Zitatsammlungen

Mysteriöse Erfahrungen, Weisheiten, Rätselhaftes.
Benutzeravatar
moonlightfairy
Platin Member
Platin Member
Beiträge: 313
Registriert: Do 13. Mär 2008, 16:07

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von moonlightfairy »

'Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewißheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.'
Vaclav Havel
Benutzeravatar
nexus
Platin Member
Platin Member
Beiträge: 1995
Registriert: Mi 7. Nov 2007, 15:08
Wohnort: am See

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von nexus »

Lügen sind des Menschen Gebrauch. Und wenn einer meint, dass er nicht lügt, dann tut er es auch. Denn die Lüge beginnt schon dort, wo das Schweigen beginnt.
Liebe Respekt Anarchie
Pufflibäng

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von Pufflibäng »

Erfahrungen sammelt man wie Pilze: einzeln und mit dem Gefühl,
daß die Sache nicht ganz geheuer ist.
:lol:
Nur wenige Führungskräfte sehen ein, daß sie letztendlich nur eine Person führen müssen.
Diese Person sind sie selbst.
Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
The Dude

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von The Dude »

René Descartes hat geschrieben:Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.
Benutzeravatar
Omline
dj
dj
Beiträge: 526
Registriert: Sa 25. Okt 2003, 16:24
Wohnort: Zurich Highlands
Kontaktdaten:

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von Omline »

Einzeiler sind uncool.
Benutzeravatar
moonlightfairy
Platin Member
Platin Member
Beiträge: 313
Registriert: Do 13. Mär 2008, 16:07

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von moonlightfairy »

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben." :ove:

Das ganze Gedicht:
Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Hermann Hesse
The Dude

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von The Dude »

G. I. Gurdjieff hat geschrieben:Damit ein Mensch im Gefängnis überhaupt je eine Fluchtmöglichkeit haben kann, muss er zu allererst erkennen, dass er im Gefängnis ist. Solange er das nicht einsieht, solange er sich für frei hält, hat er überhaupt keine Möglichkeit.
Adamon von Eden - U.A.S. Steinkellner hat geschrieben:" - es braucht Menschen, die eine Vorstellung der Neuen Welt in den morphischen Feldern verankern",

- das meine Ich unter "der Wiedererrichtung Edens". -

"Was es jetzt am dringendsten braucht, ist eine Vorstellung der Neuen Welt - ohne Begrenzung, ohne künstliche Regeln, sondern in der Natürlichkeit des Seins, in Freiheit und in Liebe",

"Glauben" bedeutet "für möglich halten". -
„Man macht das nicht“ oder „das darf man nicht“ ist reine Auslegungssache und alles ist möglich. Dieser Gedanke ist Grundlage aller Menschen, die später einmal die Schranken durchbrechen wollen, welche uns Propaganda und kapitalgelenkte Medien auferlegen, um unsere Welt vor der sozialen und umwelttechnischen Selbstzerstörung zu retten. Würde jeder den Satz begreifen, der auf dem Dollar steht „In God we trust“, so wäre Geld mit Zinsen und Krediten in der heutigen Form überhaupt nicht mehr möglich, dann es hat schon lange keinen realen Gegenwert mehr.
http://diefreiheitsliebe.de/allgemein/5483
Albert Einstein hat geschrieben:Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand sein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, die den Diener verehrt und das Geschenk vergessen hat.
Benutzeravatar
nexus
Platin Member
Platin Member
Beiträge: 1995
Registriert: Mi 7. Nov 2007, 15:08
Wohnort: am See

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von nexus »

