drogen. einsam. seltsam.
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irgendjemand
drogen. einsam. seltsam.
hab mich schon immer für tiefgründiges interessiert. spiritualität, philosophie, psychologie. lebensbejahende grundhaltung. konsumiere regelmässig "minim" drogen, aufputschendes und psychodelisches. gibt mir viel, nimmt mir viel. beobachte, dass ich immer seltsamer werde. (drogen sind wohl nicht die ursache, doch verstärken die entwicklung sehr). abgehobener. meine einstellungen werden immer extremer. kann es gar nicht stoppen. manchmal find ich das ok, gesund, bin glücklich, stört mich nicht. manchmal find ich die entwicklung ungesund. werde gleichzeitig auch einsamer. entferne mich mehr und mehr von der "normalität", somit von der mehrheit der menschen. fühl mich in schlechten zeiten ziemlich unverstanden.
menschen hier, die ähnliches erfahren, meine gedanken / gefühle verstehen? suche keine ratschläge, sondern austausch / verständnis. doch gut gemeinte ratschläge sind auch ok, aber auf besserwisserische ego-macht-spiele verzichte ich. doch ist jeder mensch frei, zu schreiben was er will.
menschen hier, die ähnliches erfahren, meine gedanken / gefühle verstehen? suche keine ratschläge, sondern austausch / verständnis. doch gut gemeinte ratschläge sind auch ok, aber auf besserwisserische ego-macht-spiele verzichte ich. doch ist jeder mensch frei, zu schreiben was er will.
*malwasschreibt*
Was verstehst du unter regelmässig "minim"? Wie lange konsumierst du schon?
Würdest du es eher als positive oder negative Entwicklung ansehen?
Grüsse
psychodelisches
Sicher?(drogen sind wohl nicht die ursache, doch verstärken die entwicklung sehr)
Was verstehst du unter regelmässig "minim"? Wie lange konsumierst du schon?
Was gibt es dir?gibt mir viel, nimmt mir viel
Würdest du es eher als positive oder negative Entwicklung ansehen?
Grüsse
*.* Dont' Panic! *.*
- industrialsun
- Platin Member

- Beiträge: 285
- Registriert: Di 7. Jun 2005, 10:57
Re: drogen. einsam. seltsam.
ich find mich zwar nicht seltsam und auch meine einstellungen nicht sehr extrem, aber ich bin "anders". bins schon immer gewesen, d.h. meine eltern, die betreuerinnen in der krippe, die kindergärtnerin, die lehrpersonen, allen fiel schon immer (negativ) auf, dass ich anders bin als die anderen.irgendjemand hat geschrieben: werde gleichzeitig auch einsamer. entferne mich mehr und mehr von der "normalität", somit von der mehrheit der menschen. fühl mich in schlechten zeiten ziemlich unverstanden.
zusammengefasst kann ich sagen, dass es mir selber nicht so sehr auffällt, dass ich mich selber mag so wie ich bin und ein relativ glücklicher und zufriedener mensch bin
ich find anders-sein sowieso relativ, jeder ist anders als der andere, und letztendlich möchte ich ja nicht so sein wie die normalität.
("Wer ist schon normal und wo liegt die Grenze Zwischen recht und unrecht gut und schlecht" - such a surge, agoraphobic notes, amok
aber: es gibt grundsätzlich sehr viele momente, wo ich nicht verstanden werde, und gerade bei menschen die ich mag (mein freund, freunde) setzt es mir doch sehr zu, dass sie mich (oft - jedenfalls zur Zeit
- Mahakala
- Platin Member

- Beiträge: 530
- Registriert: Mi 27. Apr 2005, 13:10
- Wohnort: da, wo ich herkomm'...
normal = der norm entsprechend
die norm = die mehrheit
somit macht die mehrheit die norm, somit ist die mehrheit normal... ist es wirklich dein ziel mit der mehrheit mitzugehen? alias trittbrettfahrer, mitläufer...
ich bin auch nicht normal, bei mir ist es ähnlich wie bei industrialsun, aber ich bin ein stück weit stolz darauf... wieso soll ich au sein wie alle anderen?
