Psychopharmaka

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Kollegoli
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Kollegoli »

aso ich find das mit de frässi hebe scho grad chli gar affiggerisch... wänns nach dir gächt würemer wahrschiinli nur nu über judihudi luschtigi sache rede und wieviel bier mir trinke chönnd, gell michiii (diesmal sogar mit 3 ii, haa!). nur so als info: uf die art isch gfahr gross, hange zbliibe. ab und zue mussmer au mal ernst sii und au siini meinig oder gfühl über öpis kund tue, wo mer kein diplomabschluss dezue hät, dassmer sich chan wiiterentwickle. no so guet, wenn dann öper chunnt, wo ultra krass mega ahnig hat und eim dann belehrt... was aber wohl nie passiert wännmer immer siini frässi hebt. oder?! :-s

und das hät d'indigo ja voll iisy gmacht; sie hät gseit dass sies scheisse find, dass lüüt uf medis voll gfühlschalt und mit ihne abserviert werded, und davo, dass sie dass findet, wird sie ja wohl ahnig ha.

zume gwüsse punkt stimmt das ja au. es isch nunmal e tatsach, dass vieli lüüt mit psychopharmaka abserviert werded und dass sowohl ide psychis als au vo theraupeute oft zu schnell medis verabreicht werded. natürli chönnd die medis e mega gueti würkig ha.. ich bin au de meinig dass droge e heilendi chraft händ, richtig agwändet; und nöd nur lsd, sondern so zimli alli, vom tabak, über alk, amphi, mdma und all die verschiedene psychopharmaka. jedoch isches nur logisch, dass e institution à la psychi die medis nöd immer chan sinnvoll verabreiche und oft fehlentscheidige trifft, da ja anschiinend masslose personalmangel herrscht und sie öpis mache müend.

ich selber bi als goof au mit jene medis vollgstopft worde (aso nur für "körperlichi" liide). zb hatmer mir immer asthmamedis gäh, spray, teils cortisonzüüg, obwohls nur öper bruucht hetti, wo mit dem thema mal mit mir anechockt wär und mir erchlärt hetti, dasses zums asthma loswerde, kei medis bruucht. wie mer drüber denkt und wieviel selbstvertraue mer hät, wie mer sich ernährt und wie mer sich bewegt; damit sind scho extrem vieli liide wäg.

ich finds uf jede fall es sehr wichtigs thema.
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Indigo
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Indigo »

Hoi Kollegoli ;-)

letzten sommer hatte ich mal in spanien nahe am strand ein chronisch krankes, etwa 3-jähriges asthma-kind in meinen armen. es hustete und hustete ... .

danach ging ich mit ihm ins meer baden. wir pantschten, sangen, schwammen und freuten uns um die wette. die sonne und das meerwasser flossen nichtssagend um unsere körper und als wir jeweils zusammen zurück an den strand liefen, war aller husten und atemnot wie weggezaubert. für lange zeit.

... weisch wie schön:-)
"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."

(Zitat von Albert Einstein)

e qui i miei piccoli "fratelli":

- http://www.youtube.com/watch?v=Rp1eOqYF ... re=related
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Anam Cara
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Anam Cara »

guter trade eroeffnet indigo =D> =D>

es ist einfacher die menschen zu kontolliere wenn man ihnen genau das veabreicht, was sie glauben zu brauchen....
um sie wie marionetten oder hunde an der leine zu fuehren... damit sie willig werden.....
....die problematik wird nicht bei der wurzel gepackt.... man geht nur soweit, damit sie funktionieren koennen in dieser gesellschaft...
fuer mich sind diese pharma konzerne eines der groessten mafias dieser welt die existieren...
weshalb wohl sind die drogen die wir nehmen illegal...???? und welche sie geben legal...????
ich finde es gut das indigo.... so fern sie eine fresse besitzt... sie aufgemacht hat....in dieser welt, wo ja alles totgeschwiegen wird....
niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der glaubt, frei zu sein..........
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Zauberhäxli
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Zauberhäxli »

