Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

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Fallen Angel 2

Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Menschenrechte sind ausgezeichnet.

Demokratie im Sinne von Wahlen und Abstimmungen, jedoch, ist Stuss.

Wir haben das Recht zu entscheiden, und die Masse der Menschheit lässt sich von Medien und ihrer altbackenen Erziehung dirigieren, wofür sie sich entscheiden.

Politiker JEDER Couleur sind unfähig, anders zu entscheiden, als ihre Partei das vorgibt.

Im Vergleich dazu wäre ein König, der sich an die Menschenrechte hält, besser geeignet, Entscheidungen zu fällen, die zum Nutzen der Bevölkerung dienlich sind.

Monarchie hatte in der Vergangenheit das Problem, dass es keine Menschenrechte gab, was dem Monarch ermöglichte ein Tyrann zu sein.

Nun gibt es aber Menschenrechte und sofern diese gewahrt bleiben, könnte ein König (oder eine Königin) Dinge entscheiden, zu denen eine Demokratie niemals fähig ist, weil alle in ihrem Sumpf aus Überzeugungen festkleben.

Oder seht ihr irgendeinen Sinn in diesen Abstimmungen und Wahlen, die ja doch nichts weiter sind, als eine Verlängerung von Arena-Sendungen?

Was bringt die Wahlfreiheit, wenn die Leute gar nicht fähig sind selbst zu entscheiden, sondern jeden Schrott glauben, den irgendwelche "Experten" rauslassen.

Ein König und seine Berater könnte die tatsächlichen Tatsachen prüfen, und entsprechend entscheiden.

Wir leben so oder so in einer Imperialistischen Welt, wo Amerika und die Uno vorgeben, was richtig oder falsch ist, mit Unterstützung von reichen Wirtschaftssäcken. Also haben wir de facto sowieso keine Demokratie und die Menschenrechte werden zur Zeit eh nur hin und wieder mal beachtet.

Statt dieses Systems, wo die Menschenrechte mit den Füssen getreten, und die wirklich wichtigen Themen nie angelangt werden, weil sich diese "Herren" sonst ihre Gewähltwerden-Chancen verspielen, wäre ein System wo es nur einen gibt, der aber dann streng nach den Regeln der Menschenrechte agiert und sich um die Weltthemen kümmert, besser geeignet.

Die Welt geht nämlich Tag für Tag ökologisch und ökonomisch und im bezug auf die Menschenrechte mehr zum Teufel, also brauchts offensichtlich mal ein paar Entscheidungen, die den Menschen klarmachen, dass Autofahren schädlich ist, Walfangen barbarisch, Kiffen völlig egal, ist. Wo Geld dort hinfliest, wo's nötig ist, Brunnen gebaut werden etc. - unabhängig von den unreflektierten Meinungen von Mob's die eh keinen blassen Schimmer davon haben was auf der Welt im grossen Stil abgeht.

Stellt sich nur die Frage, wer würde denn gern ein König sein, von diesem Sauhaufen.
Fallen Angel 2

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Hatte gestern ein interessantes Gespräch mit einem Deutschen Juristen, dem ich diese Theorie offengelegt, und ihm vom kommenden Abstimmungssonntag erzählt habe.

Zum einen war er nicht nur begeistert sondern geradezu verblüfft, dass wir in der Schweiz über solche Sachen abstimmen dürfen. In Deutschland gibt es das nicht. Denn in der deutschen Demokratie (so man dies überhaupt so nennen kann), geht der Staat in vielen Bereichen davon aus, dass die Bevölkerung zu blöd ist, um über wichtige Themen abstimmen zu können.

Klingelt da was?

Die Paralelle zu meinem Voting for Monarchy, aus dem selben Grund ist augenscheinlich.

Nun - wir haben in der Schweiz Demokratie, sind vermutlich sogar das einzige Land, dass eine Demokratie hat. In den anderen Staaten - den Republiken, wenn's beliebt - ist es eher so, dass es zwei Könige gibt, die Linken und die Rechten, von denen alle beide schlichtwegs nur übel sind.