es ist wie es ist... das problem ist nur sich damit abzufinden - und genau da fängt das problem bei mir an... bin seit jahren immer noch in nem lernprozess --> ich will so bleiben muss es aber erst mal akzeptieren...
an deiner stelle würde ich erst mal aufhören mit drogen, weil jede art von droge psychisch anstrengend ist und wenn du die veränderung (die mit jeder droge und mit jedem konsum einhergeht) schon negativ bemerkst sollte es in deinem kopf langsam mal klick machen...
greetz
die norm = die mehrheit
somit macht die mehrheit die norm, somit ist die mehrheit normal... ist es wirklich dein ziel mit der mehrheit mitzugehen? alias trittbrettfahrer, mitläufer...
ich bin auch nicht normal, bei mir ist es ähnlich wie bei industrialsun, aber ich bin ein stück weit stolz darauf... wieso soll ich au sein wie alle anderen?
es ist wie es ist... das problem ist nur sich damit abzufinden - und genau da fängt das problem bei mir an... bin seit jahren immer noch in nem lernprozess --> ich will so bleiben muss es aber erst mal akzeptieren...
an deiner stelle würde ich erst mal aufhören mit drogen, weil jede art von droge psychisch anstrengend ist und wenn du die veränderung (die mit jeder droge und mit jedem konsum einhergeht) schon negativ bemerkst sollte es in deinem kopf langsam mal klick machen...
greetz
---**schnöftepüppel**---
intressant wie du normal und die Norm deffinierst... den das ist eine Frage des Standpunktes....jeder Mensch ist anders (ein Unikat, auch Klone), also ist jeder nicht normal, da aber alle wieder nicht normal sind ist das die mehrheit und dan sind sie ja wieder die norm? also abnormal ist normal?!
die frage stell ich mir garnicht, ob ich normal bin oder nicht .....man kan immer nur einen standpunkt vertreten, von einem andern aus gesehen, ergeben sich ganz andere Entscheidungen....wir sind doch alle am anfang leer in dieser welt, können fast nix, alles wird vom Umfeld durch unsere Sinne an uns weitergegeben und diese werden dan von uns Interpretiert, und anhand des gelernten (aufgesogenen erfahrungen) werden dan Entscheidungen getroffen........
unter Nazis ist es ja "normal" andere ethnischen Gruppen zu verspotten, die mehrheit der nazis tuts ja.....aber is das normal? diese form kan man über alle gruppen auf der ganzen welt anwenden......irgendwie ne sinnlose frage...da diese jede und jeder, wegen unterschiedlichen erfahrungen anders interpretiert...
dem irgendjemand kan ich tipps oder so geben, diese sind dan aber nur in meinen augen richtig. kan nicht sagen, ob dieses richtig alllumfassend ist.
was ich sagen kan ist: du entfernst dich nicht unbedingt zwingendermassen von der "normalität der menschheit" nur wen du das willst. aber eben, schau dir die menscheit an, ist die normal? bzw. ist diese allumfassende einstellung (der mainstream etc) das richtige für dich?? wird dein geist/ die seele/ das bewusstsein glücklich? oder nur deine materiellen Bedürfnisse? welche mit Ablenkung zusammen das wichtigste (in meinen Augen) überspringen......
drogen können nen schupps in die "richtige" bzw in eine andere Richtung geben, oder dich etwas von einem andern Standpunkt sehen lassen.....
was du/er/sie daraus macht, ob positiv oder negativ, bleibt bei dir hängen..... vieles kan gefährlich sein, nicht nur drogen.....der Umgang is bloss extrem wichtig.......aber bloss weil gewisse leute oder freunde etwas gut oder schlecht finden, muss das noch lange nicht dein richtig oder falsch sein...und damit mein ich eher solche kollegen die einen tiefer in nen Kreis ziehen....oder auch nur deren oberflächliche Meinung, die du vieleicht (noch) nicht teilst.....aber immer mehr teilst weil dein ganzes Umfeld ja dasselbe sagt....
zum teil wirr geschrieben, sry, musste mich nbisserl beeilen....
