Vielleicht merken wir ja eines schönen Tages, dass dies alles nur ein Spiel des Universums ist, dass sich ab unseren Bemühungen krummlacht
naja, lassen wir ihm den Spass und grübeln, lernen, lehren, studieren, meditieren weiter


Capablanca hat geschrieben:Jeder Mensch unterliegt mehr oder minder irgendwelchen mehr oder weniger schwerwiegenden - spirituellen, religiösen, sonstigen metaphysischen und rein physischen - Illusionen... ...Das ist in nahezu jedem Post hier zu lesen...Ich denke aber, dass wenn man sich von einer Illusion löst, im Leben einen Schritt weiter ist. Man darf sich in diesem Moment befreit fühlen, und sollte den Frust darüber, die Illusion nicht früher erkannt zu haben, hinter sich lassen, besonders dann, wenn uns die Illusion gefangen hielt und wir vieles - beispielsweise den Weg zum inneren Frieden - von ihr abhängig gemacht haben. Das Paradoxe ist nur, dass man häufig, nach dem Erkennen und Beseitigen einer Illusion, in eine andere verfällt, die man anstelle der alten annimmt und eben für keine Illusion hält. Und so geht das immer und immer weiter. Ein nicht enden wollende Erwachen.
Amüsant ist es dann, wenn man anfängt andere von seinen vermeintlichen Nicht-Illusionen indirekt zu überzeugen, in dem man beispielsweise von sehr vielsagenden Beobachtungen berichtet.


Was hed das mit em Ego z'due?piraña hat geschrieben:in einer möglicherweise gottlosen welt ist (wäre - tschuldigung) gott gar nicht das abwägigste. nur, dann müssten sich womöglich die wesen ihm am entferntesten benehmen/entfalten, die überhaupt in der lage wären (waren - tschuldigung) solch einen zu erfinden. was heisst hier einen. "hunderte". die griechen und die römer, die kelten, die sumerer, die babylonier (hihi; beibilohnier), ägypter, und wie sie alle heissen (hiessen - tschuldigung), die konnten (können - tschuldigung) nicht irren.
ich selbst pflege den skeptizismus zu leben - da beantworten sich meine fragen am besten...ohne den gott schmälern zu wollen: sonst soll er mich erst gar nicht ans himmelstor lassen, wenn es soweit ist...dies erscheint mir in anbetracht der vorliegenden umstände (meiner erfahrungen) die für mich besser geeignete variante zu sein, als einen gott kampflos anzunehmen - nur für den fall, dass es ihn nicht gibt.
was andere glauben, ist selbstverständlich ihre sache...und mein glaube ist nichts, dass man nachahmen sollte...jeder sollte sich die antworten selbst holen...nur manche sind dazu zu faul.
desshalb nehmen sie an. und denken, den stein der weisen gefunden zu haben...doch auch solch einer könnte ihnen ins gehirn geschissen haben, wenns dafür offen gewesen wäre (war - tschuldigung).

Mer chans au so usdrucke!piraña hat geschrieben:ist es vielleicht möglich, dass der mensch zu beschränkt ist, um sich so zu sehen/leben, wie er wiklich ist? folglich machen sich womöglich sogar die gelehrtesten, studiertesten, meditiertesten etwas vor, wenn sie denken, ihr ego überlistet zu haben, dabei sind sie keinen schritt weiter, denn sie wissen nicht, wer/was sie sind. auch wenn sie das gefühl haben, so nahe an der wahrheit zu sein - verarscht können sie von allem werden...ihrer seele...dem unterbewusstsein, bewusstsein, dem nachbarn, büchern, geschichtbüchern, internet, sohn gottes, und so fort...doch am meisten von sich selbst...viel spass bei der selbstverarschung!
Melliandra hat geschrieben:
Was hed das mit em Ego z'due?
aber sonen erfahrig cha doch au sehr behilflich sii, um glii zmerke dass me d liebi nöd nu vo usse bichunt...piraña hat geschrieben:ich ha sehr wenig gha vo mim mammi. viellicht het mich genau das zum skeptiker gmacht - de liebesentzoog im chliichindalter