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 Betreff des Beitrags: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Do 25. Dez 2008, 10:54 
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warum sollte man sich auf eine liebe einlassn wenn man genau weiss man wird verletzt?warum können menschen nicht wie tiere dem einen partner treu bleiben und zufriedensein?

oder noch besser warum können menschen die erde nicht lieben und sich an er natur erfreuen?
das sind so fragen die mich tag ein tag aus quälen!
schöne weinachten euch allen!

_________________
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Sie sitz da und wartet bis ihre Flügel sie zu der Blume des Lebens tragen!


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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Do 25. Dez 2008, 13:25 
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love is my religion hat geschrieben:
warum sollte man sich auf eine liebe einlassn wenn man genau weiss man wird verletzt?warum können menschen nicht wie tiere dem einen partner treu bleiben und zufriedensein?

oder noch besser warum können menschen die erde nicht lieben und sich an er natur erfreuen?
das sind so fragen die mich tag ein tag aus quälen!
schöne weinachten euch allen!


Weil man sonst nie Liebe erfährt?! Wirst du verletzt oder verletzt du dich evt. am Ende doch selbst, kann man sich nicht an der Zeit die man hat erfreuen?! Frage oder Antwort - ich weiss es nicht so genau :-k musst du selbst raus finden

Und was heisst hier wie die Tiere treu bleiben!!?? Sind ja auch nicht alle Tiere monogam (3% unter den Säugern).


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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Do 25. Dez 2008, 14:29 
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Nachtwandler hat geschrieben:

Weil man sonst nie Liebe erfährt?!


genau /color

und passt mal wieder sehr gut:


Von der Liebe

Da sagte Almitra: Sprich uns von der Liebe.
Und er hob den Kopf und sah auf die Menschen, und es kam eine Stille über sie Und mit lauter Stimme sagte er:

Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstetet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln
und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligem Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen.
In die Welt ohne Jahreszeiten,
wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen;
Denn die Liebe genügt der Liebe.
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein,
der seine Melodie der Nacht singt.
Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein;
Und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte
mit beflügeltem Herzen zu erwachen
und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;
Zur Mittagszeit zu ruhen
und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
Und dann einzuschlafen
mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen
und einem Lobgesang auf den Lippen

(http://www.i-bahmueller.de/xprophet/#Von%20der%20Liebe)

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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Fr 26. Dez 2008, 02:14 
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Zitat:
oder noch besser warum können menschen die erde nicht lieben und sich an der natur erfreuen?


Einige, wenige tun es ja, aber leider glaubt fast die ganze menschheit:

Das der liebe Gott, Jesus, Allah undwiesiealleheissen sich schon um die Erde kümmern werden. Wenns dann soweit ist.
Steht in der Bibel etc.

](*,) bringt da auch nichts weil wir dem anschein nach nur ein Leben haben. also /happy

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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: So 4. Jan 2009, 21:00 
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love is my religion hat geschrieben:
warum können menschen nicht wie tiere dem einen partner treu bleiben und zufriedensein?

unbequeme antwort: die tiere tun das auch nicht... bequemer wird sie höchstens wenn man erkennt, dass die tiere einfach nicht so ein grosses theater darum machen. Es gibt fragen, die sollte man nicht stellen. die meisten davon beginnen mit "warum..." :?

aber fühle mit dir, kenn die qual dieser fragen nur zu gut.

C. Russell hat mal einen song geschrieben, der hilft mir meistens bei solchen heimsuchungen:

"I've been searching
thru endless days that turned to years
lookin' for an answer
oh truth is sometimes hard to see
and who can know for certain
so I was waiting impatiently
And then I found the answer
was an answer
I had always known

Oh my people
we have so much knowledge
and so little understanding

Now my brother
life is for the livin'
Yes, sweet sister
live your dreams and
don't you waste time
waiting for an answer
you have always known"

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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: So 4. Jan 2009, 23:00 
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love is my religion hat geschrieben:
warum sollte man sich auf eine liebe einlassn wenn man genau weiss man wird verletzt?warum können menschen nicht wie tiere dem einen partner treu bleiben und zufriedensein?