die frage stell ich mir garnicht, ob ich normal bin oder nicht .....man kan immer nur einen standpunkt vertreten, von einem andern aus gesehen, ergeben sich ganz andere Entscheidungen....wir sind doch alle am anfang leer in dieser welt, können fast nix, alles wird vom Umfeld durch unsere Sinne an uns weitergegeben und diese werden dan von uns Interpretiert, und anhand des gelernten (aufgesogenen erfahrungen) werden dan Entscheidungen getroffen........
unter Nazis ist es ja "normal" andere ethnischen Gruppen zu verspotten, die mehrheit der nazis tuts ja.....aber is das normal? diese form kan man über alle gruppen auf der ganzen welt anwenden......irgendwie ne sinnlose frage...da diese jede und jeder, wegen unterschiedlichen erfahrungen anders interpretiert...
dem irgendjemand kan ich tipps oder so geben, diese sind dan aber nur in meinen augen richtig. kan nicht sagen, ob dieses richtig alllumfassend ist.
was ich sagen kan ist: du entfernst dich nicht unbedingt zwingendermassen von der "normalität der menschheit" nur wen du das willst. aber eben, schau dir die menscheit an, ist die normal? bzw. ist diese allumfassende einstellung (der mainstream etc) das richtige für dich?? wird dein geist/ die seele/ das bewusstsein glücklich? oder nur deine materiellen Bedürfnisse? welche mit Ablenkung zusammen das wichtigste (in meinen Augen) überspringen......
drogen können nen schupps in die "richtige" bzw in eine andere Richtung geben, oder dich etwas von einem andern Standpunkt sehen lassen.....
was du/er/sie daraus macht, ob positiv oder negativ, bleibt bei dir hängen..... vieles kan gefährlich sein, nicht nur drogen.....der Umgang is bloss extrem wichtig.......aber bloss weil gewisse leute oder freunde etwas gut oder schlecht finden, muss das noch lange nicht dein richtig oder falsch sein...und damit mein ich eher solche kollegen die einen tiefer in nen Kreis ziehen....oder auch nur deren oberflächliche Meinung, die du vieleicht (noch) nicht teilst.....aber immer mehr teilst weil dein ganzes Umfeld ja dasselbe sagt....
zum teil wirr geschrieben, sry, musste mich nbisserl beeilen....
Da drücken doch meine frühere Musikrichtung durch...
Die Fantastischen Vier stellen in einem Song - keine Ahnung mehr in welchem - die (rethorische) Frage: "Ist es normal nur weil alle es tun?"
Das Beispiel von CriSmoS mit den Nazis ist zwar ein extremes, dafür aber umso treffenderes Beispiel...
Die Fantastischen Vier stellen in einem Song - keine Ahnung mehr in welchem - die (rethorische) Frage: "Ist es normal nur weil alle es tun?"
Das Beispiel von CriSmoS mit den Nazis ist zwar ein extremes, dafür aber umso treffenderes Beispiel...
Es ist nicht wenig Zeit die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.
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irgendjemand
danke für eure gedanken zum thema. gehe hier nicht auf alle fragen ein, doch find ich die fragen gut, um mich selber zu hinterfragen. 
nein, ich will nicht "normal" sein, (evt nur, um nicht aufzufallen); ich will nicht mit der mehrheit mithalten, einfach, weil alle das tun. meistens stört es mich nicht, wie ich bin, mag mich auch ganz gut, und lebe ein interessantes, intensives leben. doch liegen zwischen meinen interessen und den interessen vieler bekannten menschen zunehmends oftmals welten. was ja an sich nicht negativ ist, doch kann dazu führen (und tut es manchmal auch), mich abzusondern, was wiederum dazu führen kann, dass ich mich in schlechten zeiten einsam und unverstanden fühle...
ich wünsch mir, meinen weg zu gehen, und gleichzeitig mit der gesellschaft "verbunden zu bleiben", mich in der gesellschaft wohl zu fühlen, mich nicht abzusondern, nicht abzuheben, denn ich bin ein teil der gesellschaft. möchte auf harmonische weise gegen den strom schwimmen, und gleichzeitig im strom bleiben. frieden mit mir und mit der ganzen welt. manchmal gelingt das ganz gut, manchmal gar nicht.
