Krieg und Frieden
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Leuchtherz
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Re: Krieg und Frieden
ich denke "Anthropozentrisches Denken" ist ein weit verbreitetes Denken und die Ursache vieler Konsequenzen.nexus hat geschrieben:weil der mensch nicht zur natur gehört?
Verzweifle nicht an der Gewichtigkeit der Dinge,
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Fallen Angel 3
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Re: Krieg und Frieden
kommt drauf an, elektromagnetische impulse, chemische botenstoffe und was sonst noch so im hirn abgeht, ist ja auch "natur" - etwas von den dingen, welche die sogenannte naturwissenschaft in letzter zeit wieder entdeckt (dabei hätten sie nur mal die vedischen schriften lesen müssen, aber nein, immer alles kompliziert machen). nun, und das gebot, du sollst nicht töten, ist ja letztlich ein MENSCHLICHES gebot. menschlich, so wie in ..."human"...
Gott scheint ja meist als etwas grössers wahrgenommen zu werden, also so das ganze universum und das universum ist definitiv NICHT human!!! also ist Gott nicht human.
Fressen und Gefressen werden, widerspricht zwar unserer moralisch aufgeklärten 21th century ethisch breit abgestützten Philosophie, ist aber genau DAS was das universum ausmacht (und zwar nicht erst seit darwin...).
Wir Menschen glauben einfach, dass wir es schaffen könnten, besser zu sein, als Gott (oder das Universum). Deshalb schlagen wir dann einander in Kriegen (wo das o.g. gebot nicht gilt...) die Köpfe ein, weil diese blöden Nachbarn das einfach nicht kapieren wollen! (oder weil die es vielleicht zu gut kapieren... neid... naja..)
und wisst ihr eigentlich ist alles ganz einfach:
man wird geboren.
man stirbt.
das ist alles. warum wir das dazwischen so kompliziert machen, weiss ich je länger je weniger...
Gott scheint ja meist als etwas grössers wahrgenommen zu werden, also so das ganze universum und das universum ist definitiv NICHT human!!! also ist Gott nicht human.
Fressen und Gefressen werden, widerspricht zwar unserer moralisch aufgeklärten 21th century ethisch breit abgestützten Philosophie, ist aber genau DAS was das universum ausmacht (und zwar nicht erst seit darwin...).
Wir Menschen glauben einfach, dass wir es schaffen könnten, besser zu sein, als Gott (oder das Universum). Deshalb schlagen wir dann einander in Kriegen (wo das o.g. gebot nicht gilt...) die Köpfe ein, weil diese blöden Nachbarn das einfach nicht kapieren wollen! (oder weil die es vielleicht zu gut kapieren... neid... naja..)
und wisst ihr eigentlich ist alles ganz einfach:
man wird geboren.
man stirbt.
das ist alles. warum wir das dazwischen so kompliziert machen, weiss ich je länger je weniger...