In der Schweiz wiederum gibt es dennoch viel Unlogik. Auch wir haben Parteien, die teilweise völlig schizzophrene Parolen beschliessen. Wir haben zum einen die SVP, die als einzige Partei etwas gegen die EU und deren Machtkonzentration in Brüssel hat, die SVP die dagegen kämpft, dass wir unsere Demokratie verlieren - könnte man meinen. Gleichzeitig ist die SVP aber auch die einzige Partei, die einen enormen Personenkult betreibt, und sich für einen Überwachungsstaat à la Orwell ausspricht. Blocher selbst ist mit anderen Kontrollfreaks (Schäuble, Blair) zusammengesessen, um Pläne für RFID und biometrische Pässe auszuarbeiten. Also eine Partei, die uns vor der EU bewahrt, die nichts weiter darstellt als eine Diktatur - die aber selbst mit der Diktatur liebäugelt.
Während die anderen Parteien, die absolut keine Diktatur wollen (FDP ist freissinig und liberal, CVP ist was das angeht sozial, die SP kann man mit solchen Sachen vermutlich jagen, und die Grünen sowieso) für die EU sind, und somit für die Abschaffung der Schweizer Demokratie.
Was also soll jemand wählen, der keinen Überwachungsstaat möchte? Die Grünen? Sind für die EU. Die SVP? möchte durchaus die totale Überwachung.

Der Vorteil einer Monarchie wäre einzig der: statt den Leuten vorzugeben, man würde sie nicht für blöd verkaufen, sagt man klar und deutlich, ihr seid zu blöd.

Allerdings hätte man dann nur wieder die gleiche Situation wie vorher.

Demokratie wäre so gesehen doch besser - Demokratie nach Schweizer Verständnis versteht sich, nicht diese Farce die andere Länder haben - man müsste es nur irgendwie hinbekommen, dass sich die Leute nicht länger manipulieren lassen. Und dass die Politiker die wichtigen Themen endlich auch mal anfassen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, diskutieren sie auch in hundert Jahren noch drüber...
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parity
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Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von parity »

Fallen Angel 2 hat geschrieben: In der Schweiz wiederum gibt es dennoch viel Unlogik. Auch wir haben Parteien, die teilweise völlig schizzophrene Parolen beschliessen. Wir haben zum einen die SVP, die als einzige Partei etwas gegen die EU und deren Machtkonzentration in Brüssel hat, die SVP die dagegen kämpft, dass wir unsere Demokratie verlieren - könnte man meinen. Gleichzeitig ist die SVP aber auch die einzige Partei, die einen enormen Personenkult betreibt, und sich für einen Überwachungsstaat à la Orwell ausspricht. Blocher selbst ist mit anderen Kontrollfreaks (Schäuble, Blair) zusammengesessen, um Pläne für RFID und biometrische Pässe auszuarbeiten. Also eine Partei, die uns vor der EU bewahrt, die nichts weiter darstellt als eine Diktatur - die aber selbst mit der Diktatur liebäugelt.
Während die anderen Parteien, die absolut keine Diktatur wollen (FDP ist freissinig und liberal, CVP ist was das angeht sozial, die SP kann man mit solchen Sachen vermutlich jagen, und die Grünen sowieso) für die EU sind, und somit für die Abschaffung der Schweizer Demokratie.
Was also soll jemand wählen, der keinen Überwachungsstaat möchte? Die Grünen? Sind für die EU. Die SVP? möchte durchaus die totale Überwachung.
FA, du sprichst mir aus der Seele =D>. So Ähnliches ging mir auch schon durch den Kopf in letzter Zeit.

Eine Monarchie à la 'Expertenregierung' wäre eh das Beste. Theoretisch. Praktisch gesehen waren wohl immer die 'Falschen' Könige :-D. Wahrscheinlich weil sich immer die Machtgierigsten und Rücksichtslosesten durchsetzen.

So allgemein zur Demokratie: Nur weil eine Mehrheit etwas will, heisst es noch lange nicht, dass dies richtig oder von Vorteil für die Allgemeinheit ist (siehe Manipulation, die du erwähnt hast)... Gleichzeitig ist 'richtig' halt alles relativ zum jeweiligen Standpunkt und den persönlichen Moralvorstellungen. So gesehen ist unsere direkte Demokratie gar nicht schlecht.
The Dude

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von The Dude »

so jetz sägi glaub doch auno bitz was däzue ;)

Wer eine Partei braucht ist doch einfach zu dämlich und/oder zu faul um selbst zu denken,... oooder? ;o)