wer normal ist, ist nicht natürlich.
wer natürlich ist, ist nicht normal.
normal sein hat ja viel mit den werten / glaubensvorstellungen sowie anstand der jeweiligen gesellschaft / gruppe zu tun. und anstand ist oftmals nicht natürlich. so ist es für unsere gesellschaft zb. unanständig, laut zu furzen oder zu rülpsen, doch es ist natürlich, dies zu tun...
gute zeiten wünsche ich.
nein, ich will nicht "normal" sein, (evt nur, um nicht aufzufallen); ich will nicht mit der mehrheit mithalten, einfach, weil alle das tun. meistens stört es mich nicht, wie ich bin, mag mich auch ganz gut, und lebe ein interessantes, intensives leben. doch liegen zwischen meinen interessen und den interessen vieler bekannten menschen zunehmends oftmals welten. was ja an sich nicht negativ ist, doch kann dazu führen (und tut es manchmal auch), mich abzusondern, was wiederum dazu führen kann, dass ich mich in schlechten zeiten einsam und unverstanden fühle...
ich wünsch mir, meinen weg zu gehen, und gleichzeitig mit der gesellschaft "verbunden zu bleiben", mich in der gesellschaft wohl zu fühlen, mich nicht abzusondern, nicht abzuheben, denn ich bin ein teil der gesellschaft. möchte auf harmonische weise gegen den strom schwimmen, und gleichzeitig im strom bleiben. frieden mit mir und mit der ganzen welt. manchmal gelingt das ganz gut, manchmal gar nicht.
wer normal ist, ist nicht natürlich.
wer natürlich ist, ist nicht normal.
normal sein hat ja viel mit den werten / glaubensvorstellungen sowie anstand der jeweiligen gesellschaft / gruppe zu tun. und anstand ist oftmals nicht natürlich. so ist es für unsere gesellschaft zb. unanständig, laut zu furzen oder zu rülpsen, doch es ist natürlich, dies zu tun...
gute zeiten wünsche ich.
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zarina
- Silver Member

- Beiträge: 83
- Registriert: Mo 20. Feb 2006, 14:44
- Wohnort: irgendwo im nirgendwo
Merci dass jemand mal das Thema aufgreift!
Habe vor kurzem etwas in meinem Freundeskreis beobachtet: wir sind alle mehrjährige intensiv-drogenkonsumenten, jedoch noch ziemlich jung.
irgendwie verlieren wir alle die perspektiven und und haben keine ziele mehr vor augen. letztendlich können wir immer noch zusammen lachen und die partie geht ab, ich beobachte jedoch einen "trend" der zunehmend auf den eingenen egoismus und die isolation zugeht. jeder kümmert sich nur noch um seinen scheiss, da wir alle unsere hobbies (zugunsten der drogen) aufgegeben haben, gibt es nur noch ein gesprächsthema. nächtelang, tagelang, das ist ganz schön zermürbend!
mir fällt das jetzt besonders auf, da ich vor ein paar wochen beinahe meine lehrstelle verloren hätte und jetzt drogenpause mache... vorher war ich genauso in diesem kreis gefangen. Mit meinem besten freund fing ich ein gespräch über die isolation und den egoismus an. seine antwort bereits nach wenigen sätzen: "wenn ich mit dem nicht klarkomme, solle ich halt keine drogen konsumieren" ....... später kam er wieder und meinte, er wolle über solche themen nicht nachdenken, sonst falle ihm noch auf, dass ich recht habe...
schlussendlich: wir wissen es alle, es kommt nicht auf die droge an, sondern auf den richtigen umgang damit. zuviel tut nicht gut!
