Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Sehr intressante Texte zur Aktuellen Situation
Copy:
"... stürze ein friedliches, einiges Volk und deren Gesellschaft in Angst, Hass,
Chaos und Gewalt, und du wirst es kontrollieren und beherrschen können ..."
Dieser Artikel ist entstanden aus einer grossen Sorge heraus, die wir nach
der Abstimmung empfinden. Aus einer Sorge um die Fähigkeit zur Einheit der
gesellschaftlich relevanten oppositionellen Kräfte im Lande. Diese sehen wir
am ehesten in der Lage, die wahren Bruchlinien zwischen Volk und Eliten2 zu
erkennen, zu benennen und eine unabhängige, ungesteuerte3 und damit für
das Regime4 tatsächlich auch gefährliche Gegenmacht aufzubauen.
Wir befürchten, dass man es schafft, mit der letzten Abstimmung über Jahre
wieder Pseudofrontlinien und Ablenkungsmanöver aufzubauen, an denen sich die
Kräfte des Volkes gegenseitig verschleissen, währenddessen die Eliten ungestört
an Ihrer Agenda weiterarbeiten können.
Seite 2, Spezialbeitrag zur Abstimmung über die Minarettinitiative vom 29.11.2009
Geistige Landesverteidigung am 2.12.2009, http://www.geistige-landesverteidigung.ch
1 Siehe
http://radio-freie-schweiz.ch/die_spalt ... raefte.pdf
Copy:
"... stürze ein friedliches, einiges Volk und deren Gesellschaft in Angst, Hass,
Chaos und Gewalt, und du wirst es kontrollieren und beherrschen können ..."
Dieser Artikel ist entstanden aus einer grossen Sorge heraus, die wir nach
der Abstimmung empfinden. Aus einer Sorge um die Fähigkeit zur Einheit der
gesellschaftlich relevanten oppositionellen Kräfte im Lande. Diese sehen wir
am ehesten in der Lage, die wahren Bruchlinien zwischen Volk und Eliten2 zu
erkennen, zu benennen und eine unabhängige, ungesteuerte3 und damit für
das Regime4 tatsächlich auch gefährliche Gegenmacht aufzubauen.
Wir befürchten, dass man es schafft, mit der letzten Abstimmung über Jahre
wieder Pseudofrontlinien und Ablenkungsmanöver aufzubauen, an denen sich die
Kräfte des Volkes gegenseitig verschleissen, währenddessen die Eliten ungestört
an Ihrer Agenda weiterarbeiten können.
Seite 2, Spezialbeitrag zur Abstimmung über die Minarettinitiative vom 29.11.2009
Geistige Landesverteidigung am 2.12.2009, http://www.geistige-landesverteidigung.ch
1 Siehe
http://radio-freie-schweiz.ch/die_spalt ... raefte.pdf
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Capablanca
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- Registriert: Do 17. Aug 2006, 17:09
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Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Tribalis hat geschrieben:Kopiert von : http://morgendaemmerung.blogspot.com/20 ... ution.html
Im Iran werden Nichtmuslime (2% Prozent der Gesamtbevölkerung) nicht verfolgt, wie oft gesagt wird. Sie dürfen ihre Religion frei ausüben. Es gibt genügend Kirchen z.B. in Teheran, die auch ihre Glocken läuten dürfen (rechts eine Kirche der armenisch-orthodoxen Gemeinde in Teheran). Soviel zum Argument der Moscheebau-Gegner hierzulande, die auf islamische Länder verweisen, die angeblich keinen Kirchenbau erlauben. Das einzige islamische Land jedoch, in dem Kirchenbau verboten ist, ist Saudi-Arabien. Im iranischen Parlament ist jeweils ein Sitz für die jüdische, zoroastrische und armenisch-christliche Gemeinschaft reserviert. Die assyrisch-christliche und chaldäsich-christliche Gemeinschaft teilen sich einen Sitz. Es gibt keinerlei soziale Ächtung dieser Gruppen. Durchaus könnte man als Westler kritisieren, dass die religiösen Minderheiten weder den Staatspräsidenten stellen dürfen, noch in den Expertenrat aufgenommen werden können.
Allerdings wird dies auf den Verweis der Verfassung, die eine islamische Politik vorschreibt, verständlich. Denjenigen, die den Iran als undemokratisch betrachten, sei gesagt, dass die iranische Vefassung 1979 durch eine demokratische Volksabstimmung legitimiert ist. Man kann die iranische Demokratie zwar nicht mit einer im Westen vergleichen. Ich bin aber der Meinung, dass das westliche Demokratiemodell in den islamischen Ländern nicht funktioniert, da es eine weitgehende Trennung zwischen Religion und Staat voraussetzt.
Im Iran ist die Meinungs- und Redefreiheit laut Verfassung gewährleistet, solange sie sich nicht gegen den Islam richtet.
Ja sicher sicher wers glaubt....
