hans im glück
Verfasst: Sa 1. Nov 2008, 06:48
eines tages sass hans - so ganz ohne hindergedanken, und es sass, ohne weder nach rechts - noch nach links - noch sonstwohin hinzuwanken. und er hatte nicht viel - doch war er irgendwie zufrieden - nur irgendwie. und er spielte nicht mit dem rest das spiel, denn er liess lieber seinen träumen freien lauf, und dann wurde er geweckt. von einem kleinen gnom, der die hand nach ihm streckt.
"ich bin hans, der gnom, und ich wurde deinetwegen hierher geschickt" - und dann der andere hans kurz unglübig nickt...verständnislos blickt.
"ja, und weshalb, wieso und warum? nichts besseres zu tun, keine arbeit, und das ganze drummherum?"
hans, der gnom war solches gewohnt...und obwohl er sein häuschen - den baum - bewohnt, traff er hin und wieder einen auftrag an, um zu helfen, wo er gebraucht und dies kann. er lächelte müde "müdelächel" und machte sich daran, sein begehren zu erklären:
"es spricht sich rum, du seist in einer misere, die sich nicht minderschwere auf dein gemüt zu übertragen droht. dies bedeute, das zu wenig wasser und brot."
hans, so wie er war, er hätte niemals genug, und mit dem nächsten atemzug holte er gleich aus:
"das heisst, ich kann mir etwas wünschen?"
"ja - drei wünsche hast du frei...und bloss eine regel: sei es, wie es auch so sei: du darfst wegen keinem in dreissig tagen unglücklicher sein, als ohne".
da verstand hans nicht die bohne - aber beim hans geht es meistens etwas länger: hauptsache, man ihn belohne.
doch, was soll er sich denn bloss wünschen - er, der nie zufrieden mit sich und hab und gut, und zieht sich kurz zurück, um nachzudenken, was am besten da er tut.
es vergingen stunden, und der gnom hörte rein gar nichts vom hans - weder ihn pfeiffen - noch gelassen singen; doch er wusste: der hans - der kanns...sonst würde er nicht diesen namen tragen.
nach etlichen überholungen des langen, dünnen uhrzeigers gegenüber dem kurzen, grossen, kam hans zurück, und strahlte, als sei er im glück:
"ein flugzeug, das muss ich unbedingt haben, und einen, der es fliegt, dann noch ganz viel geld." - denn alles kann man kaufen (naja - wenigstens einen brauchbaren ersatz für alles.
und so kam es, wie es kommen musste: der hans im geld durch die lüfte düste - über berge, meere, und sogar die wüste.
dann, nach einem kurzen stopp in amsterdamm, ausgestiegen, nachdem geduscht und gebraucht den kamm, schreitet hans - der alles hat - oder alles kaufen könnte - halb benommen durch die schmalen gassen, und sieht eine dame...die würde ihm noch passen.
er geht hin, und macht nicht lange - er ist ja hans, der alles hat - und schon sitzt sie neben ihm in seiner maschine - seine neue honigbiene.
und alles, was er hatte, das wurde gerecht ver/- und geteilt, zusammen in teueren suiten geweilt, geschaut, was im kino gerade so lief, doch; wie schade: mit der liebe lief es schief.
der monat ist schneller um, als gedacht, und eines abends - oder war schon nacht (???) kam der gnom, um nach seinem versprechen zu sehen.
"und: was kannst du mir berichten?" sagte der spender der teils verbrauchten wünsche: "kannst du auf ein nicht glücklicher sein in deinen sätzen verzichten?"
dem hans, dem war dieses egal, denn er wurde überflutet von der liebe qual, und zumal er nicht gerade hunger gehabt hätte...wäre er auf die suche gegangen, nach der, die ihm sein herz stahl.
stattdessen blickte er in die leere...und tat, als wenn er gar nicht glücklich wäre - denn alles, was er sich hätte wünschen sollen, wäre eine, die für wie geschaffen wäre...selbst wenn er hunger leiden würde, und ging wortlos in eine ungewissheit mit dem gnom dahin...und ich merke gerade: ich nicht besser als hans bin
"ich bin hans, der gnom, und ich wurde deinetwegen hierher geschickt" - und dann der andere hans kurz unglübig nickt...verständnislos blickt.
"ja, und weshalb, wieso und warum? nichts besseres zu tun, keine arbeit, und das ganze drummherum?"
hans, der gnom war solches gewohnt...und obwohl er sein häuschen - den baum - bewohnt, traff er hin und wieder einen auftrag an, um zu helfen, wo er gebraucht und dies kann. er lächelte müde "müdelächel" und machte sich daran, sein begehren zu erklären:
"es spricht sich rum, du seist in einer misere, die sich nicht minderschwere auf dein gemüt zu übertragen droht. dies bedeute, das zu wenig wasser und brot."
hans, so wie er war, er hätte niemals genug, und mit dem nächsten atemzug holte er gleich aus:
"das heisst, ich kann mir etwas wünschen?"
"ja - drei wünsche hast du frei...und bloss eine regel: sei es, wie es auch so sei: du darfst wegen keinem in dreissig tagen unglücklicher sein, als ohne".
da verstand hans nicht die bohne - aber beim hans geht es meistens etwas länger: hauptsache, man ihn belohne.
doch, was soll er sich denn bloss wünschen - er, der nie zufrieden mit sich und hab und gut, und zieht sich kurz zurück, um nachzudenken, was am besten da er tut.
es vergingen stunden, und der gnom hörte rein gar nichts vom hans - weder ihn pfeiffen - noch gelassen singen; doch er wusste: der hans - der kanns...sonst würde er nicht diesen namen tragen.
nach etlichen überholungen des langen, dünnen uhrzeigers gegenüber dem kurzen, grossen, kam hans zurück, und strahlte, als sei er im glück:
"ein flugzeug, das muss ich unbedingt haben, und einen, der es fliegt, dann noch ganz viel geld." - denn alles kann man kaufen (naja - wenigstens einen brauchbaren ersatz für alles.
und so kam es, wie es kommen musste: der hans im geld durch die lüfte düste - über berge, meere, und sogar die wüste.
dann, nach einem kurzen stopp in amsterdamm, ausgestiegen, nachdem geduscht und gebraucht den kamm, schreitet hans - der alles hat - oder alles kaufen könnte - halb benommen durch die schmalen gassen, und sieht eine dame...die würde ihm noch passen.
er geht hin, und macht nicht lange - er ist ja hans, der alles hat - und schon sitzt sie neben ihm in seiner maschine - seine neue honigbiene.
und alles, was er hatte, das wurde gerecht ver/- und geteilt, zusammen in teueren suiten geweilt, geschaut, was im kino gerade so lief, doch; wie schade: mit der liebe lief es schief.
der monat ist schneller um, als gedacht, und eines abends - oder war schon nacht (???) kam der gnom, um nach seinem versprechen zu sehen.
"und: was kannst du mir berichten?" sagte der spender der teils verbrauchten wünsche: "kannst du auf ein nicht glücklicher sein in deinen sätzen verzichten?"
dem hans, dem war dieses egal, denn er wurde überflutet von der liebe qual, und zumal er nicht gerade hunger gehabt hätte...wäre er auf die suche gegangen, nach der, die ihm sein herz stahl.
stattdessen blickte er in die leere...und tat, als wenn er gar nicht glücklich wäre - denn alles, was er sich hätte wünschen sollen, wäre eine, die für wie geschaffen wäre...selbst wenn er hunger leiden würde, und ging wortlos in eine ungewissheit mit dem gnom dahin...und ich merke gerade: ich nicht besser als hans bin