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 Betreff des Beitrags: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Mi 22. Jun 2011, 19:22 
http://www.science-of-involution.org/de ... ution.html

was bewegt jemanden eine etablierte wissenschaftliche theorie, nämlich die evolutionstheorie, mit einer solchen dreistigkeit (wie auf der webseite zu lesen) als bloße interpretation ohne jegliche beweise hinzustellen, selbst aber etwas zu produzieren, was nur ein mischmasch verschiedener mythologischer ideen ist, angereichert mit einer menge aus der luft gegriffener gedanken fern jeder vernunftbasierten begründbarkeit?

und dies dann noch als wissenschaft zu bezeichnen? #-o

und dann wundert sich manch einer, warum es über diesen "philosophen" solche esowatch-artikel gibt:

Zitat:
Armin Risi (geb. 1962, Luzern) ist ein freischaffender Schweizer Autor esoterischer Schriften und Anhänger von Verschwörungstheorien. Risi ist Gegner der Evolutionstheorie und verbreitet statt dessen seine pseudowissenschaftliche Involutionstheorie.

Kontakte bestehen zum Neue Impulse Treff. Risi schreibt auch regelmäßig Artikel für den auf Verschwörungstheorien und Pseudowissenschaften spezialisierten Kopp-Verlag sowie für Matrix 3000. Seine Werke erscheinen im Govinda-Verlag und im Mosquito Verlag.

Risi glaubt an eine weltweite Verschwörung durch "Dunkelmenschen", siehe seine Werke wie "Machtwechsel auf Erden" und "Unsichtbare Welten", und in seinen Werken klingen rassistische Töne an. Seine angenommenen "Dunkelmenschen" werden dabei auch mit angeblich existierenden Außerirdischen gleichgesetzt, die in unterirdischen Höhlen lebten. Risi ist auch Anhänger des Wunder- und Geistheilers Bruno Gröning, ferner von Verschwörungstheorien um so genannte Strichcodes. Viele Vorträge von Risi können bei youtube gefunden werden. Seine Kritik der Evolutionstheorie zeigen ein nur oberflächliches biologisches Wissen. Viele seiner Argumente gegen die Evolutionstheorie sind veraltet und widerlegt (z.B. die Evolution der Trilobitenaugen).

Im Oktober 2010 äußerte sich Risi im Kopp-Verlag wohlwollend zum Film Am Anfang war das Licht, der den Anschein erweckt, als gebe es die Möglichkeit einer Ernährungsweise ohne chemisch gebundene Energie (Dauernahrungslosigkeit als Inedia).[1] Die behaupteten esoterischen Phänomene seien laut Risi "Hinweise auf die höheren Dimensionen des Lebens jenseits der bloß physisch-materiellen Funktionen". Er behauptet, dass bei Untersuchungen an Dauer-Wenigessern (Prahlad Jani, Michael Werner) der für Anhänger des Lichtfastens peinliche Gewichtsverlust durch ein "Einsperren" in ein "medizinisches Beobachtungslabor" erklärbar sei. Was für ein Mechanismus hier wirksam sein soll, wird nicht im Ansatz plausibel erläutert. Risi bringt spekulativ das außerwissenschaftliche Konzept einer Lebensenergie ins Spiel. Diese Lebensenergie sei auf selbstimmunisierende Weise in "unnatürlichen Umgebungen, wie Stahl- und Betonbauten weniger präsent als in natürlichen Umgebungen", meint Risi. Er vergisst jedoch, dass die Durchführenden des Tests von Prahlad Jani im Jahr 2010 diesen dem Sonnenlicht aussetzten. Jani selbst übte auch keine Kritik am Testverfahren. Die Untersuchergruppe war laut Angaben auf einer Pressekonferenz zudem davon überzeugt, dass Jani seine Nahrungslosigkeit im Test bewiesen habe, sie demnach auch im Betonbau eines herkömmlichen Krankenhauses funktioniert habe. Derartige selbstimmunisierende Meinungsäußerungen sind auch von der Heimlichesserin Jasmuheen (alias Ellen Greve) bekannt geworden.

http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Armin_Risi

reicht es dafür nicht ein vortrag von ihm zu sehen?



Zuletzt geändert von Capablanca am Mi 29. Jun 2011, 10:28, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Mi 22. Jun 2011, 19:42 
Klar immer schön die VT und braune-Links-Strategie auspacken... supi... da hat sich einer echt was schlaues einfallen lassen, denn es funzt meistens wunderbar respekt.. das Spielchen kenn ich allerdings langsam auswendig... daher wird es schwer mich damit zu blenden...

Esowatch wurde von gewissen Mächten eingeführt, damit diese eben unerkannt weitermachen können, bei ihrem irrsinnigen Plan, und die ganze Menschheit in ewigem Hickhack miteinander ist, weil ein paar wenige, den Plan durschaut haben, während die Mehrheit schön brav so denkt und handelt, wieso von oben gewünscht ist, um eben unerkannt zu bleiben und weitermachen zu können, während sich die Menschen gegenseitig zerfetzen... oder besser gesagt: während die breite Masse über die ganzen VT'ler herzieht und sie platt walzt!