Liebe Kollegoli o.k. mag sie das so dis Asthma wäg isch, ich han aber au ghört das Asthma eifach chan "usäwachse", villicht isch das bi dir dä Grund gsi warum du kei Asthma meh häsch. Bi mir isch das leider nöd dä Fall gsi. Ich ernähre mich sehr gsund, vegetarisch, bin gern a dä früsche Luft, bin meistens Selbstbewusst, en fröhliche und zfridne Mensch, ich rauche nöd und trinke selte Alkohol. Ich han aber immer no Asthma und Tierhaarallergie, warum isch mir äs Rätsel und ä Lösig isch au nöd in Sicht...
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern erschaffen zu können
piraña

Re: Psychopharmaka

Beitrag von piraña »

...also, ich hab zwar keine ahnung, bin aber folgender, unkonventioneller meinung...
...krankheiten sind meistens zeichen, dass mit dem betroffenen etwas nicht stimmt - ob ganzheitlich, oder nur in einem bestimmten bereich...
...ich geh davon aus, dass schätzungsweise 90% der krankheiten, die wir kennen, einen psychischen ursprung besitzen...
...und noch mehr davon durch selbstheilung zu eliminieren wären, wenn jeder mensch den glauben und das vertrauen in diese kräfte finden würde...
...mir selbst erging es als kind ähnlich wie kollegoli - ich war sehr krank, und niemand konnte genau sagen, warum...
...ich wurde von spezialisten studiert, die, wie ich später vernahm, mir sogar den tod prophezeit hatten - wenns so weiterging...
...und es ging länger so weiter, als sie meinten...
...ich beeinflusse bei mir selbst viele potenzielle krankheiten, in dem ich ihnen mit einer positiven haltung begegne...
...auch krankheiten haben ihre gründe - erfüllen einen wichtigen stellenwert für mein leben, und mein immunsystem...
...mein hausarzt würde arbeitslos werden, wenn viele andere menschen eine ähnliche einstellung zu krankheiten hätten, wie ich...
...die leute, bei denen dieser sogenante "spiegel" gering ist, die können sehr viel daran beeinflussen, wenn sie sich bloss trauen, andere wege zum "inneren glück" zu gehen, als die von den ärzten verschriebenen pillchen zu konsumieren...
...sie können teilweise selbst die dopamin-(und ähnliche) produktion beeinflussen - sie wissen nur nicht wie...
...und hier weiss ich ausnahmsweise, wovon ich schreibe...
...hier bin ich profi...
...weil ich eine kurze zeit auf deroxat (ruhig-) gestellt war, und mir sagte: ich versuche mein leben zu ändern - statt die symptome zu bekämpfen...
...ich übernehme die verantwortung, und schieb sie nicht meinem arzt in die schuhe...
...ich mach mich nicht abhängig von psychopharmaka, denn das löst keine probleme - es überspielt sie höchstens...
...das selbe können auch die anderen machen...
...vieles fängt im kopf an - mehr, als ihr mir womöglich abkaufen könnt...
...wer seine krankheiten akzeptiert, annimmt, und sich ihnen stellt, der wird wissen, wovon ich hier rede...
...und die anderen: ich verstehe es, wenn euch der glaube an selbstheilungskräfte fehlt - er wurde ja auch jahrhunderte lang ausgetrieben, verteufelt, ausgeredet, zu tode geschwiegen, und so fort...
...aber, ergebt ihr euch wirklich so schnell!!!


Ich liebe euch!

>( `,)
Psychobella
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Psychobella »

Psychopharmaka mögen meiner Meinung nach in gewissen Fällen und vorübergehend Sinn machen, wenn gleichzeitig die Ursachen der Krankheit gesucht und behandelt werden...was aber meist nicht geschieht.

Warum nicht?

Könnte es auch sein, dass die Patienten dies gar nicht wollen???

Ist doch viel einfacher, mich mit Pillen vollzustopfen, als Verantwortung für mein Leben zu übernehmen.
Schmerz und Verletzungen hochkommen zu lassen und zu verarbeiten ist viel Arbeit, anstrengend und kann Jahre dauern.
Wie praktisch, wenn mir der nette Onkel Doktor diese Arbeit abnimmt. So kann ich in meiner Opferrolle verharren und muss nicht selber denken.
Prima, wenn mir jemand sagt, was ich zu tun habe, dann bin ich auch nicht schuld an irgendwas...und die Gesellschaft ist zufrieden, weil das Lämmchen brav mit der Herde läuft.

