Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
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Fallen Angel 3
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Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Bekanntlich ist es ja so, dass zum Beispiel (aber nicht nur) im Militär der Grundsatz gilt, dass Befehle befolgt werden müssen, und dass letztlich derjenige die Verantwortung trägt, der die Befehle gegeben hat.
Diese Einstellung, die nicht nur im Militär, sondern in jedem Hierarchischen System als Grundlage angesehen wird, hat verschiedenes zur Folge.
1. Während eines Kriegs sind nicht die Soldaten für ihre Taten (Mord) verantwortlich, sondern die Befehlshaber.
2. Wer Befehle missachtet, kann bestraft werden, bis hin zur Todesstrafe.
3. Die Täter müssen sich nicht schuldig fühlen, bzw. auch wenn sie sich schudig fühlen, so können sie dank dieser Einstellung ihr Gewissen etwas beruhigen. Wer das nicht kann, dreht dann halt durch.
4. In Firmen oder staatlichen Institutionen werden häufig "Gesetze" erlassen, die es den Angestellten ermöglichen, die gleiche Grundeinstellung anzuwenden: "ich muss Dich büssen, das ist mein Job, ich will das ja gar nicht, aber ich hab keine andere Wahl" und ähnliches ist die Folge.
5. Drohung wird möglich und auch angewendet.
6. Falls die Sache „rauskommt“ oder wenn ein Krieg vorbei ist, werden (wenn überhaupt) die obersten Machthaber bestraft, jedoch kommen all die Mitläufer, und Mitmacher meist sehr glimpflich davon.
7. Menschen brauchen anscheinend immer einen Verantwortlichen. Selbst bei so Sachen wie Krieg. Natürlich darf der Verantwortliche nicht man selbst sein. (Punkt 7 ist sarkastisch gemeint).
Ich sage nun eins: Diese Grundhaltung, dass derjenige Verantwortlich ist, der einen Befehl gibt, ist Schwachsinn.
Wenn man dies als Schwachsinn erkennt, ist es einem Menschen schlichtweg nicht mehr möglich, einen Befehl auszuführen, den dieser Mensch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann.
Die meisten Leute würden behaupten, dass sie andere Menschen nicht umbringen, bestrafen, Foltern, zu etwas zwingen, oder in irgendeiner Form deren Recht auf Freiheit beschneiden würden. Wenn sie jedoch dann selbst in der Lage sind, dass sie gezwungen werden, derartiges zu tun, weil ein Vorgesetzter oder ein Gesetz sie dazu zwingt, so sieht das plötzlich anders aus.
Wenn nun dieses Gesetz, nach dem die Verantwortung abgegeben werden kann, nicht länger gilt, würde sich automatisch ergeben, dass die Menschen nicht tun, was von ihnen verlangt wird, sondern einzig das, was sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Ausser natürlich sie wollen das selber machen, was jedoch im Grunde genommen (von der Schuldfrage her) das gleiche Resultat ist.
Der Täter ist der Täter – nicht derjenige, der ihn zum Täter macht. Natürlich haben auch die Machthaber, Gesetzgeber und anderes Gesindel Mitverantwortung, wenn sie mittels psychologischen Tricks, oder durch Lügen oder durch die Bedrohung von Angehörigen der Täter, diese überhaupt erst dazu bringen. Dennoch ist es letztlich die freie Entscheidung der Person, die „den Abzug drückt“, dies eben nicht zu tun.
Angenommen alle würden sich weigern in einen Krieg zu gehen – oder eine Zwangsimpfung durchzuführen, oder Familien auseinander zu reissen, usw. so hätten die Mächtigen keine Machtmittel mehr, Drohung würde nicht länger funktionieren, schliesslich können auch die Mächtigen nicht einfach alle büssen, einsperren, umbringen.