Anstatt dass sie endlich mal erkennen würden, was denn eigentlich für ein Spielchen getrieben wird.. aufwachen und sich zusammenschliessen, wie z.Bsp. wearechange.ch

Aber nö.. ist ja eh alles nur pseudowissenschaftliches VT-Gelafer, jaja

pfffffffffffffff

Und Geldmacherei?? Kennst du Armin? Weisst du durch wieviel Fachliteratur er sich kämpft, bevor er ein Buch schreibt? Weisst du wieviel Zeit er da rein investiert?? Weisst du was es an Rückgrat und Standfestigkeit braucht, den ganzen kontinuierlichen Attacken von allen Seiten Stand zu halten???


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Mi 22. Jun 2011, 20:05 
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The Dude hat geschrieben:
Esowatch wurde von gewissen Mächten eingeführt, damit diese eben unerkannt weitermachen können, bei ihrem irrsinnigen Plan



nicht dein ernst, oder doch?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Mi 22. Jun 2011, 20:26 
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Wenn ich Esowatch lese, erinnert mich das immer so ein bisschen an die Inquisitation...
Ist einfach ein Gefühl. Jedes noch so unwichtige Detail ("Insektenesserin xy hat über ihn gesagt") wird zu einer Anklage formuliert. Für mich nichts anderes als Mobbing. Aufklärung? Aufklärung (und Wissenschaft) beleuchtet jeweils mehrere Seiten, nimmt die Dinge so wie sie sind, färbt sie nicht ein, sondern berichtet über die Beschaffenheit einer Sache. Esowatch ist weit davon entfernt wissenschaftlich vertretbar zu sein. Was übrigens nicht heisst, dass alle die eine Esowatch Seite haben über Zweifel erhaben wären. Zweifel und Skeptizismus ist ein wesentlicher Bestandteil wissenschaftlicher Betrachtung. Aber bitte, wenn ihr Cybermobbing betreiben wollt, tut es! Ich weiss ja nicht inwiefern euch das Erkenntnisse liefert, aber bitte... tut doch was ihr wollt. Ich hab bislang 1 (in Worten: ein) Buch von Risi gelesen, und ja darin waren viele Verschwörungstheorien, vermischt mit mythischem Kram (den ich sehr mag), aber auch viele Weisheiten, und philosophische Erkenntnisse. Würde ich all das was ich lese, für bare Münze nehmen, und gleich glauben, dürfte ich nie wieder eine Zeitung anfassen. Mich aber inspirieren zu lassen, oder sogar Zweifel an bislang nie in Frage gestellten "Normalitäten" zu spüren, dafür nehme ich gerne Bücher in die Hand, die spannend geschrieben sind, dafür zahle ich sogar gerne Geld! Warum auch nicht? Pseudo-irgendwas ist auch so ein wunderbares Adjektiv womit alles mögliche diskreditiert werden kann, ohne Argumente, nur mit einem Wort. Für manche sind Bücher nur Konsum. Sie sollen seicht und ohne grosses Moralin gewürzt, ohne phantasievolles angereichert sein, leicht verdaulich eben. Ich bin da anders, ich hab gern Bücher die so richtig aufwühlen, zB lese ich endlich mal den vierten Teil von Otherland. Ja natürlich jedes Wort ist erfunden, alles nur blabla, kann gar nie eintreten etc. - und dennoch eine äusserst tiefgründige Geschichte, die alles andere als seicht ist, sondern mit Fragen gefüllt, wie ...was weiss ich Sophies Welt oder so. Gut okay, Tad Williams ist vielleicht eine andere Persönlichkeit, als Armin Risi. Vielleicht macht er es nur für Geld... lol... Oder einfach weil er es kann... mir doch egal! solange ich nicht den Schwachsinn lesen muss, den sich Milliarden von Menschen mit ihren angeblich so was von "wahren" Zeitungsartikeln Tag für Tag antun... Ach und zu dem Youtube Video... Autoren und öffentliche Auftritte... muss man das überhaupt noch kommentieren? ach Leute, wie war das mit dem (ver-)urteilen? ich halte nichts von Mobbing. Ganz egal in welcher Form und mit welchem angeblichen, effektiven, hintergründigen oder was auch immer Grund für das Mobbing.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Mi 22. Jun 2011, 20:34 
Fallen Angel 3 hat geschrieben:
Wenn ich Esowatch lese, erinnert mich das immer so ein bisschen an die Inquisitation...
Ist einfach ein Gefühl. Jedes noch so unwichtige Detail ("Insektenesserin xy hat über ihn gesagt") wird zu einer Anklage formuliert. Für mich nichts anderes als Mobbing. Aufklärung? Aufklärung (und Wissenschaft) beleuchtet jeweils mehrere Seiten, nimmt die Dinge so wie sie sind, färbt sie nicht ein, sondern berichtet über die Beschaffenheit einer Sache. Esowatch ist weit davon entfernt wissenschaftlich vertretbar zu sein. Was übrigens nicht heisst, dass alle die eine Esowatch Seite haben über Zweifel erhaben wären. Zweifel und Skeptizismus ist ein wesentlicher Bestandteil wissenschaftlicher Betrachtung. Aber bitte, wenn ihr Cybermobbing betreiben wollt, tut es! Ich weiss ja nicht inwiefern euch das Erkenntnisse liefert, aber bitte... tut doch was ihr wollt. Ich hab bislang 1 (in Worten: ein) Buch von Risi gelesen, und ja darin waren viele Verschwörungstheorien, vermischt mit mythischem Kram (den ich sehr mag), aber auch viele Weisheiten, und philosophische Erkenntnisse. Würde ich all das was ich lese, für bare Münze nehmen, und gleich glauben, dürfte ich nie wieder eine Zeitung anfassen. Mich aber inspirieren zu lassen, oder sogar Zweifel an bislang nie in Frage gestellten "Normalitäten" zu spüren, dafür nehme ich gerne Bücher in die Hand, die spannend geschrieben sind, dafür zahle ich sogar gerne Geld! Warum auch nicht? Pseudo-irgendwas ist auch so ein wunderbares Adjektiv womit alles mögliche diskreditiert werden kann, ohne Argumente, nur mit einem Wort. Für manche sind Bücher nur Konsum. Sie sollen seicht und ohne grosses Moralin gewürzt, ohne phantasievolles angereichert sein, leicht verdaulich eben. Ich bin da anders, ich hab gern Bücher die so richtig aufwühlen, zB lese ich endlich mal den vierten Teil von Otherland. Ja natürlich jedes Wort ist erfunden, alles nur blabla, kann gar nie eintreten etc. - und dennoch eine äusserst tiefgründige Geschichte, die alles andere als seicht ist, sondern mit Fragen gefüllt, wie ...was weiss ich Sophies Welt oder so. Gut okay, Tad Williams ist vielleicht eine andere Persönlichkeit, als Armin Risi. Vielleicht macht er es nur für Geld... lol... Oder einfach weil er es kann... mir doch egal! solange ich nicht den Schwachsinn lesen muss, den sich Milliarden von Menschen mit ihren angeblich so was von "wahren" Zeitungsartikeln Tag für Tag antun... Ach und zu dem Youtube Video... Autoren und öffentliche Auftritte... muss man das überhaupt noch kommentieren? ach Leute, wie war das mit dem (ver-)urteilen? ich halte nichts von Mobbing. Ganz egal in welcher Form und mit welchem angeblichen, effektiven, hintergründigen oder was auch immer Grund für das Mobbing.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Mi 22. Jun 2011, 23:59 
hehe ... natürlich könnte man jetzt ausführlich, stück für stück alle seine argumente anschaulich widerlegen (zumindest die allermeisten) oder wenigstens zeigen, dass sie lediglich phantasie und wunschdenken als grundlage haben, was nicht weniger eine widerlegung (im wissenschaftlichen sinne) wäre. aber dieses forum und auch die wachsende anzahl der esoteriker und verschwörungstheoretiker in meinem bekanntenkreis (vor kurzem wollte mir so ein "anhänger" mal weismachen, dass der treibhauseffekt nur eine hypothese und damit praktisch von dunklen mächten erlogen ist und das physikalisch begründen - ohne zu wissen, was überhaupt eine hypothese und was der unterschied zu einer wissenschaftlichen theorie oder gar einem fakt ist) haben mir gezeigt, dass argumente keine nachhhaltige wirkung haben, es siegt doch das wunschdenken, die phantasma und die unwissenheit.