Nur ganz wenige der trockenen Fakten: Von China bis Lateinamerika sind 230 Millionen Christen aus politischen, kulturellen oder religiösen Gründen verfolgt. Im Vorjahr sind in einem indischen Bundesstaat mindestens 500 von ihnen bei religiösen Unruhen umgebracht worden. In Nordkorea sind sie offiziell für vogelfrei – also jederzeit durch jeden tötbar – erklärt worden.
Am schlimmsten aber geht es in den islamischen Ländern zu: Aus dem Irak ist nach zahllosen gezielt gegen sie gerichteten Terroraktionen die Hälfte der rund 800.000 Christen geflüchtet; lediglich im kurdischen Norden können sie halbwegs sicher leben. In Ägypten genügen ein paar Medienberichte über Schweinegrippe und schon gibt es Pogrome gegen die Schweinefleisch essenden Kopten. Athanasios Henein, Oberhaupt der koptischen Exil-Gemeinde in Griechenland, spricht von einem „kulturellen Völkermord“.
Noch erschütternder sind die Berichte über Einzelschicksale. Etwa über einen in Mossul entführten Pater, für den die Gemeinde hohes Lösegeld gezahlt hat – und der dann trotzdem enthauptet und verstümmelt retourniert worden ist. Oder über die im Ägypten soeben zum Tod verurteilten Männer einer christlichen Familie. Oder über die Entführungen christlicher Mädchen, die islamisch zwangsverheiratet werden.
Am erschütterndsten ist aber das, was in Europa stattfindet: Die totale Verdrängung dieser Christenverfolgungen. Kaum wird das Thema angeschnitten, bekommen es Politiker und auch einige Kirchenmänner mit der Angst zu tun: Aber bitte ja nichts sagen, was die Islamische Glaubensgemeinschaft provozieren könnte. Außerdem glauben wir ja alle an Abraham.
Ruhig zu bleiben fällt freilich schwer. Der zentrale Vorwurf an den Islam lautet nämlich: In keinem islamischen Land ist es möglich, seinen Glauben frei zu wählen – mit Ausnahme eben der islamischen Religion. In neun Ländern wird der Abfall vom Islam sogar mit dem Tod bestraft. Fragt man aber – auch angeblich liberale – Vertreter der hiesigen islamischen Glaubensgemeinschaft nach der Religionsfreiheit, fragt man, ob nicht im 21. Jahrhundert jeder das Recht haben müsse, auch einen anderen Glauben als die islamische Religion zu wählen, dann bekommt man viele Worte, aber keine Antwort. Keiner sagt: Ja dieses Recht gibt es; und wenn Regierungen es beschneiden, dann verurteilen wir das. Und die ehrlichen sagen: Nein, der Koran verbietet Glaubensabfall.
Womit eigentlich schon fast alles gesagt ist über das ganze Gerede von islamisch-christlichem Dialog. Der Islam ist eine Religion der direkten Machteroberung, der totalen Verquickung von Staat und Religion, der Kampfbereitschaft, die keinen Millimeter Platz für Toleranz oder Freiheit gibt. Was mit Hunderten ungeschminkten Zitaten belegbar ist, was im Grund kein Moslem leugnet.
Heißt das, dass das Christentum mit seinen weichen Werten wie der Nächstenliebe dagegen langfristig untergehen muss? Nicht unbedingt. Das Christentum ist in der Geschichte schon aus total aussichtslosen Positionen (wegen äußerer Attacken oder innerer Verkommenheit) neugestärkt wiedererstanden. Wahrscheinlich ist das laizistisch-antireligöse Element noch viel mehr bedroht. Das aber trotzdem den eigenen Untergang mit Frontalattacken gegen das relativ harmlose Kreuz in der Schule oder für die potentiell gesellschaftszerstörende Homo-Ehe vehement vorbereitet.
Kommt man vollgepackt mit diesen Eindrücken heim, kann man – natürlich – im ORF noch kurz bei der passenden Debatte vorbeischauen. Thema Kreuz in der Schule; Besetzung wie üblich: Vier militant Linke agitieren aggressiv gegen zwei Kreuzverteidiger (und eine eher neutrale Muslimin).
Gleichzeitig bin ich noch nie im Leben im ORF auf eine Sendung gestoßen, in der einmal deutlich die massive Verletzung fast aller globalen Grundrechte durch den politischen Islam herausgearbeitet worden wäre (den die evangelische Islamwissenschafterin Christine Schirrmacher zu Recht als die viel größere und nachhaltigere Bedrohung im Vergleich zum terroristischen Islam herausgearbeitet hat).
Das Defizit klafft aber bei fast allen westlichen Medien: Überall findet die Unterdrückung der Tibetaner oder einiger Indianerstämme am Amazonas ein weit größeres Echo als die Unterdrückung der Christen im Nahen Osten. Obwohl uns dieser geographisch näher ist, obwohl uns die dortigen Christen vielleicht doch auch kulturell näher stehen.