Also lasst uns eine Monarchie einrichten. Eine Welt.
Jesus - oder jemand anderes im Stil von Jesus - auf dem Thron, mit 12 weisen Richtern und 12 weisen Beratern an seiner Seite... /happy

FREEDOM! /color

LOVE and LIGHT O:)
Capablanca

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von Capablanca »

hey Jesus .... ähm .... ich meine Dude

meine Stimme hast du schon ;-)
biberfreund

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von biberfreund »

FA, kann es nicht sein, dass deine Meinung genauso manipuliert ist wie jene des Pöbels (um bei der Terminologie zu bleiben), einfach von anderen Informationen? Ab wann ist Information Manipulation? Was du und ich für eine Gesellschaft als erstrebenswert betrachten mag für andere genauso manipuliert erscheinen. Ich bin deshalb immer vorsichtig, wenn es darum geht, meine Ansichten über jene von anderen zu stellen. Eine Gesellschaft braucht verschiedene Sichtweisen und die Auseinandersetzung mit diesen, sonst wäre für Fanatismus und Totalitärität Tür und Tor geöffnet.
Fallen Angel 2

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Manipulation entsteht, wenn Menschen nicht darüber nachdenken. So gesehen, stimmt es schon, dass es Diskussionen und unterschiedliche Meinungen braucht. Dennoch beschleicht mich der Verdacht, dass der Pöbel sich nicht wirklich mit den Themen auseinandersetzt, die ihn nicht wirklich betreffen. Wen interessiert's denn wirklich, ob die Wale stranden, weil zu viel Müll im Meer ist, oder dass die Eiskappen schmelzen? Angesichts von so wahnsinnig wichtigen Themen, wie dass man den Jugendlichen den Rausch verbieten muss, unbedingt ja, sonst wären sie ja berauscht, das geht doch nicht, verblassen die wichtigen Themen.

Die Regierungen sind völlig schizzo. Einerseits wollen sie in den meisten Ländern von so was wie Abstimmungen nichts wissen, andererseits politisieren sie nur insofern, als dass ihre Wiederwählbarkeit gewahrt bleibt. Um an der Macht zu bleiben, die sie aber gar nicht nutzen, um den Planeten, oder nur schon ihr Land, aus der Misere zu holen, sondern nur um fett abzukassieren.

Die Schweiz hat zumindest den Vorteil, dass überhaupt noch diskutiert wird und dass es mehr als zwei Parteien gibt, mehr als einen Regierungschef, sowie Abstimmungen. In anderen Ländern ist so was wie eine Hanfinitiative noch nicht mal auch nur denkbar. Aber nutzen wir Schweizer denn unsere Möglichkeiten? Wir könnten so vieles verändern, und tun einfach doch nur das was die EU vorschlägt, das finde ich echt irgendwie... bedauerlich.

Manipulation... Wenn jemand einfach tut, was die Politiker vorschlagen... naja das ist noch nicht mal Manipulation, es ist als ob diese Leute nicht denken könnten. Als ob sie selbst glauben, sie wüssten ja eh nichts, also machen sie was die Obrigkeit vorschlägt. Aber wenn die Mehrheit der Leute so agiert, brauchts wirklich keine Demokratie. Was wir als Menschheit brauchen ist etwas mehr Logik und etwas mehr Wahrheit.

Es ist völlig wurscht ob es ein einzelnes Staatsoberhaupt gibt, wie einen König, oder diese Zweiparteien-Königtum wie in Deutschland, oder direkte Demokratie wie in der Schweiz, wenn letztlich doch alle nur das machen, was die oberen vorschlagen. Insbesondere wenn diese Vorschläge nicht auf Logik gründen, sondern auf Manipulation seitens der Wirtschaft - oder aufgrund von Traditionen, dann wird die Logik, die Vernunft einfach nicht beachtet. Und das ist nicht sinnvoll. Es ist nutzlos.

Dann können wir auch gleich die Macht an Novartis und UBS abtreten, oder an die Holzhändler, wenn der Staat, und/oder die Bevölkerung nicht bereit sind, das zu tun, was nötig ist. Wie zum Beispiel mal zu überlegen, wie man die Probleme der Welt LÖSEN könnte, statt immer nur zu reden... Beispielsweise: wenn ein Staat hinginge und sagt, wir erhöhen die Benzinpreise um 500%. Tja, da wären die meisten Leute vermulich NICHT einverstanden - in einer Demokratie also schlichtwegs undenkbar. In einer Monarchie wäre es machbar.

