verstanden habe), streite ich auch nicht ab, die kosmischen Gesetze sind in dem Sinn Bedingungen, ja, welche andere Dinge "in Abhängigkeit davon sein lassen". (<--- kurzer Edit war nötig...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:40 
Capa: Was hältst du davon, diese sogenannten "Monsterbedingungen" als "absichtsvolle" Bedingungen zu bezeichnen?

Während die Bedingungen im Sinne der kosmischen Gesetze "einfach sind", ohne eine (für uns erkennbare) Absicht?


Zuletzt geändert von Zachariel Drachenherz am Di 21. Jul 2009, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:45 
Zachariel hat geschrieben:
Die Erkenntnistheoretische Bedingung (so, wie ich sie aus deinen kurzen Zeilen verstanden habe), streite ich auch nicht ab, die kosmischen Gesetze sind in dem Sinn Bedingungen, ja, von welchen andere Dinge "abhängig" sind. (hab ich das so richtig verstanden?)

Jupp. Sprich jedes Phänomen hat eine Bedingung. Liebst du einen Menschen, ist die Bedingung der Mensch selbst. Meistens kommen noch anderer Bedingungen hinzu wie z.b. ein individueller, dir liegender Charakter, den du besonders liebenswert findest. Eine Liebe in einer Liebesbeziehung ist voller Bedingungen. Da liebt man tatsächlich eine spezielle Persönlichkeit (mit ihren speziellen Eigenschaften = Bedingungen), mit der man sein Leben oder einen Teil davon verbringen möchte.

Liebt man Kinder oder Tiere, liebt man sie vielleicht wegen ihrer Unschuld (Bedingung).

Liebt man die Natur, liebt man sich vielleicht wegen ihrer Vielfalt (Bedingung).

In anderen Worten, die Liebe hat immer einen Grund, auch wenn es nur das liebende Objekt selbst ist.

Zachariel hat geschrieben:
Capa: Was hältst du davon, diese sogenannten "Monsterbedingungen" also "absichtsvolle" Bedingungen zu bezeichnen?

Während die Bedingungen im Sinne der kosmischen Gesetze "einfach sind", ohne eine (für uns erkennbare) Absicht?

Ich hätte damit kein Problem. Fände ich sogar ganz gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:47 
Capablanca hat geschrieben:
Zachariel hat geschrieben:
Die Erkenntnistheoretische Bedingung (so, wie ich sie aus deinen kurzen Zeilen verstanden habe), streite ich auch nicht ab, die kosmischen Gesetze sind in dem Sinn Bedingungen, ja, von welchen andere Dinge "abhängig" sind. (hab ich das so richtig verstanden?)

Jupp. Sprich jedes Phänomen hat eine Bedingung. Liebst du einen Menschen, ist die Bedingung der Mensch selbst. Meistens kommen noch anderer Bedingungen hinzu wie z.b. ein individueller, dir liegender Charakter, den du besonders liebenswert findest. Eine Liebe in einer Liebesbeziehung ist voller Bedingungen. Da liebt man tatsächlich eine spezielle Persönlichkeit (mit ihren speziellen Eigenschaften = Bedingungen), mit der man sein Leben oder einen Teil davon verbringen möchte.

Liebt man Kinder oder Tiere, liebt man sie vielleicht wegen ihrer Unschuld (Bedingung).

Liebt man die Natur, liebt man sich vielleicht wegen ihrer Vielfalt (Bedingung).

In anderen Worten, die Liebe hat immer einen Grund, auch wenn es nur das liebende Objekt selbst ist.

Zachariel hat geschrieben:
Capa: Was hältst du davon, diese sogenannten "Monsterbedingungen" also "absichtsvolle" Bedingungen zu bezeichnen?

Während die Bedingungen im Sinne der kosmischen Gesetze "einfach sind", ohne eine (für uns erkennbare) Absicht?

Ich hätte damit kein Problem. Fände ich sogar ganz gut.


Schöner Text.
Eine Anregung hätte ich noch: Wäre es nicht wert, mal zu versuchen, diese Liebe so auszuweiten, dass sie nicht mehr an ein Objekt geknüpft ist, sondern im Sinne der kosmischen Gesetze, "einfach ist"?

(Sind rhethorische Fragen nicht toll? *lach*)

Edith: Ich verstehe das so, dass man die Liebe so ausweitet, dass sie eben nicht mehr nur an ein einzelnes, oder einzelne Objekte geknüpft ist, sondern gleich "an alle"... Sozusagen "universal" ist... Dass man schlussendlich lediglich nur noch eine Bedingung hat zum Lieben: Dass etwas "ist"?


