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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 16:23 
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dj
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Das Göttliche ist in jedem Furz. Deswegen ist ein Furz aber noch lange nicht Gott.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 19:11 
Leuchtherz hat geschrieben:
also ich halte so ziehmlich alles rund um mich für "göttliche Schätze", ob das nun auch eine Sprache betrifft die sich ca alle zwanzig jahre immer selbsdynamisch erneuert entzieht sich meiner vorstellungskraft. :-k

Das hirnlose Neusprech hat mit Sprache einfach nicht mehr viel zu tun... ;) Ist übrigens auch Mittel zum Zweck, um die Massenverblödung und Gleichschaltung - also die kollektive Entfernung vom wahrhaft Göttlichen schlechthin! - voranzutreiben.

@Omline
Schön xeit! /color


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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 20:44 
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also jetzt mal Dude... seit wann gibts die Rechtschreibung... ich weiss es nicht, kann mir aber vorstellen das im Mittelalter noch kein Duden gab über die deutsche Sprache. und damals waren sie näher der "Göttlichkeit" durch Sprache.. als jeder Sprach und Schrieb wie sein Verwandter?
(war gerade nachlesen... noch interessant http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Rechtschreibung)

was für mich wirklich "göttlich" ist, ist die Stille. Stille ist allgegenwärtig.

ich denke, ich weiss was Du meinst Dude, nur sieht man eine "Desensibilisierung" überall wo man sie sehen will. die "Desensibilisierung" ist auch nicht neu sondern der Weg. Heute ist mir zB nicht zumute auf sie zu "fluchen". Achtsamkeit, dem einzigen was in der Desensibilisierung helfen kann, würde mein Fluchen auch nicht fördern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 23:16 
Nunja, lieber Leuchtherz, wir wissen ja bereits, dass, obschon durchaus sehr ähnlich eingestellt in vielerlei Hinsicht, wir bei gewissen Themen wohl niemals auf einen Nenner kommen werden. Denn Wiki ist für mich, gerade auch hinsichtlich der kreativen deutschen Hochsprache, garantiert die falsche Quelle für gute Information. Und auch bei den Pervertierern des Duden-Clubs ist man nur zum Teil gut beraten; je länger, je weniger.

Wahrhaft göttliche Sprache ist beispielsweise bei Schiller, Hölderlin, Nietzsche, Hesse,... zu finden. Heutzutage findet man kaum mehr diese Qualität, was eben, wie in den vorigen Posts dargelegt, durch die Förderung hin zum widerlichen Neusprech, in nicht zu unterschätzendem Masse, aus für gewissen Interessensgemeinschaften ;) triftigen Gründen, ausgiebig gefördert wird - und gewisse Subjekte des Duden-Clubs sind da ganz eifrig dabei.

Schau Dir doch z.B. nur mal Deinen Gleichnis-Thread hier an. Denkst Du der tiefgehende und vielsagende Inhalt all dieser göttlichen Diamanten käme in Neusprech mit der gleichen Kraft daher?

Mitnichten!

8)

Ps. Du solltest auch die Wechselwirkung nicht unterschätzen, also die Wirkung die das andauernd gelesene widerwärtige Neusprech letztlich auf den Lesenden nimmt. Anders ausgedrückt: Es ist wie ein sehr ansteckender Virus! Um das zu erkennen, musst Du nur das heutzutage grösstenteils Geschriebene beobachten, und hin und wieder etwas zum Vergleich lesen. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2012, 08:10 
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Dude, mit dem Wiki Artikel wollte ich nur sagen das ich die Geschichte der Rechtschreibung noch interessant fand. zB das die Grossschreibung erst stück um stück eingeführt wurde.

und ich nenn es eben Desensibilisierung. und ich sehe auch das der Fokus, der fixierte Blick, das überall ahnehmen und benennen von Desensibilisierung auch zur Desensibilisierung führen kann so das sehr viel im "Aussen" Desenibilisierung hineininterpretiert wird was wieder einer "inneren" Desensibilisierung gleich kommt.

es ist unwichtig "wieviele" tote "Geister" "umherschwirren" denn sie sind eh schon tot. wichtig ist, und das einzig wahre das geändert werden kann, das der eigene Geist nicht verkümmert und sich nicht im abwärtssog befindet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Di 26. Jun 2012, 13:47 
Ja, ich weiss schon worauf du hinauswolltest... aber das Wichtige..
Leuchtherz hat geschrieben:
wichtig ist, und das einzig wahre das geändert werden kann, das der eigene Geist nicht verkümmert und sich nicht im abwärtssog befindet.

wird eben durch konsequentes Lesen und Schreiben von Neusprech genau nicht erreicht, denn Neusprech lässt den Geist verkümmern mE.

Damit sag ich nichts mehr dazu - steht alles schon da.


Zuletzt geändert von The Dude am So 29. Jul 2012, 00:11, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: So 29. Jul 2012, 00:04 
Weiterführendes zum göttlichen Aspekt des wohlgeschmiedeten Schwerts der Sprache...

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/07/28/volk-sonder-witz/
(Kommentarstrang beachten!)


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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Di 30. Okt 2012, 08:20 
http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2012/10/28/von-der-alten-neuen-agora/


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 Betreff des Beitrags: Re: Aspekte des Göttlichen
BeitragVerfasst: Mo 22. Aug 2016, 06:46 
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The Dude hat geschrieben:
Es braucht eben beides! Sowohl die aktive und bewusste Pflege der deutschen Hochsprache, als auch der verschiedenen Dialekte, die beide göttliche Schätze sind, die es zu hüten gilt.


die teutsche sprooch aus köttliche aspäkkt :-D aifach köttlich :lol: *mithüt* ;)

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