Ich will jetzt nicht sagen, dass es die richtige Entscheidung wäre, aber momentan ist es so, dass über so zeugs - solche grossen Themen - gar nicht nachgedacht wird, weil es "undenkbar" ist. Undenkbar aber ist nur das worüber man nicht nachdenkt. Weil man wiedergewählt werden will, oder den Wählern in den Arsch kriechen, oder weil man mit der Automobillobby lobbysiert ist, oder warum auch immer.

Um Manipulation auszuschliessen wäre eine kleinere Gruppe von Menschen, die sich den Menschenrechten verpflichten, sowie sich redlich bemühen, nicht zu lügen, nicht zu täuschen und echte Tatsachen nicht zu missachten, besser geeignet - und weniger manipulierbar, als eine Masse von Leuten, die gar nicht denken wollen, weil es ihnen zu anstrengend ist.

Zudem sind die Medien längst nicht mehr "unabhängige Tageszeitungen". In jedem von diesen Schundblättern steht mehr oder weniger das gleiche drin, nur mit andern Worten. Das ist doch nicht die Idee der Pressefreiheit, dass alle einfach das gleiche Schreiben, noch dazu das falsche. Falsch im Sinn von Unwahr. Klar, es ist immer noch Information... aber mir persönlich - für die einzige Demokratie dieser Welt - zu eintönig. Zu wenig unterschiedliche Meinung in der Presse, führt nicht unbedingt dazu, dass die Leute lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Fallen Angel 2

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von Fallen Angel 2 »

und etwas kürzer:
Manipulation ist wenn man in den Zeitungen schreibt 2+2 gibt 5 weil die leute lieber 5 haben, als 4, und das mit seltsamen argumenten begründet, die weder hand noch fuss haben, aber gut klingen.
und sich manipulieren lassen ist es, wenn man keine mathematik lernen will, weil es einem zu anstrengend ist.
und das ist die heutige politik, in europa sowieso, und teilweise auch in der schweiz.
The Dude

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von The Dude »

Dann können wir auch gleich die Macht an Novartis und UBS abtreten, oder an die Holzhändler,
Hat der Grossteil der Menschheit dies nicht bereits getan?
Dennoch beschleicht mich der Verdacht, dass der Pöbel sich nicht wirklich mit den Themen auseinandersetzt, die ihn nicht wirklich betreffen.
...und weniger manipulierbar, als eine Masse von Leuten, die gar nicht denken wollen, weil es ihnen zu anstrengend ist.
Ausserdem wenn diese Vorschläge nicht auf Logik gründen, sondern auf Manipulation seitens der Wirtschaft - oder aufgrund von Traditionen, dann wird die Logik, die Vernunft einfach nicht beachtet.
Weil man wiedergewählt werden will, oder den Wählern in den Arsch kriechen, oder weil man mit der Automobillobby lobbysiert ist, oder warum auch immer..
Es ist völlig wurscht ob es ein einzelnes Staatsoberhaupt gibt, wie einen König, oder diese Zweiparteien-Königtum wie in Deutschland, oder direkte Demokratie wie in der Schweiz, wenn letztlich doch alle nur das machen, was die oberen vorschlagen
Zudem sind die Medien längst nicht mehr "unabhängige Tageszeitungen". In jedem von diesen Schundblättern steht mehr oder weniger das gleiche drin, nur mit andern Worten. Das ist doch nicht die Idee der Pressefreiheit, dass alle einfach das gleiche Schreiben, noch dazu das falsche. Falsch im Sinn von Unwahr.
Oh, die Antwort hast du ja auch schon gegeben ;)

/pfeil /pfeil /pfeil
Edit:

&
Zuletzt geändert von The Dude am So 30. Nov 2008, 14:41, insgesamt 2-mal geändert.
Fallen Angel 2

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Ein Vorteil der Monarchie gegenüber der Demokratie wäre - unter der Berücksichtigung der aktuellen Lage, dass Menschen zu faul sind, sich zu informieren (was ihnen ja auch nicht eben leicht gemacht wird, wenn in den Zeitungen immer der gleiche Kram, die gleiche Meinung drin steht (weil die Leser eh nur das lesen wollen, was ihnen in ihr weltbild passt)).

