Fallen Angel 2 hat geschrieben:schon mal überlegt die sache mittels selbstregulierung zu lösen?
da der staat ja offensichtlich kein interesse an der gesundheit von grasskonsumenten hat,
müssen halt die konsumenten zusammenspannen, und jene dealer anschwärzen, ausgrenzen, veröffentlichen, die mit derartigen giftstoffen gestrecktes grass in umlauf bringen. zudem sollte dann abgeklärt werden, wo das grass herkommt. dafür benötigt man natürlich labors etc. die überhaupt erst herausfinden, wo tatsächlich gestrecktes zeug im umlauf ist und wo nicht.
wer solcherart gestrecktes zeug anbietet, ist moralisch gesehen irgendwo bei den kakerlaken anzusiedeln und hat jeglichen anspruch auf schutz vor den behörden seitens seiner käufer verspielt.
sofern das ganze nicht einfach nur ein hoax seitens eben jener behörden ist, um die konsumenten zu verunsichern.
ich denke, hier ist abklärung dringend notwendig. a) stimmt das überhaupt, b) wenn ja, in welchem ausmass, c) wenn in grösserem ausmass, wer ist der verantwortliche, d) straffmassnahmen...
meines erachtens ist jeder der (ohnehin schon illegale) drogen konsumiert, und ganz besonders jene, die das verticken, in der verantwortung dafür zu sorgen, dass es so ungefährlich für die gesundheit wie möglich abläuft. (d.h. nicht noch zusätzlich gefährlicher, als es ohne streckung mit Bleisulfid wäre)
ein hoax der behörden ist es kaum,
es sind wohl prozentual mehr politiker an einer lösung der Cannabis-frage interessiert, als Staatsbürger der Schweiz, da es viele Schweizer schlichtweg nicht interessiert oder sie es aus prinzip verteufeln.
Man hat es auch versäumt, das Volk zu informieren. Es hätte 100 Gründe gegeben, am 30. November ja zu stimmen, aber die meisten haben nicht einen Grund dafür gesehen. Das ist vor allem ein Versäumnis der Befürworter, Gegenkampagne gab es genug, Ja-parolen dafür zu wenig.
Ironischerweise wäre gerade die Geschichte mit dem gestreckten Gras ein Pro zur legalisation und damit zu staatlichen kontrollen, allerdings würde es in der bevölkerung eher noch zu mehr abneigung führen.
Es gibt unabhängig von der initative die Idee, Kontrollstellen für Cannabis einzuführen. Sofern sich die Geschichte bewahrheitet, wäre dies ein wichtiger Schritt.
Konsumenten müssen sich, wie fallen angel gesagt hat, im moment halt dadurch schützen, dass sie fehlbare Dealer anprangern oder gar anzeigen, sofern der Dealer von der verunreinigung wusste.