Partnersuche an einer Goa (eine Analyse)
Verfasst: So 21. Nov 2010, 20:59
Der introviertierte, analytisch veranlagte Mann (in der Folge IAVM genannt) glaubt in der Regel von sich, eine sehr seltene Spezies zu sein, da er sich selbst für diese Charaktereigenschaft derart verflucht, dass er sich kaum vorstellen kann, dass noch jemand anderes so verkrampft ist wie er selbst. Trotzdem ist der IAVM wohl verbreiterter als man annimmt. Wir werden im weiteren Verlauf dieser Analyse den genauen Ablauf der Partnersuche und ihre Mechanismen unter die Lupe nehmen.
Der erste Schritt bei der Partnersuche ist: Augenkontakt suchen. Dies fällt dem IAVM in der Regel nicht schwer. Er lässt den Blick umherschweifen und versucht, möglichst offensichtlich bei einem ihm gefallenden Augenpaar hängenzubleiben, scheitert aber oftmals bei der Dauer der Überschneidung, da der Adrenalinpegel spätestens nach zwei Sekunden ein unangenehmes Mass erreicht hat.
Trotzdem versucht er es weiter und hat manchmal sogar Glück: Das Objekt, das er anpeilt, nähert sich und tanzt sehr unscheinbar näher. Hierbei passiert etwas Erstaunliches. Im Hirn des IAVM wird eine starke Blockade aktiviert, die das Sprachzentrum ausser Gefecht setzt. Der Puls steigt ausserdem auf die doppelte bpm-Zahl der Musik, die gerade läuft und das Adrenalin besetzt sämtliche Partien im Hirn. Der IAVM weis in diesem Moment genau, was er tun müsste, fühlt sich aber, nicht zuletzt wegen der Lautstärke der Musik nicht in der Lage, dies umzusetzen. Er ist sich 100%ig sicher, dass er kein Wort herausbekommen kann und wartet erst einmal ab, während das angepeilte Objekt sich wieder entfernt. Auch Blickkontakt wird in dieser Phase tunlichst vermieden, weil dieser aufgrund des extrem hohen Adrenalinpegels einen Systemkollaps zur Folge hätte. Diesen Misserfolg kompensiert er mit ausladenderem Tanzen, weil er glaubt, das angepeilte Objekt könnte dadurch beeindruckt werden. Er glaubt hierbei steif und fest an das bekannte "Tanzstil = Sexstil-Theorem", das besagt, dass der Tanzstil des Mannes sehr viel darüber aussagt, wie ein Mann sich im Bett verhält. Also versucht er möglichst geschmeidig und einfühlsam, aber trotzdem wild wie ein Stier zu tanzen und verrenkt sich dabei in alle Richtungen, um seine grosse Flexibilität und Beweglichkeit unter Beweis zu stellen.
Kommen wir nun zum schon erwähnten "zweiten Schritt": Das Ansprechen. Wie gesagt fühlt sich der IAVM nicht in der Lage, diesen Schritt auszuführen, weil sämtliche Kommunikationszentren im Körper ausser Gefecht gesetzt sind. Er wartet also...und tanzt...und wartet...und tanzt...und wartet...und tanzt...und wundert sich plötzlich, wo das angepeilte Objekt hin verschwunden ist. Nach einer Weile erhascht der Suchsensor das Objekt in etwa 6-7 Metern Entfernung. Er passt seinen Tanzstil wieder an, sucht Blickkontakt und wird wieder seeeeehr nervös. Dieses Spiel kann ewig weiter gehen, oft bis zum Ende der Party. In der Regel beschliesst der IAVM irgendwann, nach Hause zu gehen, weil er sich innerlich dermassen verflucht, dass ihm die ganze Partylust vergangen ist...oder das angepeilte Objekt hat den Ort des Geschehens bereits vorher verlassen. Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit.
Nach einer Weile erkennt der IAVM im Augenwinkel ein Objekt, das sehr zielstrebig auf das angepeilte Objekt zusteuert. Schnell erkennt er: Es handelt sich um einen EFE, einen extrovertierten Flirt-Experten. Er beobachtet mit Missmut, wie der EFE dasselbe Objekt anpeilt, das er selbst vor drei Stunden schon angepeilt hat und es ohne grosse Umschweife auf einen Drink einlädt. Augenblicklich versucht der IAVM das Geschehen zu analysieren und kommt zum Schluss, dass der EFE ein ganz verlogener, elender Drecksack sein muss, der nur Sex will und dass das angepeilte Objekt wohl eh auch nur auf Sex aus ist und dass es somit jeglichen Anreiz verloren hat. Um diese ernüchternde Erkenntnis wiederum kompensieren zu können, tanzt der IAVM wieder sehr wild, allerdings kaum mehr geschmeidig oder einfühlsam. Er ergötzt sich wieder an der Musik, versucht den Stil einzuordnen und schätzt die bpm-Zahl, regt sich darüber auf, dass nur Beat und Bassline läuft und keine Melodien und dass die Melodien, wenn sie dann mal da sind, zu wenig acid-lastig daherkommen. Nach 15 bis 30 Minuten hebt er erneut den Kopf und peilt ein anderes Objekt an, wodurch wir wieder von vorne anfangen können.