das wäre:

in einer demokratie kannst du den leuten sagen, "ihr habt so gestimmt, also ist es der wille des volkes". in deutschland (und weiteren zweiparteienländern) kannst du den leuten sagen "ihr habt uns gewählt und wir entscheiden jetzt so" - bei einem könig, kann die verantwortung eben nicht einfach auf das volk abgeschoben werden, weil das volk nichts zu entscheiden hat. der könig ist allein verantwortlich. er wäre aber auch unabhänig und müsste sich einen scheiss um lobbys kümmern. er könnte völlig frei das tun, was er und seine berater als den menschenrechtlich-logisch richtigen weg herausgefunden haben.

nicht wegen demokratischen meinungswettkämpfen - sondern weil es logisch ist. nicht weil es gut klingt, sondern weil es den menschenrechten entspricht. nicht weil es geld bringt, sondern weil es den planeten rettet. kriegst du das in einer demokratie auch hin? in einer demokratie entscheidet die meinung die besser klingt (oder besser gelügt wurde), egal ob sie logisch ist, oder nicht. in einer zweiparteien-diktatur (alle "demokratischen länder" ausser der schweiz) gelingt es, wenn die bestechungsgelder hoch genug sind. wiederum unabhängig davon ob es logisch, menschenrechtlich, richtig, oder nutzbringend ist.

hinzu kommt, dass in einer demokratie stets die gefahr besteht, dass besonders reiche leute, oder besonders charismatische leute, die nichts mit menschenrechten anzufangen wissen, ausser sie abzuschaffen, ohne grosse schwierigkeiten an die macht kommen können, indem sie im hintergrund agieren, bis es zu spät ist.

da wäre mir ein gerechter könig, der sich der logik und der liebe verpflichtet, nun ja - ungefähr 100000 mal lieber, als so eine killermaschine, wie new world order oder hitler.

Fuck the Law - Embrace the Truth.
biberfreund

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von biberfreund »

Gelobet seiest du, unsere Monarchin, ewiglich!

Dir gebührt die Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Dank. Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein. Dein ist das Reich, und du bist erhöhet über alles zum Obersten. Dein ist Reichtum und Ehre vor dir; du herrschest über alles; in deiner Hand stehet Kraft und Macht; in deiner Hand stehet es, jedermann groß und stark zu machen.

Nun, unsere Queen, wir danken dir und rühmen den Namen deiner Herrlichkeit. Nema!

Bild
Capablanca

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von Capablanca »

Eine Utopie (aus altgriechisch οὐ- ou- „nicht-“ und τόπος tópos „Ort“; vergleiche auch Ektopie und Atopie) ist eine Wunschvorstellung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie zwar denkbar und in vielen Fällen wünschenswert, vor dem jeweiligen historisch-kulturellen Hintergrund jedoch in vielen Fällen (noch) nicht oder nicht mehr realisierbar ist. Sie ist die Beschreibung einer Welt, eines Ortes, an dem derartige Vorstellungen verwirklicht sind. Im Sprachgebrauch wird Utopie auch als Synonym für einen von der jeweils vorherrschenden Gesellschaft vorwiegend als unausführbar betrachteten Plan, ein Konzept und eine Vision, benutzt.

Ein ähnlicher, in diesem Kontext oft verwendeter Begriff ist der Wunschtraum. Es handelt sich um eine Gesellschaftsordnung, die bisher keinen Ort hat und nur als Gedanke und Idee existiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Utopie
Fallen Angel 2

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von Fallen Angel 2 »

in the time when the operation
of the machine become so obvious
makes it so sick and hard
that you cant take part
you cant even pass only take part
and you got to put your bodies
upon the gears and upon the wheels, upon the leaders
upon all the operators
and you got to make it stop
and you got to vindicate
to the people who are running to the people who're holding
that unless you're free the machine wont' be prevented go working at all

- once upon a time in the west

we all living in america...
biberfreund

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von biberfreund »