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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Leuchtherz
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Re: Krieg und Frieden
FA
sagt das eine Sternstaubkörnchen zum anderen: "kuck mal ich bin ein Mensch" sagt das andere: "Du arme sau"
jup und materie ist vergänglichkeit
deshalb ist sie auch weniger wahrheit nur wirklichkeit 
mir wurde gerade neulich ein wunderbarer Gedanke geschenkt: alles was wir Materiell erschaffen ist ab diesem Zeitpunkt der Vergänglichkeit unterworfen. Alles was wir geistig erschaffen kann ab dem Zeitpunkt nur weiter wachsen
sagt das eine Sternstaubkörnchen zum anderen: "kuck mal ich bin ein Mensch" sagt das andere: "Du arme sau"
jup und materie ist vergänglichkeit
mir wurde gerade neulich ein wunderbarer Gedanke geschenkt: alles was wir Materiell erschaffen ist ab diesem Zeitpunkt der Vergänglichkeit unterworfen. Alles was wir geistig erschaffen kann ab dem Zeitpunkt nur weiter wachsen
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Re: Krieg und Frieden
Ja, auf Tierebene. Wenn man so will. Ich sehe uns zwar auch ein Tier, differenziere hier nun aber beim Bewusstsein. Wir haben sehr viel Macht. Wir können Wissen erstellen, aufnehmen, erweitern, anwenden etc. Für uns zählt diese Regelung des Universums nicht. Gefressen werden oder nicht. Das zählt, sobald wir im Wald sind, in der freien Natur. Bei uns überlebt jeder, nicht nur der stärkste. Und genau in diesem Wechsel, vom Tier zum "höheren" (aber trozdem tiefenFallen Angel 3 hat geschrieben:kommt drauf an, elektromagnetische impulse, chemische botenstoffe und was sonst noch so im hirn abgeht, ist ja auch "natur" - etwas von den dingen, welche die sogenannte naturwissenschaft in letzter zeit wieder entdeckt (dabei hätten sie nur mal die vedischen schriften lesen müssen, aber nein, immer alles kompliziert machen). nun, und das gebot, du sollst nicht töten, ist ja letztlich ein MENSCHLICHES gebot. menschlich, so wie in ..."human"...
Gott scheint ja meist als etwas grössers wahrgenommen zu werden, also so das ganze universum und das universum ist definitiv NICHT human!!! also ist Gott nicht human.
Fressen und Gefressen werden, widerspricht zwar unserer moralisch aufgeklärten 21th century ethisch breit abgestützten Philosophie, ist aber genau DAS was das universum ausmacht (und zwar nicht erst seit darwin...).
Wir Menschen glauben einfach, dass wir es schaffen könnten, besser zu sein, als Gott (oder das Universum). Deshalb schlagen wir dann einander in Kriegen (wo das o.g. gebot nicht gilt...) die Köpfe ein, weil diese blöden Nachbarn das einfach nicht kapieren wollen! (oder weil die es vielleicht zu gut kapieren... neid... naja..)
und wisst ihr eigentlich ist alles ganz einfach:
man wird geboren.
man stirbt.
das ist alles. warum wir das dazwischen so kompliziert machen, weiss ich je länger je weniger...
o.O hmm, ist jetzt etwas widersprüchlich geschrieben, aber hoffe man peilts.
miaumiau
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The Dude
Re: Krieg und Frieden
Das gerät ganz schön OT hier, findet ihr nicht auch?
Nur ist die Materie (Die multidimensionalen Universen) lediglich eine Energie Gottes, ein kleiner Teil seinesihres Wesens.
Ergo ist aus einer ganzheitlichen Betrachtung heraus Gott alles andere als inhuman, weil ersie sich gar nie "persönlich" und direkt in unseren Achterbahntummelplatz quer durch die Dimensionen einmischt. Aber das hatten wir schon... siehe freier wille und erste direktive, oder die wissenschaft selbst, oder monismus etc. oder oder oder...
damit werden die Welten gebaut...
That's the whole point...
OT-Mode - OFF
Wenn Du Gott aus der Perspektive der Materie definierst und IHNSIE auf diese beschränkst, ja, dann hast Du mit obiger Aussage absolut recht.Fallen Angel 3 hat geschrieben:Gott scheint ja meist als etwas grössers wahrgenommen zu werden, also so das ganze universum und das universum ist definitiv NICHT human!!! also ist Gott nicht human.
Nur ist die Materie (Die multidimensionalen Universen) lediglich eine Energie Gottes, ein kleiner Teil seinesihres Wesens.
Ergo ist aus einer ganzheitlichen Betrachtung heraus Gott alles andere als inhuman, weil ersie sich gar nie "persönlich" und direkt in unseren Achterbahntummelplatz quer durch die Dimensionen einmischt. Aber das hatten wir schon... siehe freier wille und erste direktive, oder die wissenschaft selbst, oder monismus etc. oder oder oder...
