ich für mich habe schon viele erfahrungen gemacht. gab schon eine zeit, in der ich an partys ging, und nikotin mein einziges laster war. zugegeben - auch da war ich high...von dieser atmosphäre, die den raum oder den wald füllte. ich bin ein mensch, der stimmungen gut wahrnimmt, und dies war schon oft ein problem. ich kann nicht in einem zimmer mit miesgelaunten menschen sein, und nach zwei stunden mit der selben stimmung rausgehen, mit der ich gekommen bin...was ich aber kann: ich mache den grund der schlechten stimmung aus, und versuche selbst zur besseren stimmung beizutragen. manchmal braucht es nicht viel dazu, man braucht nur ein paar lustige worte im rechten moment zu sagen, und schon kippt die stimmung spürbar. gut - nicht immer. es gibt auch stimmungen, die man aushalten soll.
im moment ist es für mich nicht möglich, an eine party zu gehen, ohne schon kurz nach ankunft schon das verlangen nach bier zu verspüren. dazu muss noch gesagt werden, dass ich meistens um die zeit ankomme, an der die stimmung schon sehr ausgelassen ist, und ich dann mühe bekomme, den ausgelassenen überhaupt nur vernünftig hallo zu sagen, weil sich unsere ebenen so zu sehr unterscheiden. kurz gesagt - ich halte dann auch meine besseren kollegen nicht gut aus - geschweige denn mich.
damals, da gab es zeiten, in denen ich mich für meinen konsum geschämt habe. nicht, weil es da etwas gäbe, wofür man sich schämen müsste, sondern, weil es in der "gesellschaft" verpönt ist. ich bin überzeugt, dass mir ein jahr mit diesem gewissen mehr geschadet hat, als all die drogen und ihre wirkungen. mit der richtigen einstellung schadet es weniger. und wer kann schon sagen, das drogen was schlechtes sind? die gesellschaft? die politik? das ZGB/OR? nein? na ja - abgesehen von den müttern, die ihre kinder auf die art verloren haben. aber dann müsste ich dies auch vom strassenverkehr behaupten, und den verbieten.
in meinen augen sind die drogen nicht deswegen verboten, weil sie schlecht für die gesundheit sind. dann müsste man auch all die medikamente verbieten, zu derer herstellung unzählige chemikalien notwendig sind, die dann auch noch in den natürlichen kreislauf gelangen, und uns womöglich noch mehr versäuchen, als wir uns mit unseren ...
nein, die drogen hatten eine andere auswirkungen, weshalb sie dann in den USA als erstes, dann unter druck auch in anderen ländern, verboten wurden. es wurde beobachtet, dass die menschen sich weniger darum kümmerten, was aus ihnen wird. die jüngeren hatten weniger lust zum arbeiten, und wenn sich diese zustände damals noch weiter ausgebreitet hätten, dann hätte dies teuere, und vor allem verheerende auswirkungen auf das gesamte system gehabt.
gewisse drogen werden eher geduldet als andere, obwohl ihre nach- und nebenwirkungen nachweislich schlimmer ausfallen. weil die speedsüchtigen trotzdem ihre ärsche hochbekommen, und unter der woche ihren arbeiten eher nachgehen, als die hardcorekiffer. gilt nicht generell, jedoch in vielen fällen, und das sieht man auch an der tatsache, das die kiffer eher regelrecht gejagt wurden, hingegen die goaner mehrheitlich von der repressiven politik verschont wurden. ich habe allzuoft gestaunt, dass die polizei zwar ausführlich wusste, wer wo was wie wann in der szene macht, jedoch so lange nicht, aber auch nicht einmal das geringste dagegen unternahm.
den geschäftlichen teil (gewinn - geldumlauf - wirtschaftliche stellung der drogen) lasse ich mal aus.
ich für mich will mein leben geniessen - egal was ich mache, und welche "hilfsmittel" dabei mit unterwegs sind.
von dem her:

@souris!
und die anderen: passt trotzdem auf euch auf. ihr habt (zumindest für den moment) nur die eine gesundheit!