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 Betreff des Beitrags: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: So 24. Jun 2012, 15:29 
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danke, silberne silben, für diesen text, den ich hier ins forum kopiere (vielleicht mögt ihr weitere texte zu unterschiedlichen aspekten des göttlichen, zu göttinnen und göttern, posten?):


LILITH

Die stillen Tränen der Lilith

Eine erlöste(!) Lilith ist eine Frau die den Kampf mit ihrem inneren
Mann beendet hat ... sie hat ihn wieder in Liebe angenommen und
re-integriert ... und dies bewirkt, das sie auch im Außen aufgehört
hat gegen Männer zu kämpfen und sich amazonenhaft mit ihnen messen zu
müssen.

Ihre Attribute sind Liebe, Hingabe, Weisheit, Stärke,
Selbstbewusstsein, Konfliktbereitschaft, Leidenschaft und vieles mehr
... sie ist somit eine ausgewogene Mischung aus männlicher und
weiblicher Energie welche es ihr ermöglicht hat aus einem alten
klischeehaften Frauenbild auszusteigen. Den eine wahrhaftige Lilith
lässt sich weder unterdrücken noch geht sie in den Kampf. Denn sie ist
frei, friedfertig und selbstbestimmt.

Doch da es so lange keine Frauen in der Form gab wird ihr Sein oft
noch missinterpretiert.

Viele Männer lieben das Spiel mit der Lilith auf unterschiedlichsten
Ebenen ... manche fühlen sich von der Stärke herausgefordert werden
unsicher, bekommen Angst und gehen sogar in den Kampfmodus ... wollen
die wilde ungezähmte Kraft des Urweibs unterdrücken und gängeln, wie
dies seit einigen hunderten von Jahren der Fall ist / war ... oder sie
flüchten.
Da ihr Sein noch nicht vollkommen verstanden und angenommen ist ...
wird sie dann entweder nur als Mutter- oder Tochterersatz, Geliebte
(Sexgespielin), große Schwester, Kumpel oder Beraterin gesehen,
angenommen und akzepiert.
Doch das alles sind eh Facetten einer Lilith ... sie kann alles sein
was zum momentanen Zeitpunkt gebraucht und benötigt wird. Doch für
eine Lilith ist es nicht mehr möglich sich innerhalb einer
Partnerschaft nur auf gewisse Aspekt reduzieren zu lassen ... denn
eine geheilte Lilith hat sich aus den begrenzten Formen des alten
Frauenbildes gänzlich gelöst und kann und will nur noch in ihrer
Ganzheit angenommen und geliebt werden.

Das alles sind Gründe die eine Lilith in der Jetztzeit noch sehr
einsam machen.

Das was eine Lilith sich wünscht, das was sie "braucht" ohne abhängig
zu sein, ist ein Mann, der voll und ganz Mann ist ... jemand der in
seiner Stärke selbstbewusst, männlich und doch weich und mit Hingabe
ans Leben durch die Welt geht. Ein Mann der ebenfalls in sich den
Geschlechterkampf befriedet hat und dem es somit möglich ist eine Frau
in dieser Form voll und ganz annehmen und wertschätzen zu können ohne
sich bedroht zu fühlen ... sondern zu erkennen das erst eine solche
Verbindung wirkliche Freiheit innerhalb einer Liebesverbindung
ermöglicht. Denn erst dann verschwinden alle Abhängigkeiten was
wiederum die Grundlage für absolute Gleichberechtigung und einen
gemEINsamen, friedvollen und konstruktiven Raum und somit Weg ergibt.

Das alles sind Gründe für die stillen Tränen einer Lilith, die in der
Jetztzeit noch sehr einsam ist und die sich aber nicht scheut auch
dies der Welt zu zeigen .... denn das was eine solche Frau braucht und
sich tief im Herzen wünscht ist ein Gefährte bei dem sie auch schwach
sein kann ohne ihre Stärke zu verlieren und der begreift das eine
solche Verbindung keine Ergänzung sondern eine Erweiterung im Leben
und im eigenen Sein darstellt.

Egal ob Mann oder Frau ... wir alle sind soziale Wesen ... brauchen
Nähe, Wärme und Verbundenheit.
Wir können zwar alleine überleben ... aber wahrhaftig leben können wir
nur gemEINSam!
Denn das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Erst wenn wir gelernt haben uns wieder auf solche wertschätzende,
respektvolle und freiwillige Art zu verbinden, werden wir Dinge,
Umstände und somit eine Welt erschaffen können in der wir alle
ausnahmslos frei und gleichberechtigt beisammen leben können um
wahrhaft Großes zu vollbringen.

