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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2011, 09:42 
Fallen Angel 3 hat geschrieben:
dass die wissenschaft ihn nicht ernst nimmt, kann ja auch daran liegen, dass er mit seinen thesen ihr weltbild angreifft.

glaube ich nicht. dafür fehlt in meinen augen risis thesen die qualität.


Zuletzt geändert von Capablanca am Di 28. Jun 2011, 18:17, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2011, 16:05 
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dass die recherchen oberflächlich sind, stimmt nicht. wirklich, du solltest mal das literaturverzeichnis von risi's büchern anschauen, der mann hat wirklich viel zeit investiert, um aus allen möglichen quellen, von wissenschaft bis literatur sowie vedische schriften etc. ein sammelsurium aus wissen einer etwas breiteren masse zugänglich zu machen. ganz ehrlich, ich habe weder die zeit noch die lust, all die bücher zu lesen, die risi gelesen hat. das übersteigt mein zeitmanagement. ich finde es gut, gibts leute, die sich mit diesen dingen beschäftigen und sie zusammenfassen. ich finde auch dass das eine buch das ich von risi gelesen habe, keineswegs missionarisch oder heuchlerisch daherkommt, sondern einfach aufzählt, und mit eigenen schlussfolgerungen abrundet, sodass ich mir ein bild über diese dinge machen kann. wie gesagt, keiner zwingt mich dazu, alles für bare münze zu nehmen, aber dafür ist es in-spirierend, und ich erfahre dinge, die ich sonst so gut wie nie zu lesen bekomme. das ist natürlich auch in einem roman möglich. aber aufgrund der datenmenge, habe ich den eindruck ist risi's stil eben doch besser geeignet um sich mit diesen themen zu beschäftigen. und spannender als eine zeitung oder auch eine wochenzeitung ist es allemal. du unterstellst ihm irgendwie "niedere beweggründe" aber ich kann keine solchen erkennen. du sagst die schlussfolgerungen seien naiv, was wäre für dich denn nicht naiv? ich mein' wo ist so der punkt an dem du sagst "oh ja das ist jetzt wissenschaftlich" oder "das ist jetzt gute esoterik"? dass die buddhistische mythologie spannend ist, ja klar, das stellt sicher niemand in frage. oder auch die christliche mystik (da gibts sogar einen wikipedia eintrag dazu). aber nur weil es älter ist, muss es ja nicht automatisch mehr gehalt haben, als esoterik neueren datums.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2011, 17:08 
Fallen Angel 3 hat geschrieben:
also eins ist sicher: "irreführen" will Risi sicherlich niemanden. er sieht es einfach anders. dass die wissenschaft ihn nicht ernst nimmt, kann ja auch daran liegen, dass er mit seinen thesen ihr weltbild angreifft. so ähnlich wie wenn du einem vom bibelgürtel erzählst, dass sein gott nicht existiert. die können dann ganz schön unangenehm werden... wenn man Risi was vorwerfen kann, dass höchstens, dass er das ganze nicht einfach in form von einem roman verfasst hat - doch andererseits ist das halt einfach nicht sein stil. dieser wissenschaftler der sich mit den thesen von ägypten befasst hat, behauptet auch einfach zeug. sagt, dies oder jenes sei längst widerlegt worden etc. naja, und dem glaubst du dann vorbehaltlos, einfach weil er genau das erzählt, was deinem weltbild entspricht? auch hier sollte man (wenn man schon skeptizismus gut findet), skeptisch bleiben, das heisst mit herz und hirn prüfen, was man da liest. warum muss immer gleich alles pseudo- oder un- wissenschaftlich sein, was sich gewagt anhört? sind die bücher von isaac amisov oder die star gate serie un-wissenschaftlich, oder ist es einfach science-fiction? die wissenschaft funktioniert nach dem prinzip des "thesen widerlegens". forschung gibt es längst nicht mehr, weil behauptet wird, dass alle sogenannten grundlagen längst erforscht seien, und jeder, der etwas neues herausfindet, wird erstmal nicht ernst genommen, und es dauert jahrzehnte bis so zeug wie dunkle materie, quantenphysik usw. so weit bekannt werden, dass auch die öffentlichkeit davon wind bekommt. nicht weil es eine verschwörung gibt, sondern weil diese wissenschaftler lange zeit einfach ignoriert werden, weil sie theorien haben, die für das "establishment" (das etablierte ;)) in der Wissenschaft zu sehr nach science fiction klingt. gerade science fiction autoren beschreiben oftmals schon jahrzehnte bevor die öffentlichkeit von irgendwas auch nur etwas ahnt, wissenschaftliche theorien, thesen, die von diesem establishment eben ignoriert werden. und gerade die ägyptologie ist wohl die sturste wissenschaft überhaupt. da neue thesen hineinzubringen scheitert meist schon im ansatz. weil das establishment sich auf den standpunkt stellt: wir haben alles erforscht mehr ist da nicht, verpisst euch. diese grundhaltung ist es, die VT gerade in dem bereich geradezu herausfordert. überhaupt archäologie: was ist mit diesen ruinen vor der küste japans? und die wollen mir weis machen, das 10'000 B.C. alles losgegangen ist? sorry unglaubwürdig hoch drei. sofort einen eintrag auf esowatch für alle archäologen die das behaupten... naja. und ausserdem ist es einfach jemanden zu beschuldigen, und anzuklagen - das hat die inquisition ja ganz wunderbar bewiesen - sogar empirisch. daher ist heute in der kriminilogie stets die frage nach dem motiv eine ganz besonders wichtige (neben weiteren beweisen versteht sich). wer tut was und warum? Geld? nun ja ich finde es in dieser gesellschaft, wo so gut wie jeder eine nutte des grosskapitals ist (oder wer kann von sich behaupten das nicht zu sein und freiwillig aus einem inneren antrieb heraus, seinen job zu machen, hm?) irgendwie "edel" dass es leute gibt, die bücher schreiben, und die haben so gesehen jeden rappen verdient, den sie damit verdienen - nur schon weil sie es geschafft haben, etwas zu veröffentlichen, dass ganz offensichtlich eine zielgruppe anspricht. würden die wissenschaftler nicht so defensiv sein, sondern nähmen sie sich ein beispiel an autoren wie zb Stephen Baxter oder Charles Stross, die wissenschaftliche thesen in phantastische geschichten packen, dann würden sie nämlich auch ihre zielgruppen erreichen. aber anklageschriften à la esowatch und der heiligen inquisition wo man überhaupt nichts beweist, sondern nur anklagt und der beschuldigte soll dann zeigen, dass er unschuldig ist, das ist einfach das letzte. zum glück gibt es ja doch eine grosse mehrheit unter den wissenschaftlern, die ihr gute bildung dazu verwenden, wirklich noch zu forschen. meist sind das natürlich die jüngeren, weil die älteren einfach irgendwann extrem stur werden, was vermutlich daran liegt, dass alles was sie aufgebaut haben, mit dem zusammenhängt, was sie im laufe ihres lebens so behauptet haben. verständlich aber nicht wirklich hilfreich für die erkenntnis der wahrheit. früher war das glaub anders. früher da hat man jemanden, der etwas gescheites gesagt hat einfach mal respektiert, und wenn dann später rausgekommen ist, dass das doch nicht so ganz richtig war, da hat man die person immer noch respektiert, einfach weil sie damals etwas sagte, was in der form was neues war. siehe plato-aristoteles. die hatten auch nicht immer die gleiche meinung.. aber beide haben sich gegenseitig, wurden von anderen, und werden heute noch respektiert. als menschen. die versuchten wahrheit zu finden. leute die immer nur widerlegen, sich ansonsten nur aufs anklagen und kritisieren beschränken, die finden keine wahrheit, denn sie suchen nicht danach. sie suchen un-wahrheit, und finden das dann auch. denn kaum etwas, was irgendwer sagt, ist wirklich WAHR. sogar die erde ist ja angeblich birnförmig. ich finde kritik und skeptizismus übrigens nicht schlecht, sollte man mal auf den bibelgürtel anweden, von mir aus vom staat aus, mit harten strafen für diejenigen, welche nicht vom kreationismus abkommen. aber nicht dort, wo die menschen nichts weiter tun, als diverse theorien zwischen zwei buchdeckel zu pressen, zusammen mit der aufforderung, sich seine eigene meinung dazu zu bilden. es geht ja hier nicht darum, dass Risi "missionieren" möchte. Er möchte erzählen, was er gehört hat. Manches ist quatsch, manches ist weise. und manches ist science - anderes wohl eher science fiction. deswegen gleich die barrickaden aufzustellen, macht doch keinen sinn. vielleicht auch der grund weshalb die wissenschaft sich nicht gross damit beschäftigt - nicht etwa, weil sie ihn nicht ernst nimmt, sondern einfach weil sie ES nicht so ernst nimmt, und auch andere ansichten stehen lassen kann, ohne sich zu verteidigen zu müssen, oder diese anderen ansichten angreiffen zu müssen. leben und leben lassen.

