Kämpfen
- AnonymeTexdEd
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Kämpfen
Auf wissen.de findet man die folgende Definition des Verbs „Kämpfen“:
kämp|fen [V.1, hat gekämpft; o. Obj. oder mit Präp.obj.] mit Waffen, Worten oder anderen Mitteln gegen einen Gegner vorgehen, sich für oder gegen etwas einsetzen, etwas zu erreichen, zu verhindern suchen; erbittert, hart, tapfer k.; bis zum letzten Atemzug k.; für etwas k.; er kämpft für seine Überzeugung; gegen jmdn. oder etwas k.; mit etwas oder jmdm. k.; mit einer Erkältung k. versuchen, eine Erkältung zu überwinden; mit den Wellen k. versuchen, sich auf den Wellen zu halten, nicht unterzugehen; mit dem Tod k.; um etwas k. mit aller Kraft etwas zu erreichen suchen; um jmdn. k. mit aller Kraft versuchen, jmdn. für sich zu gewinnen, sich jmdn. zu erhalten; sie kämpfte in dem Prozess um ihr Kind; um sein Recht k.; der Arzt kämpft um das Leben des Kranken
In der Regel wird der Kampf mit Waffen, Aggression oder Gewalt in Verbindung gebracht. Diese Dinge sind aber lediglich Extremitäten des Kämpfens. Kämpfen an sich hat nichts mit Aggression zu tun. Viel mehr ist es ein Ausdruck höchstem Einsatzes für eine Sache.
Wenn ein Mensch für etwas kämpft, ist er mit all seinen Sinnen und all seiner Kraft da. Er ist in höchstem Masse wach und setzt all seine Fähigkeiten ein, um ein Ziel zu erreichen.
So sollten wir Menschen sein. Wir sind nicht geschaffen um eine Sache halbherzig zu machen. Es ist nicht gut für uns, gemütlich in unserem Knochengerüst zu hängen.
Viel mehr sollten wir in einer gesunden Anspannung aus voller Kraft leben. Und eben dafür kämpfen, was uns am Herzen liegt.
In einer Gesellschaft in der man sich körperlich und Geistig von vorgekautem ernähren kann mag die Versuchung sehr gross sein sich zu schonen und mit halber Kraft zu leben. Es ist aber eine fatale Sünde sich diesbezüglich gehen zu lassen. Denn Leben ist letztendlich immer ein Kampf ums überleben.
Unser Körper weiss das. Täglich wehrt er eine gigantische Zahl von Krankheitserregern ab und scheidet andere Stoffe aus, die unserem Körper schaden. Wieso sollten wir unseren Geist schwächen, indem wir ihn der Lust des Kampfes berauben?
kämp|fen [V.1, hat gekämpft; o. Obj. oder mit Präp.obj.] mit Waffen, Worten oder anderen Mitteln gegen einen Gegner vorgehen, sich für oder gegen etwas einsetzen, etwas zu erreichen, zu verhindern suchen; erbittert, hart, tapfer k.; bis zum letzten Atemzug k.; für etwas k.; er kämpft für seine Überzeugung; gegen jmdn. oder etwas k.; mit etwas oder jmdm. k.; mit einer Erkältung k. versuchen, eine Erkältung zu überwinden; mit den Wellen k. versuchen, sich auf den Wellen zu halten, nicht unterzugehen; mit dem Tod k.; um etwas k. mit aller Kraft etwas zu erreichen suchen; um jmdn. k. mit aller Kraft versuchen, jmdn. für sich zu gewinnen, sich jmdn. zu erhalten; sie kämpfte in dem Prozess um ihr Kind; um sein Recht k.; der Arzt kämpft um das Leben des Kranken
In der Regel wird der Kampf mit Waffen, Aggression oder Gewalt in Verbindung gebracht. Diese Dinge sind aber lediglich Extremitäten des Kämpfens. Kämpfen an sich hat nichts mit Aggression zu tun. Viel mehr ist es ein Ausdruck höchstem Einsatzes für eine Sache.
Wenn ein Mensch für etwas kämpft, ist er mit all seinen Sinnen und all seiner Kraft da. Er ist in höchstem Masse wach und setzt all seine Fähigkeiten ein, um ein Ziel zu erreichen.
So sollten wir Menschen sein. Wir sind nicht geschaffen um eine Sache halbherzig zu machen. Es ist nicht gut für uns, gemütlich in unserem Knochengerüst zu hängen.
Viel mehr sollten wir in einer gesunden Anspannung aus voller Kraft leben. Und eben dafür kämpfen, was uns am Herzen liegt.