Das sind meine Tränen ... meine Sehnsucht
und somit meine Vision für eine Welt voll bedingungsloser Liebe !!!

... gewidmet allen Frauen und Männern dieser Erde ???

~Soulmade~

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lilith... riding on the storm...

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Zuletzt geändert von Weltenseglerin am Mo 25. Jun 2012, 08:21, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: aspekte des göttlichen
BeitragVerfasst: So 24. Jun 2012, 18:33 
Zitat:
Den eine wahrhaftige Lilith
lässt sich weder unterdrücken noch geht sie in den Kampf. Denn sie ist
frei, friedfertig und selbstbestimmt.

Und was macht sie wenn die Freiheit, der Friede und die Selbstbestimmung akut bedroht sind, und nur durch einen Kampf zurückgefordert werden können?

Zum Rest kann ich nicht viel sagen, da für mich das Thema endgültig abgeschlossen ist.

Ps. Kann man nicht wenigstens die Threadtitel hier in anständigem Deutsch formulieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: aspekte des göttlichen
BeitragVerfasst: So 24. Jun 2012, 18:46 
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The Dude hat geschrieben:
Zitat:
Den eine wahrhaftige Lilith
lässt sich weder unterdrücken noch geht sie in den Kampf. Denn sie ist
frei, friedfertig und selbstbestimmt.

Und was macht sie wenn die Freiheit, der Friede und die Selbstbestimmung akut bedroht sind, und nur durch einen Kampf zurückgefordert werden können?

Zum Rest kann ich nicht viel sagen, da für mich das Thema endgültig abgeschlossen ist.

Ps. Kann man nicht wenigstens die Threadtitel hier in anständigem Deutsch formulieren?



bei der akuten bedrohung geht es, denke ich, um klare kommunikation der grenzen, darum, sich so auszudehnen, dass dieser raum gefüllt ist. die umsetzung im verhalten ist bestimmt nicht ganz einfach, ein lebenslanger prozess.

endgültig abgeschlossen? was ist denn endgültig?

@anständiges deutsch: es ist ein zitat, deshalb lasse ich die grammatik-, syntax-, orthografiefehler so bestehen. was den threadtitel angeht: oft schreibe ich ohne grossbuchstaben, wenn sonstige fehler passieren, ist das menschlich, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: aspekte des göttlichen
BeitragVerfasst: So 24. Jun 2012, 19:12 
Und was, wenn alle noch so gut gemeinten Kommunikationsversuche scheitern?

Zitat:
endgültig abgeschlossen? was ist denn endgültig?

Abgeschlossen, und zwar gültig bis zum Ende :)
Und nach dem Ende kehr ich ohnehin heim in die raumzeitlose Glückseligkeit. /color

Ps. Mir geht es nur um die Titel... ich finde zwar auch schon die konsequente Kleinschreiberei an sich peinlich, traurig und bedenklich, aber im Titel ärgerts mich richtiggehend... die meisten wollen einfach nicht checken, dass es wohl einen Unterschied - zum Teil sogar was die inhaltliche Sinnbedeutung angeht!!! - macht, ob man Gross/Kleinschreibung beachtet, oder nicht, und vorallem den realen Sinn dahinter nicht erkennen... tja.. wen wunderts bei der Dauerkonditionierung hin zu Neusprech.


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 Betreff des Beitrags: Re: aspekte des göttlichen
BeitragVerfasst: So 24. Jun 2012, 19:30 
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 Betreff des Beitrags: Re: aspekte des göttlichen
BeitragVerfasst: So 24. Jun 2012, 21:18 
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findi au, vorallem die wos nöd so mitde taschte händ, namal EINI meh :P SPIELTS EN RUGEL? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: aspekte des göttlichen
BeitragVerfasst: So 24. Jun 2012, 23:28 
Ja... än wesentliche Rugel sogar... zum nur eis Bsp. z'nänne... ich - und nöd nur ich - liese gwüssi Text in konsequenter Chlischriibig scho gar nüme, welli finde sie lönd mer nöd gnueg Respäkt zuecho, dasses Wert wäred, dasi ne mini Ziit widme... Ich gang dänn eifach mal pauschal dävo us, das wämmer sones Gecklecker ablaht, au inhaltlich nöd vill meh als Gecklecker drin steckt. Au wänn das i gwüsse sältene Fäll womöglich zu unrächt isch, das Auge liest mit. ;)
Und dasch nur eis Bsp. vo zig. Obe hani au schomal eis gnännt.. oder zwei..