=D> =D> =D> =D> =D> !!!

Het mer zwar nochli schöner chöne strukturiere, dä eint oder ander Absatz ibaue und chli meh uf Gross/Chli-Schriibig achte, aber ansonsten Hammerpost, FA :)

@Capa
Ich habe mir jetzt die Zeit genommen vorige Seite zu lesen, da ich mich nicht auch noch in die lange Reihe der Ignoranten eingliedern möchte, um mir dies dann vorwerfen lassen zu können...
Was ich von den Antisemtismus- & Rassismus-Anschuldigungen halte, kommt auf der vorangegangenen Seite wohl äusserst gut zum Ausdruck - also etwa genauso viel wie von Esowatch ;)
Was hingegen Risi's Ägypten-Theorien angeht, bin ich - abgesehen von seinen Ausführen über Echnaton und Nofretete - auch äusserst skeptisch. Allerdings war dieses Buch ja auch nicht in meinen Empfehlungen (irgendwo auf Seite 3 hier oder so..) enthalten. Im Gegenteil, hab ich ja selbst gesagt, alle ausser meinen aufgezählten kann man sich durchaus schenken!
Da du dich allerdings konsequent weigerst selber mal ernstzunehmend kritisch zu werden, was natürlich das Lesen meiner vorgeschlagenen Werke, sowie ein ernsthaftes tiefergehendes befassen damit bedeuten würde, nehme ich hierzu nicht weiter Stellung. Es ist blödsinnig und führt letztlich zu nichts...

Übrigens find ich es auch äusserst traurig, dass du dich in keinster Weise von dem eugenischen Phanatismus distanziert hast, der auf Seite zwei hier klar gegeben ist! Und es ist dir auch entgangen auf weitere von mir angeführte Punkte in diesem Thread einzugehen. Damit hast du enorm an Respekt eingebüsst bei mir... Ich hab mal sehr viel von dir gehalten; dem ist mit diesem Thread hier und deinen Stellungnahmen darin allerdings nicht mehr so...

Ps. Ich kiffe kaum noch...

EDIT:
Capa hat geschrieben:
denn esoterik-literatur und romane haben eins gemein: beides erhebt keinen (ernsthaften) anspruch auf wahrheit.

Salvador Dali hat geschrieben:
Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch grössere Illusion ist als die Welt des Traumes!

Einige Beispiele dazu aus der Wissenschaft gefällig?
Gern!

Der Chemieprofessor an der Universität Gent behauptete, er habe die Struktur des Benzolmoleküls geträumt – und so die organische Chemie revolutioniert. Auf einem wissenschaftlichen Kongreß sagte er: „Laßt uns lernen zu träumen, meine Herren, vielleicht werden wir die Wahrheit finden.

"Ich versank in Träumereien. Da gaukelten vor meinen Augen die Atome. Ich hatte sie immer in Bewegung gesehen, jene kleine Wesen, aber es war mir nie gelungen, die Art ihrer Bewegung zu erlauschen. Heute sah ich, wie vielfach zwei kleinere sich zu Pärchen zusammenfügten; wie grössere zwei kleine umfassten, noch grössere drei und selbst vier der kleinen festhielten, und wie sich Alles in wirbelndem Reigen drehte. Ich sah, wie grössere eine Reihe bildeten und nur an den Enden der Kette noch kleinere mitschleppten. ... Der Ruf des Conducteurs, Clapham Road, erweckte mich aus meinen Träumereien."


