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BeitragVerfasst: Mo 6. Feb 2017, 08:52 
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Hallo allerseits,

schon lange habe ich vor, irgendwann einen ernsthafteren Einstieg in die elektronische Musik zu wagen. Früher habe ich immerhin Tracks mit den Onboard-Mitteln meines alten Yamaha-Keyboards gebastelt, was aber natürlich nicht mit auch nur halbwegs professioneller und zeitgenössischer Produktion zu vergleichen ist. Nun möchte ich mich erst einmal an die Programmierung von Beats machen, statt einen Volleinstieg in rein elektronische Tracks zu machen. Beats sind deshalb erst mal meine Priorität, da sie, dezent eingesetzt, auch in meiner (nicht-elektronischen) Band das eine oder andere Mal eine Bereicherung sein könnten könnten und ich, sollte ich mit einem Nebenprojekt tatsächlich mittelfristig weiter in die elektronische Musik einsteigen, ohnehin vorhabe, elektronisch Beats schwerpunktmäßig mit regulären Instrumenten zu kombinieren. Für den einen oder anderen Synthie-Touch werde ich mir dann beizeiten evtl. mal einen microKorg anschaffen…

Nach einiger Internetrecherche bin ich nun fast verwirrter als vorher und frage mich immer noch: Was ist der einfachste, niedrigschwelligste und kostengünstigste Weg, in die Beat-Produktion einzusteigen bzw. mich einfach mal daran zu versuchen? Man liest immer wieder, dass man damit rechnen müsse, jahrelang keine brauchbaren Ergebnisse zu erzielen, dass man ohne Investitionen im vier- bis fünfstelligen Bereich ohnehin nichts reißen könne usw., aber ehrlich, ich kann das nicht glauben. Heutzutage scheint doch jeder zweite Depp irgendwelche elektronischen Beats zu basteln, und der enorme Output an durchaus gut klingenden Releases auf Plattformen wie Ektoplazm macht mich auch nicht unbedingt glauben, dass der Einstieg so wahnsinnig schwer sein kann – jedenfalls nicht für erfahrene, motivierte Musiker mit Grundkenntnissen im Recording-Bereich. Daher würde ich mich über simple Tipps für den Einstieg freuen.

Soweit ich das bisher verstanden habe, ist die gängigste Methode, zur eigentlichen Programmierung eine DAW-Software zu benutzen. Diese müsste dann aber mit irgendeiner Soundquelle gespeist werden, üblicherweise wohl Samples, die man entweder blind kauft, wenn man Geld zu viel hat, oder aber als kostenlose Variante herunterlädt, wenn einem die Qualität unwichtig ist. Der große Hit scheint mir das beides nicht zu sein, wobei Letzteres für erste Gehversuche immerhin ausreichen dürfte. Welche Alternativen zum Download von Samples gibt es? Es werden doch nicht alle Produzenten von elektronischen Beats mit vorgefertigten Samples arbeiten. Sind Drumcomputer eine echte Alternative oder klanglich zu limitiert bzw. auf einen bestimmten Sound getrimmt? Werden auch mit Synthesizern Drumsounds erzeugt, die man dann selber samplen und nachbearbeiten kann? Ihr seht, ich bin auf dem elektronischen Gebiet noch ganz „jungfräulich“ unterwegs. Auch bin ich in erster Linie Musiker und kein Elektronik- und Computerfrickler, daher sind solche „externen“ Hardwarelösungen für mich erst mal attraktiver, aber ich habe eben noch überhaupt keine Ahnung, ob ich damit überhaupt die nötige Flexibilität im Sound erreichen könnte – erst recht zu einem erschwinglichen Preis… Wenn mir da jemand ein paar Grundsatzinfos geben oder auf nützliche Einstiegstutorials o.ä. verweisen könnte, wäre ich dankbar.

Danke fürs Lesen und viele Grüße!
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Zuletzt geändert von alanwaston am Sa 11. Mär 2017, 07:51, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 21. Feb 2017, 13:27 
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kauf dir ne volca beats für 100 euronen. dann bastel damit, wenns dir gefällt dann kauf mehr hardware


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BeitragVerfasst: Fr 24. Feb 2017, 13:33 
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Beiträge: 3
alanwaston, du willst einen Einblick in die Produktionsmittel von Heute? kein Problem, und das beste: das ganze kostet Dich (erstmal) gar nix. Denn alles was Du brauchst ist ein halbwegs guter Computer und eine DAW (Digital Audio Workstation). Davon gibt's mittlerweile wie Sand am Meer, und alle haben eine kostenlose Demo zum Download bereit.
Hier mal ein paar Beispiele: Ableton, Reaper, Tracktion, Reason, Renoise, Bitwig, pro Tools...

Tracktion 5 gibt's sogar als Vollversion gratis auf der Herstellerseite.

Sobald du dich mit dieser Thematik befasst werden dir Menschen versuchen zu erklären wieso ihre DAW die einzig wichtige ist. Lass dir nichts einreden, denn jeder arbeitet anders und legt auf andere Sachen wert. Ich zum Beispiel kann mit ableton gar nichts anfangen, obwohl so gut wie jeder darauf schwört. Zuhause arbeiten wir mit Reason, bitwig und Renoise. Für uns funktioniert der Workflow mit diesem Dreiergespann am besten. was für dich am besten ist musst du mit den Demos selber rausfinden, und das braucht halt Zeit. Doch sobald du merkst dass es läuft werden auch schon die ersten Beats entstehen.
die Sache mit den Samples in den DAWs ist halt die, dass die mitgelieferten Samples meist eher bescheiden sind. Alles was du dann brauchst ist ein virtueller Synthesizer, den du in deiner DAW verwenden kannst. U-Hes Podolski gibt's gratis auf der U-He-Seite, ebenso wie den Tyrell nummer 6 ( für mich einer der mächtigsten Synths überhaubt. damit lassen sich grossartige Basslines spielen.) das ist dan n die von dir beschrieben soundquelle. ich rate dir zu einem midi-keyboard, damit du die synths in deiner DAW auch wirklich spielen kannst ( keyboards gibt's ab 50.-, überall zu finden.

Der Rest ist Geduld. Und Arbeit. und noch mehr Geduld. Doch je nach Kontext lassen sich erste Ergebnisse relativ flott erreichen. Gerade um eine Band akustisch zu unterstützen wirst du mit einer DAW vermutlich viel bessere Ergebnisse erreichen, denn eine DAW ist viel flexibler als ein einzelnes Gerät wie zum Beispiel die Volca Beats.


Und um deine andere Frage noch kurz anzureissen: für mein Minimal-projekt mache ich so gut wie alles (kick, bass, snare etc..) mit synths. Tutorials hierzu findest du zuhauf bei YouTube.

viel spass =)


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