Leider ist es natürlich so, dass es genug Leute gibt, die mitmachen. Oppoturnisten, Angepasste und solche, die „etwas zu verlieren haben“. Meist etwas materielles, doch auch Freunde, Familie können so als Druckmittel verwendet werden. Meist genügt auch schon die Androhung des Entzugs von sogenannter Freiheit, um die Menschen gefügig zu machen.
Die Ausrede, die dann häufig kommt ist, „ich muss doch, sonst“. Ja sonst was? Muss man wie bei den Hexenverbrennungen im Mittelalter mitschreien und mitmachen? Weil man sonst selbst verdächtigt wird, von einem Mob, der das Denken verlernt hat?
Oder hat jemand genug Kraft um zu sagen: Fuck you - ich mach da nicht mit.
Diese Einstellung, die nicht nur im Militär, sondern in jedem Hierarchischen System als Grundlage angesehen wird, hat verschiedenes zur Folge.
1. Während eines Kriegs sind nicht die Soldaten für ihre Taten (Mord) verantwortlich, sondern die Befehlshaber.
2. Wer Befehle missachtet, kann bestraft werden, bis hin zur Todesstrafe.
3. Die Täter müssen sich nicht schuldig fühlen, bzw. auch wenn sie sich schudig fühlen, so können sie dank dieser Einstellung ihr Gewissen etwas beruhigen. Wer das nicht kann, dreht dann halt durch.
4. In Firmen oder staatlichen Institutionen werden häufig "Gesetze" erlassen, die es den Angestellten ermöglichen, die gleiche Grundeinstellung anzuwenden: "ich muss Dich büssen, das ist mein Job, ich will das ja gar nicht, aber ich hab keine andere Wahl" und ähnliches ist die Folge.
5. Drohung wird möglich und auch angewendet.
6. Falls die Sache „rauskommt“ oder wenn ein Krieg vorbei ist, werden (wenn überhaupt) die obersten Machthaber bestraft, jedoch kommen all die Mitläufer, und Mitmacher meist sehr glimpflich davon.
7. Menschen brauchen anscheinend immer einen Verantwortlichen. Selbst bei so Sachen wie Krieg. Natürlich darf der Verantwortliche nicht man selbst sein. (Punkt 7 ist sarkastisch gemeint).
Ich sage nun eins: Diese Grundhaltung, dass derjenige Verantwortlich ist, der einen Befehl gibt, ist Schwachsinn.
Wenn man dies als Schwachsinn erkennt, ist es einem Menschen schlichtweg nicht mehr möglich, einen Befehl auszuführen, den dieser Mensch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann.
Die meisten Leute würden behaupten, dass sie andere Menschen nicht umbringen, bestrafen, Foltern, zu etwas zwingen, oder in irgendeiner Form deren Recht auf Freiheit beschneiden würden. Wenn sie jedoch dann selbst in der Lage sind, dass sie gezwungen werden, derartiges zu tun, weil ein Vorgesetzter oder ein Gesetz sie dazu zwingt, so sieht das plötzlich anders aus.
Wenn nun dieses Gesetz, nach dem die Verantwortung abgegeben werden kann, nicht länger gilt, würde sich automatisch ergeben, dass die Menschen nicht tun, was von ihnen verlangt wird, sondern einzig das, was sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können. Ausser natürlich sie wollen das selber machen, was jedoch im Grunde genommen (von der Schuldfrage her) das gleiche Resultat ist.
Der Täter ist der Täter – nicht derjenige, der ihn zum Täter macht. Natürlich haben auch die Machthaber, Gesetzgeber und anderes Gesindel Mitverantwortung, wenn sie mittels psychologischen Tricks, oder durch Lügen oder durch die Bedrohung von Angehörigen der Täter, diese überhaupt erst dazu bringen. Dennoch ist es letztlich die freie Entscheidung der Person, die „den Abzug drückt“, dies eben nicht zu tun.
Angenommen alle würden sich weigern in einen Krieg zu gehen – oder eine Zwangsimpfung durchzuführen, oder Familien auseinander zu reissen, usw. so hätten die Mächtigen keine Machtmittel mehr, Drohung würde nicht länger funktionieren, schliesslich können auch die Mächtigen nicht einfach alle büssen, einsperren, umbringen.