Albert Einstein (1879-1955) behauptete, dass sein gesamtes Schaffen durch folgenden Traum motiviert worden sei: Mitten in der Nacht raste er mit einem Schlitten einen Abhang hinunter und wurde immer schneller. Als er beinahe Lichtgeschwindigkeit erreicht hatte, brachen die Sterne über ihm ihr Licht in Farbspektren, die er noch nie gesehen hatte. Er habe diesen Traum sein ganzes Leben lang nicht vergessen, sagte Einstein.


Werner Heisenberg (1901-1976):
"Ich sehe die Wirklichkeit anders. Wirklichkeit ist für mich mehr wie ein Traum - ich sehe eine geträumte Realität. Ich sehe einen Träumenden, einen großen Geist, von dem wir alle ein Teil sind... und ich denke, wenn wir dieses Modell benutzen, können wir tatsächlich einige wissenschaftliche Durchbrüche erreichen, eher jedenfalls als wenn wir versuchen, alles auf die einfachste Ebene zu reduzieren."


Srinivasa Ramanujan Aiyangar (1887-1920):
Der berühmte indische Mathematiker schockierte manchen Kollegen an der Universität Cambridge. Seine genialen Formeln führte er auf Eingebungen der Hindu-Göttin Namakkal zurück, die ihm im Schlaf begegne.


"While asleep I had an unusual experience. There was a red screen formed by flowing blood as it were. I was observing it. Suddenly a hand began to write on the screen. I became all attention. That hand wrote a number of results in elliptic integrals. They stuck to my mind. As soon as I woke up, I committed them to writing..."
"Eine Gleichung ergibt für mich keinen Sinn, wenn sie nicht einen göttlichen Gedanken zum Ausdruck bringt."


Otto Loewi bewies, dass die Kommunikation der Nerven untereinander aufgrund chemischer Übertragung erfolgt, er war der Erste, der einen Neurotransmitter entdeckte. Ein Neuron versendet an ein anderes Neuron Informationen, und zwar an den Synapsen. Im Experiment, das Loewi der Anekdote nach im Traum „erschien“, konnte er nachweisen, dass diese „Transmission“ durch chemische Substanzen und nicht durch elektrische Signale erfolgt. Diese Erkenntnis bedeutet für den Alltag unter anderem auch, dass die Nervenwirkung durch chemische Substanzen (Arzneimittel) gehemmt oder verstärkt werden kann. Er erhielt 1936 dafür den Nobelpreis.


Der Paläontologe Louis Agassiz sah im Traum die Zusammensetzung eines Tierskeletts.

Der dänische Physiker Niels Bohr fand den Ausgangspunkt seiner Atomtheorien im Traum.

Charles Vernon Boys, der den Gasmesser erfand, sah diesen im Schlaf so deutlich, dass er ihn fast unverändert zum Patent anmelden konnte.

Der ägypotogie Heinrich Brugsch-Pascha hat im Traum unklare Textstellen entziffert.

Chester Carlson "entdeckte" die Xerox-Kopiermaschine im Traum.

Carl Friedrich Gauß sah im Traum gelöste Rechenprobleme.

Johann Wolfgang von Goethe schuf seinen Prometheus durch eine Traumhilfe.

Dem Archeologen Hermann Hilprecht gelang die Entzifferung von Keilschriften im Traum.

Der österreichische Komponist Wilhelm Kienzl hörte Melodien zum "Evangeliman" im Traum.

Gottfried Wilhelm Leibnitz entwickelte Lehrsätze seines philosophischen Werks, die "Monadologie", im Traum.

Johann Gregor Mendel entdeckte die Mendelschen Gesetze im Traum.

Ernest Rutherford sah im Traum das Prinzip der Atomzertrümmerung.

Ferdinand Sauerbruch entdeckte im Traum den Pneumothorax.

Giuseppe Tartini trämt seine Teufelsthrillersonate.

Richard Wagner träumt das Motiv zu Rheingold und Teile des Parsifal.

James Watt - Wesentliche Erkenntnisse zur Entwicklung der Dampfmaschine stammen aus seinem Traumleben.

George Westinghouse, Erfinder der nach ihm benannten Bremse, zerbrach sich den Kopf darüber, wie der Luftdruck am wirksamsten zum Bremsen verwendet werden könnte. Die Erleuchtung kam ihm im Traum: Er sah die fertige Konstruktion, nicht viel anders wie sie seitdem an Hunderttausenden von Eisenbahnwaggons zu sehen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2011, 20:00 
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irgendwie sieht das langsam nach persönlichen anfeindungen gegenseitig aus.

man kann doch berechtigt risis involutionsthese kritisieren. umso mehr dies getan wird, umso mehr zeigt dies auf dass die evolutionstheorie schon längst am wackeln ist.

warum schreibt man denn sowas?
http://de.wikipedia.org/wiki/Evolutionstheorie
Zitat:
das Prinzip der Evolution ist dagegen innerhalb der Wissenschaft unbestritten

weil es tatsächlich unbestritten ist? wohl kaum. ihr findet ähnliches auch nicht bei wirklich unbestrittenem!

die evolutionstheorie wurde schon längst widerlegt, abgeändert und neu aufgelegt.
wie verbissen kämpfen evolutionisten gegen andere thesen die ihr weltbild in frage stellen, und umgekehrt.
aber man kann doch keine ideologisten bekämpfen. das artet dann so aus wie ich zwischen euren zeilen entnehme... mit anfeindungen.