dennoch finde ich so einen thread sinnvoll. nicht um jemanden von etwas zu überzeugen. aber die provokative art kann durchaus zweifel wecken. und soll es auch. vielleicht ist es in dieser hinsicht sogar besser, die genauen erklärungen dem leser zu überlassen, anstatt selbst für ihn das denken zu übernehmen, wie er es vielleicht gewohnt ist.

meiner meinung nach ist unwissenheit die ursache des allermeisten leids auf diesem planeten, ganz gleich ob man jetzt religiösen fanatismus, verbohrte vorstellungen hinsichtlich der medizin oder politische systeme und argumentationen nimmt, die auf dieser unwissenheit der menschen aufbauen. deshalb hat er seine berechtigung, denn er bewegt zum zweifel ... auch wenn das jahre dauern kann.

und was den eso-watsch artikel betrifft: es ist mir (im prinzip) egal, was auf eso-watch steht. es freut mich aber so etwas über risi zu lesen, weil es mir das gefühl gibt, nicht allein zu sein. schließlich habe ich seit jahren so eine meinung über ihn. aus meiner sicht ist der artkel noch recht schonend formuliert.

ich habe auch nichts persönlich gegen risi und leute wie ihn. und euch im forum habe ich alle lieb! das ist ernst gemeint.

ich finde nur, dass es grenzen gibt. es gibt momente in denen man mal was sagen muss und nicht immer schweigen, überlesen, ignorieren. denn es dient - und davon bin ich zutiefst überzeugt - einer aufklärung, die schon längst in vergessenheit geraten ist.