Leider ist es natürlich so, dass es genug Leute gibt, die mitmachen. Oppoturnisten, Angepasste und solche, die „etwas zu verlieren haben“. Meist etwas materielles, doch auch Freunde, Familie können so als Druckmittel verwendet werden. Meist genügt auch schon die Androhung des Entzugs von sogenannter Freiheit, um die Menschen gefügig zu machen.
Die Ausrede, die dann häufig kommt ist, „ich muss doch, sonst“. Ja sonst was? Muss man wie bei den Hexenverbrennungen im Mittelalter mitschreien und mitmachen? Weil man sonst selbst verdächtigt wird, von einem Mob, der das Denken verlernt hat?
Oder hat jemand genug Kraft um zu sagen: Fuck you - ich mach da nicht mit.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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u.s.l.
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
fuck you! shut up! ich hab da noch nie mitgemacht.
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Zachariel Drachenherz
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Ein rein hypotethischer Fall:
Nehmen wir mal an, FA, jemand nimmt Deine Liebsten und Deinen Hund als Geisel (ich weiss, Du hast keinen Hund, es ist ja auch ein rein hypothetischer Fall), und sagen:
"Du musst für uns 10 Menschen töten, sonst foltern und töten wir zuerst all die, die dir lieb sind, und auch deinen Hund. Und dann machen wir das gleiche mit dir."
Was würdest du tun?
Wenn das Leben, das Universum und die dahinter steckenden Prinzipien einfach nur einfach wären... Dass man einfach mit dem Finger auf jemanden zeigen kann und sagen: Du bist schuldig!
Uah, verzeiht mir jetzt, ich muss kotzen gehen.
Edith: Bin zur Zeit ein wenig dünnheutig... Mir geht in letzter Zeit diese Tendenz zum mit dem Finger auf Missstände zeigen und zu sagen, wie scheisse doch alles ist, recht nah.
Ja, es ist so vieles einfach nur Scheisse.
Aber wird es besser, wenn man immer und immer und immer und immer wieder darauf zeigt und sagt, wie scheisse und verkommen alles doch ist?
So entsteht keine Heilung! Keine Verbesserung der Situation!
Das fordert und fördert negative Energien, in einem selber und um einen herum, das öffnet Tür und Tor für eine VERSCHLECHTERUNG der Situation
Ja, es braucht "Warner" und ein Aufmerksam machen auf die "schlechte" Situation.
Aber noch viel mehr braucht es Menschen, die diese Situation umkehren und... Wieder ein wenig Liebe in diese Welt bringen und diese Liebe auch leben.
Um Licht ins Dunkel zu bringen, reicht es nicht, ständig mit dem Finger auf die Dunkelheit zu zeigen.
Zündet lieber ne Kerze an...
Ist ja langsam wie in den News der Massenmedien hier: Negativ-Brainwash vom Feinsten (oder vom übelsten...)
Uah...
So, mein Motz-Modus ist wieder aus, ich geh wieder ein paar Kerzen anzünden...
Nehmen wir mal an, FA, jemand nimmt Deine Liebsten und Deinen Hund als Geisel (ich weiss, Du hast keinen Hund, es ist ja auch ein rein hypothetischer Fall), und sagen:
"Du musst für uns 10 Menschen töten, sonst foltern und töten wir zuerst all die, die dir lieb sind, und auch deinen Hund. Und dann machen wir das gleiche mit dir."
Was würdest du tun?
Wenn das Leben, das Universum und die dahinter steckenden Prinzipien einfach nur einfach wären... Dass man einfach mit dem Finger auf jemanden zeigen kann und sagen: Du bist schuldig!
Uah, verzeiht mir jetzt, ich muss kotzen gehen.