Das Relative kann nie zum Absoluten werden... wer das also glaubt, ist noch der grössere Illusionist, als die amerikanischen Hardcore-Bibelkreationisten!Wir Menschen glauben einfach, dass wir es schaffen könnten, besser zu sein, als Gott (oder das Universum).
So ist es...Lüchti hat geschrieben:alles was wir Materiell erschaffen ist ab diesem Zeitpunkt der Vergänglichkeit unterworfen. Alles was wir geistig erschaffen kann ab dem Zeitpunkt nur weiter wachsen
Sag nicht "keiner", das wäre ungerecht manch einem/r gegenüber! Aber ja, (noch?) zu wenige und (noch?) in zu geringem Masse, das ist schon richtig... Denn es obliegt tatsächlich unserer Verantwortung was wir auf dieser Welt manifestieren... wollen wir es weiter zulassen ohne aufzustehen und nein zu sagen - im grossen Stile - dass irgendwelche psychopathischen Geier an den Machthebeln der Erde unser Schicksal (oder das im nahen Osten...) - das der Zukunft der Erde - bestimmen, oder wollen wir im grossen Stil was dagegen unternehmen?Xotix hat geschrieben:Und genau in diesem Wechsel, vom Tier zum "höheren" (aber trozdem tiefen) Wesen ergründet sich unsere Verantwortung. Die Verantwortung welch jeder Mensch hat und eigentlich keiner Wahrnimt. Das endet in selbstzerstörung und schlussendlich wieder bei der Regelung des Universums. Würden wir jedoch unsere Rolle als Hüter des Planeten (Was irgendwie garnicht von nöten wäre, wenn wirs einmal gepeilt hätten) wahrnehmen, so könnten wir auch
(co)-Existieren mit dieser Regelung.
That's the whole point...
OT-Mode - OFF
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Leuchtherz
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Re: Krieg und Frieden
@Dude
man weiss es nicht so genau ob es OT ist, da der unersättliche Drang etwas zu kriegen beim Menschen vorherschend ist. und wenn es nur das Recht auf eine Bewusstseinsmanifestation ist, also Religion wie sie zumeist verstanden und gelebt wird.
ich gebe Dir aber recht das ich Gott auch als "hinter" den Fronten sehe, somit weder im Grossen noch im Kleinen oder hald in beidnen
es kommt auch gar nicht so darauf an denke ich
wer wunder nicht sehen kann der sieht sie weder im grossen noch im kleinen 
ich denke wir stehen wieder an einem "wendepunkt" des Bewusstseins.
Dogmatische Haltungen wie:" nur was ich sehe glaube ich" drehen immer mehr in eine Erkenntnis:"je mehr ich glaube um so mehr sehe ich." wir verlassen den Bereich des Messbaren.
was sich nie verändert hat ist das Wesen des Prinzips des Lebens.
Die Formen haben schon unzählige Gestalten angenommen und sich weiter entwickelt doch das Prinzip blieb immer das selbe.
@xotix
der Mensch wäre hier zum die Erde erhalten
t
man weiss es nicht so genau ob es OT ist, da der unersättliche Drang etwas zu kriegen beim Menschen vorherschend ist. und wenn es nur das Recht auf eine Bewusstseinsmanifestation ist, also Religion wie sie zumeist verstanden und gelebt wird.
ich gebe Dir aber recht das ich Gott auch als "hinter" den Fronten sehe, somit weder im Grossen noch im Kleinen oder hald in beidnen
ich denke wir stehen wieder an einem "wendepunkt" des Bewusstseins.
Dogmatische Haltungen wie:" nur was ich sehe glaube ich" drehen immer mehr in eine Erkenntnis:"je mehr ich glaube um so mehr sehe ich." wir verlassen den Bereich des Messbaren.
was sich nie verändert hat ist das Wesen des Prinzips des Lebens.