Habe vor kurzem etwas in meinem Freundeskreis beobachtet: wir sind alle mehrjährige intensiv-drogenkonsumenten, jedoch noch ziemlich jung.
irgendwie verlieren wir alle die perspektiven und und haben keine ziele mehr vor augen. letztendlich können wir immer noch zusammen lachen und die partie geht ab, ich beobachte jedoch einen "trend" der zunehmend auf den eingenen egoismus und die isolation zugeht. jeder kümmert sich nur noch um seinen scheiss, da wir alle unsere hobbies (zugunsten der drogen) aufgegeben haben, gibt es nur noch ein gesprächsthema. nächtelang, tagelang, das ist ganz schön zermürbend!
mir fällt das jetzt besonders auf, da ich vor ein paar wochen beinahe meine lehrstelle verloren hätte und jetzt drogenpause mache... vorher war ich genauso in diesem kreis gefangen. Mit meinem besten freund fing ich ein gespräch über die isolation und den egoismus an. seine antwort bereits nach wenigen sätzen: "wenn ich mit dem nicht klarkomme, solle ich halt keine drogen konsumieren" ....... später kam er wieder und meinte, er wolle über solche themen nicht nachdenken, sonst falle ihm noch auf, dass ich recht habe...
Drogen sind prinzipiell nicht natrülich und natürliche drogen wollen/sollen nicht gefressen, sondern mit einem hintergrund genossen werden...wer normal ist, ist nicht natürlich.
wer natürlich ist, ist nicht normal.
schlussendlich: wir wissen es alle, es kommt nicht auf die droge an, sondern auf den richtigen umgang damit. zuviel tut nicht gut!

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irgendjemand
unter den blinden soll ja der einäugige könig sein. wenn also alle mitglieder der gesellschaft blind sind ist blindsein normal. das sprichwort legt nun nahe das dem sehenden hier eine priviligierte stellung zukommt. das mag sein, aber es macht den sehenden auch einsam, den da ist niemand mit dem er das geschenk des sehens teilen kann, niemand der seinen geschichten, die die unbeschreibliche schönheit der wirklichkeit nur in schalen begriffen widerspiegeln, glauben schenkt. es besteht sogar die gefahr dem misstrauen der anderen nachzugeben und selber an sich zu zweifeln.
zum thema entfremdung von der gesellschaft gibt es eine schöne geschichte in idries shahs "das geheimnis der derwische":
Als das Wasser ausgetauscht wurde
Einst wandte sich Khidr, der Lehrer des Mose, mit einer Warnung an die Menschheit. An einem bestimmten Tage, so sagte er, werde alles Wasser der Welt, das nicht auf eine bestimmte Weise gesammelt wurde, verschwinden. Es werde jedoch dann durch ein anderes Wasser ersetzt, das den Menschen verrückt macht.
Nur eine einziger Mann erkannte die Bedeutung dieses Rats und ging daran, ihn zu befolgen. Er sammelte Wasser, lagerte es an einem sicheren Ort und wartete darauf, dass das Wasser sich verändere.
Zur angekündigten Frist hörten die Flüsse auf zu fließen und die Brunnen trockneten aus. Als der Mann, der gehorcht hatte, sah, wie sich dies alles ereignete, ging er zu der geheimen Stätte, und trank von dem Wasser, das er gerettet hatte.
Von der sicheren Zuflucht aus bemerkte er, daß die Wasserfälle wieder zu strömen begannen, und er stieg zu den anderen Menschenkindern hinab. Der Mann stellte fest, daß sie völlig anders dachten und sprachen als früher. Sie erinnerten sich weder an das, was sich zugetragen hatte noch daran, daß sie gewarnt worden waren. Als er versuchte, mit ihnen zu sprechen, mußte er feststellen, daß sie ihn für verrückt hielten. Auch zeigten sie sich ihm gegenüber feindselig oder mitleidig, oder sie verstanden ihn nicht.