Weil sich auf die Liebe einlassen heisst offen zu sein, es geht gar nicht ohne die Möglichkeit, sich verletzen und verzeihen zu lassen. Wenn man dann in einer wirklichen Beziehung lebt in der man auch wirklich Bezug zu einander nimmt, greade wichtig, wenn man verletzt wird, dann lernt man einander kennen, wächst miteinander aneinander.

Ich würde sogar sagen: Wenn man sich nicht verletzen lassen kann, dann soll man gar keine Beziehung eingehen, sie wäre zu oberflächlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Mo 5. Jan 2009, 05:58 
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Juanita hat geschrieben:
love is my religion hat geschrieben:
warum können menschen nicht wie tiere dem einen partner treu bleiben und zufriedensein?

unbequeme antwort: die tiere tun das auch nicht... bequemer wird sie höchstens wenn man erkennt, dass die tiere einfach nicht so ein grosses theater darum machen. Es gibt fragen, die sollte man nicht stellen. die meisten davon beginnen mit "warum..." :?



glaub da mus me nüm vil dezue säge :-({|= 8) =D>


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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Mo 5. Jan 2009, 08:09 
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so schön wied d liäbi isch.. so weh chan si au duä....so isch das nunmal :-D


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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Mo 5. Jan 2009, 14:24 
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Juanita hat geschrieben:
unbequeme antwort: die tiere tun das auch nicht... bequemer wird sie höchstens wenn man erkennt, dass die tiere einfach nicht so ein grosses theater darum machen. Es gibt fragen, die sollte man nicht stellen. die meisten davon beginnen mit "warum..." :?


Ja gut die Tiere. Aber ist es nicht vielfach so, dass zwar die Tiere wechselnde Geschlechtspartner haben, aber dennoch, wenn bei den Säugetieren ein Männchen ein Weibchen besteigt, dann nachher für seine Brut schaut und erst geht, wenn diese von selbst lebensfähig ist?

Beim Menschen geht das aber länger als ein paar Wochen oder Monate. Es geht Jahre?

Und ich frage mich immer wieder, warum der Mensch sich an den Tieren orientieren muss, um sich selbst zu bestimmen zu versuchen, wer er sei oder sein soll?

Ist man jetzt Tier oder Mensch? Und wenn man Mensch ist, warum muss man sich an Tieren orientieren? Was bedeutet es denn überhaupt Mensch zu sein? Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Was macht den Menschen vom Tier zum Menschen?

Was die Frage warum betrifft, so glaube ich, dass sie sinnvoll ist, denn sie lässt das Wissen wachsen. Wichtig auf die ehrliche Frage warum empfinde ich aber auch ein ehrliches weil. Die Frage warum stellt man manchmal besser nicht, weil auf der gegenseite gar kein ehrliches weil kommt, dann bringt auch das Warum nichts!

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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Mo 5. Jan 2009, 15:49 
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Der Mensch ist ein Tier! Und jede Tierart ist anders! Ich glaube am Ehesten können wir uns nach dem Affen richten, er ist uns am nähesten Verwandt. Würde es also nach dem Affen gehen, dann ... :-"
... bin keine Affenspezialistin, deshalb habe ich mal "wikipedia" gefragt:

"Affen haben in den meisten Fällen ein komplexes Sozialverhalten entwickelt, Einzelgänger sind selten. Manche Arten bilden große gemischte Gruppen, andere leben in Haremsgruppen, in denen ein einzelnes Männchen zahlreiche Weibchen um sich schart, wieder andere leben in langjährigen monogamen Beziehungen. In Gruppen bildet sich oft eine Rangordnung heraus, die durch Kämpfe, Alter, Verwandtschaft und andere Faktoren bestimmt ist."