klar wird es vor allem diejenigen verletzen, für die risi ein gott ist (das tut mir leid). und von dieser art gibt es einige in diesem forum. aber darüber werdet ihr hinwegkommen.

immerhin: manchmal spricht er selbst von esoterik und das ist finde ich ein gutes zeichen. der unterschied zwischen esoterik und wissenschaft besteht unter anderem darin, dass die wissenschaft nur einen weg gehen kann und die esoterik jeden beliebigen. jeder esoteriker kann im prinzip seine eigene esoterik entwickeln.

gerne auch der esowatsch artikel dazu: http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Esoterik


@ dude
zu deiner frage, wieviel fachlitertur risi schon gelasen hat: was meinst du wie viele millionen von stunden an forschung für die evolutionstheorie draufgegangen sind, um etwas zu erklären, was sich über viele millionen von jahren erstreckt und was eigentlich niemals vollständig bis ins letzte detail erklärt werden kann? um dann von so jemanden mehr oder weniger als unsinn hingestellt zu werden, der es nicht mal gewollt hat, seine schule zu beenden und ein studium abzuschließen, um wenigstens ansatzweise in die methoden und grundlagen der wissenschaft eingeweiht zu werden.

zuletzt möchte ich harald lesch zitieren, der wiederum in einer sendung (die ich schon mal hier gepostet habe) zur mondlandungsverschwörung kant zitiert hat:
Zitat:
aufklärng ist der ausgang des menschen aus seiner selbstverschuldeten unmündigkeit. unmündigkeit ist das unvermögen sich seines verstandes ohne die leitung eines anderen zu bedienen. - lesch/kant


Zuletzt geändert von Capablanca am Di 28. Jun 2011, 18:00, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 00:09 
Capablanca hat geschrieben:
er kritisiert also dinge, von denen er wenig ahnung hat

ja, das tun wir beide lieber capa... in etwa zu gleichen teilen, einfach aus ner andern warte heraus...
und es wäre wohl für beide angebracht, dies zu überwinden.. ohne angriffe, wie sie heute ja in hülle und fülle von allen seiten geführt wurden...

viewtopic.php?f=25&t=10869&p=181390#p181390

PEACE!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 03:20 
grundsätzlich habe ich nichts gegen neue und alternative erklärungsmodelle, auch wenn sie im falle der involution zum teil aus einem mix bekannter religiöser und spiritueller lehren bestehen, wie es mir scheint. so finde ich z.b. sowohl ideen des christentums (bezug zum abbild des gottes) als auch des buddhismus darin, wenn auch der buddhismus grundsätzlich die evolutionstheorie (und überhaupt die wissenschaft) anerkennt. da der buddhismus sowohl den materialismus als auch den idealismus vereint, steht er zu keinem zeitpunkt im widerspruch zur wissenschaft. selbst die moderne christliche theologie erkennt die wissenschaft und die evolutionstheorie an (kürzlich lief mal ein längeres gespräch mit einem christlichen theologen im fernsehen, was ich sehr interessant fand).

aber wenn man dann so etwas schreibt (zitat):

"Die Evolutionstheorie ist in keiner Weise bewiesen, ja sie ist nicht einmal wissenschaftlich"

selbst aber nichts wissenschaftliches zur verfügung stellt, sondern metaphysische und spekulative vorstellungen von höheren dimensionen und gott postuliert, und dies als wissenschaft bezeichnet, kann man sich schon fragen, ob dieser mensch überhaupt weiss, was wissenschaft ist? ob es ihm überhaupt noch gut geht, ihr wisst schon wie.

aber natürlich wird dann auf eigene bücher verwiesen, die man kaufen kann, wo dann diese geheimnissvollen zusammenhänge erklärt werden.

selbst wenn die evolutionstheorie irgendwann mal widerlegt sein sollte (was sehr unwahrscheinlich ist - sie wird aber immer mehr ergänzt und verfeinert), ist sie dennoch eine wisssenschaftliche theorie.

sowas aber (zitat):
"Aus dem absoluten, ewigen Hintergrund der Individualität Gottes und aller Geistwesen entstehen (in zyklischen Kreisläufen) Urmaterie und Kosmos durch eine „interdimensionale Evolution“ (= Involution) von den höheren, weniger verdichteten Materieebenen bis hinunter in die Dimension der dichtesten Materie. Während das Ewige immer im „Hintergrund“ (immanent und transzendent) präsent ist, entstehen durch eine göttliche Schöpfung Raum und Zeit (= Universum) und darin zuerst die höchste, am wenigsten verdichtete Dimensionswelt. Dieser höchste „Himmel“ enthält potentiell alle anderen Parallelwelten, die dann, im Lauf der Zeit – oder richtiger: im Lauf von Raum und Zeit – über „Involution“ eine aus der anderen heraus entfaltet werden. Die meisten Mysterientraditionen sprechen hier grundlegend von sieben Dimensionsebenen."

ist keine wissenschaftliche theorie, da das keine sau überprüfen kann. da kann ich jetzt genauso gut sagen, es sind 77 dimensionsebenen eines multidimesionalen zwischenraums der urmaterie. und es macht überhaupt keinen unterschied, denn es ist genauso wahr oder falsch.

würde der herr wissenschaftler risi etwas bescheidener seine "theorien" vorstellen und dabei weniger echte wissenschaftliche arbeiten kritisieren, könnte man damit gut leben, denke ich. aber wahrscheinlich würden sich dann seine bücher schlechter verkaufen. denn seine zielgruppe will die seriöse wissenschaft runtergemacht sehen, scheints mir.