Zitat:
Zwar sind seit der Erstveröffentlichung von Charles Darwins Buch "Von der Entstehung der Arten" am 24. November 1859 unzählige Fakten bekannt geworden, die ganz klar gegen die Evolutionstheorie sprechen, doch der Glaube an Evolution, Urknall und eine viele Millionen Jahre alte Erde hat sich tief in das Bewusstsein der modernen Gesellschaft eingeprägt. Dabei hat diese Weltanschauung allmählich einen fundamentalistischen Charakter angenommen. In keinem anderen Bereich der Wissenschaften werden kritische Stimmen so unsachlich und vehement attackiert wie auf diesem Gebiet der Forschung. Wer zweifelt, wird aus der Debatte um die Ursprungsfragen ausgeschlossen und nicht selten bekämpft.



und 95 Thesen gegen die Evolution:
http://www.0095.info/de/

achhh es gäbe tausend wissenschaftlich fundierte thesen gegen die evolutionstheorie. keine angst an die ideologisten, ich hab keine lust sie hier zu posten.

ich selbst begann vor 30 jahren an den darwinismus zu glauben. mittlerweile hab ich so vieles dafür und dagegen gehört...
ich tue mich mit deren thesen überhaupt nicht schwer... soll doch jeder glauben was er will...
aber sie als wissenschaftlich zu verkaufen :-k

sorry... aber das kann ich wirklich nicht ernst nehmen. ich finde vielmehr genau solche ideologien schaden der wissenschaft. das hat dann schlussendlich mit wissen nicht mehr viel zu tun.

warum ich für mich keiner "wissenschaftlichen" these welchen unseren ursprung, erklären sollte, glauben schenken kann, hab ich schon erwähnt aber gerne nochmals:
solange die gegenwart den menschen nicht vollumfänglich wissenschaftlich erforscht ist, solange wird man nie und nimmer über eine spekulation in der vergangenheit (oder zukunft) hinausgehen können.
das dürfte auch noch sehr lange dauern, den thematiken wie zb "das bewusstsein" sind forschungsmässig, wissenschaftlich noch nirgends. auch wir im forum oder renomierte wissenschaftler streiten über die existenz der seele. tja, erst muss man mal die existenz beweisen und wenn dies geklärt sein soll, muss sie auch noch erforscht werden.

btw
ich kenne ja risi kaum, aber die kritik an risis thesen haben mich hier dazu motiviert ihn kennenzulernen und persönlich zu sprechen. damit verbünde ich mich jetzt nicht mit risis befürworter... aber kritik kann manchmal das gegenteil bezwecken ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: So 26. Jun 2011, 23:38 
@buddha =D> =D> =D> =D> =D> !!! /color

Dies hier (Klick ;)) sei besonders hervorgehoben, da es zum Kern meiner bisherigen Aussagen in diesem Thread gehört und bisher leider -absichtlich oder nicht - überlesen wurde..
Zitat:
Es gibt kein einziges belegbares Beispiel für Makroevolution. Aneinandergereihte Mikroevolution ergibt keine Makroevolution, weil dabei keine neuartigen Organe, Strukturen und Funktionen entstehen und keine Zunahme entsprechender Information in der Erbsubstanz des Lebewesens stattfindet.

BuddhaNature hat geschrieben:
solange die gegenwart den menschen nicht vollumfänglich wissenschaftlich erforscht ist, solange wird man nie und nimmer über eine spekulation in der vergangenheit (oder zukunft) hinausgehen können.
das dürfte auch noch sehr lange dauern, denn thematiken wie zb "das bewusstsein" sind forschungsmässig, wissenschaftlich noch nirgends.

Und solange man eine Wissenschaft, die auf dem reinen Materialismus gründet anwendet, wird man weder dem wahren Kern allen Seins auf den Grund gehen, noch das Bewusstsein wirklich tiefgründig und ernsthaft erforschen bzw. ihm auf den Grund gehen können 8) Auch die Hirnforschung geht leider grösstenteils von dieser materialistischen und einseitigen, klar abgegrenzten, ausgrenzenden Basis aus (auch wenn wie überall auch hier, die Ausnahmen die Regel bestätigen ;)) - in der Quantenphysik sieht es gottlob anders aus O:). Sie ist meines Erachtens auch der Schlüssel zu einer ganzheitlichen, symbiotisch funktionnierenden - und uns damit auch ernsthaft weiterführenden Wissenschaft; allerdings erfordert dies natürlich das entgegenkommen der anderen Wissenschats-Zweige, wobei ich manchmal ernsthaft an der Umsetzbarkeit dieses Ziels zweifle.

Die buddhistischen Lehren, genauso wie auch die christlichen, islamischen und hinduistischen, rastafarianischen, etceterapp. Quellen können hierüber allerdings einiges an Licht ins Dunkel bringen; solange zumindest wie man sich am theistischen Kern derer orientiert...
Genau aus diesen Gründen geht es ja bei R.I.S.I. um die Verbindung von den einzelnen für sich allein stehenden und werkelnden Wissenschaftsbereichen; um eine neue GANZHEITLICHE Form der Wissenschaft, welche ja eigentlich Aufgabe der Philosophie sein sollte, zu etablieren...

Aber ja, du hast schon richtig erkannt... Da ich selbst zwischen den Zeilen die ganzen Anfeindungen herausgelesen hab, kam ich nicht umhin, selbiges auch in meinen Aussagen hier zwischen die Zeilen einzubauen ;) - obwohl es mich eigentlich traurig macht, dies tun wollen zu müssen... Denn wie ich bereits andernorts klar zum Ausdruck gebracht habe, lasse ich mir - oder Menschen denen einfach aus Respekt gegenüber ihrem Wirken grosse Ehre gebührt - nicht mehr ans Bein pinkeln, ohne mich dagegen zu wehren :mrgreen:

Ps. Ich rufe auch nochmal Zachariels Post auf Seite 2 (glaub ;)) in Erinnerung O:)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Mo 27. Jun 2011, 14:00 
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The Dude hat geschrieben:
in der Quantenphysik sieht es gottlob anders aus O:). Sie ist meines Erachtens auch der Schlüssel zu einer ganzheitlichen, symbiotisch funktionnierenden - und uns damit auch ernsthaft weiterführenden Wissenschaft; allerdings erfordert dies natürlich das entgegenkommen der anderen Wissenschats-Zweige, wobei ich manchmal ernsthaft an der Umsetzbarkeit dieses Ziels zweifle.