Naja, sagt jetzt leider nicht viel über unser Menschensein aus!

/frage


Wenn doch diese Ängste und Süchte nicht wären... Dann könnten wir Lieben wie noch nie zuvor! /color


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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Mo 5. Jan 2009, 17:46 
es sagt inetwa soviel, als dass es jahrmillionen gedauert haben müsste, damit sich die affen zum mensch machen, und dass die menschen in der folge als fortschritt ansehen, dass sie den umgekehrten weg in ein paar sekunden hinbekommen - obwohl der blaue teil des texts eindeutig ein indiz dafür ist, dass sie uns in mancher hinsicht jahrmillionen voraus waren...und sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Mo 5. Jan 2009, 18:41 
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Dr. Acid hat geschrieben:
love is my religion hat geschrieben:
warum sollte man sich auf eine liebe einlassn wenn man genau weiss man wird verletzt?warum können menschen nicht wie tiere dem einen partner treu bleiben und zufriedensein?


Weil sich auf die Liebe einlassen heisst offen zu sein, es geht gar nicht ohne die Möglichkeit, sich verletzen und verzeihen zu lassen. Wenn man dann in einer wirklichen Beziehung lebt in der man auch wirklich Bezug zu einander nimmt, greade wichtig, wenn man verletzt wird, dann lernt man einander kennen, wächst miteinander aneinander.

Ich würde sogar sagen: Wenn man sich nicht verletzen lassen kann, dann soll man gar keine Beziehung eingehen, sie wäre zu oberflächlich.

glaub mer wünsch mer nüd meh!

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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Mo 5. Jan 2009, 23:59 
einfach mal ein paar gedanken

treue

sie basiert auf einer abmachung.
diese ist so eine art vertrag der beinhaltet, das zwei personen miteinander "gehen" und dabei keine sexuellen kontakte ausserhalb des vertrags haben. (wie das genau geregelt ist, wird wohl je nach vertrag unterschiedlich sein).
wer den vertrag verletzt, ist untreu, der aktive part bekommt ein schlechtes gewissen, der passive part fühlt sich betrogen, bzw. ist verletzt.

der grund für den vertrag ist das ziel gemeinsam etwas aufzubauen. warum das nicht ohne den vertrag geht? nun ja...

theoretisch ginge es ohne den vertrag. theoretisch wäre es möglich mit allen menschen, die einem über den weg laufen, sex zu haben, (sofern möglich hehe), ohne dass das ziel "etwas zusammen aufzubauen" dadurch ernsthaft gefährdet wird.

ernsthaft gefährdet wird das ziel jedoch, wenn:
a) der eine oder die andere der ansicht sind, ein sexpartner sei jetzt irgendwie doch interessanter als der vertragspartner
b) wenn aus einem sexuellen abenteuer ein neuer vertrag entsteht. dreiecksbeziehungen funktionieren in den wenigsten fällen sonderlich gut.

die problematik der treue ist die, dass derjenige oder diejenige wo verletzt wurde, der ansicht ist, dass der andere sie/ihn nicht liebt, sonst hätte er/sie das ja nicht gemacht. das kann sein. es muss aber nicht.

die problematik des mensch seins besteht darin, dass wir fähig sind, "etwas aufzubauen", intelligente entscheidungen zu treffen, und entsprechend also durchaus fähig sind, treu zu sein. gleichzeitig sind wir aber dennoch nicht weit vom tier entfernt, und finden hin und wieder personen attraktiv, bzw. werden passives opfer einer attraktion.

ob nun opfer oder täter, die frage ist also wie willensstark (in diesem fall treu) ist ein mensch, der einen laufenden vertrag mit einem anderen mensch hat? und was tun beide, sollte die willensstärke des einen oder anderen oder gar beider nicht sonderlich stark sein?

es gibt darauf die simple antwort offene beziehung, aber das funktioniert solange nicht, wie jemand dennoch verletzt ist, wenn der andere dann.... also in den meisten fällen keine lösung oder nur eine scheinlösung.

