Der ganze Vorfall vor fünf Jahren war absolut tragisch und trotzdem kann ich die kritischen Stimmen hier im Forum gut verstehen, die nicht nur Schweigeminuten abhalten, sondern auch die Verhältnismässigkeit vermissen. Klar, jeder Mensch, der bei den Anschlägen umgekommen ist, hat seinen Respekt verdient und auch, dass man an ihn denkt. Ich kann es ja noch nachvollziehen, dass diesem Tag in Amerika in besonderem Masse gedacht wird. Doch auch in Europa ist seit einer Woche überall nur noch vom 11.9. zu hören, zu lesen und zu sehen. Extrasendungen im Radio und im Fernsehen und ganze Seiten in der Zeitung über ein Ereigniss, bei dem vor 5 Jahren rund 3000 Menschen ihr Leben verloren haben. Und genau dort habe ich ein Problem. Klar muss man nicht immer alles vergleichen und sich gegenüberstellen. Doch wann wird z.B. mal in einem solchen Ausmass darüber berichtet, dass auf der Welt JEDEN TAG ca. 12'000 Kinder unter 5 Jahren sterben? Oder das es im Jahr 2005 über 6,2 Millionen Hungertote auf der Welt gab? Aber eben, das verkauft sich eben nicht so gut. Vor allem muss man bei 11. September kein schlechtes Gewissen haben; und bei der Lage in der Dritten Welt?
Und nun noch etwas anderes:
Miguz hat geschrieben:die hat auch nie statt gefunden die Mondlandung das wurde auch schon jenste male widerlegt
Da ist genau gar nichts bewiesen. Ziemlich klar scheint einfach zu sein, dass die Aufnahmen, die dann alle am TV sehen konnten, nicht auf dem Mond gedreht wurden. Das beweist aber in keiner Weise, dass die Amis überhaupt nicht dort waren, sondern zeugt nur von ihrer Stärke, alles perfekt zu inszenieren. Ob man hinter dem 11. September auch eine Verschwörungstheorie vermuten muss. Naja, die Amis haben ja auch die Tsunami am 26.12. ausgelöst, oder so... Ich bin ja auch ein sehr kritischer Mensch. Aber hinter allem immer eine böse Verschwörung zu sehen. Mir wollte sogar mal einer weismachen, dass es den Weihnachtsmann nicht gebe...

Es ist nicht wenig Zeit die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.