Für mich isch die dütschi Hochsprach jedefalls definitiv än Aspäkt vom Göttliche, wo leider dur die grausig Neusprech-Verlauerig, wo letschtlich nur in Fuulheit gründet, s'Göttliche dra entwürdigt und dä Lächerlichkeit priisgit. Dialäkt übrigens au. Wird leider au immer sältener agwandt, aber ok, isch au komplizierter zum läse und mer erreicht weniger Lüüt dämit... ;)

Tjä.


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 Betreff des Beitrags: Re: aspekte des göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 07:05 
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jop das ist wirklich im Sinne des Betrachters... ich zB schreibe nie Schweizerdeutsch da dies für mich mal etwas Grundsätzliches ist, die selbe Sprache zu sprechen wenn man verstehen und verstanden werden will. ob dann aber die form mit i tüpfelchen stimmt ist für mich nebensächlich. ich hüte mich faulheit oder unwille oder verdummtheit da hinein zu interpretieren. weder für den anderen noch für mich selbst denn auch ich könnte mich kritisch betrachtet als zu unflexibel und zu kreativitätslos bezeichnen das ich etwas nicht verstehe weil zB kleinschreibung herrscht oder gewisse buchstaben nicht dort sind wo sie hingehören. Dude ich weiss nicht was Du gerade hast aber das mit der Rechtschreibung, dem verstandenwerden, leute erreichen usw was ist das? Du schreibst ja manchmal auch schweizerdeutsch. und wie würdest Du Dich fühlen wenn man Dir dann faulheit für verständliches schreiben vorhalten würde?

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Zuletzt geändert von Leuchtherz am Mo 25. Jun 2012, 09:13, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 08:12 
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@ dude: der titel sollte jetzt so passen, oder?

nun, sprache als wichtiges verständigungsmittel finde ich schon wichtig, insbesondere die achtsamkeit in der wortwahl. und meist stolpere ich auch über "fehler", wie beispielsweise beim text, den ich gepostet habe. da es jedoch ein zitat ist, habe ich es so stehengelassen.
es ging mir darum, diesen text, den mir ein freud geschickt hat, zu teilen, weil er etwas in mir berührt hat, weil er teile meines selbst in worte fasst. weil es einmal mehr synchronizität war. nothing more.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 08:35 
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The Dude hat geschrieben:
Ich gang dänn eifach mal pauschal dävo us, das wämmer sones Gecklecker ablaht, au inhaltlich nöd vill meh als Gecklecker drin steckt.


also kann man vom äusseren aufs innere schliessen ? :-k

hochachtungsvoll ein konsequenter kleinschreiber :D

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Kokain ist Gottesweg!


--d(o.O)b--(dir zu sagen, dass du zuviel Geld hast.) --d(o.O)b--


Solange mein Chef so tut, als würde er mich richtig bezahlen,
solange tue ich, als würde ich richtig arbeiten.

Wer etwas kann, TUT es,
wer etwas NICHT kann,UNTERRICHTET es,
wer es WEDER TUN NOCH UNTERRICHTEN KANN,
LEITET ES


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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 09:49 
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den namen Lilith hab ich auch schonmal vernommen, im bezug auf mythen hexen :-k

Zitat:
ist die Nachtkönigin mit dem Kopfschmuck der mesopotamischen Götter ausgezeichnet: Hörner. Sie trägt einen Stab und einen Ring in den Händen, einerseits Symbol der Gerechtigkeit, andererseits archetypische Symbole für Penis und Vagina/Uterus. Da ihre Flügel nach unten hängen, interpretiert man sie als eine Göttin der Unterwelt. Ihre Füße bestehen aus Vogelkrallen, womit sie auf zwei Löwen steht. Ihre Begleiter sind Eulen.

Man ist sich nicht sicher, ob die Abbildung Ischtar, Ereschkigal oder Lilitu (Lilith) darstellen soll. Das Relief wird auf ca. 1800 and 1750 v.u.Z. datiert und steht im Britischen Museum.