Edith: Bin zur Zeit ein wenig dünnheutig... Mir geht in letzter Zeit diese Tendenz zum mit dem Finger auf Missstände zeigen und zu sagen, wie scheisse doch alles ist, recht nah.
Ja, es ist so vieles einfach nur Scheisse.
Aber wird es besser, wenn man immer und immer und immer und immer wieder darauf zeigt und sagt, wie scheisse und verkommen alles doch ist?
So entsteht keine Heilung! Keine Verbesserung der Situation!
Das fordert und fördert negative Energien, in einem selber und um einen herum, das öffnet Tür und Tor für eine VERSCHLECHTERUNG der Situation
Ja, es braucht "Warner" und ein Aufmerksam machen auf die "schlechte" Situation.
Aber noch viel mehr braucht es Menschen, die diese Situation umkehren und... Wieder ein wenig Liebe in diese Welt bringen und diese Liebe auch leben.
Um Licht ins Dunkel zu bringen, reicht es nicht, ständig mit dem Finger auf die Dunkelheit zu zeigen.
Zündet lieber ne Kerze an...
Ist ja langsam wie in den News der Massenmedien hier: Negativ-Brainwash vom Feinsten (oder vom übelsten...)
Uah...
So, mein Motz-Modus ist wieder aus, ich geh wieder ein paar Kerzen anzünden...
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Fallen Angel 3
- Platin Member

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Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Du verstehst mich allenfalls falsch. Mir geht es nicht darum, diejenien die Mitmachen zu verurteilen. Ich möchte nur aufzeigen, dass sie nicht mitmachen müssten, und dass sie selbst die Verantwortung tragen, wenn sie es tun.Dass man einfach mit dem Finger auf jemanden zeigen kann und sagen: Du bist schuldig!
In dem Beispiel von Dir: angenommen ich mach da mit, so bin ich derjenige der die 10 Menschen umbringt, wenn die anderen meine Liebsten und den Hund umbringen, sind sie diejenigen, die 10 Leute umbringen (oder mehr). Was gibt mir da Recht, über die 10 Menschenleben zu entscheiden? würden meine Liebsten wollen, dass ich 10 Menschen töte um sie zu retten?
@u.s.l.
ich habe nicht behauptet du hättest irgendwo mitgemacht. und warum soll ich meine klappe halten? damit weiterhin jeder schön nach den regeln und gesetzen leben kann, die ja angeblich so durchdacht sind? ich hinterfrage die struktur der macht. nichts weiter.Shut up!
@thema
eine weitere konsequenz dieser einstellung, dass die "oben" oder allgemein gesagt, die mit befehlsgewalt, (was eben auch nur ein fötzel papier sein kann, ein gesetz) die verantwortung tragen würden, benutzen diese "oberen" selbst: sie sagen dann: "seht her, wieviel verantwortung ich tragen muss, dafür muss ich entlohnt werden." auch wenn letztlich ihre untergebenen diejenigen sind, die alles machen. im guten wie im schlechten. aber sie haben ja die verantwortung...
Zuletzt geändert von Fallen Angel 3 am Fr 21. Aug 2009, 08:57, insgesamt 1-mal geändert.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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u.s.l.
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
war nicht an dich gerichtet (doch - ein wenig auch an dich!)
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Fallen Angel 3
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Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Da gebe ich Dir Siegel und Unterschrift drauf, dass Du damit völlig Recht hast.Aber noch viel mehr braucht es Menschen, die diese Situation umkehren und... Wieder ein wenig Liebe in diese Welt bringen und diese Liebe auch leben.
Das Problem ist - dass die Scheisse derart Allgegenwärtig ist, dass die Blümchen und funkelnen Sternchen, die Licht ins Dunkel bringen könnten, zurzeit einfach echt Schwierigkeiten haben, sich Gehör zu verschaffen.
Bzw. sie schweigen einfach. Weil sie glauben, dass das besser ist. Das erinnert mich ein bisschen an die Geschichte mit Höherdimensionalen Wesen, die keinen Finger krümmen, um das Dunkel zu vertreiben, weil das nicht nett wäre. Aber naja anderes Thema. Vielleicht.
