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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2008, 10:33 
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dj
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dragon hat geschrieben:
wäre ja auch schade, eigentlich wollte ich nur wissen ob es noch was neues gibt nach dem vielen israeligedüdel.


hab den begriff israeligedüdel o. ä. jetzt schon oft im forum gelesen, weiss aber nicht genau was damit gemeint wird, denn jedesmal wenn irgendein israelischer live-act in der schweiz ist, freuen sich alle....

nennt mir doch einmal ein paar live-acts, welche ihr als dieses israeligedüdel bezeichnet....


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2008, 11:30 
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Legoland hat geschrieben:
nennt mir doch einmal ein paar live-acts, welche ihr als dieses israeligedüdel bezeichnet....

Gataka
DNA
Astrix
Hypersonic
Alien Project
usw. usf.

*gäääähn*

_________________
http://www.lastfm.de/user/tinuba


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2008, 12:10 
tinu the PsySchlumpf hat geschrieben:
Legoland hat geschrieben:
nennt mir doch einmal ein paar live-acts, welche ihr als dieses israeligedüdel bezeichnet....

Gataka
DNA
Astrix
Hypersonic
Alien Project
usw. usf.

*gäääähn*


Jo. Meiner Meinung nach ist dieses Isrealigedüdel (wobei das nicht unbedingt was mit Israel als Nation zu tun haben muss, viel mehr hat der Name historische Gründe)
gar kein Psytrance, bestenfalls Pseudo-Psytrance. Eine weichgeklopfte Musik für die breite Masse, die des Namens Psytrance (Psychedelic Trance) gar nicht würdig ist.

Full-On hat sich zwar - genauso wie Darkpsy und Progi - vom Psytrance - verstärkt sogar vom Goa-Trance (Oldschool) - abgeleitet, trägt aber im Gegensatz zum Progi und Dark nicht das Wesen des Psytrance mehr mit. Viele der sog. Neuzeit-Goa-Djs wissen gar nicht, was Psytrance ist. Daher sehe ich nur den Full-On (oder das meiste davon) vom aussterben bedroht ... zumindest auf psychedelischen Parties. Beim Progi (Psyprogi) und beim Darkpsy gibt es aber gegenwärtig auch viel Inflation, die Musik verliert rasant ihren künstlerischen Wert (inzwischen kann man schon vom Proggi- und Dark-Standard reden).

Die Full-On Bewegung hat nach einem anfänglichem Schub (und Full-On war in seinen Anfängen vor ca. 4-5 Jahren durchaus eine belebende Alternative) dazu beigetragen, dass die symbolische Bedeutung der psychedelischen Parties deutlich an Wert verloren hat.

Ein aktuelles und positives Beispiel ist aber finde ich Organ-Flow. Sein erstes Album war auch sehr Full-On-lastig, seine neuen Tracks (die ich diesen Sommer auf 2 Partys hören durfte) verlieren aber sukzessive diesen typischen Full-On-Charakter, werden psychedelischer und individueller. Sein Stil scheint sich von Full-On zum Psychedelic-Trance zu wandeln, und das letztgenannte wird denke ich niemals aussterben. Das nenne ich Entwicklung, von der viele von diesen möchtegern "Entwickelten" nur träumen können.


Zuletzt geändert von Capablanca am Mo 20. Okt 2008, 14:10, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2008, 13:03 
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Man müsste da aber differenzieren zwischen den verschiedenen Full ON Styles oder besser gesagt wie man Full On definierst. Full On kann auch psychedelic sein, nehmen mir mal z.B. Braincell oder Zen Mechanics. Was ich aber als nicht psy full on bezeichnen würde wäre Eat It von CPU (Album). Bei Darkpsy ist genau das gleiche der Fall. Die Qualität der Musik wird immer schlechter und verblödet an satanistischen Klischees. Beim Progi ist es halt so das es mehr verwandte Genres gibt mit denen man die Musik mischen kann. Einer der das meiner Meinung nach gut kann ist z.B. Perfect Stranger. Es gibt halt viele bei denen die Musik zu viel Electro (House) einflüsse hat das sie nicht mehr viel mit psy zu tun hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2008, 15:49 
Zitat:
Man müsste da aber differenzieren zwischen den verschiedenen Full ON Styles oder besser gesagt wie man Full On definierst.