Ja, und auch das sei gesagt: obwohl in Hundert Jahren, wenn uns die Demographie ein mehrheitlich islamisches Österreich und Deutschland beschert hat, auch unseren Nachfahren ein ähnliches Schicksal droht. Man mache sich nur bewusst, dass vor Mohammed die Christen in vielen Regionen des Nahen Ostens die eindeutige Mehrheitsbevölkerung waren. Was nichts daran geändert hat, dass sie heute vielerorts total ausgerottet worden sind.
Was auch nichts daran ändert, dass von vielen oberflächlich gebildeten Europäern zu dem Themenkomplex nur die Antwort kommt: ”Ja, aber die Kreuzzüge!” Sie ignorieren mit diesem Argument, dass man nicht 900 Jahre alte Taten mit der Gegenwart aufrechnen kann. Und sie ignorieren, dass damals die Christenheit eine Rückeroberung eines urchristlichen Gebiets versucht hat. Wenn auch die Methoden grausam waren, hat mir noch nie jemand erklären können, was eigentlich der Unterschied ist zwischen dem letztlich missglückten Versuch, Jerusalem zurückzuerobern, und dem geglückten Versuch, 1944 Paris von den Nazis zurückzuerobern.
Schon heute verlangt nach einer neuen Studie die Mehrheit der hiesigen Moslems ein Einfließen der Scharia in das österreichische Recht. Wie lange werden eigentlich noch die feigen Weichspüler in Kirche wie Politik und die kulturell entwurzelten Laizisten die wirklichen Realitäten verdrängen? Wie lange werden wir noch islamische Religionslehrer dafür bezahlen, dass sie dem politischen Islam den Weg bereiten?
Ein erster Anfang ist es immerhin, dass Akademikerbund und Politische Akademie es gewagt haben, die Christenverfolgungen zu artikulieren. Und damit auch den hier lebenden orientalischen Christen einen Andockplatz gegeben haben.
KOPIERT VON http://www.vfreiheitliche.at/2009/11/24 ... -laendern/


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Fallen Angel 3
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- Registriert: Mi 8. Apr 2009, 23:55
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Wenn alle Christen so argumentieren würden ("Zersetzung der Gesellschaft durch Homo-Ehen", "militante Kreuzgegner", "Jerusalem befreien") könnte ich sogar verstehen, wenn diese Christen verfolgt werden.
Ach ja in den USA ist das ja schon so.
naja - ich kenne Christliche Menschen, die von all dem Gesülze dass diese Fanatiker von sich geben, nichts halten und das Christentum komplett anders verstehen. Diese Leute finden alle irgendwas in ihrer Religion, das ich selbst sogar ohne Religion noch nicht gefunden habe. Und solche Leute gibts natürlich auch im Islam.
Diese Menschen würden sich sehr über den Schrott ärgern, den Du hier gequotet hast.
Fanatiker sind Scheisse. Auch atheistische Fanatiker wohlgemerkt (siehe Kommunismus).
(Wobei man unterscheiden muss zwischen Fanatikern und Menschen, die gerechten Zorn empfinden, also Humanisten, die eine derartige Wolle im Bauch haben, dass sie auf Toleranz scheissen, und den Leuten klar und deutlich sagen, was sie von ihrer Borniertheit halten - diese Leute sind aber eher selten.)
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
sorry franco, aber der text, den du da kopiert hast ist doch blödsinn. zuerst einmal ist er von der fpö (freiheitliche partei österreichs), und das sagt wikipedia zu ihnen:Ja sicher sicher wers glaubt....
Nur ganz wenige der trockenen Fakten: Von China bis Lateinamerika sind 230 Millionen Christen aus politischen, .....
also vermutlich die österreicher svp.Partei in Österreich, die im Nationalrat, in sieben der neun Landtage und vielen Gemeinderäten vertreten ist. Die Partei sieht ihre Wurzeln in den „freiheitlichen“ Idealen der Revolution von 1848 und bezeichnet sich als Vertreterin des „Dritten Lagers“. Im In- und Ausland wird ihr ein Naheverhältnis zum Rechtsextremismus attestiert.[
und dann der text selber. es wird keine einzige quelle angegeben. aber ich kann mit gut vorstellen, dass es in verschiedenen ländern christenverflogung gibt, die ersten paar kapitel könnten schon wahr sein. aber was danach kommt, ist ja wirklich blödsinn. alle moslems werden so dargestellt, als ob sie immernoch denselben glauben wie vor 2000 jahren lebten. todesurteil bei glaubensabfall, zwangsverheiratung usw. was aber sicher nicht stimmt. klar gibt es einige fundamentalistische moslems, aber in diesem text werden ALLE moslems so dargestellt. wenn man in der bibel einige zitate zusammen suchen würde, und irgendeine christliche splittergruppe suchen würde, und diese als das ganze christentum darstellen würde, könnte man sicher ohne probleme einen sehr ähnlichen text über das christentum schreiben.