Im Schlafe ist fortwährend unser Nervensystem durch mannichfache innere Anlässe in Erregung, fast alle Organe secerniren und sind in Tätigkeit, das Blut macht seinen ungestümen Kreislauf, die Lage des Schlafenden drückt einzelne Glieder, seine Decken beeinflussen die Empfindung verschiedenartig, der Magen verdaut und beunruhigt mit seinen Bewegungen andere Organe, die Gedärme winden sich, die Stellung des Kopfes bringt ungewöhnliche Muskellagen mit sich, die Füße, unbeschuht, nicht mit den Sohlen den Boden drückend, verursachen das Gefühl des Ungewöhnlichen ebenso wie die andersartige Bekleidung des ganzen Körpers, — alles dies nach seinem täglichen Wechsel und Grade erregt durch seine Außergewöhnlichkeit das gesamte System bis in die Gehirnfunktion hinein: und so gibt es hundert Anlässe für den Geist, um sich zu verwundern und nach Gründen dieser Erregung zu suchen: der Traum aber ist das Suchen und Vorstellen der Ursachen für jene erregten Empfindungen, das heißt der vermeintlichen Ursachen. Wer zum Beispiel seine Füße mit zwei Riemen umgürtet, träumt wohl, dass zwei Schlangen seine Füße umringeln: dies ist zuerst eine Hypothese, sodann ein Glaube, mit einer begleitenden bildlichen Vorstellung und Ausdichtung: "diese Schlangen müssen die causa jener Empfindung sein, welche ich, der Schlafende, habe", — so urteilt der Geist des Schlafenden. Die so erschlossene nächste Vergangenheit wird durch die erregte Phantasie ihm zur Gegenwart. So weiß Jeder aus Erfahrung, wie schnell der Träumende einen starken an ihn dringenden Ton, zum Beispiel Glockenläuten, Kanonenschüsse in seinen Traum verflicht, das heißt aus ihm hinterdrein erklärt, so dass er zuerst die veranlassenden Umstände, dann jenen Ton zu erleben meint. — Wie kommt es aber, dass der Geist des Träumenden immer so fehl greift, während der selbe Geist im Wachen so nüchtern, behutsam und in Bezug auf Hypothesen so skeptisch zu sein pflegt? so dass ihm die erste beste Hypothese zur Erklärung eines Gefühls genügt, um sofort an ihre Wahrheit zu glauben? (denn wir glauben im Traume an den Traum, als sei er Realität, das heißt wir halten unsre Hypothese für völlig erwiesen). — Ich meine: wie jetzt noch der Mensch im Traume schließt, so schloss die Menschheit auch im Wachen viele Jahrtausende hindurch: die erste causa, die dem Geiste einfiel, um irgend Etwas, das der Erklärung bedurfte, zu erklären, genügte ihm und galt als Wahrheit. (So verfahren nach den Erzählungen der Reisenden die Wilden heute noch.) Im Traum übt sich dieses uralte Stück Menschentum in uns fort, denn es ist die Grundlage, auf der die höhere Vernunft sich entwickelte und in jedem Menschen sich noch entwickelt: der Traum bringt uns in ferne Zustände der menschlichen Kultur wieder zurück und gibt ein Mittel an die Hand, sie besser zu verstehen. Das Traumdenken wird uns jetzt so leicht, weil wir in ungeheuren Entwicklungsstrecken der Menschheit gerade auf diese Form des phantastischen und wohlfeilen Erklärens aus dem ersten beliebigen Einfalle heraus so gut eingedrillt worden sind. Insofern ist der Traum eine Erholung für das Gehirn, welches am Tage den strengeren Anforderungen an das Denken zu genügen hat, wie sie von der höheren Kultur gestellt werden. — Einen verwandten Vorgang können wir geradezu als Pforte und Vorhalle des Traumes noch bei wachem Verstande in Augenschein nehmen. Schließen wir die Augen, so produziert das Gehirn eine Menge von Lichteindrücken und Farben, wahrscheinlich als eine Art Nachspiel und Echo aller jener Lichtwirkungen, welche am Tage auf dasselbe eindringen. Nun verarbeitet aber der Verstand (mit der Phantasie im Bunde) diese an sich formlosen Farbenspiele sofort zu bestimmten Figuren, Gestalten, Landschaften, belebten Gruppen. Der eigentliche Vorgang dabei ist wiederum eine Art Schluss von der Wirkung auf die Ursache; indem der Geist fragt: woher diese Lichteindrücke und Farben, supponiert er als Ursachen jene Figuren, Gestalten: sie gelten ihm als die Veranlassungen jener Farben und Lichter, weil er, am Tage, bei offenen Augen, gewohnt ist, zu jeder Farbe, jedem Lichteindrucke eine veranlassende Ursache zu finden. Hier also schiebt ihm die Phantasie fortwährend Bilder vor, indem sie an die Gesichtseindrücke des Tages sich in ihrer Produktion anlehnt, und gerade so macht es die Traumphantasie: — das heißt die vermeintliche Ursache wird aus der Wirkung erschlossen und nach der Wirkung vorgestellt: alles dies mit außerordentlicher Schnelligkeit, so dass hier wie beim Taschenspieler eine Verwirrung des Urteils entstehen und ein Nacheinander sich wie etwas Gleichzeitiges, selbst wie ein umgedrehtes Nacheinander ausnehmen kann. — Wir können aus diesen Vorgängen entnehmen, wie spät das schärfere logische Denken, das Strengnehmen von Ursache und Wirkung, entwickelt worden ist, wenn unsere Vernunft- und Verstandesfunktionen jetzt noch unwillkürlich nach jenen primitiven Formen des Schließens zurückgreifen und wir ziemlich die Hälfte unseres Lebens in diesem Zustande leben. — Auch der Dichter, der Künstler schiebt seinen Stimmungen und Zuständen Ursachen unter, welche durchaus nicht die wahren sind; er erinnert insofern an älteres Menschentum und kann uns zum Verständnisse desselben verhelfen.
F. Nietzsche
The Dude

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von The Dude »

Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
John F. Kennedy

----

Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.
Bertolt Brecht

----

Der Krieg ist in wachsendem Umfang kein Kampf mehr, sondern ein Ausrotten durch Technik.
Karl Jaspers
Und zum Abschluss... bin ja zwar kein Freud-Fan, ganz und gar nicht, aber der gefällt mir irgendwie :-D
Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
Sigmund Freud
The Dude