Zuletzt geändert von Capablanca am Di 28. Jun 2011, 18:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 07:27 
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Zum einen muss man, finde ich, eine klare Unterscheidung zwischen Kreationismus und Involution machen. Die Kreationisten sollte man alle in Umerziehungslager stecken, damit sie ihre gefährliche Scheisse nicht länger irgendwo im amerikanischen Hinterland in Schulen verbreiten können. Kreationismus ist tatsächlich völliger Schwachsinn und wer daran glaubt, beweist, dass er von Christentum nicht das geringste verstanden hat.
Involution gemäss dem Zitat von Capa ist was anderes. Es handelt sich dabei keineswegs um einen Angriff auf die Evolutionstheorie, und es überrascht mich, dass Armin Risi die Worte gebraucht hat, dass die Evolutionstheorie keine Wissenschaft sei. Das ist etwas "unwissenschaftlich" von ihm... ^^ Aber naja, was ich kenn das von mir, manchmal schreib ich auch einen Blascht zusammen, das könnt ihr euch nicht vorstellen! ...oder vielleicht doch hihi
Die Evolutionstheorie ist natürlich Wissenschaft. Ganz klar. Es ist das, was die Wissenschaft zurzeit an Erklärungen für den Ursprung der Menschheit mit Beweisen oder Indizien herbeizaubern kann. Und ich verwende das Wort zaubern da ganz bewusst.
Vor einiger zeit hat Newton einen Apfel auf den Kopf bekommen, danach haben die Menschen 2 Jahrhunderte lang seine abstrusen Theorien für die logischste und auch die einzige Erklärung für die physikalischen Zusammenhänge gesehen. Inzwischen gilt das Newton-Weltbild als veraltet, es wurde aber nicht ersetzt - sondern erweitert. So funktioniert halt Wissenschaft.
Man kann jetzt Armin Risi ankreiden, dass er etwas zu markige Wort gebraucht hat, nur was bringt das? überlegt doch mal mit was für defensiven Worten manch' etablierter Wissenschaftler argumentiert. Gerade zum Beispiel im Bereich Archäologie wären wir wohl schon viiiiel weiter, gäbe es nicht irgendwelche Koriphäen, die sich so was von was einbilden, wie dieser Vorsteher der Ägyptischen Behörde für Archäologie.
Ist ein bisschen wie im Christentum. Hätte es die Päpste und Bischöfe und Kardinäle nicht gegeben... das Mittelalter wäre womöglich viel paradiesischer gewesen. Denn was die Christen im Grunde genommen erzählen, ist ja gar nicht mal so falsch - ist teilweise etwas esoterisch, aber nicht grundsätzlich falsch. (Kreationisten sind für mich keine Christen sondern Vollidioten, das nur so nebenbei). Aber es gibt halt manchmal Menschen, die "Macht" inne haben, die dem Fortschritt auf wissenschaftlicher, wie auf philosophischer Ebene im Weg stehen.
Was das mit Armin Risi zu tun hat? Nun ich denke, solche Bischöfe und solche sturen Wissenschaftler aus dem vorletzten Jahrhundert, die können ganz schön nerven. Und irgendwann lupfts einem mal den Deckel, und da schmeisst man dann schnell mal alle in einen Topf. Ist nicht gut, ist nicht sonderlich weise - aber irgendwie verständlich.
Zurück zur Involution: es geht da nicht darum die Evolution als Unsinn abzutun, und wenn Armin Risis das wirklich so glaubt, irrt er sich (das kann vorkommen, sogar bei Autoren). Es geht meiner Ansicht nach vielmehr darum, den "seelischen" Aspekt, der wie Capa schon sagte seinen Ursprung in Buddhistischen wie Christlichen Mythen hat, mit der Evolutionstheorie zu verbinden, also eben, dass wir einerseits - wie es die Evolution schon so schön beschreibt - von weniger komplexen, weniger bewussten Wesen, zu immer komplexeren, bewusstseinsfähigeren Lebewesen mutierten. Der Unterschied zwischen "etablierter" Wissenschaft" und "diesem VT-Scheiss" ^^ ist einfach der, dass die einen davon ausgehen, dass es wie "von selbst" per Zufall und Mutation und so geschieht - die anderen sehen es mehr so, dass die Seelen (also Gott oder so) sich in Form von Lebewesen inkarniert haben, mehr oder weniger bewusst, was sie da taten, mit einem Ziel (dem Ziel der Evolution).
Der Unterschied ist also nicht allzu gross... die Wissenschaft sträubt sich einfach enorm so was wie eine Seele zu definieren, weil sie immer noch sauer auf die Bischöfe ist. Das legt sich irgendwann. Selbst Einstein sah das gänzlich anders als die "etablierte" Wissenschaft...
Ich finde das Ganze ist in "Die Prophezeiungen von Celestine" viel besser beschrieben (zweite Erkenntnis oder so), zudem handelt es sich dabei um einen Roman, was Capa dann auch keine schlaflosen Nächte bereitet. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 10:35 
Fallen Angel 3 hat geschrieben:
Ich finde das Ganze ist in "Die Prophezeiungen von Celestine" viel besser beschrieben (zweite Erkenntnis oder so), zudem handelt es sich dabei um einen Roman, was Capa dann auch keine schlaflosen Nächte bereitet