Anfangs trank er nicht von dem neuen Wasser, sondern kehrte jeden Tag in sein Versteck zurück, um sich zu versorgen. Indessen entschloß er sich am Ende doch, von dem neuen Wasser zu trinken, weil er die Einsamkeit nicht mehr ertragen konnte, dieses Leben, in dem er sich anders benahm und so anders dachte als alle anderen. Er trank das neue Wasser und wurde genauso wie die anderen Menschen. Da vergaß er schließlich auch völlig den eigenen geheimen Wasservorrat, und seine Mitmenschen betrachteten ihn bald als einen, der verrückt gewesen war, aber auf wunderbarer Weise seine geistige Gesundheit wieder erlangt hatte.
zum thema entfremdung von der gesellschaft gibt es eine schöne geschichte in idries shahs "das geheimnis der derwische":
Als das Wasser ausgetauscht wurde
Einst wandte sich Khidr, der Lehrer des Mose, mit einer Warnung an die Menschheit. An einem bestimmten Tage, so sagte er, werde alles Wasser der Welt, das nicht auf eine bestimmte Weise gesammelt wurde, verschwinden. Es werde jedoch dann durch ein anderes Wasser ersetzt, das den Menschen verrückt macht.
Nur eine einziger Mann erkannte die Bedeutung dieses Rats und ging daran, ihn zu befolgen. Er sammelte Wasser, lagerte es an einem sicheren Ort und wartete darauf, dass das Wasser sich verändere.
Zur angekündigten Frist hörten die Flüsse auf zu fließen und die Brunnen trockneten aus. Als der Mann, der gehorcht hatte, sah, wie sich dies alles ereignete, ging er zu der geheimen Stätte, und trank von dem Wasser, das er gerettet hatte.
Von der sicheren Zuflucht aus bemerkte er, daß die Wasserfälle wieder zu strömen begannen, und er stieg zu den anderen Menschenkindern hinab. Der Mann stellte fest, daß sie völlig anders dachten und sprachen als früher. Sie erinnerten sich weder an das, was sich zugetragen hatte noch daran, daß sie gewarnt worden waren. Als er versuchte, mit ihnen zu sprechen, mußte er feststellen, daß sie ihn für verrückt hielten. Auch zeigten sie sich ihm gegenüber feindselig oder mitleidig, oder sie verstanden ihn nicht.
Anfangs trank er nicht von dem neuen Wasser, sondern kehrte jeden Tag in sein Versteck zurück, um sich zu versorgen. Indessen entschloß er sich am Ende doch, von dem neuen Wasser zu trinken, weil er die Einsamkeit nicht mehr ertragen konnte, dieses Leben, in dem er sich anders benahm und so anders dachte als alle anderen. Er trank das neue Wasser und wurde genauso wie die anderen Menschen. Da vergaß er schließlich auch völlig den eigenen geheimen Wasservorrat, und seine Mitmenschen betrachteten ihn bald als einen, der verrückt gewesen war, aber auf wunderbarer Weise seine geistige Gesundheit wieder erlangt hatte.
"we do not fly because we have chosen to believe that we cannot fly." g.i.gurdjieff
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Tschudi da hudi
Drogen....drogen....
Hallöle
Schön das es leute gibt die über ihren eigenen Konsum nachdenken. Sollte es viel mehr geben. Natürlich jeder weiss das drogen schlecht sind und einem schden zufügen. Aber wer gibt schon zu das er eig, zuviel des guten konsumiert. "nenein ich habs schon im griff...."Wenns zuviel wird hör ich auf für ein paar monate.
Bei mir habe ich folgende beobachtungen gemacht (Konsumiere seit zwei Jahren (fast) jedes Wochenende): Nach Weekend so am Montag denke ich hmm was hats mir jetzt wieder gebracht nein das kanns nicht sein, es muss auch ohne gehen, ich glaub ich mach mal Pause.
Dann wenns so aufs Wochenende zugeht, denkste hmm Goaparty wär schon geil nee und schwupp bin isch schon dort und hab scho ne Pille (oder wat auch immer) "verschluckt" ...
Dann ist wieder Montag...
Ich bin ein Mensch der immer wieder versucht zu verstehen, und alles Hinterfragt. Ich kann mich nicht selber bescheissen dachte ich. Doch mit Drogen mach ich doch genau das. Oder nicht?
Jetzt bin ich soweit, ich habe mir ernsthaft vorgenommen bis mind. Neujahr nix hartes mehr zu konsumieren. warum? Ich muss mir eifach selber beweisen das ich auch ohne kann. Vielleicht tuts meinem Selbsbewusstsein gut. Auch finde ich das Drogen ganz spezielle Genussmittel sind. Und wer jedes Wochenende konsumiert, geniesst es nicht mehr wirklich sondern ist getrieben von der Sucht. Und die Sucht ist das natürlichste Verdeben des Menschen. (Braucht nicht mal ne Droge zu sein)
Ich weiss das tönt vieleicht wie ein Vater der seinem Kind sagt: Weisst du Drogen sind schlecht Bub!.