Das ist wahr. Hast du deine Folien schon fertig? ;-)

Es ist schwierig ... zumal sich der Planet hier nicht einig ist.
Ich würde die Liste vom tinu oben einfach als Full-On bezeichnen, da kein Mensch das auf irgendeinem Flyer eigentlich anders nennt.

Braincell ist für mich mehr Psy als Full-On, wenn auch viele Tracks von ihm Full-On Charakteristiken haben, die aber m.e. nicht am Full-On liegen, sondern weil ich eben Full-On auch nur als ein Derivat des Psychedelic-Trance betrachte. Die Ähnlichkeit ist wohl daher in vielen Fällen zufällig - in einigen sicherlich gewollt. Warum auch nicht? Man kann doch die Schubladen kreuz und quer mischen, wenn man der Meinung ist, dass das was bringt. Die besten Fortschritte wird man vermutlich erzielen, wenn man auf sein Herz/Inneres hört und sich über Schubladen gar nicht so sehr Gedanken macht.
Vom neuen bzw. ersten Album von Zen Mechanics war ich enttäuscht. Er hat in seinen Einzeltracks für mich eher den Eindruck erweckt, er würde sich mehr Richtung Psy bewegen, das Album war aber dann doch sehr Full-On betont.
Dabei geht es nicht darum, dass er in seinem Album nicht so sehr düdelt und tatsächlich auf einige psychoaktive Elemente achtet, sondern dass die ganze Geräuschkulisse zu sehr an Israeli-Sound erinnert. Trotzdem hebt er sich durch seine Komposition vom Rest ab - was allein schon wertvoll ist.

Natürlich kann Full-On (im Sinne der obigen Definition durch Beispiele) psychedelisch sein. Jede Musik kann das. Was dann aber entscheidend ist, ist doch der Schnitt. Die Masse. Im Full-On-Bereich muss man inzwischen den wirklich psychedelischen Sound wie eine Nadel im Häufhaufen suchen ... da werde ich schon fast bei Hip-Hop schneller fündig :D

Aber für was ist schon das Vorhandensein psychedelischer Elemente ein Kriterium? Letztendlich für nichts mehr (es gab Zeiten, in denen man meinen konnte, dass es für Goa-Partys ein Kriterium war). Psychedelisch heißt nicht gleich gut. Es bedarf für eine Musik noch mehr als psychedelisch zu sein, um anerkannt zu werden - jedoch dieses mehr, macht wiederum keine Aussage darüber, wo sich die Musik (in welcher Schublade) befindet.

Die ursprüngliche Begriffsdeutung des Psychedelic-Trance musste doch folgendermaßen gewesen sein:
eine kraftvolle und groovige Tanzmusik (jedoch nicht nur aufs Tanzen beschränkt) die (per Definition) psychedelisch ist. So wie beispielsweise Psychedelic Jazz.

Ist sie das nicht, d.h. erzeugt sie nicht bei vielen Zuhörern so ein Gefühl, als würden sich Raum und Zeit denen oder krümmen, als würde das Bewusstsein in undefinierte Zustände befördert werden, ist sie eben per Definition nicht psychedelisch. Leider trifft das auf den Großteil der Full-On-Masse zu. Daher wird man schnell dazu verleitet, zu glauben, dass Full-On nur ein Pseudo-Psytrance ist. Der Full-On scheint mir aus einer Menge von 30-50 verschiedenen Soundelementen zu bestehen, die in fast jedem Full-On Album zum Ausdruck kommen. Das nennen dann wiederum viele Standard-Full-On, Isra-Düdel ... oder einfach nur Full-On.