Manchmal muss man rebellieren, und die beste Möglichkeit um das zu tun, ist Schwäche, bzw. Fehler im System zu erkennen, diese offen zu legen, und derart zu verändern, indem die Menschen neue Erkenntnisse bekommen, dass das Kartenhaus von Macht und Ohnmacht einfach in sich zusammenfällt.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
- BuddhaNature
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Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Dieser Grundsatz ist für mich neu und gilt möglicherweise an deren Gläubiger. Jeder ist in seinem Glauben frei !.Fallen Angel 3 hat geschrieben:Bekanntlich ist es ja so, dass zum Beispiel (aber nicht nur) im Militär der Grundsatz gilt, dass Befehle befolgt werden müssen, und dass letztlich derjenige die Verantwortung trägt, der die Befehle gegeben hat.
Diese Einstellung, die nicht nur im Militär, sondern in jedem Hierarchischen System als Grundlage angesehen wird, hat verschiedenes zur Folge.
Wir recht du hast.Fallen Angel 3 hat geschrieben:Dennoch ist es letztlich die freie Entscheidung der Person, die „den Abzug drückt“, dies eben nicht zu tun.
Wirds auch immer geben. Die schauen dann ins andere Lager (bei uns?Fallen Angel 3 hat geschrieben:Leider ist es natürlich so, dass es genug Leute gibt, die mitmachen. Oppoturnisten, Angepasste und solche, die „etwas zu verlieren haben“. Meist etwas materielles, doch auch Freunde, Familie können so als Druckmittel verwendet werden. Meist genügt auch schon die Androhung des Entzugs von sogenannter Freiheit, um die Menschen gefügig zu machen.
Ich habe auch diesen Weg gewählt. Zu Zeiten wo man noch ein psychologisches Gutachten benötigt hat. Denke das ist heute ein wenig einfacher geworden.Fallen Angel 3 hat geschrieben:Oder hat jemand genug Kraft um zu sagen: Fuck you - ich mach da nicht mit.
Ist nicht mein bevorzugter Weg. Aber nur zu, diejenigen die Glauben Krieg lässt sich mit Krieg besiegen.Fallen Angel 3 hat geschrieben:Manchmal muss man rebellieren, und die beste Möglichkeit um das zu tun, ist Schwäche, bzw. Fehler im System zu erkennen, diese offen zu legen, und derart zu verändern, indem die Menschen neue Erkenntnisse bekommen, dass das Kartenhaus von Macht und Ohnmacht einfach in sich zusammenfällt.
GEH DEN WEG DES HERZENS
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Fallen Angel 3
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Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Es geht nicht allein um Krieg es geht um eine Funktionsweise, wie das ganze funktioniert, warum es funktioniert, und was man dagegen machen könnte, dass es funktioniert.
Aber ich seh schon: für die einen ist das zu negativ und für die anderen zu rebellisch und weltfremd.
Ach macht Doch was ihr wollt.
Aber ich seh schon: für die einen ist das zu negativ und für die anderen zu rebellisch und weltfremd.
Ach macht Doch was ihr wollt.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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u.s.l.
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
wenn man dahinter schaut, dann bleibt keine wahl, als machen zu lassen, was ihr wollt.
nur das, was man selbst macht, das steht entgegen. stehend - nicht kniend.
nur das, was man selbst macht, das steht entgegen. stehend - nicht kniend.
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Capablanca
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
das problem in einem system, welches der anarchie zuzuordnen ist, ist nicht, dass jeder die vollständige verantwortung für sein handeln übernimmt, es keine hirarchie und gesetze gibt, sondern dass es als folge davon auch keine rechte gibt.
es ist ein phänomen der natur das eine gruppe stärker ist als ein individuum. man könnte das als ein naturgesetz bezeichnen.
eine gruppe ist aber immer in irgendeiner weise organisiert, es gibt also gewisse richtlinien oder regeln, also wieder gesetze, an die man sich halten muss, um die gruppe zur gruppe zu machen. das kann von einfachsten dingen wie dem rudelverhalten gehen bis über zu gut organisierten systemen, in welchen es entscheidungsträger gibt.