- Nichtlustig
- Platin Member

- Beiträge: 294
- Registriert: Sa 22. Aug 2009, 20:10
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Die ganze Zeit habe ich gedacht, in der Abstimmung ginge es um Burkas, denn ich habe gar nie etwas gelesen über die Abstimmung (bis auf die 8 Seiten in der letzten Stunde...), sondern nur die Bilder auf den Plakaten angeschaut. Weil ich grundsätzlich dagegen bin, dass man Menschen dazu zwingt, etwas zu tragen oder zu machen, was sie nicht wollen, habe ich dann auch "ja" gestimmt...
Jedenfalls finde ich es nun etwas verwirrend, dass es plötzlich heisst, es ginge hier um Minarette und nicht um Burkas, denn die Frau war für meinen Geschmack auf den Plakaten eher im Vordergrund...
Was mir dieses Abstimmungsergebnis zeigt:
Bilder(oder auch Vorurteile oder Angst) können sich sehr tief einprägen.
Bei uns in der Nachbarschaft wird im Moment an einem neuen Haus gebaut. Ich werde nun den Bau verbieten, da dieses Haus keine Anzeichen einer Glaubensrichtung besitzt, was bedeuten könnte, dass ich dann einen fanatischen Atheisten als Nachbarn habe.
Jedenfalls finde ich es nun etwas verwirrend, dass es plötzlich heisst, es ginge hier um Minarette und nicht um Burkas, denn die Frau war für meinen Geschmack auf den Plakaten eher im Vordergrund...
Was mir dieses Abstimmungsergebnis zeigt:
Bilder(oder auch Vorurteile oder Angst) können sich sehr tief einprägen.
Bei uns in der Nachbarschaft wird im Moment an einem neuen Haus gebaut. Ich werde nun den Bau verbieten, da dieses Haus keine Anzeichen einer Glaubensrichtung besitzt, was bedeuten könnte, dass ich dann einen fanatischen Atheisten als Nachbarn habe.
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Auf diese Aussage treff ich immer wieder an, aber was soll das z.B. sein?Fallen Angel 3 hat geschrieben:naja - ich kenne Christliche Menschen, die von all dem Gesülze dass diese Fanatiker von sich geben, nichts halten und das Christentum komplett anders verstehen. Diese Leute finden alle irgendwas in ihrer Religion, das ich selbst sogar ohne Religion noch nicht gefunden habe. Und solche Leute gibts natürlich auch im Islam.
Falls du dies nicht ironisch meinst, frage ich mich wieso du dich hier zur Schau stellst, die Ausrede hat noch keiner gebracht...Nichtlustig hat geschrieben:Jedenfalls finde ich es nun etwas verwirrend, dass es plötzlich heisst, es ginge hier um Minarette und nicht um Burkas, denn die Frau war für meinen Geschmack auf den Plakaten eher im Vordergrund...
Leseschwäche wohl auch.Nichtlustig hat geschrieben:Was mir dieses Abstimmungsergebnis zeigt:
Bilder(oder auch Vorurteile oder Angst) können sich sehr tief einprägen.
fish-eh
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Capablanca hat geschrieben:Die Toleranz des Islams vermitteln
alle moslems die ich in meinem leben bisher getroffen habe waren dem weltbild, welches in diesem artikel vermittelt wird, viel näher, als dem schreckgespenst mit raketen und burkas, welche die blaugeschlagenen augen der unterdrückten frauen verschleiern sollen.
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musik und so
http://www.bufta.ch
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Fallen Angel 3
- Platin Member

- Beiträge: 1433
- Registriert: Mi 8. Apr 2009, 23:55
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
hmmm, wenn ich das Interview in der Zeit so lese, scheint es mir, als hätten nicht nur Europäer ein Problem mit "dem Islam" respektive eben mit dieser engstirnigen Strömung des Islams.
Ich war ja "kürzlich" in Kaschmir und ich versichere euch der Islam, der dort gelebt wird, hat mit Verschleierungen von Frauen nicht mal im entferntesten etwas zu tun. Wir besuchten eine Moschee, und mussten die Schuhe ausziehen, was für mich kein Problem war, auch wenn ich kein religiöser Mensch bin. Umgekehrt war es offenbar kein Problem, dass ich als nicht religiöser Mensch diese Moschee besuchte. Wir wurden zu einer Familie eingeladen, und die Töchter dort, waren aufgestellt, intelligent und gut gebildet. Der Vater hat seine Töchter geliebt, und ich bezweifle stark, dass er diese Töchter mit jemanden zwangsverheiraten wird. Und selbst wenn, würden die sich dann wohl einfach weigern. Das ist Kultur, und die gilt es zu respektieren, die respektiert man gern.
Wenn ich aber nun lesen muss, dass es in Ägypten tatsächlich eine islamische Strömung quasi innerhalb der Religion gibt, die engstirnig und primitiv ist, so zeigt mir das, dass der Islam als Religion/Kultur ein grosses Problem hat: Fanatiker. Das genau gleiche kann man auch im Christentum beobachten, siehe die amerikanischen Neo-Christen.
Religion auf dem Prüfstand.