schlaflosen nächten folgen schlafvolle vormittage :-)


auch armins involutionsgeschichte enthält ein schöpfungsprinzip

"Während das Ewige immer im „Hintergrund“ (immanent und transzendent) präsent ist, entstehen durch eine göttliche Schöpfung Raum und Zeit (= Universum) und darin zuerst die höchste, am wenigsten verdichtete Dimensionswelt."

und ist somit kreationistisch im weiteren sinne (creatio=schöpfung). sie ist nur nicht biblisch.

"Kreationismus ist die Lehre, derzufolge das Universum bzw. das Leben auf der Erde von einem übernatürlichen Wesen erschaffen wurde. Grundlage kreationisitischer Vorstellungen sind meist religiöse Schöpfungsmythen, wie z. B. die Schöpfungsgeschichte im biblischen Buch Genesis. Viele Kreationismus-Anhänger treten mit wissenschaftlichem Geltungsanspruch auf und stehen damit in Opposition zu den Erkenntnissen der Kosmologie, Geologie und Evolutionsbiologie."
http://www.gwup.org/infos/themen-nach-g ... ationismus

seine involutionslehre könnte man daher am ehesten als eine eigenständige religiöse lehre bezeichnen: so eine art risitum.

aber warum dann nicht gleich zum christ konvertieren? schließlich haben sie mehr filialen (kirchen) ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 11:14 
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Mit "Kreationist" beschimpfe ich nur Leute, die NICHT an die Evolution glauben, sondern daran dass im Jahr 3349 BC, Gott die Welt in 7 Tagen erschaffen hat, und zwar buchstabengetreu so wie es in der Genesis stand. Das sind keine Philosophen. Das bezeichne ich noch nicht mal als "religiös"!! Wer nicht fähig ist, Worte als Tore zu anderen Welten zu begreiffen, wird NIE verstehen, worum es in der Bibel oder in der Eddha oder in den vedischen Schriften oder in jedem x-beliebigen Märchen geht. Solche Leute sind wirklich dumm (IQ-mässig) und begreiffen weder das Geschwafel von Darwin, noch sonst irgendwas, das über das Rezept eines Blaubeerkuchens hinausgeht. Mit solchen Leuten geb ich mich nicht ab. Das heisst aber nicht, dass ich Kategorisch und Imperativ etwas gegen die Idee einer "Schöpfung" habe. Im Gegenteil, ich halte es sogar für ziemlich wahrhscheinlich, dass wir nicht einfach aus irgendeiner mathematischen Formel herausgekullert sind... Jedoch ganz bestimmt nicht ausserhalb der Wissenschaft. Gott kann nicht einfach mit einem Zauberstab wedeln und dann war da Licht! Das dauerte Äonen... War vermutlich harte Arbeit. Diese Involutionstheorie finde ich eine interessante Verknüpfung von Wissenschaft mit einer mysteriösen (Schöpfungs-)Geschichte. Ich mag Geschichten, sie sagen viel über die Welt aus, in der wir leben. Ich weiss nicht genau, ob ich damit auf den Punkt komme, den ich eigentlich hier machen möchte, aber seis drum.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 12:35 
Fallen Angel 3 hat geschrieben:
Das heisst aber nicht, dass ich Kategorisch und Imperativ etwas gegen die Idee einer "Schöpfung" habe.

das habe ich auch nicht und wie ich schon in dem "gott gibt es nicht"-thread angedeutet habe, finde ich die schöpfungsidee gar nicht so abwegig. aus einem wissenschaftlichen standpunkt kann man jedoch im moment, und ich bezweifle, dass es jemals anders sein wird, keine aussage darüber machen (weder pro noch contra), da dinge wie gott jenseits des erfahrbaren und somit jenseits des erforschbaren liegen.

wir können zwar darüber philosophieren und einen gott annehmen und uns dann überlegen, was anders wäre, wenn wir ihn leugnen.
wir können auch anhand von ästhetischen (die schönheit im kosmos, symmetrie, ordnung) oder ethischen (mitgefühl, liebe) merkmalen versuchen gott zu begründen (zumindest als hinweise auf seine existenz deuten). das wird schon seit jeher gemacht. und ist durchaus legitim.

gott wird aber meiner ansicht nach immer eine glaubensfrage bleiben und ich denke, dass das auch gut ist. auch ein glaube ist was schönes und kann dem menschen, wenn er offen dafür ist, viel geben. ich bin selbst bis zu einem gewissen grad gläubig.