das sehe ich genauso. hier steht man auf dem schlauch und kommt mit traditioneller methodik nicht weiter.

im übrigen, egal für wessen thesen, sollte man die quellen auch ein wenig unter die lupe nehmen. beispielsweise die genannte FAZ. sie wird zwar nicht im esowatch negativ erwähnt, oder anderswo als verschwörer runtergemacht....
wer nach faz und evolution googelt, findet sehr schnell heraus, welche medienmanipulation dahinter steckt. es ist kein zufall, dass die FAZ hauptsächlich pro und selten oder niemals contra der evolutionsthese schreibt.

die FAZ ist eben möglicherweise auch vom evolutionismus gefangen.
sonst würd man kaum solches zeug's veröffentlichen.
http://www.audible.de/adde/store/product.jsp?BV_UseBVCookie=Yes&productID=BK_JUST_000057DE

die FAZ liefert aber auch wirklich fundierte wissenschaft:


nachtrag @dude:
bezüglich makroevolution... man darf glaubs bei all den thesen nicht allzufest in detail gehen... entweder man glaubts oder man glaubts nicht... oder aber man 'weiss' es einfach... dafür gibt's ja die (besser)'wisser'schaft
oder aber du liest ein wenig mehr die FAZ... vielleicht mutierst dann auch zu einem evolutionist und dann hast ja den beweis gleich selbst vollbracht ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 12:34 
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abraxas hat geschrieben:
The Dude hat geschrieben:
Esowatch wurde von gewissen Mächten eingeführt, damit diese eben unerkannt weitermachen können, bei ihrem irrsinnigen Plan



nicht dein ernst, oder doch?

nun, ich würde es nicht unbedingt als macht mit irrsinnigen plan betiteln, aber das ist ansichtssache.

aber sich nur auf esowatch artikel zu berufen zeigt wenig weitsicht. ich hab mir mal ein paar einträge in esowatch angeschaut, und sah schon eine gewisse hetzkampagne dahinter.

dann interessiert mich jeweils wer die esowatch betreiber sind, und was für motive sie damit pflegen.
dabei bin ich auf viel widerstand gegen esowatch gestossen. dies hier scheint mir noch eine interessante zusammenfassung zu sein.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/niki-vogt/wolf-im-schafspelz-esowatch-entlarvt.html
wobei der kopp verlag ja auch auf der abschussliste von esowatch steht, was capa ja auch bereits schonmal erwähnt hatte.

wenn sich die betreiber, autoren von esowatch dermassen verstecken und ihre identität verheimlichen... spricht dies nicht gerade für die seriösität der seite.
Zitat:
Die “sektenähnliche kriminelle Vereinigung Esowatch” agiert wie ein verlängerter Arm der Pharmaindustrie - und verwendet dafür offenbar auch noch einen bekannten Pödophilie-Server
Das Illegale an Esowatch ist, dass es ohne Impressum arbeitet. Dies ist nach deutschem Recht nicht erlaubt. Die Betreiber schießen also in übler Heckenschützenmanier auf alle möglichen Menschen in verleumderischer Manier. Dazu zählen nicht nur offenkundige Spinner, sondern z.B. auch der Dalai Lama oder der SPD-Politiker und Pharmakritiker Wolfgang Wodarg. Wobei viele Passagen über die verleumdeten Personen schlicht falsch sind.


anscheinend liegen gegen den betreiber von esowatch, Roland Wilhelm Ziegler, mehrere strafanzeigen vor. was aber noch lange nicht für seine schuld spricht, und auch nicht ob man ihm dies juristisch beweisen kann.
http://de.metapedia.org/wiki/Esowatch

auch der verfasser vom kopp verlag hat nicht sauber recherchiert und behauptungen als tatsachen veröffentlicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 13:17 
die anonymität dient dem schutz vor fanatischen eso-spinnern, die gerne auch handgreiflich werden.

aus dem impressum:
Zitat:
Liebe Leser,

die Aufklärungsarbeit von EsoWatch hat zwangsläufig zur Folge, dass viele Dinge, Namen und Methoden der Quacksalberei, Täuschung und Scharlatanerie konkret und ungeschönt benannt werden. Das ist Betroffenen nicht immer recht, ganz im Gegenteil. Darum agiert EsoWatch anonym, um die Autoren vor Belästigungen und Schlimmerem zu schützen. So haben wir bereits erleben müssen, dass Kritiker der Germanischen Neuen Medizin von jungen Männern in schwarzen Stiefeln und mit Glatzen belästigt werden.

Es ist uns klar, dass Anonymität erstmal der Glaubwürdigkeit nicht dienlich ist. Aber sie sollen uns ja nicht glauben. Sie sollen sich ein eigenes Urteil bilden. Entsprechend ist EsoWatch bemüht, zu allen Beiträgen genügend Quellenmaterial anzugeben, damit dies möglich ist.


aus wikipedia zu esowatch:
Zitat:
Öffentliche Wahrnehmung

Das Online-Magazin Telepolis berichtete 2008 über die Aufklärungsarbeit von Esowatch.[4] Im Jahr 2009 berichtete der Berliner Kurier positiv über Esowatch.[6] 2010 wurde in der Computerzeitschrift c't unter der Rubrik „Websites aktuell“ Esowatch vorgestellt mit dem Hinweis,[7] Esowatch widme sich der Aufklärung[8] und die Einträge im Lexikon seien umfangreich bequellt und stellten eine "Fundgrube für naturwissenschaftlich haltbare Argumente" dar.[7] Das renommierte Printmedium ZEIT WISSEN veröffentlichte in seiner Ausgabe 4/2011 ein Dossier "Esoterik" und bezog sich im Artikel "Der akademische Geist", der das Phänomen esoterischer Forschungs-und Lehrinhalte an Universitäten thematisiert, ausdrücklich auf "...das Intenetprojekt esowatch.com..."[9]