Wir haben in Europa eine spezielle Geschichte hinter uns. Wir hatten die Reformationskriege. Wir hatten die Aufklärung. Zuvor hatten wir die Vertreibung der paganischen Religionen (Kelten, Germanische Götter, Römische Götter etc). Wusstet ihr, dass das Christentum anfangs - so um 400 herum - noch der Auffassung war, dass paganische Religionen quasi von Gott her erlaubt sind, so im Stil von "naja sie wissen es halt nicht besser". Leider wurde die Kirche später zu einem fanatischen Club geistesgestörter Männer, die alles vernichten wollten, was nicht ihrer (Korintherbrief-) Auslegung der Religion entsprach. Was ich damit sagen will: wir hatten es in Europa nicht leicht mit "unserer" Religion, und das hinterliess Spuren. Eine der wichtigsten: ein grosses Misstrauen gegen kirchliche Macht.
In Amerika (USA) gibt es eine andere Geschichte, viele der in Europa verfolgten Christen sind dorthin ausgewandert und konnten von Europa unabhängig ihre Interpretationen weiterleben, die teilweise ziemlich engstirnig, teilweise ziemlich offen waren. Das Scientology eine amerikanische "Erfindung" ist, wirkt unter diesem Gesichtspunkt logisch.
Der Islam wiederum hat offenbar ein anderes Problem. Zwischenzeitlich geradezu ein "Gegenpol" gegen die "Europäische" Variante des Christentums, war der Islam lange Zeit sehr viel weniger bescheuert, als das Europäische Hexenverbrennungskonglomerat. Es dürfte bekannt sein, dass die Araber das (teuflische, magische!) Fernrohr Jahrhunderte vor den Europäern erfunden und benutzt haben. Wissenschaft etc. waren im Arabischen Raum einiges weiter Fortgeschritten. Drum nennt man das in Europa ja auch das finstere Mittelalter.
Jetzt aber gibt es Fanatiker, die sich das Recht heraus nehmen, den Islam nach ihrem Gusto umzugestalten. Diese Vollidioten dürfen weder in Europa noch im arabischen Raum Macht gewinnen. Genausowenig, wie zB Scientology. Das ist die gleiche Kacke.
Nun was ist denn jetzt mit der Schweiz? Sind wir Rassisten? ich glaube eher, wir sind - wie alle anderen Europäer - ganz einfach nicht gewillt, irgendeiner Religion auch nur einen Fussbreit an Macht zuzugestehen. Es ist in diesem Fall dumm gelaufen, weil die kurzsichtige SVP Initiative letztendlich die falschen Leute angegriffen hat. Wen interessieren Minarette? Ist doch völlig egal, was da für Bauwerke stehen! Aber: Eine Initiative, die Burkhas verbietet, Zwangsehen verbietet und jegliche Verwässerung der Trennung von Kirche und Staat verbietet, würde ich jederzeit vollumfänglich unterstützen, genauso wie ich die Abschaffung der Inquisitation und der Hexenverbrennung unterstütze.
Die islamischen Länder sind aufgefordert "ihre" Fanatiker mit Gesetzen und Sitten in die Schranken zu verweisen, ganz genauso wie die Europäischen Länder verpflichtet sind, der katholischen Kirche Hirn einzubläuen, wenn es zum Beispiel um die Gleichstellung von Mann und Frau geht. (Stichwort Priesterinnen)
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-4 ... llung.html
Ich war ja "kürzlich" in Kaschmir und ich versichere euch der Islam, der dort gelebt wird, hat mit Verschleierungen von Frauen nicht mal im entferntesten etwas zu tun. Wir besuchten eine Moschee, und mussten die Schuhe ausziehen, was für mich kein Problem war, auch wenn ich kein religiöser Mensch bin. Umgekehrt war es offenbar kein Problem, dass ich als nicht religiöser Mensch diese Moschee besuchte. Wir wurden zu einer Familie eingeladen, und die Töchter dort, waren aufgestellt, intelligent und gut gebildet. Der Vater hat seine Töchter geliebt, und ich bezweifle stark, dass er diese Töchter mit jemanden zwangsverheiraten wird. Und selbst wenn, würden die sich dann wohl einfach weigern. Das ist Kultur, und die gilt es zu respektieren, die respektiert man gern.
Wenn ich aber nun lesen muss, dass es in Ägypten tatsächlich eine islamische Strömung quasi innerhalb der Religion gibt, die engstirnig und primitiv ist, so zeigt mir das, dass der Islam als Religion/Kultur ein grosses Problem hat: Fanatiker. Das genau gleiche kann man auch im Christentum beobachten, siehe die amerikanischen Neo-Christen.
Religion auf dem Prüfstand.
