ja da hast du wohl Recht, das denke ich auch. Es war ja nur die etwas humoristische Einsicht in den (für mich) Umstand, dass weder durch ein einziges Huhn, noch durch ein einziges Ei, die Spezies Huhn entstehen kann.SO FUCKING DETERMINED hat geschrieben: Natürlich kann man sich dennoch fragen...meiner Meinung nach war wohl eher das Huhn als erstes da.
PS: Was ist ein Ei? Kann eine Zelle auch ein Ei sein?
An was scheitern wir? an der Definitionsinterpretation oder Interpretations(neu)schöpfung?
Vielleicht doch die Eier oder doch die Hühner?
Auf jeden Fall zwei, nicht eines und darum ist die Frage falsch, ob Das Huhn oder Das Ei zuerst war.
Und da die Schöpfung auf einem Kreis von geburt und (vordergründigem) Tod funktioniert, scheint die Schöpfung in einer Art Kreis zu funktionieren.
Was war zuerst, das Huhn oder das Ei?
Korrekte Antwort: Beide, das Huhn als Voraussetzung für das Ei und das Ei als Voraussetzung für das Huhn und woraus sind beide entstanden? : Das Eine aus dem Anderen und das andere aus dem Einen: Aus sich selbst! Aus wessen Selbst?
Dem einen Selbst: Buddhanatur Gott und all den alphanumerischen Bezeichnungen für das schöpferischkreative Prinzip.
Es gibt in der Frage der Zeit eigentlich kein "wann". Für das Universum selbst geschieht alles Jetzt, also gibt es auch kein zuerst von Henne oder Ei. Schöpfung ist jetzt. Das Universum ist jetzt entstanden, ist jetzt und strirbt jetzt. Unser Bewusstsein spielt uns mit der Zeit einen Streich. Alles eine Frage des Standpunktes. Denke ich als Mensch für mich selbst, befinde ich mich innerhalb von Zeit, wenn ich Erleuchtung habe, transzendiere ich mich über mich selbst in mich selbst und bin fähig zu wahrer Selbstreflektion. In der Selbstreflektion des Ganzen gibt es keine Zeit, diese findet nicht in Zeit statt, sondern ist ein unaufhörliches Jetzt.
Ausserdem bin ich noch immer der Ansicht, dass es keinen wirklichen Tod gibt, sondern seit meinem Erleuchtungserlebnis bin ich zu 303% davon überzeugt, dass die Schöpfung eine unaufhörliche Geburt von unendlicher Einzigartigkeit ist und der Tod eine Bedingung für Einzigartigkeit ist. Was also im Tode stirbt ist meine Individualität. Meine Natur aber, ich bin Buddhanatur, Gott, Buddha und das Nirvana zugleich, dies alles ist Eins, - , so wie dies jeder und jedes ist, - , wird nicht sterben, sondern sich in einem Prozess der Selbstfindung und Sinnentfaltung unaufhörlich verwirklichen. Ich glaube an die Wiedergeburt des reinen Gottes und der unschuldigen Buddhanatur, da jeder Tod Nirvana und Auslöschung des Karmas ist, nicht an die Wiedergeburt des persönlichen Individuums. Und so gibt es ausgestattet mit Bewusstsein und Handlungsfähigkeit letztlich keine Erlösung von der Verantwortung (über das Sein).

Buddha 2011