übernimmt jeder die vollständige verantwortung für sich selbst, definiert jeder automatisch damit die rechte der anderen und setzt sein handeln in relation damit. aufgrund der vielfältigkeit, die wir menschen vorweisen, würde das folglich zu viel mehr blutvergiessen führen. gesetze sind unter anderem da, um rechte zu schützen. vieler diese rechte sind für uns heutzutage nicht mehr nachvollziehbar, das ändert aber nichts an der sache. wenn es niemanden gibt, der mein recht auf leben oder auf freiheit bewahrt, keine hüter also, jene, die vollziehen, wenns nicht anders geht, herrscht chaos, willkür. und selbst in so einem system würden sich räuberische und plündernde banden bilden und es gebe niemanden, der ihnen was entgegenzusetzen hätte. würde sich aber doch gegengruppierungen bilden, wären sie dennoch organisiert, sie würden also ihre anarchische struktur verlassen.„ANARCHIE existiert, wenn es keinen Senat, kein Recht und kein Gesetz gibt.“
– Lexicon Philosophicon
es ist ein phänomen der natur das eine gruppe stärker ist als ein individuum. man könnte das als ein naturgesetz bezeichnen.
eine gruppe ist aber immer in irgendeiner weise organisiert, es gibt also gewisse richtlinien oder regeln, also wieder gesetze, an die man sich halten muss, um die gruppe zur gruppe zu machen. das kann von einfachsten dingen wie dem rudelverhalten gehen bis über zu gut organisierten systemen, in welchen es entscheidungsträger gibt.
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u.s.l.
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
manchmal ist der weg der freiheit, die ein individuelles dasein auch teuer zu bezahlen in der lage ist (im grenzfall mit dem leben) um einiges jeglichen unterdrückerischen systemen voraus. sie sind dann nicht so geschleimt. oder von geld und einfluss untergraben. anarchie beginnt dort, wo man anderen zu schaden beginnt. und das passiert in bestens organisierten systemen öfters, als bei individuen, die wissen, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Das Problem ist - dass die Scheisse derart Allgegenwärtig ist, dass die Blümchen und funkelnen Sternchen, die Licht ins Dunkel bringen könnten, zurzeit einfach echt Schwierigkeiten haben, sich Gehör zu verschaffen.
Bzw. sie schweigen einfach. Weil sie glauben, dass das besser ist. Das erinnert mich ein bisschen an die Geschichte mit Höherdimensionalen Wesen, die keinen Finger krümmen, um das Dunkel zu vertreiben, weil das nicht nett wäre. Aber naja anderes Thema. Vielleicht.
wie soll man licht erkennen wenn mann immer nur das dunkle sehen will? genauso wie das negative immer da ist wird auch immer das positive da sein. wir leben in einer dualen welt. jeder hat aber die wahl sich zu entscheiden was für ihn besser ist. liebe oder angst! Entscheiden wir uns für die Liebe und wir werden frei sein!
Die Höherdimensionalen Wesen werde dich niemals zwingen, sie werden auch nicht ohne dein einverständiss eingreifen. denn sie wissen über die gesetzte des universum bestens bescheid...wie kann es anders sein, sonst wären sie ja nicht dort wo sie sind. wenn du dich nicht länger im dreck der dunkelheit wühlen willst, dann wird es auch nicht mehr so sein. du hast die wahl! mir scheint es aber gerade das du dich zur zeit noch recht wohl fühlst im schlammbad...du verschwendest viel zu viel energie mit dem negativen. das hatt zachi schon sehr schön beschrieben.
unsere gedanken ist die stärkste kraft im universum, es liegt die schöpfungskraft inne. du löst mit jedem gedanken eine reaktion im universum aus welches unweigerlich in der potenz auf dich zurück kommen wird. wenn du dir dieses wissen verinnerlicht hast wirst du sehen warum manchmal schweigen gold ist. hat nix mit verleugnen zu tun oder blind durchs leben laufen, sondern viel mehr ist es eine neutrale haltung gegenüber der dinge wie sie sind oder scheinen zu sein.
so oder so viel kraft wünsche ich dir um deinen weg zu gehen wie auch immer der aussehen mag!