Der Name Lilith hat verschiedene Erklärungen: im Babylonischen heißt lila/lilu - der Wind, im Hebräischen lalil - die Nacht. Lilith ist die akkadisch/sumerisch-jüdische Dämonin der Nacht, eine Nachtgottheit (Jes. 34,14), ursprünglich babylonische Vampirin, im Talmud die erste Frau Adams. Weil Lilith beim Sex nicht unten liegen wollte, trennte sie sich von Adam. Angeblich von Gott verflucht, dass täglich 100 ihrer Kinder sterben müssten, wütet sie seither den Neugeborenen hinterher und tötet Babys. Sie wird auch als Hure verstanden und als Verführerin der Männer.

Auch gilt Lilith als ein Geist im Gefolge der Ischtar. Sie wird dargestellt als eine schöne, junge Frau mit Krallenfüßen oder mit einem Schlangenleib.

Nach LaVey's Satanischer Bibel (infernal names): hebräische Teufelin, Adams erste Frau, die ihn einweihte

Nach dem Necronomicon: ein Succubus, versucht, das Wasser und die Speise des Lebens zu rauben

Nach der Demonolatry-Liste: in der hebräischen Mythen die erste Frau Adams, später die Gattin des Satan, Prinzessin der Hölle. Nach mehreren Dämonologen regiert sie über die Succubi. Es wird behauptet, sie versucht die neugeborenen Kinder zu zerstören. Aus diesem Grund schrieb man eine Formel zur Fernhaltung der Lilith an alle 4 Ecken der jüdischen Geburtszimmer.

schon im Alten Testament (Jesajas 34,14) erwähnter weiblicher Dämon des jüdischen Volksglaubens, volksetymologisch als "die Nächtliche" gedeutet, ursprünglich aus der babylonischen Dämonologie stammend (Lilitu). Die Lilith (Plural Lilin) wurde als blutsaugendes Nachtgespenst gedacht; in der talmudischen Überlieferung galt sie als teuflisches Wesen und als erstes Weib Adams. Das ihr zugeordnete Tier war die Eule. Aus Palästina gelangte Lilith auch nach Griechenland, wo sie sich mit Hekate verband.

Sturmdämonin, in sumerischen Keilschrifttexten wird sie "Geist" genannt, im hebräischen Talmud ist sie eine göttliche Titanin und erste Gefährtin Adams. Sie wird wie Inanna als emanzipierte Frau mit geheimen Wissen und gefährlichen Machtmitteln sowie der Verfügungsgewalt über ein Fluggerät bzw. den "Vogel Zu" geschildert. Im Talmud raubt sie die "goldenen Schicksalstafeln", auf denen auch die besonders wichtige Formel "Shem Hemmeforash" verzeichnet ist. Da der Versuch der Elohim, Lilith dieses Wissen wieder abzujagen, misslingt, rächen sich die männlichen Götter an allen, die mit ihr zu tun hatten.

"Nimm dich in Acht vor ihren schönen Haaren,
vor diesem Schmuck, mit dem sie einzig prangt.
Wenn sie damit den jungen Mann erlangt,
so lässt sie ihn so bald nicht wieder fahren."
So warnt in Goethes Faust Mephisto Dr. Faustus in der Walpurgisnacht vor Lilith, Adams erstem Weib. Im Alten Testament ist sie nur an einer Stelle, Jesaja 34,14, erwähnt. Ansonsten wurde sie aus der Bibel verbannt. Dabei gibt der hebräische Originaltext einen deutlichen Hinweis darauf, dass Eva bereits die zweite Frau war, die Gott erschuf: "Dieses Mal", so bittet Adam Gottvater, "Bein von meinem Bein". Nach der jüdischen Überlieferung schuf Gott die erste Frau genauso wie Adam aus Staub. Lilith war deshalb auch nicht bereit, sich dem Manne zu unterwerfen. Symbolisiert wird dies in der Lilith-Forschung damit, dass sie sich weigerte, beim Liebesakt unter Adam zu liegen. Worüber der so erzürnt war, dass Lilith das Paradies verließ.