(So hautnah erlebt bei meiner Schwester, die inzwischen zwar wieder ohne Medis lebt, sich jedoch bis heute standhaft weigert, nach Ursachen für ihre Depressionen zu suchen.)

Nein, das ist mir etwas zu einfach, nun auf den Konzernen herumzuhacken. Schlussendlich bestimmt die Nachfrage das Angebot.
Sei das Wunder, das du erleben willst! Bild

Man bekommt im Leben nicht das, was man sich wünscht, sondern das, woran man glaubt oder was man für möglich hält!
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nitrous
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von nitrous »

so. ich habe mich vielleicht etwas "rüpelhaft" ausgedrückt, man könnte auch "klappe" sagen, ja. dennoch war es eher als spruch (à la miguz) gedacht, denn als persönlicher angriff.

peace.
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Indigo
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Indigo »

einsicht tut gut, dear nitrous

ich hoffe, dass dein neurotransmitter-haushalt noch sehr lange ohne jegliche \:D/ substanzen gesund erhalten bleibe.
Zuletzt geändert von Indigo am Mi 19. Dez 2007, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
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meli
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von meli »

Zauberhäxli hat geschrieben: ich han aber au ghört das Asthma eifach chan "usäwachse"
usewachse isch villech s'falsche wort- hesches ja au i gänsefüessli gsetzt- aber ja, das stimmt! i ha das selber erläbt! ha als kind asthma gha und im jugendalter isch das weggange! i ha mega glück gha und bi hüt no sehr dankbar derfür...
 
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Indigo
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Indigo »

@ Psychobella:

ich hau' hier nicht über die kozerne herab; nein, ich möchte sie nur ermahnen! denn das geld, dass sie mit diesen bedenklichen mitteln machen, stinkt gewaltig zum himmel. von gewaschenen drogengeldern ist überall die rede. was aber geschieht mit all dem "psychoabfall", den die "chemicalbrothers" z.B. den Rhein hinunter lassen und dazu x menschen von ihren produkten abhängig machen? vor allem sie selbst und viele ärzte reiben sich dabei die hände weit mehr als die betroffenen patienten. (hehe ist das jetzt auch wieder so ein Blick-statement?). der Blick interessiet mich, so nebenbei, in keiner weise.

sehr wichtig: es handelt sich hier ausschliesslich um psychopharmaka und nicht um andere medikamente!

natürlich ist mir klar, dass wirklich psychisch kranke menschen auf solche wundermittel angewiesen sind. aber noch längst nicht jede ein wenig angeschlagene hausfrau von nebenan, noch irgendwelches kind welches a bisserl mehr 'rumhopst wie die anderen, oder jemand, der grad drei scheidungen hinter sich hat. hierfür gibt es eigentlich naturbedingt die menschlichen organe hirn und herz.

der griff zur pille ist zu easy. wenn's nicht anders geht, o.k. in erster linie sollte man aber die körpereigene armee gegen das übel versuchen zu aktivieren ... .

hey - nämed ned alles zuuu ernst. ich wollte nur mal einen wichtigen denkanstoss geben.

liebe grüsse euch allen :-)
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Indigo
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Indigo »

kleines "off-topic" - einfügung betreffend ASTHMA
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
ich bin keine ärztin, noch kenn ich mich gut aus mit dieser "krankheit?". doch sind mir einige sehr liebe leute bekannt, die damit wirklich zu kämpfen haben. ich vermute, dass es einen zusammenhang gibt mit sensibilität, psyche, angst, weitsicht und noch vielen anderen verborgenen komponenten, die diese unerträgliche atemnot ausmachen. die einen "erwischt" es via atemwege, bei anderen bricht es z.B. in form von psoriasis auf der hautoberfläche aus.

dabei kommt mir immer ein kleiner, unterdrückter vulkan in den sinn, der nicht richtig ausbrechen darf. plötzlich bricht er trotzdem aus: in form von lava und gasen .. . ehm, sorry, das klingt ziemlich pathetisch aber so fühle ich nun mal. nur diejenigen, die täglich mit solchen "bremsern" konfrontiert sind, wissen was es heisst, manchmal keine luft mehr einatmen zu können oder sich andrerseits blutig kratzen weil die haut überall offen ist, schuppt und schmerzt. auch dagegen gibt es keine wunderpille. ich weiss. erst recht keine psychopille.

last but not least habe ich zufällgerweise ein sehr schönes büchlein hier rechts vor meinen augen:

Es heisst "Heile deinen Köper" von Louise L. Hay / ISBN 3-9 25 898-04-2. kleiner auszug davon:

- asthma = erstickende liebe. unfähigkeit für sich selbst zu atmen. fühlt sich erdrückt, unterdrücktes weinen. (neues gedankenmuster: es ist gut für mich, mein leben jetzt selbst in die hand zu nehmen. ich entscheide mich für die freiheit).