Der erste Schritt bei der Partnersuche ist: Augenkontakt suchen. Dies fällt dem IAVM in der Regel nicht schwer. Er lässt den Blick umherschweifen und versucht, möglichst offensichtlich bei einem ihm gefallenden Augenpaar hängenzubleiben, scheitert aber oftmals bei der Dauer der Überschneidung, da der Adrenalinpegel spätestens nach zwei Sekunden ein unangenehmes Mass erreicht hat.
Trotzdem versucht er es weiter und hat manchmal sogar Glück: Das Objekt, das er anpeilt, nähert sich und tanzt sehr unscheinbar näher. Hierbei passiert etwas Erstaunliches. Im Hirn des IAVM wird eine starke Blockade aktiviert, die das Sprachzentrum ausser Gefecht setzt. Der Puls steigt ausserdem auf die doppelte bpm-Zahl der Musik, die gerade läuft und das Adrenalin besetzt sämtliche Partien im Hirn. Der IAVM weis in diesem Moment genau, was er tun müsste, fühlt sich aber, nicht zuletzt wegen der Lautstärke der Musik nicht in der Lage, dies umzusetzen. Er ist sich 100%ig sicher, dass er kein Wort herausbekommen kann und wartet erst einmal ab, während das angepeilte Objekt sich wieder entfernt. Auch Blickkontakt wird in dieser Phase tunlichst vermieden, weil dieser aufgrund des extrem hohen Adrenalinpegels einen Systemkollaps zur Folge hätte. Diesen Misserfolg kompensiert er mit ausladenderem Tanzen, weil er glaubt, das angepeilte Objekt könnte dadurch beeindruckt werden. Er glaubt hierbei steif und fest an das bekannte "Tanzstil = Sexstil-Theorem", das besagt, dass der Tanzstil des Mannes sehr viel darüber aussagt, wie ein Mann sich im Bett verhält. Also versucht er möglichst geschmeidig und einfühlsam, aber trotzdem wild wie ein Stier zu tanzen und verrenkt sich dabei in alle Richtungen, um seine grosse Flexibilität und Beweglichkeit unter Beweis zu stellen.
Kommen wir nun zum schon erwähnten "zweiten Schritt": Das Ansprechen. Wie gesagt fühlt sich der IAVM nicht in der Lage, diesen Schritt auszuführen, weil sämtliche Kommunikationszentren im Körper ausser Gefecht gesetzt sind. Er wartet also...und tanzt...und wartet...und tanzt...und wartet...und tanzt...und wundert sich plötzlich, wo das angepeilte Objekt hin verschwunden ist. Nach einer Weile erhascht der Suchsensor das Objekt in etwa 6-7 Metern Entfernung. Er passt seinen Tanzstil wieder an, sucht Blickkontakt und wird wieder seeeeehr nervös. Dieses Spiel kann ewig weiter gehen, oft bis zum Ende der Party. In der Regel beschliesst der IAVM irgendwann, nach Hause zu gehen, weil er sich innerlich dermassen verflucht, dass ihm die ganze Partylust vergangen ist...oder das angepeilte Objekt hat den Ort des Geschehens bereits vorher verlassen. Es gibt aber noch eine dritte Möglichkeit.
Nach einer Weile erkennt der IAVM im Augenwinkel ein Objekt, das sehr zielstrebig auf das angepeilte Objekt zusteuert. Schnell erkennt er: Es handelt sich um einen EFE, einen extrovertierten Flirt-Experten. Er beobachtet mit Missmut, wie der EFE dasselbe Objekt anpeilt, das er selbst vor drei Stunden schon angepeilt hat und es ohne grosse Umschweife auf einen Drink einlädt. Augenblicklich versucht der IAVM das Geschehen zu analysieren und kommt zum Schluss, dass der EFE ein ganz verlogener, elender Drecksack sein muss, der nur Sex will und dass das angepeilte Objekt wohl eh auch nur auf Sex aus ist und dass es somit jeglichen Anreiz verloren hat. Um diese ernüchternde Erkenntnis wiederum kompensieren zu können, tanzt der IAVM wieder sehr wild, allerdings kaum mehr geschmeidig oder einfühlsam. Er ergötzt sich wieder an der Musik, versucht den Stil einzuordnen und schätzt die bpm-Zahl, regt sich darüber auf, dass nur Beat und Bassline läuft und keine Melodien und dass die Melodien, wenn sie dann mal da sind, zu wenig acid-lastig daherkommen. Nach 15 bis 30 Minuten hebt er erneut den Kopf und peilt ein anderes Objekt an, wodurch wir wieder von vorne anfangen können.