also, ich lah mich nüd würkli dur staate beiflusse und möcht scho gar nüd dä thread kapputt machä, aber han eimal dä osho im fernseh gseh und das het glanget
Bhagwan
Gründung: Osho (=erhabener Meister) alias Baghwan alias Rajeensh Chandra Mohan
Der Inder Rajeensh Chandra Mohan wurde 1931 geboren. Er stduierte Philosophie und wurde 1958 Professor. Er hatte 1953 die “Erleuchtung“. Der erste Boom war 1974 – 1979 in Poona (Indien). 1981 verließ er Indien und gründete in Oregon (USA) auf ca. 250 Quadratkilometer eibe Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft. Dort lebten bis zu 20.000 Rajeenshes. Dort stand dann, anstatt Therapien und Meditationen, die Arbeit in der Gruppe im Mittelpunkt. Dieses Experiment bekam aber schnell schlechte Presse und machte Schlagzeilen. Dann wurde der Gründer und Meister verhaftet und nach seiner Haft (1987)kehrte er nach Poona zurück und starb 1990 an Herzversagen, was aber nicht das Ende für die Sekte bedeutete.
Methoden / Anwerben / Angebote / Austritt: Spirituelle Selbsterfahrungen (Therapien), Meditationen, Wohlfühlprogramme, und Emotionsblockaden lösen, sind die Angebote des Bhagwan. Beim Austritt gilt: „Wer gehen will, kann gehen.“ Aber um die Kurse zu besuchen braucht man 1700 DM und einen negativen Aids-Test.
Verbreitung: Die Ursprünge des Kults sind im westindischen Poona. Die heutigen Zentren der Osho-Bewegung sind Köln, München, Berlin und Hamburg. Es gibt bundesweit 70 spirituelle Einrichtungen und diese werden als Vereine oder GmbHs geführt.
Mitgliederzahl: Es gibt fast 500 000 „Sannyasins“ (Anhänger des Bhagwan) weltweit und davon alleine 20 000 in Deutschland. Es pilgern täglich 6 000 Anhänger nach Poona, dem Mekka der Baghwan.
Lebensweise / Umgang: Sannyasins sind oft selbstständige Unternehmer.
zentrale Aussagen: „Oshos Lehre ist ein Mix aus östlicher Geistigkeit und westlicher Psychotherapie.“ „Der Mix aus Okkultismus, Buddhismus, Psychotherapie, „Take it easy“ - Weltanschauung und Tantrismus wurde zum Erfolgsrezept.“ „Die Lehre Oshos ist, dass es keine Lehre gibt.“ „Der Begriff „Sekte“ trifft auf den Osho-Clan heute nicht mehr zu.“
finanzielle Aspekte: Die Preise der Kurse sind sehr hoch.
eigene Einschätzung: Baghwan ist eine lokrative “Sekte“. Sie wird nicht sehr streng gehalten, sprich die Anhänger haben viele Freiheiten. Heutzutage gibt es kaum noch Vorschriften in der Sekte. Baghwan ist zudem noch eine sehr hartnäckige Sekte. Sie wurden zwei Mal für tot erklärt, leben aber bis heute noch weiter. Baghwan ist eine sehr gebildete Sekte. Sie besitzen Unis und andere Bildungsstädten.
und
Die Aum-Sekte
Geschichte der Aum-Sekte:
Die Aum-Sekte wurde 1984 von Ōmu Shinsen no Kai, der sich später in SHŌKŌ ASAHARA umbenannte, nachdem er laut eigenen Angaben im Himalaja „Die Höchste Wahrheit“ erhalten habe, gegründet. Zu Beginn versuchte die Gemeinschaft mittels Yoga-Übungen psychische Kräfte zu aktivieren und konnte innerhalb kurzer Zeit beachtliche Mitgliederzahlen vorweisen. Am Fuße des Berges Fuji wurde eine eigenständige Aum-Gemeinde gegründet, die gleichzeitig das Hauptquartier der Gemeinschaft war. 1992 dehnte sich die Sekte auch stark in Russland aus und bemühte sich dabei besonders um Wissenschaftler. Innerhalb kurzer Zeit konnte die Sekte über 10000 russische Anhänger zählen, weitaus mehr als in Japan selbst. 1993 legte Asahara den Weltuntergang durch einen Nuklearkrieg auf 1996-1998 fest, die Radikalisierung schritt voran. Durch den ANSCHLAG AM 20. MÄRZ 1995 in Tokio wurde die Sekte weltbekannt. Am Morgen dieses Tages stellten Mitglieder der Aum-Sekte in 5 TOKIOTER U-BAHNEN Pakete mit SARIN GAS ab. Durch den Anschlag starben insgesamt 12 Menschen, etwa 1000 wurden verletzt. Asahara wurde am 16. Mai 1995 verhaftet und als Drahtzieher 2004 zum Tod verurteilt.
Nach den Anschlägen:
Wegen des weltweit verurteilteten Attentats verlor die Aum-Sekte die Mehrzahl ihrer Mitglieder und wird staatlicherseits streng überwacht. Die Sekte entschuldigte sich erst 1999 offiziell für das Giftgasattentat und sagte sich von ihrem Gründer endgültig los, hält allerdings weiterhin an dessen Lehren fest. Tatsuko Muraoka wurde zur neuen Repräsentantin der Aum-Sekte. Im Jänner 2000 nannte sich die Aum-Sekte in Aleph um.
Die Aum-Lehre:
Shōkō Asaharas Lehre ist geprägt von apokalyptischen Ankündigungen und einer Mischung aus Pseudowissenschaft, Nostradamus-Weissagungen, esoterischem Buddhismus und dem Christentum. Die Welt außerhalb der Sekte wird als korrupt und verdorben betrachtet und muss gegebenenfalls mit Gewalt bekämpft werden. Unter bestimmten Umständen kann demnach ein Mord sowohl das Opfer als auch den Täter der inneren Erleuchtung näher bringen. Asahara betrachtete sich dazu auserkoren die Menschheit vor dem Weltuntergang zu retten und sie ins "Goldene Zeitalter" zu führen.