Dabei gehe ich gleich auf den letzten Post von Sven ein.
Für mich schon. Denn ich sehe einen dunkleren Sound, der ein paar Stunden die dunkle Nacht erfüllt, nicht im Gegensatz zu einer herzlichen Aufmache. Den dunkel heißt bei Psytrance nicht gleich böse oder emotionslos.Sven hat geschrieben:Für mich stimmt halt einfach die herzliche Aufmache von einem Festival wie das Somuna nicht mit dunkler Musik überein.
Die zweite Nacht hatte etwa 4-5 Stunden etwas dunkleren Sound, den wir Night-Psy nennen sollten, da sich die Musik, die in dieser Nacht lief, messbar vom echten Dark unterscheiden lässt. Am Freitag Nacht dürfte wohl Dark gelaufen sein, was unschwer am Timetable zu erkennen ist.Sven hat geschrieben:Und wenn denn habe ich mich gefragt, wieso denn beide Nächte von Dark durchzogen sein sollen.
Doch, die braucht es. Deswegen lief nicht NUR Dark auf dem Festival. Genaugenommen beklagst du dich nicht darüber, dass es keine Toleranz gab, sondern dass es nicht ausschließlich nach deinem Geschmack lief. Und das finde ich ziemlich übel.Sven hat geschrieben: Wenn wir schon von Toleranz brauchen... braucht es die denn denen gegenüber nicht, die den Dark-Trend nicht mögen?
Bis 1 Uhr lief Subconciousmind und die ersten 30 Minuten von Dr. Magnus haben selbst Candyflip gefallen. Das es danach anders wurde, ist halt eben Dj-Pech für den Einzelnen. Gibt sicherlich auch genügend Leute, die das anders aufgefasst haben.
Ich hab mich auch zu großen Teilen mit dem Sound nicht anfreunden können, obwohl ich ein Liebhaber von Night-Psy, Psy bin und nichts gegen die etwas dunklere Seite der Musik in dieser Szene habe. Trotzdem schrieb ich in meinem ersten Post, dass ich die Musik durchgehend gut fand, die nach gewissen objektiven Kriterien auch gut gewesen sein muss. Viel dunkler als den Sound fand ich das fehlende Licht auf dem Dancefloor. Man sah nachts überhaupt nichts.
Echt? Wo? Reisefieber? Auf der lief ebenso kein Dark. Und außerdem: sollen wir jetzt die Musik verbannen, bloß weil jemand wie du, sich damit für ein paar Stunden seines Spaces auf der Tanzfläche beraubt fühlt? Wäre das nicht eine Form von Goa-Rassismus gegenüber denen, die sich gerade während dieser Zeit vom entstehenden Space auf der Tanzfläche eingeladen fühlen?Sven hat geschrieben:Meinem persönlichen Eindruck nach läuft diese Musik immer mehr auf Partys und sie raubt mir meinen Space auf der Tanzfläche in der Nacht.



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