Bzw. sie schweigen einfach. Weil sie glauben, dass das besser ist. Das erinnert mich ein bisschen an die Geschichte mit Höherdimensionalen Wesen, die keinen Finger krümmen, um das Dunkel zu vertreiben, weil das nicht nett wäre. Aber naja anderes Thema. Vielleicht.
wie soll man licht erkennen wenn mann immer nur das dunkle sehen will? genauso wie das negative immer da ist wird auch immer das positive da sein. wir leben in einer dualen welt. jeder hat aber die wahl sich zu entscheiden was für ihn besser ist. liebe oder angst! Entscheiden wir uns für die Liebe und wir werden frei sein!
Die Höherdimensionalen Wesen werde dich niemals zwingen, sie werden auch nicht ohne dein einverständiss eingreifen. denn sie wissen über die gesetzte des universum bestens bescheid...wie kann es anders sein, sonst wären sie ja nicht dort wo sie sind. wenn du dich nicht länger im dreck der dunkelheit wühlen willst, dann wird es auch nicht mehr so sein. du hast die wahl! mir scheint es aber gerade das du dich zur zeit noch recht wohl fühlst im schlammbad...du verschwendest viel zu viel energie mit dem negativen. das hatt zachi schon sehr schön beschrieben.
unsere gedanken ist die stärkste kraft im universum, es liegt die schöpfungskraft inne. du löst mit jedem gedanken eine reaktion im universum aus welches unweigerlich in der potenz auf dich zurück kommen wird. wenn du dir dieses wissen verinnerlicht hast wirst du sehen warum manchmal schweigen gold ist. hat nix mit verleugnen zu tun oder blind durchs leben laufen, sondern viel mehr ist es eine neutrale haltung gegenüber der dinge wie sie sind oder scheinen zu sein.
so oder so viel kraft wünsche ich dir um deinen weg zu gehen wie auch immer der aussehen mag!
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Tracy Chapman-Talkin bout a revolution
http://www.youtube.com/watch?v=NTyAZTvLfAM
Die "Revolution" beginnt im Herz!

http://www.youtube.com/watch?v=NTyAZTvLfAM
Die "Revolution" beginnt im Herz!
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Fallen Angel 3
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- Registriert: Mi 8. Apr 2009, 23:55
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Capa, lies u.s.l.'s Beitrag - es geht hierbei nicht um Anarchie, sondern um die Weigerung, innerhalb eines Systems einfach alles zu machen, was das System von einem verlangt, nur weil es das von einem verlangt. Es gibt Grenzen, die in unserer strukturierten, also organisierten Welt (was ja eigentlich gut tönt), tagtäglich überschritten werden, im Kriegsfall sogar massiv missachtet. Das funktioniert nur, weil die Menschen fest daran glauben, dass "Obrigkeit" in welcher Erscheinungsform auch immer, das Recht hat zu Entscheiden, wie ich mich entscheiden muss, selbst wenn diese Entscheidung jeglicher Ethik, Moral oder gesundem Menschenverstand völlig widerspricht.
Unzählige Menschen arbeiten in Jobs, in denen sie Dinge tun müssen, die von Oben diktiert werden (als Beispiel: in Fernost einkaufen, weil die Kunden angeblich nur billiges Zeug kaufen), ohne dass sie diese hinterfragen, oder sich gegen unsinnige Anweisungen zur Wehr setzen. Im Militär ist das einfach etwas krasser und deutlicher formuliert. Aber das gleiche Muster zieht sich durch die gesamte Gesellschaft.
