äusserlich tolerieren die menschen viel, innerlich viel weniger - man schliesst eher kompromisse.
eigentlich sind wir eine kompromiss-geselschaft per se. leute die kompromisslos sind gibt es sehr wenige - und meistens werden sie als "abartig" angesehen.
nicht-toleranz wird unter anderem durch (besserwisserisches) klugscheissen überdeckt - einerseits um das eigene ego zu polieren anderseits um zu überzeugen damit nicht tolerant sein müssen.
heilende worte, herzlichkeit (ich spreche nicht von einer romantischen weltanschauung) und wahre toleranz sind in unserer geselschaft (industrienation) eher raritäten - ausser es gehört zum beruf. das stupidste ist - man ist überzeugt, dass alle menschen gleich sind (wie man in den wald ruft so kommt es...)
zur frage: richtig aufregen kann nur ich mich. genauer gesagt: wiederholungen von sinnlosem und mangelnde disziplin mir gegenüber! - alles andere flaut schnell ab.
übrigens - bei den alten griechen galt auf-regung als ein ab-normaler zustand. diskusionen wurden ab-gebrochen bis alle ab-geregt waren

Licht gegen das Dunkel. Liebe gegen Hass.
Kraft gegen Kraft