Zuletzt geändert von Capablanca am Do 23. Jun 2011, 18:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 13:28 
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ich nicht O:) ich denke aber, dass sogar Gott irgendwann erklärbar wird, zumindest wenn wir uns nicht vorher auslöschen... ;) Weil ich... naja das mit der Symmetrie ist ein guter Punkt. Alles-ist-eins ist eine ziemlich coole Erkenntnis. Wenn das gesamte Universum "Gott" ist, was uns ja miteinschliesst, so steht einer Erklärung des Ganzen eigentlich nur die Beschränktheit unserer Religionen im Weg - und allenfalls auch die Beschränktheit unserer Wissenschaft. Woran ich aber auf keinen Fall glaube, ist an dieses Gottesbild, welches von Monotheisten verbreitet wird, es gibt keinen Gott, der irgendwo hockt und auf das jüngste Gericht wartet. Nicht in dieser Form zumindest. Es ist nicht logisch. Mit Wahrscheinlichkeitsrechnung der Erkenntnis auf der Spur. Viel wahrscheinlicher ist beispielsweise, dass wir sozusagen "ineinander gefaltet" sind. Dass die Unendlichkeit einem Prisma gleicht, und dass dieses "Eine" im Grunde genommen enorm vieles ist. Jaja Arroganz ich weiss schon... :lol: Ich hab auch nichts gegen zB spirituell eingestellte Katholiken. Ihr wisst schon Gläubige in der besten Form, die dieses Wort hergibt. Wenn diese durch Rituale einen inneren Kanal zu öffnen vermögen, wenn sie "lauschen" können, wenn sie dadurch ausgeglichen werden und ihren Mitmenschen Gutes tun - hey genial, ist doch schön. Aber die völlig bornierten USA-Mittlerer-Westen-Kreationisten, welche sich renitent gegen jegliche Form von Aufklärung (sei das die spirituell freimaurerische oder die vorsichtig naturwissenschaftliche) zeigen, die stehen der eingangs erwähnten Erklärung natürlich im Weg. Ebenso wie Scientology oder ähnliche Hirnwasch-Scheisse.
Armin Risi, Esoterik im Allgemeinen, ist da nicht so borniert, sondern durchaus offen für neue Erkenntnisse (Edit: manchmal übertreiben sie's auch ein bisschen mit der Euphorie aber da seh ich mal gnädig drüber hinweg ;)). Das finde ich das Schöne an Esoterik - auch wenn ich nicht gleich alles glaube. Es schafft neue philosophische Erkenntnisse und meist spannender geschrieben, als der Kram von irgendwelchen uralten längst toten "wissenschaftlich etablierten" Philosophen. Ich leb doch jetzt! Soll es etwa heutzutage keine Philosophen mehr geben? Das jedenfalls glaub ich ganz bestimmt nicht.
Nun ja, Geschmackssache.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 14:05 
Fallen Angel 3 hat geschrieben:
Armin Risi, Esoterik im Allgemeinen, ist da nicht so borniert, sondern durchaus offen für neue Erkenntnisse. Das finde ich das schöne an Esoterik - auch wenn ich nicht gleich alles glaube. Es schafft neue philosophische Erkenntnisse und meist spannender geschrieben, als der Kram von irgendwelchen uralten längst toten "wissenschaftlich etablierten" Philosophen. Ich leb doch jetzt! Soll es etwa heutzutage keine Philosophen mehr geben? Das jedenfalls glaub ich ganz bestimmt nicht.
Nun ja, Geschmackssache.

also ich finde risis aussagen schon recht borniert und mit erkenntnissen hat esoterik wenig gemein, wenn man erkenntnis als etwas rational nachvollziebares ansieht (und nicht bloß subjektiv-emotional und auf wunschdenken beruhend). ich würde niemals die antike philosophie der heutigen esoterik, zu der risi gehört, gegenüberstellen, sondern allenfalls der philosophie der gegenwart (von noch lebenden philosophen - siehe literaturhinweise). philosophie und esoterik sind völlig verschiedene dinge, auch wenn sich manch ein esoteriker gerne öffentlich als philosoph bezeichnet. im grunde genommen kann das jeder machen (dafür braucht man keinen abschluss), aber dann sollte wenigstens der "output" philosophischen grundsätzen folgen (wie logische nachvollziehbarkeit, differnzierung von wissen und glaube etc.), die nichts anderes sind als die letzten grundsätze einer jeden wissenschaft. philosophie ist eine form der wissenschaft, die nicht zwingend an eine bestimmte methode gebunden ist und oftmals das wissen und denken selbst in seinen grundfesten erforscht.

nicht-esoterische und philosophische literatur für die allgemeinheit:

- Geist, Kosmos und Physik: Gedanken über die Einheit des Lebens
Zitat:
Kurzbeschreibung
Kaum ein anderer lebender Naturwissenschaftler besitzt die Fähigkeit, mit solcher Geistesklarheit die tiefsten Einsichten von moderner Quantenphysik mit dem uralten spirituellen Menschheitswissen zu verknüpfen wie - Hans-Peter Dürr! Es gelingt Dürr scheinbar mühelos, eine Synthese zwischen den meditativen Einsichten der Weisen des Ostens und den aktuellen Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaften herzustellen. Dabei verliert er sich niemals in langatmigen akademischen Erläuterungen, sondern hat stets den Menschen und die gesellschaftliche Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts im Blick. Ein Brückenschlag zwischen zwei Welten, der vielleicht niemals notwendiger war als zurzeit. Eine kleines Meisterwerk, das in einleuchtender Weise aufzeigt - alles Leben ist EINS!