die andere möglichkeit ist die zügel so eng zu halten, dass untreue schlichtwegs gar nicht stattfinden kann. das resultat dieser bemühungen ist das was systemkritiker gerne als überwachungsstaat bezeichnen würden, also eine sehr kontrollfreakige beziehung, die letztlich wahrscheinlich beiden nicht mehr viel freude bereitet.

gibt es eine antwort?

ich denke ja.

sie lautet: vertrauen.

je höher das vertrauen zueinander ist, umso geringer ist die lust - oder besser gesagt, umso weniger stark ist das verlangen. nach ausservertraglichen abenteuern. der grund liegt darin, dass der vertrag in einem verhältnis völligen vertrauens stärkeren rückhalt bekommt.

das allein genügt natürlich nicht. im grunde genommen muss eine beziehung derart wachsen und gedeihen, dass sie eines schönen tages derart gefestigt ist, dass keiner von beiden, selbst bei grösstmöglicher attraktion den wunsch verspürt sie in gefahr zu bringen.

das braucht im normalfall jahre.

nun stellt sich die frage: soll man - wenn man bereits einige jahre investiert hat - eine beziehung beenden, also abbrechen, wenn einer von beiden untreu geworden ist? oder soll man verzeihen, und dieses verzeihen gleich mit einbauen in den vertrag unter der rubrik barmherzigkeit, liebe, vertrauen? und schuldgefühle, die können allenfalls hilfreich sein, um treue aufrechtzuerhalten.

who knows?

die alternative ist ein singledasein, welches in erster linie darin besteht zu versuchen frauen zu erobern, die gar nicht erobert werden wollen respektive männer anzulächeln die einfach nur ficken wollen. single dasein = scheisse.

wie viel wertvoller und besser ist da eine funktionierende partnerschaft.
wie viel sinnvoller ist es, miteinander zu reden, auch über das schwierige thema ausservertraglicher attraktion. denn solange wir keine übermenschlichen wesen geworden sind, werden wir opfer dieser attraktionen (die frage ist nicht ob sie existiert, sonder ob wir ihr nachgeben). nicht etwa weil wir nicht lieben, sondern weil wir tiere sind.

wir sind aber nicht nur tiere, wir sind AUCH mensch. und mensch sein hat den vorteil, dass wir miteinander kommunizieren können. in guten - und in schlechten zeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Di 6. Jan 2009, 03:38 
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hoppla hoppla Frankus maximus =D>

echt also ich bin wie me merkt chli schribfuul..

aber isch ja guet gids öper wo genau glich dänkt wie ich und das au chan ufschribe..

sehr schön

bravo =D> =D> /happy /color


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 Betreff des Beitrags: Re: fragen nichts als fragen!
BeitragVerfasst: Di 6. Jan 2009, 14:10 
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Registriert: So 17. Okt 2004, 00:46
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Fallen Angel 2 hat geschrieben:
einfach mal ein paar gedanken

treue

sie basiert auf einer abmachung.
diese ist so eine art vertrag der beinhaltet, das zwei personen miteinander "gehen" und dabei keine sexuellen kontakte ausserhalb des vertrags haben. (wie das genau geregelt ist, wird wohl je nach vertrag unterschiedlich sein).
wer den vertrag verletzt, ist untreu, der aktive part bekommt ein schlechtes gewissen, der passive part fühlt sich betrogen, bzw. ist verletzt.

der grund für den vertrag ist das ziel gemeinsam etwas aufzubauen. warum das nicht ohne den vertrag geht? nun ja...

theoretisch ginge es ohne den vertrag. theoretisch wäre es möglich mit allen menschen, die einem über den weg laufen, sex zu haben, (sofern möglich hehe), ohne dass das ziel "etwas zusammen aufzubauen" dadurch ernsthaft gefährdet wird.