@xotix
der Mensch wäre hier zum die Erde erhalten
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The Dude
Re: Krieg und Frieden
Ich würde das etwas anders sagen... je weniger ich von vornherein kategorisch ausschliesse, nur weil irgendwelche eso- oder vt-spinner, oder sonst welche (liste kann frei ergänzt werden)Leuchtherz hat geschrieben:" nur was ich sehe glaube ich" drehen immer mehr in eine Erkenntnis:"je mehr ich glaube um so mehr sehe ich." wir verlassen den Bereich des Messbaren.
...so in etwa.. han auscho besser forumuliert, aber wott eigentli äntli use
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Fallen Angel 3
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Re: Krieg und Frieden
Jungs, es mag sein, das ALLES doch etwas mehr ist als das Materielle. Allerdings stellt sich dann schnell mal die Frage, was denn jenseits der Materie noch sein kann? sind denn Wellen und Teilchen, und Energieimpulse nicht genauso Materie, wie ein Stein? Letztlich eben schon. Wenn schon kann das jenseits der Materie so was ähnliches sein wie Gedanken, Ideologien, Religionen, Regeln, und wohin haben uns diese gebracht....?
Die Materie aber ist durchaus dem darwinistischen Fressen und Gefressen werden unterworfen. Darin liegt ja auch DIE Kritik an Gott, sofern es so ein "bewusstes" Hinter-Allem überhaupt gibt: dass "es" ein Universum kreiert hat, worin man fressen MUSS um zu leben. Dass darin aus druidischer Sicht womöglich auch so eine Art pantheistisches "wir sind alle miteinander verbunden" abgeleitet werden kann, mag sein. Löst aber die Frage nicht so recht auf, warum "man" nicht ein Universum erschaffen hat, worin Konkurrenz, getötet werden, töten, um zu leben, um zu lieben, nicht notwendig sind? Worin liegt der Sinn in einem Universum, worin es eine imanente Konstante ist, dass jedes Wesen, jedes Teilchen, den Konsum anderer Teilchen braucht, um selbst zu wachsen. Nicht mal nur Tiere oder Pflanzen töten, um zu essen, nur schon Atmen, um aus friedlichem Sauerstoff andere Stoffe zu schaffen, die wir brauchen um UNSERE Existenz, unser Ego, unsere Materielle Daseinsform zu rechtfertigen, ja zu ermöglichen. Gott - oder die Natur, oder einfach das Universum, ist nicht perfekt, es hat einen massiven Makel, der augenscheinlich im Sterben von anderen Dingen liegt, welches wir *brauchen* um selbst nicht zu sterben.
naja was solls, kann ja alles mit Wiedergeburt und Karma weg-erklärt werden. Religion ist ja so praktisch...
Xotic bringts auf den Punkt: wir Menschen sind zumindest in Gedanken tatsächlich fähig, ein Universum zu erdenken, worin das nicht so ist. Vor mir wirds schon andere gegeben haben, die ähnliches festgestellt haben. Ein Universum, worin es Harmonie gibt, zwischen den Dingen, und nicht Mord. Ein Universum der Liebe. Aber nicht einer Liebe, die uns dazu bringt, Drittpersonen zu vernichten, wenn diese in unseren Augen, diese Liebe bedrohen. Eine Liebe die fähig ist, jegliche Form der Konkurrenz, der Angst und der Paranoia zu überwinden.
Allein, in einem Universum, in dem Verzicht und Verrat geradezu die Grundkomponente des Lebens zu sein scheinen, oft genug "bewiesen", oft genug wiederholt, darin wahrhaftig zu lieben.... Das gar nicht so leicht.
Es gibt natürlich Menschen - und ich schätze auch Tiere, Pflanzen und Gebirge - ganze Sonnensysteme wohl! - die das schaffen. Die sich von all diesen Grundsätzen lösen, die jenseits von Gut und Böse leben, die tatsächlich und ohne Zweifel über sich selbst hinaus wachsen, ihr materielles Dasein, ihre Instinkte, ihre Begierden hinter sich lassen, und einfach SIND. Ja es gibt höchstwahrscheinlich sogar mehr Tiere, als Menschen, die das schaffen (nicht alle - Tiere sind schliesslich auch nur Menschen...) - diese sind jene, die sich tatsächlich kümmern und nicht nur Kummer bereiten.
hach...
was das mit Krieg und Frieden zu tun hat? Was nicht?! was nicht...