Über den Autor

Hans-Peter Dürr, der gerade seinen 80. Geburtstag feierte, gilt als der zurzeit bedeutendste Brückenbauer zwischen der Natur- und der Geisteswissenschaft. Als langjähriger Wegbegleiter Werner Heisenbergs und Direktor des Heisenberg-Instituts ist er wie kaum jemand anderes qualifiziert, Grenzen zu überschreiten und scheinbare Abgründe zu überbrücken. Er vermag einem Buddhisten die Quantenphysik und einem Quantenphysiker den Buddhismus nahezubringen. 1987 erhielt Hans-Peter Dürr den "Alternativen Friedensnobelpreis" für seine Verdienste um die Friedensforschung. Er ist noch immer einer der gesuchtesten Referenten der Gegenwart und hält Vorträge auf allen fünf Kontinenten.


- Gottesbeweise: von Anselm bis Gödel
Zitat:
Kurzbeschreibung
Gottesbeweise gehören zu den großen Themen der abendländischen Philosophie. Im 20. Jahrhundert sind sie mit Hilfe der modernen Logik neu formuliert worden und auch in der analytischen Philosophie werden Gottesbeweise seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Offenkundig ist die Frage nach der Existenz Gottes im nachmetaphysischen Zeitalter aktueller denn je. Der Band versammelt die großen Gottesbeweise des Mittelalters und der Neuzeit ebenso wie die klassischen Einwände von Hume und Kant. Die sprachanalytische Debatte wird ausführlich dokumentiert und ein eigener Teil ist Kurt Gödel gewidmet, dessen ontologischer Beweis bis heute nicht stichhaltig widerlegt worden ist. Einleitende Essays führen in die Problematik der Gottesbeweise ein und bieten gut verständliche Rekonstruktionen der jeweiligen Beweisversuche.

Über den Autor

Joachim Bromand, geb. 1969, Studium der Philosophie, der Linguistik und der Germanistischen Literaturwissenschaft sowie der Mathematik an der Universität Düsseldorf. Dort 2000 Promotion im Fach Philosophie, 2000-2006 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Universität Bonn, seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter eben dort. 2008 Habilitation im Fach Philosophie. 2008/2009 Vertretungen des Lehrstuhls für Logik und Metaphysik am Institut für Philosophie der Universität Bonn. Forschungsschwerpunkte: Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes, Religionsphilosophie, Philosophie der Logik und Mathematik Bei mentis erschienen: Philosophie der semantischen Paradoxien (2001)


und vom selben Autor:

- Grenzen des Wissens
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Kurzbeschreibung
Diese Studie greift die klassische philosophische Frage nach den Grenzen unseres Wissens auf und analysiert kritisch aktuell diskutierte Argumente, welche die Begrenztheit unseres Wissens erweisen sollen. Im Zentrum stehen dabei drei Argumentationsansätze: Zunächst geht es um Komplexitätsgrenzen des Wissens, wie sie G. Chaitin mit seiner algorithmischen Informationstheorie aufzeigen will. Dann wird auf Präzisionsgrenzen des Wissens eingegangen, die sich aus der epistemischen Theorie der Vagheit (T. Williamson u.a.) ergeben. Schließlich werden Grenzen unserer Selbsterkenntnis erörtert. Dabei geht es um verschiedene Argumente für die Unerforschlichkeit des menschlichen Geistes bzw. für die Unlösbarkeit des Leib-Seele-Problems, wie sie von C. McGinn oder im Rahmen der erkenntnistheoretischen Deutung von K. Gödels Unvollständigkeitssätzen vorgeschlagen wurden. Während diese Ansätze Fragen aufwerfen sollen, deren Antworten uns kognitiv unzugänglich sind, verteidigt das Buch eine alternative Sicht, die derjenigen des späten Wittgenstein ähnelt: In den meisten Fällen handelt es sich aufgrund semantischer Unbestimmtheit nur um scheinbare Fragen in dem Sinne, dass wir sie einfach deshalb nicht beantworten können, weil sie keine Antworten besitzen.


Zuletzt geändert von Capablanca am Di 28. Jun 2011, 18:02, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Do 23. Jun 2011, 14:14 
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Capablanca hat geschrieben:
auch ein glaube ist was schönes und kann dem menschen, wenn er offen dafür ist, viel geben. ich bin selbst bis zu einem gewissen grad gläubig.

=D>
nur weil diese kraft nicht messbar ist, heisst noch lange nicht, dass es sie nicht gibt. denn die auswirkungen dieser kraft sind doch immens.

und wer weiss, vielleicht ist diese kraft sogar die treibende aller anderen kräfte und steht somit über deren.

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