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von The Dude »

Erleuchtung ist die Erkenntnis deiner Grenzenlosigkeit.
Sri Ravi Shankar
Einzelne Akte der Tyrannei können einer Tageslaune zugeschrieben werden, aber eine ganze Serie von Unterdrückungsakten, die zu einer bestimmten Zeit beginnen und unverändert alle Ministerwechsel überdauern, beweisen klar, daß ihnen ein vorsätzlicher und systematischer Plan zugrunde liegt, nach dem wir in die Sklaverei geführt werden sollen.
Thomas Jefferson (Freimaurer, Präsident der USA, 1743-1826)
Pufflibäng

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von Pufflibäng »

Anatta-vadi hat geschrieben:Bloß Leiden gibt es, doch kein Leidender ist da.
Bloß Taten gibt es, doch kein Täter findet sich.
Erlösung gibt es, doch nicht den erlösten Mann.
Den Pfad gibt es, doch keinen Wand'rer sieht man da.
The Dude

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von The Dude »

Hermann Hesse hat geschrieben:Jede Erscheinung auf Erden ist ein Gleichnis, und jedes Gleichnis ist ein offnes Tor, durch welches die Seele, wenn sie bereit ist, in das Innere der Welt zu gehen vermag, wo du und ich und Tag und Nacht alle eines sind. Jedem Menschen tritt hier und dort in seinem Leben das geöffnete Tor in den Weg, jeden fliegt irgendeinmal der Gedanke an, daß alles Sichtbare ein Gleichnis sei, und daß hinter dem Gleichnis der Geist und das ewige Leben wohne. Wenige freilich gehen durch das Tor und geben den schönen Schein dahin für die geahnte Wirklichkeit des Innern.
Hermann Hesse hat geschrieben:Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben - aber es hat ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind. Weil der Einzelne das nur unvollkommen vermag, hat man in den Religionen und Philosophien versucht, die Frage tröstend zu beantworten. Diese Antworten laufen alle auf das Gleiche hinaus: den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben. (Hermann Hesse)
Dude hat geschrieben:Der Grund, der Kern und die Quelle allen Seins ist ewiges, transzendentes Licht. (Männlicher Schöpferaspekt)
Der Sinn allen Seins ist reine, vollkommene, bedingungslose Liebe. (Weiblicher Schöpferaspekt)
Zusammen bilden sie EINS
EIN Bewusst-SEIN ungetrennt, vereint, ewiglich, zeitlos und raumlos!
Wir alle sind EWIGE spirituelle Funken dieses EINS,
wenngleich wir doch alle GLEICHZEITIG einzigartig verschiedene Individuuen sind.
Darum läuft letztlich alles auf die Liebe hinaus.
Nur sie hält die ungebündelte, grenzenlose und absolute Macht des Lichts zusammen, vereint.
Nur durch sie, ist das SEIN SEIN, und nicht NICHTSEIN...
Ps. Sein oder Nichtsein - das ist hier die Frage O:)
Pufflibäng

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von Pufflibäng »

Friedenseich Hundertwasser hat geschrieben:Die Menschen müssen begreifen, dass sie das gefährlichste Ungeziefer sind, das je die Erde verwüstet hat.
Pufflibäng

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von Pufflibäng »

Joubert, Pensées hat geschrieben:Der Wunsch, das Lebensnotwendige zu besitzen, hat noch keinen Menschen zu Fall gebracht, wohl aber der Wunsch nach Dingen, die er nicht wirklich braucht. Keinem Volk wurde das Verlangen nach Getreide, Obst, reinerer Luft, klarerem Wasser, vollkommener Kunst oder schöneren Frauen zum Verderben, sondern die Gier nach Gold, Schätzen, Sklaven, Macht, unverdiehntem Ruhm und der Hang zu grundloser Überheblichkeit.
Jean Jacques Rousseau hat geschrieben:Der erste Mensch, der eine Wiese einzäunte und forsch verkündete: "Das ist mein Land!" und Leute fand, die dumm genug waren, es zu glauben, war der eigentliche Begründer der modernen Gesellschaft. Wie viele Kriege, Verbrechen, Morde, wie viel Elend und Feindschaft wäre der Menschheit erspart geblieben, wenn damals einer beherzt vorgetreten wäre, die Pfähle herausgerissen, den Graben aufgefüllt und allen zugerufen hätte: "Hört nicht auf die Behauptungen dieses Betrügers! Ihr seid verloren, wenn ihr vergeßt, daß die Früchte der Erde allen gehören und die Erde niemandes Besitztum ist!"
Amen
Pufflibäng

Re: Zitatsammlungen

Beitrag von Pufflibäng »

G.C. Lichtenberg hat geschrieben:Daß die Philosophie eine Frau ist, merkt man daran, daß sie gewöhnlich an den Haaren herbeigezogen ist.
:-#

@Dude
Nur Kinder, Narren und sehr alte Leute können es sich leisten, immer die Wahrheit zu sagen.
Antworten