Aber das muss zum Glück jeder selber wissen und merken, aber wenn du es nicht merkst ist es auch zu spät um es zu begreifen.
Sind halt so meine Gedanken, nehmts mir nicht übel....
Schön das es leute gibt die über ihren eigenen Konsum nachdenken. Sollte es viel mehr geben. Natürlich jeder weiss das drogen schlecht sind und einem schden zufügen. Aber wer gibt schon zu das er eig, zuviel des guten konsumiert. "nenein ich habs schon im griff...."Wenns zuviel wird hör ich auf für ein paar monate.
Bei mir habe ich folgende beobachtungen gemacht (Konsumiere seit zwei Jahren (fast) jedes Wochenende): Nach Weekend so am Montag denke ich hmm was hats mir jetzt wieder gebracht nein das kanns nicht sein, es muss auch ohne gehen, ich glaub ich mach mal Pause.
Dann wenns so aufs Wochenende zugeht, denkste hmm Goaparty wär schon geil nee und schwupp bin isch schon dort und hab scho ne Pille (oder wat auch immer) "verschluckt" ...
Dann ist wieder Montag...
Ich bin ein Mensch der immer wieder versucht zu verstehen, und alles Hinterfragt. Ich kann mich nicht selber bescheissen dachte ich. Doch mit Drogen mach ich doch genau das. Oder nicht?
Jetzt bin ich soweit, ich habe mir ernsthaft vorgenommen bis mind. Neujahr nix hartes mehr zu konsumieren. warum? Ich muss mir eifach selber beweisen das ich auch ohne kann. Vielleicht tuts meinem Selbsbewusstsein gut. Auch finde ich das Drogen ganz spezielle Genussmittel sind. Und wer jedes Wochenende konsumiert, geniesst es nicht mehr wirklich sondern ist getrieben von der Sucht. Und die Sucht ist das natürlichste Verdeben des Menschen. (Braucht nicht mal ne Droge zu sein)
Ich weiss das tönt vieleicht wie ein Vater der seinem Kind sagt: Weisst du Drogen sind schlecht Bub!.
Aber das muss zum Glück jeder selber wissen und merken, aber wenn du es nicht merkst ist es auch zu spät um es zu begreifen.
Sind halt so meine Gedanken, nehmts mir nicht übel....
Eine aussage nebenbei:
Vieleicht off topc, vieleicht triff es deine gedanken:
Ich merke auch, obwohl ich 100% in diese gesellschaft eingebunden bin, dass ich mich geisitg davon entferne. Nicht im sinne, das ich abdrehe, aber ich mekre, das die allgemeine bevölkerung nicht die gleichen grundgedanken und bedürfnisse haben wie ich. Ich vermute, das dies vielen läuten passiert. Viele läute fühlen sich vom staat und den bünzlis sowie den komischen gesetzen "unterdrückt". Kein wunder entfernt man sich auf eine irgend eine weise von dieser gesellschaft.
Ich merke auch, obwohl ich 100% in diese gesellschaft eingebunden bin, dass ich mich geisitg davon entferne. Nicht im sinne, das ich abdrehe, aber ich mekre, das die allgemeine bevölkerung nicht die gleichen grundgedanken und bedürfnisse haben wie ich. Ich vermute, das dies vielen läuten passiert. Viele läute fühlen sich vom staat und den bünzlis sowie den komischen gesetzen "unterdrückt". Kein wunder entfernt man sich auf eine irgend eine weise von dieser gesellschaft.