Wir haben in Europa eine spezielle Geschichte hinter uns. Wir hatten die Reformationskriege. Wir hatten die Aufklärung. Zuvor hatten wir die Vertreibung der paganischen Religionen (Kelten, Germanische Götter, Römische Götter etc). Wusstet ihr, dass das Christentum anfangs - so um 400 herum - noch der Auffassung war, dass paganische Religionen quasi von Gott her erlaubt sind, so im Stil von "naja sie wissen es halt nicht besser". Leider wurde die Kirche später zu einem fanatischen Club geistesgestörter Männer, die alles vernichten wollten, was nicht ihrer (Korintherbrief-) Auslegung der Religion entsprach. Was ich damit sagen will: wir hatten es in Europa nicht leicht mit "unserer" Religion, und das hinterliess Spuren. Eine der wichtigsten: ein grosses Misstrauen gegen kirchliche Macht.
In Amerika (USA) gibt es eine andere Geschichte, viele der in Europa verfolgten Christen sind dorthin ausgewandert und konnten von Europa unabhängig ihre Interpretationen weiterleben, die teilweise ziemlich engstirnig, teilweise ziemlich offen waren. Das Scientology eine amerikanische "Erfindung" ist, wirkt unter diesem Gesichtspunkt logisch.
Der Islam wiederum hat offenbar ein anderes Problem. Zwischenzeitlich geradezu ein "Gegenpol" gegen die "Europäische" Variante des Christentums, war der Islam lange Zeit sehr viel weniger bescheuert, als das Europäische Hexenverbrennungskonglomerat. Es dürfte bekannt sein, dass die Araber das (teuflische, magische!) Fernrohr Jahrhunderte vor den Europäern erfunden und benutzt haben. Wissenschaft etc. waren im Arabischen Raum einiges weiter Fortgeschritten. Drum nennt man das in Europa ja auch das finstere Mittelalter.
Jetzt aber gibt es Fanatiker, die sich das Recht heraus nehmen, den Islam nach ihrem Gusto umzugestalten. Diese Vollidioten dürfen weder in Europa noch im arabischen Raum Macht gewinnen. Genausowenig, wie zB Scientology. Das ist die gleiche Kacke.
Nun was ist denn jetzt mit der Schweiz? Sind wir Rassisten? ich glaube eher, wir sind - wie alle anderen Europäer - ganz einfach nicht gewillt, irgendeiner Religion auch nur einen Fussbreit an Macht zuzugestehen. Es ist in diesem Fall dumm gelaufen, weil die kurzsichtige SVP Initiative letztendlich die falschen Leute angegriffen hat. Wen interessieren Minarette? Ist doch völlig egal, was da für Bauwerke stehen! Aber: Eine Initiative, die Burkhas verbietet, Zwangsehen verbietet und jegliche Verwässerung der Trennung von Kirche und Staat verbietet, würde ich jederzeit vollumfänglich unterstützen, genauso wie ich die Abschaffung der Inquisitation und der Hexenverbrennung unterstütze.
Die islamischen Länder sind aufgefordert "ihre" Fanatiker mit Gesetzen und Sitten in die Schranken zu verweisen, ganz genauso wie die Europäischen Länder verpflichtet sind, der katholischen Kirche Hirn einzubläuen, wenn es zum Beispiel um die Gleichstellung von Mann und Frau geht. (Stichwort Priesterinnen)
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-4 ... llung.html
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Ich bin natürlich auch mit dem Abstimmungsergebnis nicht einig. Denke mal die Schweiz hat das europäische allgemeine Gefühl wiederspiegelt mit der Abstimmung.
Die Facts sind jetzt gesprochen, doch der Dialog fängt hoffentlich damit erst recht an. Und dies sehe ich als positives Zeichen. Dieser Konflikt ist schon längst da, aber jetzt endlich wieder an die Oberfläche geraten. Konflikte geben ideale Möglichkeiten dem "anderen" die Hand zu reichen.
Extremisten gibt es überall. Und sie können die anderen ganz schön stören. Das durfte ich gestern während dem stämpeln im Wald auch spüren. Oder die Vorwochen in den nächtlichen Zügen, Büssen, Haltestellen in Berlin.
Es liegt an uns wie wir dem begegnen und welche Plattform wir den Extremisten geben. Und hier ziele ich nicht gegen die Medien, denn ohne Zuhörer gäbe es die gar nicht.
FA3... Gleichstellung Mann und Frau, Menschenrechte... hier hat die Schweiz meiner Ansicht nach noch grossen Nachbesserungsbedarf. Denke mach dazu einen neuen Thread auf.
Die Facts sind jetzt gesprochen, doch der Dialog fängt hoffentlich damit erst recht an. Und dies sehe ich als positives Zeichen. Dieser Konflikt ist schon längst da, aber jetzt endlich wieder an die Oberfläche geraten. Konflikte geben ideale Möglichkeiten dem "anderen" die Hand zu reichen.
Extremisten gibt es überall. Und sie können die anderen ganz schön stören. Das durfte ich gestern während dem stämpeln im Wald auch spüren. Oder die Vorwochen in den nächtlichen Zügen, Büssen, Haltestellen in Berlin.