Die Materie aber ist durchaus dem darwinistischen Fressen und Gefressen werden unterworfen. Darin liegt ja auch DIE Kritik an Gott, sofern es so ein "bewusstes" Hinter-Allem überhaupt gibt: dass "es" ein Universum kreiert hat, worin man fressen MUSS um zu leben. Dass darin aus druidischer Sicht womöglich auch so eine Art pantheistisches "wir sind alle miteinander verbunden" abgeleitet werden kann, mag sein. Löst aber die Frage nicht so recht auf, warum "man" nicht ein Universum erschaffen hat, worin Konkurrenz, getötet werden, töten, um zu leben, um zu lieben, nicht notwendig sind? Worin liegt der Sinn in einem Universum, worin es eine imanente Konstante ist, dass jedes Wesen, jedes Teilchen, den Konsum anderer Teilchen braucht, um selbst zu wachsen. Nicht mal nur Tiere oder Pflanzen töten, um zu essen, nur schon Atmen, um aus friedlichem Sauerstoff andere Stoffe zu schaffen, die wir brauchen um UNSERE Existenz, unser Ego, unsere Materielle Daseinsform zu rechtfertigen, ja zu ermöglichen. Gott - oder die Natur, oder einfach das Universum, ist nicht perfekt, es hat einen massiven Makel, der augenscheinlich im Sterben von anderen Dingen liegt, welches wir *brauchen* um selbst nicht zu sterben.
naja was solls, kann ja alles mit Wiedergeburt und Karma weg-erklärt werden. Religion ist ja so praktisch...
Xotic bringts auf den Punkt: wir Menschen sind zumindest in Gedanken tatsächlich fähig, ein Universum zu erdenken, worin das nicht so ist. Vor mir wirds schon andere gegeben haben, die ähnliches festgestellt haben. Ein Universum, worin es Harmonie gibt, zwischen den Dingen, und nicht Mord. Ein Universum der Liebe. Aber nicht einer Liebe, die uns dazu bringt, Drittpersonen zu vernichten, wenn diese in unseren Augen, diese Liebe bedrohen. Eine Liebe die fähig ist, jegliche Form der Konkurrenz, der Angst und der Paranoia zu überwinden.
Allein, in einem Universum, in dem Verzicht und Verrat geradezu die Grundkomponente des Lebens zu sein scheinen, oft genug "bewiesen", oft genug wiederholt, darin wahrhaftig zu lieben.... Das gar nicht so leicht.
Es gibt natürlich Menschen - und ich schätze auch Tiere, Pflanzen und Gebirge - ganze Sonnensysteme wohl! - die das schaffen. Die sich von all diesen Grundsätzen lösen, die jenseits von Gut und Böse leben, die tatsächlich und ohne Zweifel über sich selbst hinaus wachsen, ihr materielles Dasein, ihre Instinkte, ihre Begierden hinter sich lassen, und einfach SIND. Ja es gibt höchstwahrscheinlich sogar mehr Tiere, als Menschen, die das schaffen (nicht alle - Tiere sind schliesslich auch nur Menschen...) - diese sind jene, die sich tatsächlich kümmern und nicht nur Kummer bereiten.
hach...
was das mit Krieg und Frieden zu tun hat? Was nicht?! was nicht...