Zuletzt geändert von Zachariel Drachenherz am Di 21. Jul 2009, 09:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:51 
Zachariel hat geschrieben:
Eine Anregung hätte ich noch: Wäre es nicht wert, mal zu versuchen, diese Liebe so auszuweiten, dass sie nicht mehr an ein Objekt geknüpft ist, sondern im Sinne der kosmischen Gesetze, "einfach ist"?

Ich denke schon. Das wäre die "Losgelöstheit" resp. "Erleuchtung" von der wir auf der Seite davor gesprochen haben.
Genau das.

Meine gegenwärtige Signatur von dem Begründer des japanischen Zen drückt finde ich genau diesen Gedanken aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:53 
Capablanca hat geschrieben:
Zachariel hat geschrieben:
Eine Anregung hätte ich noch: Wäre es nicht wert, mal zu versuchen, diese Liebe so auszuweiten, dass sie nicht mehr an ein Objekt geknüpft ist, sondern im Sinne der kosmischen Gesetze, "einfach ist"?

Ich denke schon. Das wäre die "Losgelöstheit" resp. "Erleuchtung" von der wir auf der Seite davor gesprochen haben.
Genau das.

Meine gegenwärtige Signatur von dem Begründer des japanischen Zen drückt finde ich genau diesen Gedanken aus.


Und plötzlich gehen mir ein paar weitere Augen auf. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 09:55 
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Edit: huch schreibt Ihr schnell ;) hinke immer einige Posts hinterher.

Bezüglich David Icke.
Ich glaube der Teil beginnt schon nach der Mitte, und geht fast ne Stunde. Ich kann seine Aussagen diesbezüglich nur bekräftigen. Das mit Verschwörungstheorien kenne ich selbst nicht. Hier müsste ich "glauben".

Und ich würde mich auch als "Sohn Gottes" bezeichnen. Und der Hohn der Gesellschaft ist für so einen kontrovers denkenden unausweichlich. Wenn man so Sachen publiziert, hat man unweigerlich die ganze Masse gegen sich.

Ich kann dem zweiten Teil seines Vortrages zustimmen, weil ich persönlich ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Das heisst vom Individum welches als Teil des Ganzen ist.

Und wegen Ich und anderen... Ist es im Zen nicht auch so dass das "Ich" eine Illusion ist?
Dachte Zen stammt vom Buddhismus ab.

Capablanca hat geschrieben:
Wenn du urteilst, lass dir sagen, dass du möglicherweise falsch urteilst.

Achtung hier könnte ein Widerspruch in sich selbst liegen

Wir alle hier haben so unsere eigenen Erfahrungen. Nichts von alldem ist richtig oder falsch. Wir bilden schlussendlich unsere individuelle Wahrheit. Ist ja auch gut so, denn jeder hat einen anderen Weg.
Ich finde Eure Erfahrungen sehr interessant, am meisten wie sie entstanden sind, das heisst welche Grundlage dahinter steckt, sonst nähme ich mir nicht die Zeit hier mitzukritzeln ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Anderen schaden...
BeitragVerfasst: Di 21. Jul 2009, 10:03 
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Platin Member
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Registriert: Mi 8. Apr 2009, 23:55
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Capa hat geschrieben:
Aber es gibt halt noch diejenigen, die irgendwelchen Personen, die beispielsweise bezüglich einer Beziehung Pech hatten, anmaßend sagen, guck, du liebst dich doch gar nicht selbst, wie soll dich der Typ oder die Frau lieben. Das finde ich schon krass. Dabei kann es für oder gegen eine Beziehung tausend andere Faktoren geben, die damit nichts zu tun haben. Und nicht jeder, der eine Beziehung führt, verheiratet ist und Kinder hat, liebt sich außerordentlich selbst. Das ist kompletter Unsinn (ah diese Urteile). Wer das glaubt, beobachtet m.E. nicht wirklich genau seine Umwelt und seine Mitmenschen.

ich möchte eure Zen-Erkenntnistheorie zwar ungern unterbrechen, aber nur mal schnell eingeworfen: das finde ich auch.
Anmassend ist das richtige Wort. Insbesondere habe ich empirisch viel Leute getroffen, die sehr liebevoll (im kosmischen Sinn) mit sich selbst und den anderen Menschen im Einklang erschallten - und die hatten trotzdem keine Liebesbeziehung. Zudem finde ich nicht unbedingt, dass es eine Bedingung für Liebe ist (oder für Lieben oder Geliebt werden), dass man das mit den Zen Geboten begriffen hat.
Liebe (universell) und Liebe (individuell) IST. Oder anders gesagt, ist ein Teil unserer Natur, Seele, Programmierung oder Genetik. Welches davon ist auch egal, denn das Symptom der Liebe, ist ja vorhanden, also ist der Ursprung relativ egal. Wichtiger ist, allenfalls, dass sie ausgelebt wird. Wobei das wiederum individuell ist, und nicht zu bewerten, ob und wenn nicht.

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