Btw:
Eine sehr gute Möglichkeit, um den Unterschied von psychedelischer und nicht-psychedelischer Musik zu erkennen, besteht in einem Experiment mit einer psychoaktiven Substanz (Psilocybin, Meskalin, LSD aber auch THC). Der Bewusstseinszustand wird in der Regel durch psychedelische Eindrücke (Bilder, Natur(die sehr psychedelisch ist) und Musik) verstärkt. Er wird aber gleichermaßen abgeschwächt oder teilweise sogar als unangenehm empfunden, wenn er durch Sinnesreize kein passendes Gegenstück findet.
Gerade deshalb ist das Set und Setting beim Konsum von Psychedelikas enorm wichtig: ein psychoaktiver Bewusstseinszustand verlangt eine angenehme, aber auch psychoaktive Umgebung, um dem Tripper vollen Genuss zu ermöglichen. (Vorsicht: Jugendliche, Leute mit einer labilen psychischen Verfassung und Menschen, die von der Erforschung des eigenen Bewusstseins durch Psychedelika in Verbindung mit geeigneten Sinneseindrücken nicht viel halten, sollten davon die Finger lassen)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2008, 16:48 
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Psychedelic Hip Hop: http://www.youtube.com/watch?v=D0NMrS7VdE0 http://www.youtube.com/watch?v=aFygdqS_Dec

Vileicht würde dir "AMD - Bigfish" gefallen.

Vieles von dem Full On stuff wird mir einfach zu stressig. Immer diese Breaks und gleiche Perkussion.

Psychedelisch ist halt schwer zu beschreiben. HAb mir mal "Little Worlds" von Glowing Flame geholt und muss sagen das es geile Tracks hat, aber bei ein paar kann ich mich einfach nicht reinhören. Ich will damit sagen das man es schnell versauen kann, aber wenn es mal passt dann ist es saugeil. Viele Full ON producer machen halt immer das selbe weil es einfach funktioniert (die CDs verkaufen sich besser).

Mich würde noch interessieren was du von "Artelligent" hälst (von Headroom).


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Mi 15. Okt 2008, 20:02 
laserflip hat geschrieben:
Mich würde noch interessieren was du von "Artelligent" hälst (von Headroom).

Konnte mich mit dem Album nicht anfreunden ... war mir auch zu Full-On lastig.
Das heißt aber nicht, dass es schlecht sein muss. Im Full-On Bereich gefällt mir aber sehr wenig. Bin einfach zu oft enttäuscht worden.

Bevorzugen tue ich dann lieber Psyprogi, Twisted-Psy oder einen guten, nicht Full-On-ähnlichen Morningpsy. Ein etwas sanfterer und nicht-stressiger Darkpsy, der nicht zwanghaft versucht böse zu wirken, bekommt mir auch ganz gut ;-)

Das neue Ekoplex-Album hat bezüglich reinem Psytrance ein paar beispielhafte Tracks, obwohl mir das Album aber doch recht schnell langweilig geworden ist. Nach dem 7.-8. Mal hören ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Do 13. Aug 2009, 09:33 
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Heutzutage hört man nur noch dark.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Do 13. Aug 2009, 10:48 
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Ich nicht! /aaahh


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Do 13. Aug 2009, 15:47 
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ne ich stehe auch nicht auf dark /aaahh /aaahh


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Do 13. Aug 2009, 18:24 
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Ich auch nicht zwingend, aber so ein gemütlcher 220 bpm Riggler ist ab und zu schon angebracht. =D>


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Do 13. Aug 2009, 23:56 
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quality full-on



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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Fr 14. Aug 2009, 09:14 
Fullon ist definitiv nicht tot. Mir scheint nur einfach, dass viele DJs sich nicht die mühe nehmen, richtig zu suchen oder sie haben einfach ganz anderen Geschmack als ich (altes Thema....)

In Israel wird neben dem Ramsch sehr viel top Fullon produziert. Man höre sich Burn In Noise oder Quantum an um gleich zwei Beispiele zu nennen. Den Track 147 von BurnInNoise würde ich sogar als full-Fullon bezeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Fr 14. Aug 2009, 13:15 
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Irgendwie werden auch viel zu wenig alte Klassiker aufgelegt, ein paar Astral Projection Tracks usw. wären mal nicht schlecht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ist Full-on tot?
BeitragVerfasst: Fr 14. Aug 2009, 15:25 
classix? oh yeah!







dasch no musig ;-p


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