Oh, jetzt läuft was hier...
Schön eure Beiträge zu lesen. Nun ja, im meinem Umfeld sind die "jungen Leute" eigentlich sehr gut informiert und auch bei sich aktiv dabei.
Ich denke jeder kann bei sich selber anfangen und mit gutem Beispiel vorangehen.
ökologisch Leben muss kein Verlust der Lebensqualität sein, ganz und gar nicht meiner Meinung nach. Und sind wir doch mal ehrlich, sooo schwierig ist es nun auch wieder nicht zum Nestle und co. aus dem (oder wenigstens weitgehend) zu gehen. Da ich biologisch dynamisch Gärtnere und viel mit der sogenannten öko-Szene zu tun habe, werde ich auch viel mit der Argumentation des zu teuer seins konfrontiert. Und genau bei diesem Thema liegt das problem der Wertschätzung...Hochwertige und ökologische Nahrung ist und muss teurer sein als konventionelle.
Wir müssen uns einfach ein wenig umstellen das wir für die Nahrung wieder mehr ausgeben wollen und auch können. Noch vor 50 Jahren wurden mehr als 50% des Einkommens für Nahrung ausgegeben, heute ist es nur noch ein läppischer Bruchteil davon. (Man kann sich ja denken wo der Rest hingeht;)...
Ich verdiene 2500 im Monat, habe einen grossen Garten und komme gut mit 1500 im Monat durch, gönne mir aber auch den einten oder anderen Luxus...
Das soll jetzt keine Leuterung oder öko Schulstunde sein, aber wenn wir wollen dan könnten wir mehr als wir uns denken