- atem = steht für die fähigkeit, leben aufzunehmen. (neues gedankenmuster: ich liebe das leben. es ist sicher zu leben.).

- atemprobleme s. erstickungsanfälle, hyperventilation = angst oder verweigerung das leben ganz herauszulassen. gefühl, nicht das recht zu besitzen, eigenen lebensraum, eigenes leben zu beanspruchen. (neues gedankenmuster: es ist mein recht, ganz und frei zu leben. ich bin liebenswert. ich entscheide mich jetzt, ganz zu leben).

noch so gerne möchte ich genau diesen betroffenen menschen ein wenig mut machen! versucht (sorry), eine dickere haut herzustellen via good food, körperliche betätigung à la spocht hehe, viel sauerstoff, gaaanz viel liebe (ehem sex ist auch very good :-)), heisse musik, gärtneren (huch, das doofe wort), kochen, laaaachen, meer, berge und weiss doch der himmel was sonst noch.
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Anam Cara
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Anam Cara »

ich kenne das selbst allzu gut !! habe selbst immer wieder hautausschlaege und diverese ekzeme.... seit ich etwa 10 jahre alt bin... es ist ein stehtiges arbeiten mit sich selbst.... manchmal draengt es mich in die verzweiflung weil ich mich lange alleine damit fuehlte... bis ich auch andere menschen mit diesen symphtomen kennen lernte...
heute weiss ich, wie ich dem vorbeugen kann... noch immer gibt es schlimme momente.... diese wo du dich wundkratzt.... und du aus verzweifung eigentlich am liebsten jedes medikament gerne schlucken wuerdest...nur damit es endlich vorbeigeht...
.... versuche mich immer wieder aufs neue mit der situation zu konfrontieren und es zu akzeptieren, das es ein teil von mir geworden ist....
den durch den hass, loest es sich immer wieder von neuem aus...
durch die arbeit mit meiner homeopatin wird es von jahr zu jahr besser... ist einfach ein langer weg, wo sehr viel tiefer geht als die schulmedizin....
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Indigo
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Indigo »

liebe Anam Cara und andere

ich hoffe, dass du bald zur genesung kommst! wie ich bereits gesagt habe, wissen nämlich nur menschen die von solchen leiden geplagt sind wie schlimm jeweils der alltag unter solchen umständen zu bewältigen ist. vor langer zeit lebte ich mit einer frau zusammen, die sich nacht für nacht blutig kratzte und ich stand nur hilflos verzweifelt daneben. zum trost kann ich dir jedoch mitteilen, dass sie davon los gekommen ist. mit homöopathie und gezielten badekuren (weiss jetzt nicht welche genau).

meines erachtens haben sehr viele krankheiten einen direkten zusammenhang mit der PSYCHE der person; das sollte nie unterschätzt werden. es scheint mir wirklich wichtig nach der ursache zu suchen statt symptombekämpfung zu betreiben, wie dies bereits Psychobella angetönt hat.

genau aus diesem grund bin ich eine so ausgeprägte psychopharmaka-gegnerin! auf dauer sind solche pillen sehr gefährlich und machen extrem abhängig. ich möchte hier präzisieren, dass dies meine persönliche meinung ist. ärzte und psychiater mögen vielleicht anders darüber urteilen.

vor einigen jahren befand auch ich mich in einer sehr grossen lebenskrise und musste so einige therapien in anspruch nehmen. von pontius zu pilatus rennend, wurden mir immer wieder verschiedenste psychopharmaka zwecks beruhigung und genesung (??) ausgehändigt, welche nach sehr kurzweiligem "ausprobieren" sogleich in den abfalleimer landeten! diese pillen waren einfach nur schrecklich. ich fühlte mich meines geistes beraubt, lief wie auf eiern, war total 'weg vom fenster', hatte ess- und schlafstörungen, wurde apathisch und unansprechbar. na ganz toll, solche "medizin", übler als mancher schlechte trip wahrscheinlich! ich wollte nie mehr etwas davon wissen. danach habe ich es mit ganz natürlichen mitteln und mit mir selbst von alleine geschafft :-))).