Esowatch-Beiträge wurden in den Medien[10][11][12][13][14][15] und wissenschaftlichen Publikationen[16][17] wohlwollend zitiert. Das Verwaltungsgericht Saarlouis referenzierte die Webseite in einer Entscheidung zum Beihilferecht.[18] Die ausführliche Darstellung[19] des Regividerm-Skandals wurde in mehreren Blogs erwähnt.[20][21]

Weitere Blogbeiträge des Projektes wurden in den Medien ebenfalls rezipiert.[22][23]


aber natürlich stecken sie alle unter einer decke und arbeiten für die unterirdischen mächte .... ich ja auch :lol:


Zuletzt geändert von Capablanca am Di 28. Jun 2011, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 15:16 
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yep, hab mir das mit der anonymität auch überlegt. hab aber persönlich ein anderes urteil gefasst.

wer hier eine plattform betreibt, welche dem wikipedia sehr ähnelt, möchte verm. einfach auf deren welle mitreiten.
wer dermassen behauptungen gegen andere menschen anonym macht, begeht nach deutschem recht eine straftat... das ist üble nachrede, verleumdung.

der esowatch server wird aus rechtlichen gründen (damit man dem lokalen rechtssystem aus dem weg gehen kann) im ausland gehostet und ein gesetzlich zwingendes impressum gibt's nicht.
das ist beim kopp verlag und der risi seiten nicht so.
hier stehen menschen dahinter die hinter ihren ansichten und meinungen stehen können, und sich nicht mit solch dubiosen begründungen verstecken müssen.

ich stelle mir grad vor wie die rechtsradikalen esoteriker aussehen müssen welche die esowatcher in die fittiche nehmen. irgendwie kann ich das ganze nicht nachvollziehen.

hier noch eine seite welche sich mit esowatch näher beschäftigt:
http://www.eselwatch.com/
Zitat:
Welche Ziele hat EselWatch?
Antwort: Ziel von EselWatch.com ist es, mutmaßlichen Esowatch-Autoren und -Unterstützern Stück für Stück ihre bequeme Anonymität zu nehmen. Die Autoren dieser Wiki verstehen sich als Geschädigte der EsoWatch-Plattform und eines Netzwerks militanter und gewaltbereiter Aktivsten der Skeptiker-Bewegung, die auch außerhalb der Webseite http://www.esowatch.com Straftaten begehen und durch sehr aggressives Verhalten gegenüber Andersdenkenden auffallen. Wir handeln im Sinne des § 32 StGB in Notwehr.

http://www.eselwatch.com/index.php?title=Dr._Ing._Klaus_Ramstoeck
Zitat:
Die Herausgeber der Webseite EsoWatch.com, zu denen Klaus Ramstöck gehört, tragen die Verantwortung für eine Reihe von schweren Internet-Straftaten. Nachfolgend drei Fallbeispiele aus dem Weblog Promed.Watch, die nur die „Spitze eines Eisbergs“ repräsentieren:

Quelle 5: Verletzungen des Urheberrechts viele hundert Raubkopien, Verletzung von Persönlichkeitsrechten
Quelle 6: schwerer Rufmord das Fallbeispiel Jocelyne Lopez
Quelle 7: Rufmord und üble Nachrede das Fallbeispiel Simone Küstermann


zum anderen nehme ich keine stellung, fühle mich nicht angesprochen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 16:47 
es hat sich hier irgendwie eine bedrohliche stimmung entwickelt. ich muss mir schon die frage stellen, inwiefern ich üble nachrede betrieben habe .

vielleicht sollte ich einen admin bitten, diesen thread zu löschen

edit:
entschloss mich dann doch meine beiträge etwas zu entschärfen :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 18:19 
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kann mir kaum vorstellen dass man sich mit solchen links strafbar macht.

hier gibts einen präzendenzfall von heise, welcher teils auch generell auf verlinkungen eingeht:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Heise-vs-Musikindustrie-Begruendung-des-BGH-Urteils-gegen-Link-Verbot-1225587.html

heise hat hier jahrelang gekämpft und schlussendlich auf ebene des bgh gewonnen.
insofern wären deine postingsänderungen nicht notwendig gewesen, und verzerren schlussendlich nur den thread.
ich finde es ok wie du dich kritisch mit solchen thesen auseinandersetzt. und wenn man dich ernst nimmt, wie in diesem thread ja gezeigt wurde... lenkt dies das bewusstsein auf die thematik.
nur darf man dann nicht erwarten dass alle derselbigen meinung sind.

ich betrachte esowatch schon seit längerem als kritisch. der grund hierfür liegt an berichten gegen die homöopathie und weitere berichte gegen die alternativmedizin.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 19:09 
BuddhaNature hat geschrieben:
dann interessiert mich jeweils wer die esowatch betreiber sind, und was für motive sie damit pflegen..


Find ich gut. Aber ausgewogen wäre, wenn du das dann auch bei deinen andern Quellen machen würdest. Hinter den von Dir genannten Eselwatch und Promedwatch z.b. stehen Leute, die namentlich auf Esowatch erwähnt sind und sich somit (in ihrer Persönlichkeit, ihrer Wertschätzung und natürlich (nicht?) materiell) geschädigt sehen. Zumindest Eselwatch benutzt übrigens genau den selben Server-Host im Ausland wie Esowatch und bleibt dabei bezüglich Impressum genauso anonym (Ironie?)...

BuddhaNature hat geschrieben:
wenn sich die betreiber, autoren von esowatch dermassen verstecken und ihre identität verheimlichen... spricht dies nicht gerade für die seriösität der seite


das gilt dann für die obenerwähnten Quellen auch?

BuddhaNature hat geschrieben:
anscheinend liegen gegen den betreiber von esowatch, Roland Wilhelm Ziegler, mehrere strafanzeigen vor. was aber noch lange nicht für seine schuld spricht, und auch nicht ob man ihm dies juristisch beweisen kann.


Das so zu posten find ich gefährlich, da komplett falsch. Ich würde den Namen löschen, da der erwähnte Herr das als Diffamierung sehen könnte und wie's da genau rechtlich aussieht entzieht sich meiner Kenntnis. Offenbar hattest du eine alte Quelle. Siehe hier: http://promedwatch.blogspot.com/2010/05/promedwatch-news-24052010-roland.html Eine Richtigstellung bei Promedwatch themselves, dem esowatch für esowatch hehe. Schon ein Jahr alt, übrigens. promedwatch.blogspot.com fand ich erhellend.

