Als wir am Freitag um 19 Uhr nach einer 6-stündigen, nervenaufreibenden Fahrt (2 Zölle, 2 Staus, Hitze) endlich das Partygelände erreichten, fühlten wir, wie sich der Reisestress abbaute und das
Fieber seinen Platz einnahm
Es war für mich im Speziellen alle mal ein sehr schönes Erlebnis in Schelten und dafür richte ich Dank an alle, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben.
Ich möchte ein großes Kompliment an den Organisator aussprechen. Man merkte beim Betrachten der organisatorischen Arbeit, noch bevor es richtig losging, was für eine beispielhafte Sorgfalt und Leidenschaft in diese Party eingeflossen sind.
Die Deko war vom feinsten. Ob es sich um die hängenden Objekte handelte, die Video-Animation oder sogar um die vielen Bilder (nicht bloß einfache Elfen- oder Pilzbilder), alle hatten sie was gemeinsam: ansprechende künstlerische Aspekte. So war die Party für mich nicht nur eine Musikveranstaltung, sie war, in Zusammenspiel mit dem schönen Schelten, ein kleines psychedelisches Museum.
Der Sound (eine Musikkritik muss sein) hat mir vor allem Freitags und Samstags tagsüber gefallen. Don Tribetone hat ein wunderschönes progressiv-psychedelisches Set hingelegt (genial diese beiden Stile verschmolzen und gezeigt, dass sie zusammengehören), dass es schade ist, dass dieses Meisterwerk so wenige erlebt haben (da ich es selbst - zu den Zeitpunkt völlig nüchtern - nicht glauben konnte, machte ich von seinem Teil einen kleinen Videobeweis - ich hoffe ich komme in der nächsten Zeit mal dazu, es aufzubereiten und online zu stellen). Weiterhin haben Schädelleuchten und Trip Hazard (eine Mischung aus trippigen Psy und Standard-Full-On - Dark lief meiner Ansicht nach keine einzige Sekunde auf der Party) die Nacht (und die Party insgesamt) bereits um 5 Uhr morgens der ersten Nacht zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Jackomo hat mir am Anfang nicht so sehr gefallen, aber ich muss ehrlich zugestehen, er wurde mit der Zeit immer besser. Seine Tracks wurden deftiger und psychedelischer. Der Wechsel ins Progressive war sehr gut gelungen.
Und dann kam Day Din. Wow!!
Für ihn fehlen mir einfach die Worte. Alleine schon wie er angefangen hat. Unglaublich.
Und das, was ab 13 bis 22 Uhr dann lief, als ich die "leise Lautstärke" erwartet hatte, hatte bei mir zur Folge, das Reisefieber-Erlebnis vom letzten Jahr fast zu vergessen. Proggi vom feinsten. Danke an Deejota (leider nur aus dem Halbschlaf miterlebt), Meskal und Ynos für eure Unglaubliche Zusammenstellung. Vorallem als Meskal auflegte, wünschte ich mir wie nur selten zuvor auf einer Party, der Moment würde ewig gehen.
Leider ging es dann Samstag-Nacht vom Sound her für mich nicht so ansprechend und abwechslungsreich. Deswegen habe ich mir in der zweiten Nacht 5 Stunden Schlaf gegönnt, nach dem ich mich davon überzeugt hatte, dass auch Dyson (nach Magical und Goe) einen israeli angehauchten Full-On uns aufdrücken wollte. Ein Proggiact am Sonntagmorgen und ein Psy-Set ala Alpha Samstagnacht hätte der Party bezüglich des musikalischen Gesamteindrucks meiner Ansicht nach bestimmt nicht geschadet und ich bin mir sicher, dass es auch die Gäste gefreut hätte
So muss ich mein Party-Erlebnis in seiner Gesamtheit doch etwas relativieren.
Fingolfin hat geschrieben:hat jemand das Line-UP fotografiert... oder hats noch irgendjemand zur Hand...???
Freitag:
20:00 - 22:00 Uhr Don Tribetone
22:00 - 01:00 Uhr die Materie
01:00 - 02:00 Uhr Optokoppler
02:00 - 02:45 Uhr Schädelleuchten
02:45 - 05:00 Uhr Trip Hazard
05:00 - 09:00 Uhr Jackomo
09:00 - 10:00 Uhr Day.Din
10:00 - 13:00 Uhr Naikido
Samstag:
13:00 - 16:00 Uhr DeeJota
16:00 - 19:00 Uhr Meskal
19:00 - 22:00 Uhr Ynos
22:00 - 01:00 Uhr Magical
01:00 - 02:00 Uhr Goe
02:00 - 05:00 Uhr Dyson
05:00 - 06:00 Uhr Solar System
06:00 - 09:00 Uhr Solar System
09:00 - 10:00 Uhr Goma
10:00 - 12:00 Uhr Goma