wie es Jürg bereits erwähnt hat, weilen ikognito jedoch ziemlich unauffällig viel mehr leute als man denkt im "pillenhigh" an arbeitsplätzen oder bewegen sich täglich dermassen tilt im strassenverkehr und keiner merkt etwas. sie werden auch nicht mit der polizei oder der justiz konfrontiert.

zum schluss habe ich noch eine kleine frage an Psychobella: a) ging es deiner schwester während der einnahme dieser medikamente tatsächlich besser und b) wie war ihr zustand nach dem absetzen davon? dies würde mich interessieren. apropos: du hast mir mit deinem beitrag ein wenig aus der seele gesprochen. danke.
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Psychobella
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Psychobella »

Jede Krankheit entsteht in der Psyche, längst bevor sie sich in körperlichem Leiden manifestiert
(und vererbt sich u.U. natürlich über Generationen)


@ Indigo

Ich kann dir nicht genau sagen, ob s meiner Schwester besser ging mit Medis. Auf Anraten der Ärzte habe ich mich distanziert vom Ganzen, da es mir deswegen psychisch auch schlecht ging.
Ich denke aber schon, dass zumindest eine Besserung ihrer körperlichen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel stattfand.
Nach einiger Zeit hat man die Dosierung reduziert und etwa nach 3 Jahren ging s wieder ohne.
Die ganze Geschichte ist inzwischen fast 10 Jahre her, was geblieben ist, sind ihre Panikattacken. (sie steigt in keinen Zug ein, sie fährt wohl Auto, aber nur in näherer, bekannter Umgebung, mich besucht sie nie, da sie durch den Baregg fahren müsste, und Tunnels sind für sie Horror).

Geblieben ist auch die Distanz zwischen uns, das Thema wird totgeschwiegen, ist sozusagen nie passiert...ganz sicher aber ist weder die Ursache gefunden noch das Problem gelöst... :-k
Ich kann s nicht verstehen, werde aber wohl akzeptieren müssen, dass nicht alle Menschen stark genug zu sein glauben, sich ihren Problemen zu stellen und lieber diesen einfachen Weg wählen.

Meiner Ansicht nach sind es eben nicht immer die Ärzte, die vorschnell Psychopharmakas verschreiben, sondern oft die Patienten, die es so wollen. Vielleicht bin ich auch etwas vorbelastet durch die erlebte Geschichte 8-[
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Amanita
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Re: Psychopharmaka

Beitrag von Amanita »

Psychobella hat geschrieben:Meiner Ansicht nach sind es eben nicht immer die Ärzte, die vorschnell Psychopharmakas verschreiben, sondern oft die Patienten, die es so wollen. Vielleicht bin ich auch etwas vorbelastet durch die erlebte Geschichte 8-[
Ich denke es gibt beides. Zumindest habe ich schon beide Seiten kennen gelernt. Einerseits durch eine Freundin, wo der Arzt dann plötzlich fand. "Ui, sie nehmen immer noch so eine starke Dosierung.." Ja hallo, könnte das vielleicht mal jemand kontrollieren, ist ja wohl nicht zu viel verlangt!
Anderseits durch Ärzte, die am Telefon nur meinten: "Was soll ich denn machen, wenn ich's ihnen nicht verschreibe, tut's der nächste und ohne geht es ihnen auch nicht besser". (finde ich sehr schlechte Ausrede). Hat mir zumindest ziemlich zu denken gegeben, wenn man merkt, dass Leute, die einen ganz "normalen" Eindruck hinterlassen, sich plötzlich wie "der letzte Junkie" (sorry) benehmen, wenn man ihnen ihre Medis nicht geben will.

Naja, imho nicht besser und nicht schlechter als andere Drogen. Wie immer der Umgang macht's (und natürlich die Dosis..).
lg Amanita ૐ

Das Wirkliche ist ebenso zauberhaft, wie das Zauberhafte wirklich ist. (Ernst Jünger)

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