Zu fragen, warum das so ist, und ob es so sein sollte - ist keine Anarchie. Aber so denken die Leute, die an unser System glauben eben immer: "alles Anarchisten und Hippies die alles kaputt machen wollen".
Da fühlt man sich dann halt jeweils ein bisschen falsch verstanden.
Unzählige Menschen arbeiten in Jobs, in denen sie Dinge tun müssen, die von Oben diktiert werden (als Beispiel: in Fernost einkaufen, weil die Kunden angeblich nur billiges Zeug kaufen), ohne dass sie diese hinterfragen, oder sich gegen unsinnige Anweisungen zur Wehr setzen. Im Militär ist das einfach etwas krasser und deutlicher formuliert. Aber das gleiche Muster zieht sich durch die gesamte Gesellschaft.
Zu fragen, warum das so ist, und ob es so sein sollte - ist keine Anarchie. Aber so denken die Leute, die an unser System glauben eben immer: "alles Anarchisten und Hippies die alles kaputt machen wollen".
Da fühlt man sich dann halt jeweils ein bisschen falsch verstanden.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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Fallen Angel 3
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- Registriert: Mi 8. Apr 2009, 23:55
Re: Verantwortung abgeben und die Frage der Schuld
Hey ich kenne all diese Erkenntnisse. Tatsache ist aber, dass es ziemlich viele Menschen gibt, die diese freie Wahl nicht haben, weil sie gar nicht wissen, dass sie eine Wahl haben. Woher denn auch? Zeitlebens wird ihnen klargemacht, dass sie nur tun müssen, was von ihnen verlangt wird, und alles ist gut.Mozart hat geschrieben:Die Höherdimensionalen Wesen werde dich niemals zwingen, sie werden auch nicht ohne dein einverständiss eingreifen. denn sie wissen über die gesetzte des universum bestens bescheid...wie kann es anders sein, sonst wären sie ja nicht dort wo sie sind. wenn du dich nicht länger im dreck der dunkelheit wühlen willst, dann wird es auch nicht mehr so sein. du hast die wahl! mir scheint es aber gerade das du dich zur zeit noch recht wohl fühlst im schlammbad...du verschwendest viel zu viel energie mit dem negativen. das hatt zachi schon sehr schön beschrieben.
unsere gedanken ist die stärkste kraft im universum, es liegt die schöpfungskraft inne. du löst mit jedem gedanken eine reaktion im universum aus welches unweigerlich in der potenz auf dich zurück kommen wird. wenn du dir dieses wissen verinnerlicht hast wirst du sehen warum manchmal schweigen gold ist. hat nix mit verleugnen zu tun oder blind durchs leben laufen, sondern viel mehr ist es eine neutrale haltung gegenüber der dinge wie sie sind oder scheinen zu sein.
Wahrscheinlich bin ich einfach zu sozial und verschwende meine Zeit damit, zu versuchen andere vor diese Wahl zu stellen. Was diese gar nicht wollen.
Deine Einschätzung dass das Dunkel ist, womit ich mich beschäftige, nun ja, Recht hast Du Ich trau mich das . Ich habe keine Lust mein Denken auszuschalten und "in Gottes Hände" oder sonstige Höherdimensionale Hände zu geben.
Aber erst Zachi und jetzt auch noch Du.... Drücke ich mich so undeutlich aus, oder warum sid ihr eigentlich so unglaublich davon überzeugt dass alles nach den kosmischen Gesetzen läuft und somit schon okay ist?
Es gibt nichts gutes - ausser man tut es.
Da kommen die Leute mit Besuchen von Ausseirdischen, 2012, kritischen Massen und was nicht noch alles. Aber seht doch mal die Welt an, wie diese Welt funktioniert. Das hat nichts mehr mit Karma zu tun, das ist einfach nur noch Feigheit.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.