Es liegt an uns wie wir dem begegnen und welche Plattform wir den Extremisten geben. Und hier ziele ich nicht gegen die Medien, denn ohne Zuhörer gäbe es die gar nicht.
FA3... Gleichstellung Mann und Frau, Menschenrechte... hier hat die Schweiz meiner Ansicht nach noch grossen Nachbesserungsbedarf. Denke mach dazu einen neuen Thread auf.
GEH DEN WEG DES HERZENS
-
Capablanca
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
eine anmerkung zu burka:
ich denke, man muss zwischen kopftuch, hidschab und burka unterscheiden.
kopftücher kommen im christentum, dem islam, judentum und dem hinduismus vor. auch heutzutage tragen in der westlichen welt frauen vor allem in ländlichen gebieten kopftücher.

hidschab:

in manchen radikalen staaten (u.a. iran, saudi-arabien, afghanistan) werden die frauen tatsächlich dazu gezwungen. die regel ist aber, dass sie ein hidschab freiwillig tragen. ein hidschab ist kein symbol der unterdrückung der frau, sondern ihrer unabhängigkeit. dies beruht auf einer anderen kulturellen betrachtung und interpetation des zusammenlebens. ein in meiner wg wohnender intelektueller moslem hat mir das erklärt: man sieht den menschen in erster linie als ein wesen tierschen urprungs, das im wesentlichen triebgesteuert ist. wenn eine frau entblöst ist, sich aufreizend kleidet, wird sie damit automatisch männliche blicke an sich ziehen und zu verführerischen gedanken verleiten, zur sexualitätswünschen etc, die wie so in vielen religionen nichts mit spiritueller erlösung zu tun haben. während hier eine frau, die so entblöst oder aufreizend sich kleiden kann, wie sie möchte, als eine freie frau empfunden wird, herrsch dort die ansicht, dass gerade wenn eine frau durch ihren antlitz nicht deartige gedanken hervoruft sich frei fühlen kann. dies ist in der tradition und denkweise sehr verankert, so dass viele frauen genau deshalb freiwillig ein hidschab tragen. sie fühlen sich frei bzw. ganz mensch, nicht bloß als objekt der begierde. zudem - und gerade deshalb - werden zunehmend europäische frauen von dieser sichtweise begeistert und bekehren sich deshalb zur islamischen tradition - obwohl der islam selbst keine vorschrift an das kleiden erteilt.
man bedenke jetzt den kulturkonflikt: ein westlicher, nicht-differenzierender bürger sieht eine frau mit hidschab und sagt
"unterdrückung!" - ohne zu verstehen oder die bereitschaft es zu tun. er bewertet etwas fremdes aus seiner kulturellen sichtweise und verurteilt es entsprechend.
und burka ist die krasseste form der bekleidung

bei der nicht mal die sicht auf die augen gestattet ist. in afghanistan machte beispielsweise die taliban das tragen der burka zur pflicht. nach dem fall der talibanregierung besteht sie zwar nicht mehr, aber die meisten frauen haben dennoch angst, anschlägen zu verfallen, wenn sie keine mehr tragen - ich bin mir zudem nicht sicher, ob burka tätsächlich einen kulturellen hintergund wie hidschab hat oder ob es sich dabei tatsächlich um eine unterdrückung der frau handelt.
jedenfalls, im gegensatz zu der bibel, wo die frau dem manne untertan ist, sind im koran mann und frau im wesentlichen gleichgestellt. im koran sind vor gott beide gleich.
hier etwas fundiertere inormation dazu (auch allg. zum islam) des islamischen zentrums münchen:
http://www.islamisches-zentrum-muenchen ... milie.html
ich denke, man muss zwischen kopftuch, hidschab und burka unterscheiden.
kopftücher kommen im christentum, dem islam, judentum und dem hinduismus vor. auch heutzutage tragen in der westlichen welt frauen vor allem in ländlichen gebieten kopftücher.
hidschab:
in manchen radikalen staaten (u.a. iran, saudi-arabien, afghanistan) werden die frauen tatsächlich dazu gezwungen. die regel ist aber, dass sie ein hidschab freiwillig tragen. ein hidschab ist kein symbol der unterdrückung der frau, sondern ihrer unabhängigkeit. dies beruht auf einer anderen kulturellen betrachtung und interpetation des zusammenlebens. ein in meiner wg wohnender intelektueller moslem hat mir das erklärt: man sieht den menschen in erster linie als ein wesen tierschen urprungs, das im wesentlichen triebgesteuert ist. wenn eine frau entblöst ist, sich aufreizend kleidet, wird sie damit automatisch männliche blicke an sich ziehen und zu verführerischen gedanken verleiten, zur sexualitätswünschen etc, die wie so in vielen religionen nichts mit spiritueller erlösung zu tun haben. während hier eine frau, die so entblöst oder aufreizend sich kleiden kann, wie sie möchte, als eine freie frau empfunden wird, herrsch dort die ansicht, dass gerade wenn eine frau durch ihren antlitz nicht deartige gedanken hervoruft sich frei fühlen kann. dies ist in der tradition und denkweise sehr verankert, so dass viele frauen genau deshalb freiwillig ein hidschab tragen. sie fühlen sich frei bzw. ganz mensch, nicht bloß als objekt der begierde. zudem - und gerade deshalb - werden zunehmend europäische frauen von dieser sichtweise begeistert und bekehren sich deshalb zur islamischen tradition - obwohl der islam selbst keine vorschrift an das kleiden erteilt.