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The Dude
Re: Krieg und Frieden
unsere heimat ist die ewigkeit... es gibt keine notwendigkeit in die materie (energie / quantenpotential,...) einzugehen.
materie ist unendliche vergänglichkeit
unendlicher wandel
wäre das nicht so, würde kein lebewesen jemals auf die idee kommen wieder in die wahre heimat einzugehen.
aber wie gesagt, das hab ich hier in diesem forum anderswo @topic schon sehr detailliert in nächteverschlingenden romanen dargelegt... wer sucht, der findet, und wer nicht sucht der hat schon
materie ist unendliche vergänglichkeit
unendlicher wandel
wäre das nicht so, würde kein lebewesen jemals auf die idee kommen wieder in die wahre heimat einzugehen.
aber wie gesagt, das hab ich hier in diesem forum anderswo @topic schon sehr detailliert in nächteverschlingenden romanen dargelegt... wer sucht, der findet, und wer nicht sucht der hat schon
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Leuchtherz
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Re: Krieg und Frieden
FA das Problem des Menschen ist nicht Gott, nicht Religion. das Problem ist die nicht Akzeptanz das alles Verbunden ist... das muss man jetzt schon zu erst klären, messen, beschreiben, milliarden und ressourcen verbraten. und man muss sich streiten, unsäääglich streiten darüber was es heisst alles ist miteinander verbunden. Dort wo man den "Punkt" definiert hat, um den "Anfang" zu erklären, beim Urknall, selbst dort hörte man nicht auf weiter zu suchen, anstatt einfach einzusehen, das alles miteinander verbunden ist
Ich Teile mit Dir die Ansicht nicht das es sich um ein "grausames" System handelt.
allein schon aus der Tatsache der Entstehung "unseres" Lebensraumes, der Milchstrasse und unseres Planeten.
Vielleicht ist das Bewusstsein mit der Materie gewachsen, also auch das Bewusstsein für Leid. Die Lösung Deines gestellten Problems des
gegenseitigen "vernichtens" wäre ja einfach, schaffen wir die Gefühle ab die Leid und Schmerz bedeuten. aber man merkt schnell das es diese
Gefühle auch braucht im Gesamtkonzept. man merkt das eine Welle immer beide Amplituden braucht.
Wir sind also soweit in unserem Bewusstsein, das wir die Gefühle des unverständlichen schon recht "persönlich" nehmen da sie nicht in unser
verständnis von "Ethik" passt. nur aufgepasst, dieses "Verständnis" ist nicht unabhängig eines "ich". Das ich kann und darf garn nichts anderes sagen als
"ich will gerechtigkeit für alle" weil es "sich" mit ein bezieht und somit auch für "sich" Gerechtigkeit in Anspruch nimmt. das "ich" ist raffiniert, den wenn es um "eigene" Gerechtigkeit geht da sagt es dann schnell mal, "das leben ist nicht immer gerecht", das ich wechselt die seiten der Pole im belieben nur um "am leben" zu bleiben, den das ist die bestimmung des "ich's", die erhaltung des Selbst und die findung des Selbst. deshalb ist es sehr verwirrend auf das "ich" zu hören wenn es um "Gerechtigkeit" des "Ganzen" geht
Ich Teile mit Dir die Ansicht nicht das es sich um ein "grausames" System handelt.
allein schon aus der Tatsache der Entstehung "unseres" Lebensraumes, der Milchstrasse und unseres Planeten.
Vielleicht ist das Bewusstsein mit der Materie gewachsen, also auch das Bewusstsein für Leid. Die Lösung Deines gestellten Problems des
gegenseitigen "vernichtens" wäre ja einfach, schaffen wir die Gefühle ab die Leid und Schmerz bedeuten. aber man merkt schnell das es diese
Gefühle auch braucht im Gesamtkonzept. man merkt das eine Welle immer beide Amplituden braucht.
