ich weiss nicht ob das wen interessiert aber ich hatte heute Nacht einige sehr interessante Träume und dachte mir dass ichs mal hier reinstelle - luzid waren sie nicht, eher das gegenteil: völlig real, totale immersion und das gefühl hier gehts um DIESES leben...
zum Einstieg das Schöne zuerst, ich las, auf dem Weg zu einem Falun Gong Tempel in Wädenswil, einen Leserbrief, der in Etwa das Folgende enthielt (weiss nicht mehr ganz genau, aber es war uuu schön, das zu Lesen in dem Traum, irgendwie enorm "befreiend")
"Wir können uns nach links und nach rechts wenden in unserem Streben und dabei sogar noch ziemlich extrem werden in unseren Ansichten. Wir können auch an jeder Blume riechen die an unserem Weg wächst und gedeiht, selbst wachsen und weiterkommen, und so das Leben in all seiner Fülle geniessen."
Dann die Sache mit dem angesprochenen Tempel, die war irgendwie strub. Also dort lief gerade Falun Goa (die CD hab ich mit "eigenen" Augen gesehen) und die Menschen tanzten, so auch ich - und dabei fuchtelte ich so schnell mit den Armen, dass ich wie in eine Art andere Dimension kam (mit den Armen zumindest), während ich tanzte wurde mir das T-shirt ausgezogen (nicht in sexueller hinsicht, sondern damit ich nicht überhitze - was für ein fürsorglicher traum, hm?), dann war die Musik zu ende.
danach diskutierte ich mit einem der Mönche, der eher nach Tibet aussah (wobei die ja auch von den Chinesen verfolgt werden, so gesehen kommts wohl aufs Selbe raus), die neuesten Pläne von Bundesrat (ichglaubeswar) Merz, die Falun Gong Tempel in der Schweiz zu schliessen. Ich plante einen Brief zu schreiben, im Stil von:
„Sehr geehrter Bundesrat Merz, wenn wir nun schon zu einem verlängerten Arm Chinas geworden sind, so stellt sich doch die Frage, wie Sie das mit Ihrem Gewissen vereinbaren“ (oder so ähnlich, den Brief hab ich nicht mehr so im Kopf, war halt so das übliche den Politikern ans Bein pinkeln Brief wie ich ihn verfassen würde).
Danach der Mönch: „Nun, was der Bundesrat nicht kapiert: man kann immer in den Underground.“
Worauf ich: „ja man kann natürlich einfach in ein Restaurant hocken, miteinander reden, DAS ist bereits Underground!“
Der Mönch: „Genau, oder bei jemandem zu Hause!“
Dann ich: „ja wenn jemand einen grossen Ballsaal hat, mit Spiegeln, so kann man den nutzen.“
Er war sehr erfreut über die Idee „Ja das ist es!“
Ich dachte daraufhin, „aber was wenn sie dann alles überwachen“, traute mich jedoch nicht das zu sagen, um ihm nicht jegliche Hoffnung zu nehmen.
Hier nun musste ich glaub mal kurz aufwachen, um dringend eins zu rauchen.
An einer anderen Stelle in diesem Traum:
Ich. „das war glaub von Stephan Eicher“
Ein anderer: „Stephan Eicher?“
Ich: „ja das ist so ein Schweizer Musiker“
Er: „ja das weiss ich schon, aber ich glaube kaum, dass der das geschrieben hat“ (es ging um was elektronisches)
Auch interessant war der nächste Traum. Wir – Goameitli, u.s.l., Abraxas, und diverse weitere Leute von dem Forum, bildeten so eine Art Schulklasse oder sonst was in der Art (vom Alter her wohl eher Studenten, aber das ist nicht so wichtig) und diskutierten (natürlich via Forum, jeder hatte einen Compi vor Nase), über die Liebe. Ich schrieb dann so geistreiches Zeug wie
„Liebe ist Zeit“ – darauf Abraxas: „Du hast einfach das falsche Tempo“ – worauf ich antworten wollte „ich meinte die ZeitDAUER“ – allerdings konnte ich den Beitrag nicht editieren, da aufgrund eines Forumsfehlers, beim letzten Login jeder mit dem Namen von einem anderen drin war (ja es war seltsam) – der Beitrag mit der Zeit war dann von von jemand anderem. Er hat ihn dann editiert.
Zuvor war ich mit Goameitli spazieren. Wir gingen in eine uralte Fabrikhalle, in der aber lustigerweise immer noch Leute rumwuselten, was uns irgendwie störte. Ich weiss nicht mehr worüber wir redeten, aber es war ziemlich bedeutsam, und ging um tiefgreifende Fragen des menschlichen Bewusstseins.
An einer anderen Stelle sind diverse schwarzgekleidete Leute zusammen Zug gefahren, die gleiche Strecke kam immer und immer wieder vor, und das Ziel der Reise war schliesslich (nach Jahren… „anfangs sind wir noch gewandert, bevor es Züge gab“, sagte auch mal jemand in dem Traum) bei einem Kino angekommen, bei dem eine neue Disney Premiere lief. Es war eher ein Opernhaus (nicht heute Nacht aber ich habe das mal in einer anderen Nach von innen gesehen: beängstigend und gewaltig oder auch pompös sind treffende Schlagworte).
Wir sind nicht ganz bis zum Kino gekommen, da war nämlich diese ganz bestimmte Bahnhofsbeiz, die wir schön des öfteren passiert hatten, und dort stellten sie diesmal einen zusätzlichen Stand auf, einen Stand der dazu da war, den Ansturm an Leuten zu verköstigen, der jedoch ausblieb, was die Beizerin uns vorwarf („vielen Dank auch für die zusätzlichen Kosten, die ich jetzt habe“) weil wir in dem Moment alle keinen Hunger mehr hatten. Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen deswegen.
Da war natürlich noch viel mehr, und manches war einiges detaillierter als hier dargestellt, aber an anderen Tagen, träum ich auch oft so Zeug. Von riesigen Bürogebäuden, in denen es Lifte gibt, die tief hinab führen, in denen es dann Höhlensysteme gibt, und alte Weise. Oder auch von Röhrenartigen Systemen in den Wänden, die zuerst von (uns) Kindern und später von (uns) Erwachsenen gebaut und genutzt werden, um zu geheimen Verstecken zu kommen…
Was das alles bedeutet? Ich habe keine Ahnung. Aber es ist spannend. Schlafen ist besser als Kino.