Gruss,
<--== Ð率ñ€ ==-->
<--== Ð率ñ€ ==-->
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Gast
he samsrina...trutigs gschichtli vo dir doch i kenne vil lüt wo das au erfahret u "eifach zbekloppt sind" zum e drogepause izlegge..sie wüsset wiso das mer sich so mit der ziit veränderet, die glichgültigkeit gspührt u nur no de egotrip dure git...tja i wür dini kollege mal es ziitli nüm gseh u us därä szene use..suscht bisch gfange u wirsch i 2 - 3 jahr wens beschisse chunt ganz ganz tüüf depressiv si...leider...es git nid nur goa und goa..es git vil vil geili sache ir schwiiz wo nüt mit goa am huet het...mal szenewechsel hilft dir sicher...vil glück dir:-) 
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SchneeLuchs
Drogen-Licht-Einsamkeit-Angst-Fluss-Wärme-Liebe-Ausstieg :-)
@irgendjemand...
Kann Dich gut verstehen...
Wenn Du willst, kannst Du mehr über meine Erfahrungen mit Drogen, Spiritualität und Menschen erfahren:
http://www.eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php?t=7121
Würmi fröie, öppis vo Dir z vrnä. Öbdr mini Biiträg öpis meh Liecht is Läbe bringe vor auem
Liebe Gruess,
Luchs
Kann Dich gut verstehen...
Wenn Du willst, kannst Du mehr über meine Erfahrungen mit Drogen, Spiritualität und Menschen erfahren:
http://www.eve-rave.ch/Forum/viewtopic.php?t=7121
Würmi fröie, öppis vo Dir z vrnä. Öbdr mini Biiträg öpis meh Liecht is Läbe bringe vor auem
Liebe Gruess,
Luchs
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Titali
hey
was ist schon normal? man kann dies nicht defnieren, weil jeder mensch in individum ist und es somit endlosen arten und wege gibt. gott ist auch alles, also wieso sollen wir uns einschränken in unserem denken, in dem wir das "normal" sein sollten, aber es eh nicht sein können!
wie auch immer...die in der heutigen zeit (oder war es schon immer so, nachdem wir das paradies verlassen haben?) leben wir so unnatürlich, dass solche gedanken, wie du sie hast lieber gast , ganz NORMAL sind! dass wir anfangen drogen zu missbrauchen, der sucht verfallen, weil uns einfach ETWAS FEHTL! was fehtl uns? die liebe einer familie, die gemeineschaft, das gefühl zu jemanden zugehören???
ich hab mal gelesen, dass es 3 arten der seelen gibt: 1. junge seelen, 2. mittlere seelen, 3. reife, alte seelen.
menschen die drogen nehmen, gehören meistens zu den mittleren seelen, also die bald einer alten seele werden. sie sind oftmals orientierungslos im leben und suchen nach etwas..
leben wir doch einfach wie wir sind - wie jeder einzelne ist und brechen aus, aus dem käfig, den wir uns selber gebaut haben... die tür ist offen, man muss nur seine flügel spannen und davon fliegen
schöne sunntig afternOOn
titali***
was ist schon normal? man kann dies nicht defnieren, weil jeder mensch in individum ist und es somit endlosen arten und wege gibt. gott ist auch alles, also wieso sollen wir uns einschränken in unserem denken, in dem wir das "normal" sein sollten, aber es eh nicht sein können!
wie auch immer...die in der heutigen zeit (oder war es schon immer so, nachdem wir das paradies verlassen haben?) leben wir so unnatürlich, dass solche gedanken, wie du sie hast lieber gast , ganz NORMAL sind! dass wir anfangen drogen zu missbrauchen, der sucht verfallen, weil uns einfach ETWAS FEHTL! was fehtl uns? die liebe einer familie, die gemeineschaft, das gefühl zu jemanden zugehören???
ich hab mal gelesen, dass es 3 arten der seelen gibt: 1. junge seelen, 2. mittlere seelen, 3. reife, alte seelen.
menschen die drogen nehmen, gehören meistens zu den mittleren seelen, also die bald einer alten seele werden. sie sind oftmals orientierungslos im leben und suchen nach etwas..
leben wir doch einfach wie wir sind - wie jeder einzelne ist und brechen aus, aus dem käfig, den wir uns selber gebaut haben... die tür ist offen, man muss nur seine flügel spannen und davon fliegen
schöne sunntig afternOOn
titali***