man bedenke jetzt den kulturkonflikt: ein westlicher, nicht-differenzierender bürger sieht eine frau mit hidschab und sagt
"unterdrückung!" - ohne zu verstehen oder die bereitschaft es zu tun. er bewertet etwas fremdes aus seiner kulturellen sichtweise und verurteilt es entsprechend.
und burka ist die krasseste form der bekleidung
bei der nicht mal die sicht auf die augen gestattet ist. in afghanistan machte beispielsweise die taliban das tragen der burka zur pflicht. nach dem fall der talibanregierung besteht sie zwar nicht mehr, aber die meisten frauen haben dennoch angst, anschlägen zu verfallen, wenn sie keine mehr tragen - ich bin mir zudem nicht sicher, ob burka tätsächlich einen kulturellen hintergund wie hidschab hat oder ob es sich dabei tatsächlich um eine unterdrückung der frau handelt.
jedenfalls, im gegensatz zu der bibel, wo die frau dem manne untertan ist, sind im koran mann und frau im wesentlichen gleichgestellt. im koran sind vor gott beide gleich.
hier etwas fundiertere inormation dazu (auch allg. zum islam) des islamischen zentrums münchen:
http://www.islamisches-zentrum-muenchen ... milie.html
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Fallen Angel 3
- Platin Member

- Beiträge: 1433
- Registriert: Mi 8. Apr 2009, 23:55
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
Was ich Deinem Intellektuellen Mitbewohner gerne ausrichten lasse, ist dies:
Religionen hatten schon immer ein Problem mit Sexualität - und diese zu verstecken, oder anderweitig zu verhindern (Zöllibat bei uns), ist die bescheuertste, unaufgeklärteste und letztendlich nutzloseste Idee auf die all diese Monotheisten verfallen sind.
Ich glaube durchaus auch für die Frauen zu sprechen, die sagen, dass es in Ordnung sein muss, sich so zu kleiden wie man will, sei das nun mit viel Wolle oder wenig Latex (oder was auch immer) - ohne deswegen als Objekt der Begierde angesehen zu werden, DAS ist der Weg der Freiheit, und nicht, aus Angst vor dem männlichen Trieb, sich und seinen Körper verstecken zu müssen.
Ich sags mal so, wenn die Männer nicht fähig sind, beim Anblick einer bekleideten/verhüllten/uniformierten oder sonstwie gekleideten oder gar Nackten Frau automatisch in Wolllust zu verfallen, so ist es IMHO nicht an der Frau, sich dem männlichen Unvermögen anzupassen, sondern am Manne, endlich mal Erwachsen zu werden.
Kultur hin oder her.
Religionen hatten schon immer ein Problem mit Sexualität - und diese zu verstecken, oder anderweitig zu verhindern (Zöllibat bei uns), ist die bescheuertste, unaufgeklärteste und letztendlich nutzloseste Idee auf die all diese Monotheisten verfallen sind.
Ich glaube durchaus auch für die Frauen zu sprechen, die sagen, dass es in Ordnung sein muss, sich so zu kleiden wie man will, sei das nun mit viel Wolle oder wenig Latex (oder was auch immer) - ohne deswegen als Objekt der Begierde angesehen zu werden, DAS ist der Weg der Freiheit, und nicht, aus Angst vor dem männlichen Trieb, sich und seinen Körper verstecken zu müssen.
Ich sags mal so, wenn die Männer nicht fähig sind, beim Anblick einer bekleideten/verhüllten/uniformierten oder sonstwie gekleideten oder gar Nackten Frau automatisch in Wolllust zu verfallen, so ist es IMHO nicht an der Frau, sich dem männlichen Unvermögen anzupassen, sondern am Manne, endlich mal Erwachsen zu werden.
Kultur hin oder her.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
Re: Minarettinitiative/Islamisierung unserer Gesellschaft
übrigens tragen auch christliche nonnen kopftücher, das kopftuch im religiösen sinn ist auch hier nicht fremd. und ich vermute mal stark, dass auch das nonnen-kopftuch einen asexuellen hintergrund haben könnte. genauso wie die ganze tracht. nicht nur, aber auch.
was das zöllibat angeht - soll jeder machen was er will. bescheuert finde ich das nicht, ich sehs bloss sehr anders
dass der sexualtrieb ablenkt von anderen sachen sollte allen hinlänglich bekannt sein 
was das zöllibat angeht - soll jeder machen was er will. bescheuert finde ich das nicht, ich sehs bloss sehr anders
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musik und so
http://www.bufta.ch
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