Ich persönlich finds gut, dass es eine Seite gibt, die sich den Scharlatanen dieser Welt annimmt, damit meine ich die, welche insbesonders medizinisch Schaden anrichten können. Esoteriker, die was von neuen Weltordnungen und Involution labern gehen mir und wohl den meisten andern Leuten am Arsch vorbei (sie werden höchstens etwas nervig ;)) und richten meiner Meinung nach kaum grossflächig Schaden an.

ein bisschen offtopic aber ich fand den link dann doch ganz geil, saved my day hehe :)
https://esoreikundanthroposophie.wordpress.com/tag/promedwatch/


Will ich ein Schüsschen Esoterik geh ich übrigens immer nach folgender Anleitung vor:
Zuerst haut man sich ein paar kräftige Dosen eines homöopathischen Wirkstoffes hinter die Kiemen, sticht sich dann einwenig mit Akupunkturnadeln, raucht sich dann ein gewaltiges Bachblüten Pfeifchen und legt sich dann die Karten, während man nebenbei noch mit der anderen Hand das Pendel schwingt.

Gruss
Candy


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 19:16 
BuddhaNature hat geschrieben:
kann mir kaum vorstellen dass man sich mit solchen links strafbar macht.

es ging mir weniger um links, als um meine eigene nachrede :oops:

aber beim recherchieren über risi sind mir teilweise die haare zu bergen gestanden.

das beste war ein interview:
risi sagt (sinngemäß), naja, ufo-sichtungen kanns nach der meinung der konventionellen wissenschaft nicht geben (also genau: "außerirdische, das ist wissenschaftlich bewiesen, kanns gar nicht geben" heee??? wie will denn jamand beweisen, ob es auf anderen sternen leben gibt?), und selbst wenn es sie geben könnte, sind die entfernungen viel zu groß, dass die außerirdischen die erde besuchen. aber das ist nur so, wenn man von den "konventionellen dimensionen der physik" ausgeht. die heutigen (20. und 21. jahrhundert) ufo-sichtungen deuten laut ihm aber darauf hin, dass die ufos nicht der konventionellen physik folgen. damit wären dann wiederum ufo-sichtungen möglich.

jo, da hat er schon recht .... aber da wäre so einiges mehr möglich. man könnte sich etwas x-beliebiges ausdenken und damit begründen (was im interview dann auch passiert).

wer das interview sehen will: http://www.youtube.com/watch?v=fF8DfttonOU

.... oder (auch interessant) eine leserkritik (bei amazon) zu seinem buch "licht wirft keinen schatten":
Zitat:
Risi mischt durchgängig und oberlehrerhaft bereits bekannte Fakten mit unbewiesenen Behauptungen. Gerne mischt er auch beliebte Verschwörungstheorien hinzu (z.B. die, daß der 11. September 2001 insziniert wurde). Er kombiniert immer nur genau das, was für sein Lehrgebäude nützlich. Dadurch erhebt er sein Werk implizit zu einer neuen Glaubenslehre. Für den kritischen Leser ist zudem sein Anspruch Universal-Gelehrter der Theologie, Philosophie, Quantenphysik, Evolutionsbiologie etc. zu sein unhaltbar. Jemand, der vorgibt, über alle Fragen erhaben zu sein und nur noch Antworten liefert, löst bei mir Unbehagen aus. So behauptet er in seiner selbstunkritischen Art, daß eine Entwicklung gemäß der darwinistischen Evolutionstheorie nicht erfolgte (Zitat: "Wir betrachten also zuerst, wie es nicht war, um dadurch..."). Er weiß es also. Seine Behauptungen sind teilweise schmerzhaft: "...muß sie (die Zahl 666) eine besondere Kraft haben. Und das hat sie auch. ... Ein Kohlenstoffatom hat 6 Protonen, 6 Neutronen und 6 Elektronen. Unser Körper besteht in seiner innersten nuklearen Struktur also aus einer 6-6-6 Schwingungsfrequenz. Das ist nichts Schlimmes. Im Gegenteil. 6-6-6 ist eine der göttlichen Schöpfungszahlen, nämlich die Grundzahl unserer physischen Existenz. ... Wer aber mutwillig mit dieser Zahl "spielt", spielt mit dem Feuer.".
Aua, Aua, Aua.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 21:18 
@capa&candy
:n55 :bla :brav: n-smile_3_7_1.gif bioroboter

solltet ihr mal auf meine bereits angeführen punkte eingehen wollen, überleg ich mir wieder mit euch zu diskutieren...

hier habt ihr mal noch was zum lesen... damit der gescholtene auch mal noch zu wort kommt..

ich bin raus hier..

Zitat:
Der Urknall- und Evolutionsglaube ist ein materialistischer, hirnloser Quatsch. Unsere nächsten Generationen werden sich aufrichtig schämen, daß ihre Vorfahren während zweihundert Jahren so etwas geglaubt haben – interessanterweise gerade während jenen zweihundert Jahren, in denen die Menschen verantwortungsloser und zerstörerischer waren als je zuvor! Wem fällt da nicht der Zusammenhang auf?

http://armin-risi.ch/Artikel/Wissenscha ... ml#Titel06

und hier noch was...

Zitat:
Du warst früher Schüler eines Gurus. Hast du heute selber auch Schüler?

Ich vermeide bewußt jegliche Beziehung einer Lehrer-Schüler-Abhängigkeit, denn die Menschen, die auf uns zukommen und eine solche Beziehung suchen, haben meistens falsche Erwartungen. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn sie nicht das bekommen, was sie sich erhofften. Sie gehen enttäuscht weg und sagen: „Der ist ja gar nicht so spirituell, wie ich gemeint habe.“ Projektion kann sehr schnell in Frustration, manchmal sogar in Aggression umschlagen. Oder in Abhängigkeit, wenn der „Lehrer“ in das Rollenspiel einsteigt und die Projektionen zuläßt oder sogar nährt. Ich persönlich habe die Thematik der Guru-Schüler-Beziehung jahrelang aus nächster Nähe studiert und selbst erlebt. In meinem konkreten Fall bin dann nicht nur ich ausgestiegen, sondern auch der Guru. Das hat das Ganze etwas dramatischer, aber auch gründlicher gemacht.