(...) Die einzige Macht, welche ihren Namen verdient, ist die von Massen und von Regierungen, solange sie sich zum Organ von Massentendenzen und -instinkten machen. Dies gilt ebenso von den moralischen und sozialen Beziehungen des Privatlebens wie von öffentlichen Unternehmungen. Das Publikum, das die öffentliche Meinung ausmacht. (...) ... immer ist es Masse, d.h. gesammelte Mittelmässigkeit. (...). Ich behaupte nicht, dass in der Regel mit dem gegenwärtigen Tiefstand des menschlichen Geistes etwas besseres vereinbar ist. Aber das hinter nicht, dass die Regierung der Mittelmässigkeit eine mittelmässige Regierung ist. Niemals hat sich die Herrschft einer Demokratie oder einer zahlenmässig starken Aristokratie in ihren politischen Aktionen oder in den Gedanken, Fähigkeiten oder Färbungen des Geistes, die sie hegt, über den Durchschnitt erhoben, noch könnte sie es, ausser wenn sich der Herrscher durch den Rat und Einfluss des besser begabten und und unterrichteten "Einen" oder "Weniger" leiten liess. (...) Ich unterstütze nicht die Heldenverehrung, die dem starken Mann von aussergewöhnlichen Gaben Beifall klatscht, weil er die Herrschaft der Welt erobert und sie gegen ihren Willen in Gehorsam zwingt. Alles, was er beanspruchen kann ist die Freiheit, den Weg vorzuzeichnen. (...)

Aus: John Stuart Mill, Über die Freiheit, 1974!
The Dude

Re: Monarchie - schlimmer kann's ja nicht werden...

Beitrag von The Dude »

[...]Ich folgere daraus, dass nach dem Naturgesetze das Recht in der Gewalt liegt. Die politische
Freiheit ist keine Tatsache, sondern eine blosse Idee[...]
Politik hat mit Moral nichts gemein. Ein Herrscher, der sich von der Moral leiten lässt, handelt
nicht politisch und seine Macht steht auf schwachen Füssen. Wer herrschen will, muss zu List
und Heuchelei greifen[...]
Die Masse ist ein Barbar[...]
...Unsere Lösung ist: Gewalt und Hinterlist. Nur die Gewalt allein siegt in der Politik,... Gewalt
muss der Grundsatz sein, List und Heuchelei die Regel für die Regierungen, welche nicht gewillt
sind, ihr Krone an die Vertreter irgendeiner neuen Macht zu verlieren.[...]
Auf den Trümmern des Blut- und Geschlechtsadels haben wir den Adel der Intelligenz und des
Geldes errichtet. Als unterscheidendes Merkmal dieser neuen Aristokratie erklärten wir den
Reichtum, der von uns abhängt, und die Wissenschaft, deren Richtung unsere Weisen bestimmen.[...]
vermehren wir ununterbrochen durch unsere Presse das blinde Vertrauen zu (unseren) Gesetzen[...]
In den gegenwärtigen Staaten ist die Presse eine grosse Macht, durch die man die öffentliche
Meinung beherrscht. Ihre Aufgabe ist es, auf die angeblich notwendigen Forderungen hinzuweisen,
die Beschwerden des Volkes zur Kenntnis zu bringen, Unzufriedenheit zu erwecken und zum
Ausdruck zu bringen. Die Presse verkörpert die so genannte Freiheit.[...]
Die Völker sind durch die Armut viel fester an die Arbeit gekettet als einst durch Sklaverei und
Leibeigenschaft.[...]
Der Hunger verleiht dem Kapital mehr Rechte über den Arbeiter, als jemals die gesetzliche Macht
der Könige dem Adel verleihen konnte. Durch Not, Neid und Hass werden wir die Massen lenken
und uns ihrer Hände bedienen, um alles zu zermalmen, was sich unseren Plänen entgegenstellt.[...]
Das Wort Freiheit stürzt die menschliche Gesellschaft in den Kampf mit allen Gewalten, sogar
mit der Natur und mit Gott. Daher werden wir, wenn wir zur Herrschaft gelangt sind, dieses Wort
(Freiheit!) in dem Wörterbruch der Menschheit ausradieren, weil es das Symbol der tierischen
Gewalt ist, das die Menschen in wilde Bestien verwandelt. Allerdings, diese Tiere schlafen ein,
sobald sie... ...gesättigt sind, und dann lassen sie sich leicht fesseln.[...]

ja ich hör da besser mal... das gaht nämmlich no endlos so wiiter... hanen ganz liecht abändere müese, zum allfälligi beschuldigunge wäge rächtsextremem inhalt vorbüüge..

Aus: Die Protokolle der Weisen des Zion.

vilich stelli mal bei zeiten di ganz zämefassig woni gmacht han ine... inkl. zämefassig vodä johannes-offebarig...
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