In einer Gesellschaft in der man sich körperlich und Geistig von vorgekautem ernähren kann mag die Versuchung sehr gross sein sich zu schonen und mit halber Kraft zu leben. Es ist aber eine fatale Sünde sich diesbezüglich gehen zu lassen. Denn Leben ist letztendlich immer ein Kampf ums überleben.
Unser Körper weiss das. Täglich wehrt er eine gigantische Zahl von Krankheitserregern ab und scheidet andere Stoffe aus, die unserem Körper schaden. Wieso sollten wir unseren Geist schwächen, indem wir ihn der Lust des Kampfes berauben?
Das Wichtigste ist, sein Leben mit aller Kraft zu leben, bis man es aushaucht.
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Pufflibäng
Re: Kämpfen
Warum? Weil kämpfen anstrengend und schwer ist. Weil dieser Kampf mit Leid verbunden ist. Weil wir andere Menschen lieben, und ihnen gerne dieses Leid ersparen...AnonymeTexdEd hat geschrieben:Wieso sollten wir unseren Geist schwächen, indem wir ihn der Lust des Kampfes berauben?
- AnonymeTexdEd
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Re: Kämpfen
Bitte lest den Text richtig bevor ihr ihn komentiert. Eben, mit wachen geist und ganzer Aufmerksamkeit.
Pufflibäng, ich schätze dann erübrigt sich dein Post.
Pufflibäng, ich schätze dann erübrigt sich dein Post.
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Pufflibäng
Re: Kämpfen
Ich habe dein Posting gelesen.
AnonymeTexdEd hat geschrieben:Er ist in höchstem Masse wach und setzt all seine Fähigkeiten ein, um ein Ziel zu erreichen.
AnonymeTexdEd hat geschrieben:In einer Gesellschaft in der man sich körperlich und Geistig von vorgekautem ernähren kann mag die Versuchung sehr gross sein sich zu schonen und mit halber Kraft zu leben. Es ist aber eine fatale Sünde sich diesbezüglich gehen zu lassen. Denn Leben ist letztendlich immer ein Kampf ums überleben.
D.h. ich kann doch meinen Lieben den Kampf abnehmen; ihnen helfen, das Leben leichter zu gestalten (egal was für ein Kampf, egal was für ein Ziel), auch wenn sie selber nicht daran (geistig) wachsen - umso mehr wachse ich!Pufflibäng hat geschrieben:Weil kämpfen anstrengend und schwer ist. Weil dieser Kampf mit Leid verbunden ist. Weil wir andere Menschen lieben, und ihnen gerne dieses Leid ersparen...
- AnonymeTexdEd
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Re: Kämpfen
Wieso müssen so viele stets auf Ideologien und höhere Pfade abschweifen, eine spirituellen Hintergrund finden anstatt ein Thema oder eine Sache einfach so anzunehmen wie sie ist. Sie mit ihrem Geist und ihren Fähigkeiten in dem Rahmen zu behandeln wie sie ist?
Es scheint, dass alle die das tun ganz einfach schwach sind. Sie kennen ihre Kraft und ihre Grenzen nicht. Und natürlich ist es einfacher und bequemer zu philosophieren und zu erklären, warum etwas nicht gut ist, anstatt sich mit voller Kraft für eine Sache einzusetzen.
Das hiesse natürlich auch, dass man sich nur etwas zum Ziel setzt, und eben für dies kämpft. Das hat dann halt relativ wenig mit „mit Worten die ganze Welt retten“ zu tun.
Es scheint, dass alle die das tun ganz einfach schwach sind. Sie kennen ihre Kraft und ihre Grenzen nicht. Und natürlich ist es einfacher und bequemer zu philosophieren und zu erklären, warum etwas nicht gut ist, anstatt sich mit voller Kraft für eine Sache einzusetzen.
Das hiesse natürlich auch, dass man sich nur etwas zum Ziel setzt, und eben für dies kämpft. Das hat dann halt relativ wenig mit „mit Worten die ganze Welt retten“ zu tun.
Das Wichtigste ist, sein Leben mit aller Kraft zu leben, bis man es aushaucht.
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Re: Kämpfen
Tut mir leid, ich habe nur versucht deine Frage zu beantworten - mehr nicht.
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Leuchtherz
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Re: Kämpfen
weil der meiste "Kampf" eine ego Krampf ist... und wieso bitteschön soll man eine Sache annehmen, ohne Kampf, wenn man nicht einsieht "wie sie ist"?AnonymeTexdEd hat geschrieben: Wieso müssen so viele stets auf Ideologien und höhere Pfade abschweifen, eine spirituellen Hintergrund finden anstatt ein Thema oder eine Sache einfach so anzunehmen wie sie ist. Sie mit ihrem Geist und ihren Fähigkeiten in dem Rahmen zu behandeln wie sie ist?