ernsthaft gefährdet wird das ziel jedoch, wenn:
a) der eine oder die andere der ansicht sind, ein sexpartner sei jetzt irgendwie doch interessanter als der vertragspartner
b) wenn aus einem sexuellen abenteuer ein neuer vertrag entsteht. dreiecksbeziehungen funktionieren in den wenigsten fällen sonderlich gut.

die problematik der treue ist die, dass derjenige oder diejenige wo verletzt wurde, der ansicht ist, dass der andere sie/ihn nicht liebt, sonst hätte er/sie das ja nicht gemacht. das kann sein. es muss aber nicht.

die problematik des mensch seins besteht darin, dass wir fähig sind, "etwas aufzubauen", intelligente entscheidungen zu treffen, und entsprechend also durchaus fähig sind, treu zu sein. gleichzeitig sind wir aber dennoch nicht weit vom tier entfernt, und finden hin und wieder personen attraktiv, bzw. werden passives opfer einer attraktion.

ob nun opfer oder täter, die frage ist also wie willensstark (in diesem fall treu) ist ein mensch, der einen laufenden vertrag mit einem anderen mensch hat? und was tun beide, sollte die willensstärke des einen oder anderen oder gar beider nicht sonderlich stark sein?

es gibt darauf die simple antwort offene beziehung, aber das funktioniert solange nicht, wie jemand dennoch verletzt ist, wenn der andere dann.... also in den meisten fällen keine lösung oder nur eine scheinlösung.

die andere möglichkeit ist die zügel so eng zu halten, dass untreue schlichtwegs gar nicht stattfinden kann. das resultat dieser bemühungen ist das was systemkritiker gerne als überwachungsstaat bezeichnen würden, also eine sehr kontrollfreakige beziehung, die letztlich wahrscheinlich beiden nicht mehr viel freude bereitet.

gibt es eine antwort?

ich denke ja.

sie lautet: vertrauen.

je höher das vertrauen zueinander ist, umso geringer ist die lust - oder besser gesagt, umso weniger stark ist das verlangen. nach ausservertraglichen abenteuern. der grund liegt darin, dass der vertrag in einem verhältnis völligen vertrauens stärkeren rückhalt bekommt.

das allein genügt natürlich nicht. im grunde genommen muss eine beziehung derart wachsen und gedeihen, dass sie eines schönen tages derart gefestigt ist, dass keiner von beiden, selbst bei grösstmöglicher attraktion den wunsch verspürt sie in gefahr zu bringen.

das braucht im normalfall jahre.

nun stellt sich die frage: soll man - wenn man bereits einige jahre investiert hat - eine beziehung beenden, also abbrechen, wenn einer von beiden untreu geworden ist? oder soll man verzeihen, und dieses verzeihen gleich mit einbauen in den vertrag unter der rubrik barmherzigkeit, liebe, vertrauen? und schuldgefühle, die können allenfalls hilfreich sein, um treue aufrechtzuerhalten.

who knows?

die alternative ist ein singledasein, welches in erster linie darin besteht zu versuchen frauen zu erobern, die gar nicht erobert werden wollen respektive männer anzulächeln die einfach nur ficken wollen. single dasein = scheisse.

wie viel wertvoller und besser ist da eine funktionierende partnerschaft.
wie viel sinnvoller ist es, miteinander zu reden, auch über das schwierige thema ausservertraglicher attraktion. denn solange wir keine übermenschlichen wesen geworden sind, werden wir opfer dieser attraktionen (die frage ist nicht ob sie existiert, sonder ob wir ihr nachgeben). nicht etwa weil wir nicht lieben, sondern weil wir tiere sind.

wir sind aber nicht nur tiere, wir sind AUCH mensch. und mensch sein hat den vorteil, dass wir miteinander kommunizieren können. in guten - und in schlechten zeiten.


da ich de nickname ned verwendet han..da namal..dass ke missverständnis ufchömed^^


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