Wir sind also soweit in unserem Bewusstsein, das wir die Gefühle des unverständlichen schon recht "persönlich" nehmen da sie nicht in unser
verständnis von "Ethik" passt. nur aufgepasst, dieses "Verständnis" ist nicht unabhängig eines "ich". Das ich kann und darf garn nichts anderes sagen als
"ich will gerechtigkeit für alle" weil es "sich" mit ein bezieht und somit auch für "sich" Gerechtigkeit in Anspruch nimmt. das "ich" ist raffiniert, den wenn es um "eigene" Gerechtigkeit geht da sagt es dann schnell mal, "das leben ist nicht immer gerecht", das ich wechselt die seiten der Pole im belieben nur um "am leben" zu bleiben, den das ist die bestimmung des "ich's", die erhaltung des Selbst und die findung des Selbst. deshalb ist es sehr verwirrend auf das "ich" zu hören wenn es um "Gerechtigkeit" des "Ganzen" geht
Verzweifle nicht an der Gewichtigkeit der Dinge,
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Re: Krieg und Frieden
ziel eines gläubigen idt es gott immer ähnlicher zu werden, bedingungslos zu lieben. nicht besser als gott zu sein, so en chabisFallen Angel 3 hat geschrieben:Wir Menschen glauben einfach, dass wir es schaffen könnten, besser zu sein, als Gott (oder das Universum).
Liebe Respekt Anarchie
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Fallen Angel 3
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Re: Krieg und Frieden
@nexus
gleich sein wie gott? also wegsehen? alles als gut zu deklarieren, auch wenn es das nicht ist? demjenigen stärke zu geben, der sich selbst stärke gibt? rechtschaffen zu sein und alles zu verdammen, was diesem ideal nicht entspricht?
ja....
das ist in etwa genau das was die gesellschaft des 21. jahrhunderts anstrebt.
`@leuchtherz
wow
jedoch... kommen mir zweifel, ob nicht auch ein universum, worin leid und schmerz "erschaffen" werden, damit der mensch ENDLICH MAL sich damit auseinandersetzt, nicht vielleicht doch ein kleines bisschen meschugge ist...
warum... WARUM braucht es diese amplituden...?
(ich weiss schon - bei deinem beitrag ging es mehr um die ethik des egoismus, nur naja, dieser satz hat mich mehr beeindruckt. sorry
)
gleich sein wie gott? also wegsehen? alles als gut zu deklarieren, auch wenn es das nicht ist? demjenigen stärke zu geben, der sich selbst stärke gibt? rechtschaffen zu sein und alles zu verdammen, was diesem ideal nicht entspricht?
ja....
das ist in etwa genau das was die gesellschaft des 21. jahrhunderts anstrebt.
`@leuchtherz
wow
damit rennst du bei mir natürlich offene türen ein. siehe diverse threads von mir.vielleicht ist das Bewusstsein mit der Materie gewachsen, also auch das Bewusstsein für Leid. Die Lösung Deines gestellten Problems des gegenseitigen "vernichtens" wäre ja einfach, schaffen wir die Gefühle ab die Leid und Schmerz bedeuten. aber man merkt schnell das es diese Gefühle auch braucht im Gesamtkonzept. man merkt das eine Welle immer beide Amplituden braucht.
jedoch... kommen mir zweifel, ob nicht auch ein universum, worin leid und schmerz "erschaffen" werden, damit der mensch ENDLICH MAL sich damit auseinandersetzt, nicht vielleicht doch ein kleines bisschen meschugge ist...
warum... WARUM braucht es diese amplituden...?
(ich weiss schon - bei deinem beitrag ging es mehr um die ethik des egoismus, nur naja, dieser satz hat mich mehr beeindruckt. sorry
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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The Dude
Re: Krieg und Frieden
das problem an dieser lösung wäre doch, dass zusammen mit dem leid und dem schmerz auch die würde der individuuen, und damit jeglicher sinn flöten ginge?!?Die Lösung Deines gestellten Problems des
gegenseitigen "vernichtens" wäre ja einfach, schaffen wir die Gefühle ab die Leid und Schmerz bedeuten. aber man merkt schnell das es diese
Gefühle auch braucht im Gesamtkonzept. man merkt das eine Welle immer beide Amplituden braucht.
so nach dem motto: ja die zustände sind zwar wie ein unendlich hoher berg aus scheisse, aber das macht ja nix, denn es fühlt es ja niemand mehr... oder so ähnlich