Gott erbarmte sich und schuf Adam eine zweite Frau, Eva, diesmal aus des Mannes Rippe. Lilith tat sich unterdessen mit Dämonen zusammen. Lilith ist hebräisch und heißt "die Nächtliche". In vielen Mythologien wird sie seit über 3000 Jahren als geflügelte Dämonin der Nacht gezeigt, die zwar schön, aber grausam ist. Lilith soll die Schlange gewesen sein, die Eva die Frucht gab, mit der sie Adam verführte, Lilith ist sinnlich und selbstbewusst - ganz im Gegensatz zu Eva, die sich Adam unterordnete. Lilith ist für die Feministinnen die erste emanzipierte Frau. Dass sie in Luthers Bibel-Übersetzung verschwiegen wird, sehen sie als Mittel zur Durchsetzung des frauenfeindlichen Machtanspruchs der Kirche. Lilith und Eva verkörpern die zwei Frauentypen, die in Psychologie, Literatur und Sexualforschung als Heilige und Hure auferstehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: aspekte des göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 11:45 
Leuchtherz hat geschrieben:
...Du schreibst ja manchmal auch schweizerdeutsch. und wie würdest Du Dich fühlen wenn man Dir dann faulheit für verständliches schreiben vorhalten würde?

Sägi doch!
Zitat:
Dialäkt übrigens au. Wird leider au immer sältener agwandt, aber ok, isch au komplizierter zum läse und mer erreicht weniger Lüüt dämit... ;)

Aber häsch mi missverstande... Dialäkt sölled pflägt werde, wells kultrurelli Schätz sind, wo, wämmers nöd pflägt, letschtlich eifach underem ganze Neusprech-Mischthuufe begrabe werded.
Zudem ghörsch genau Du übrigens zu denne wenige oe. Usnahme. ;)

@Wältesäglerin

Danke! /color Du ghörsch übrigens au zu denne wenige oe. Usnahme. ;)

Schad findis trotzdem...

Und klar, misched sich au mal Tippfähler inen Text i, aber die störed mi absolut nöd, well die passiered hald eifach. Wämmer d'Vorschau-Funktion chli öfter würd nutze - ok, dasch mitem Link-Bug da inne z.T. no schwär :D -, dänn würd mer auno so manche Patzer entdecke und chönten korrigiere... was meineder wieso sind d'helfti vo mine Posts da inne editiert? ;-)

@physiker
Klar kann man... Wo ein Wille, da ein Weg... ;)

Äs gaht nur ums Prinzip. Mitem Sinn, das ebe die kulturelle Schätz nöd under dem ganze widerwärtige Neusprech-Mischthuufe begrabe werded...
Zudem, wie scho obe erwähnt, veränderet konsequänti Chliischriibig än Text zum Teil sogar inhaltlich! Isch übrigens genauso bi falsch platzierte Kommas!

Der König sagte:
Begnadigung, unmöglich hinrichten!
Begnadigung unmöglich, hinrichten!

hängen, nicht laufenlassen.
hängen nicht, laufenlassen.

U C the Point? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 12:22 
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Dude ich komm nicht mehr mit /frage sorry wenn ich was falsch verstanden habe. ich dachte es geht darum Texte so verständlich wie möglich wiederzugeben. und dazu zähle ich zB nicht in walliser oder berndeutsch zu schreiben auch wenn mir diese zwei sprachen gut gefallen und ichs ungemein schade fände würden sie verschwinden. doch am rad der Zeit habe ich wohl nichts auszusetzen und vor 100jahren redete man auch ganz anderst als heute.

zum Königbeispiel; "sagte" der König Begnadiung komma unmöglich hinrichten oder begnadigung unmöglich komma hinrichten? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 12:38 
Es braucht eben beides! Sowohl die aktive und bewusste Pflege der deutschen Hochsprache, als auch der verschiedenen Dialekte, die beide göttliche Schätze sind, die es zu hüten gilt. Wenn ich also mit Schweizern (oder Deutschen mit Ahnung von Dialekten ;) ) kommuniziere, nutze ich gern meinen Dialekt, eben um ihn zu pflegen.

Zum Königsbeispiel: Ja, das weiss man ja, eben genau wegen der falschen Kommasetzung, nicht... ;)

Ps. http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/05/24/dem-nachwuchse-vii-und-vorlaufig-ende/


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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 13:01 
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also ich halte so ziehmlich alles rund um mich für "göttliche Schätze", ob das nun auch eine Sprache betrifft die sich ca alle zwanzig jahre immer selbsdynamisch erneuert entzieht sich meiner vorstellungskraft. :-k

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