Wenn Lehrer eine Machtstellung einnehmen, kann dies sehr schnell zu einer ungesunden Dynamik führen. Dies gilt nicht nur für den indischen Kulturbereich, wo die Guru-Position vielfach sehr offen ausgelebt wird, sondern auch für unsere Breitengrade, wo das alles viel fließender ist und nicht so offen präsentiert wird. Aber auch hier kann man dieselben Mechanismen finden. Daher versuche ich, auf diese Gefahren aufmerksam zu machen und auf die individuelle Spiritualität hinzuweisen.

Bedeutet individuelle Spiritualität dann, daß man keine Lehrer mehr braucht?

Nicht unbedingt. Mein Punkt ist, daß die individuelle Spiritualität die Grundlage von Reife und Selbständigkeit ist, und wenn solche Menschen zusammenkommen, können keine abhängig machenden Beziehungen entstehen. Dann kann man auch zu anderen Lehrern gehen und wird gemäß dem Gesetz der Resonanz mit entsprechenden Menschen zusammenkommen. Dann ist echtes Lernen möglich. Ansonsten können „Lehrer“ und „Schüler“ in eine subtile gegenseitige Abhängigkeit geraten. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn jemand von sich behauptet, einen hohen geistigen Auftrag zu haben, und damit Menschen an sich bindet. Dies kann sich darin äußern, daß diese Beauftragten sagen, sie hätten einen direkten Kanal zur geistigen Welt und die geistige Welt wolle, daß man mit ihnen zusammenarbeite und daß man sich nicht vom Ego von diesem großartigen Angebot ablenken lassen solle. Wer hier einsteigt, gerät in ein Abhängigkeitsverhältnis, in dem kaum mehr eine kritische Distanz möglich ist, denn man möchte ja nicht „im Ego“ sein. Also bleibt man dabei, hofft auf die versprochenen Wunder und bezahlt nochmals und nochmals. Meistens braucht es eine Eskalation, damit sich einzelne Individuen wieder freisprengen können. – Wenn Menschen jedoch frei von solch ungesunden Strukturen zusammenkommen können, dann können sie wirklich voneinander lernen und gemeinsam etwas bewegen.

http://armin-risi.ch/Artikel/Interviews ... welle.html
das alles gilt übrigens auch fürs dogmatische gurutum der wissenschaft und des materialismus!

ps. der vorschlag mit dem löschen ist gar nicht mal so schlecht... aber halt auch nicht ideal...
pps. soll ich jetzt nen esoschwurbelwatchdassichnichtlach-thread aufmachen? :-D


Zuletzt geändert von The Dude am Di 28. Jun 2011, 21:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Wissenschaft der Involution?
BeitragVerfasst: Di 28. Jun 2011, 21:21 
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Candyflip hat geschrieben:
das gilt dann für die obenerwähnten Quellen auch?

auf jeden fall.
Candyflip hat geschrieben:
promedwatch.blogspot.com fand ich erhellend.

den bericht hatte ich auch gelesen.
oder:
Zitat:
2. Promed e.V. Chef dieses Vereins ist die SPD-Politikern Sigrid Herrmann-Marschall, die gemäß dieser Promed.Watch-Doku
fleißig für Esowatch.com arbeitete und ebenfalls den kuriosen Aufruf von Impfinformationen.de unterzeichnete. Zu den dubiosen
Mitbegründern von Promed e.V. Verein gegen unlautere Praktiken im Gesundheitswesen gehört übrigens Ralf Behrmann, der bereits
mehrfach wegen Stalking-Delikten rechtskräftig verurteilt wurde.

resp. http://promedwatch.blogspot.com/2010/03/esowatch-und-sigrid-herrmann-marschall.html

und hinter esowatch.org gab's ne verlinkung zu eselwatch.

irgendwie spielen da etliche nicht mit sauberen karten. für mich sind es behauptungen gegen behauptungen. dienlich wäre es die anonymität zu entlarven, oder das ganze justizmässig zu klären.
ich lese die eine falschinfo gegen die andere falschinfo. was schlussendlich fact ist darf man sich erraten.

Capablanca hat geschrieben:
Zitat:
Risi mischt durchgängig und oberlehrerhaft bereits bekannte Fakten mit unbewiesenen Behauptungen.

ich sehe seine aussagen auch als reine behauptung an. wissenschaftlich stelle ich sie aber auf dasselbige niveau wie die evolutionsthesen, welche für mich eben genauso behauptungen sind.
ich könnte mir jedoch vorstellen (ne vermutung) er ist sich durchaus bewusst, dass er auch bloss eine weitere spekulation in den raum stellt, und beansprucht jetzt nicht unbedingt die weisheit mit dem löffel gefressen zu haben. aber sowas würd ich eben am ehesten sehen wenn ich mit ihm sprechen könnte. dürfte ja nicht unmöglich sein als luzerner.

yep, das mit den ufo's... er hat verm. schon ein ziemlich definiertes für ihn gefestigtes konstrukt gebaut. was ich aber begrüsse, auch wenn ich vielleicht nicht hinter allem stehen kann, resp. vieles nicht verstehe.

aber ein weltbild basierend auf der materiellen wissenschaft vermag ich nicht zu erklären. und da mein weg eher ein spiritueller weg ist, tue ich mich auch nicht schwer solchen thesen gehör zu schenken.

derzeit kann ich mir auch nicht grad vorstellen ein buch von ihm zu lesen, obschon er interessante ansätze mitbringt. für mich wäre es womöglich zuwenig pragmatisch, zu theoretisch und der nutzen für mich grad im moment zu gering.
ehrlich gesagt... gehe dann lieber nach draussen im wald laufen, oder tanzen /happy

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