Zuerst sagst Du man soll für die eigenen Ideen Kämpfen, ok... tuts dann einer ist er ein "bequemer" Philosoph der nicht Kämpfen will... häää?
meiner Meinung sind wir immer am Kämpfen... alles ist immer "vorhanden" ... auch die "Kampfenergie".. .nur wird sie nicht bewusst wahrgenommen, nicht bewusst gelebt, vielleicht sogar unbewusst irgendwo kompensiert.
wenn Du "Leben" als die Polare Welt bezeichnest die hier ist, ok.. nur das ist kein Leben, sondern das ist vergängliche Materie und gegen das hilft kein Kampf.AnonymeTexdEd hat geschrieben:Denn Leben ist letztendlich immer ein Kampf ums überleben.
Kämpfe mit dem Geist, am besten mit dem eigenen, um ihn kennen zu lernen.
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- AnonymeTexdEd
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Re: Kämpfen
@Leuchtherz:
Wenn einer das Schwert nicht zieht, ist das dann eine Gewähr, dass er nicht durch das Schwert stirbt?
Hat die Atombombe bis zum heutigen Tag mehr Leben gerettet oder mehr vernichtet? Solche Fragen und Aussagen sind bei differenzierter Betrachtung gar nicht zulässig.
Dass der meiste Kampf ein Egokrampf ist.. nun ich glaube zu sehen, dass die Menschen eher im Krampf landen, wenn sie eben nicht handeln, schweigen oder was immer tun anstatt zu handeln und... gegebenfalls zu kämpfen. Wenn sie dann mal auspacken tun sie es erst wenn der Kragen platzt und dann ziemlich übertrieben. Dann ist es natürlich ein Egokrampf.
Der Rest deiner Ausführung ist mir bei weiten zu Praxisfremd und zu pseudo-spirituell. Tut mir leid.
@All:
Ich habe vermutlich klar ausgedrückt, dass Kämpfen für mich nur am Rande mit Agression und Gewalt zu tun hat. Und wenn es denn schon sein müsste, so würde ich lieber stehend sterben als kniend Leben.
All die Esofreaks in diesem Forum dürfen aber in so einem Moment auch gerne wieder diskutieren, was man hätte tun müssen, damit sich einem niemand in den Weg gestellt hätte. Und das alle Hindernisse aus dem eigenen Geist kommen. Und natürlich dürft ihr dann auch erwähnen, dass das System scheisse ist.
Aber hab ihr schon mal erlebt, wie es sich anfühlt, die eigene Kraft zu spüren, sich einer Sache hin zu geben und nicht locker zu lassen? Kennt ihr das Gefühl, wenn man sieht, dass man etwas erreicht hat? Etwas gutes auf die Beine gestellt hat, weil man in schwierigen Phasen nicht aufgab, nicht über ein "Scheissystem" geklagt hat, sondern eben gekämpft hat? Wenn ich lese wie die meisten Posts in diesem Forum ausgehen bezweifle ich es. Und ich finde es mächtig schade.
Wenn einer das Schwert nicht zieht, ist das dann eine Gewähr, dass er nicht durch das Schwert stirbt?
Hat die Atombombe bis zum heutigen Tag mehr Leben gerettet oder mehr vernichtet? Solche Fragen und Aussagen sind bei differenzierter Betrachtung gar nicht zulässig.
Dass der meiste Kampf ein Egokrampf ist.. nun ich glaube zu sehen, dass die Menschen eher im Krampf landen, wenn sie eben nicht handeln, schweigen oder was immer tun anstatt zu handeln und... gegebenfalls zu kämpfen. Wenn sie dann mal auspacken tun sie es erst wenn der Kragen platzt und dann ziemlich übertrieben. Dann ist es natürlich ein Egokrampf.
Der Rest deiner Ausführung ist mir bei weiten zu Praxisfremd und zu pseudo-spirituell. Tut mir leid.
@All:
Ich habe vermutlich klar ausgedrückt, dass Kämpfen für mich nur am Rande mit Agression und Gewalt zu tun hat. Und wenn es denn schon sein müsste, so würde ich lieber stehend sterben als kniend Leben.
All die Esofreaks in diesem Forum dürfen aber in so einem Moment auch gerne wieder diskutieren, was man hätte tun müssen, damit sich einem niemand in den Weg gestellt hätte. Und das alle Hindernisse aus dem eigenen Geist kommen. Und natürlich dürft ihr dann auch erwähnen, dass das System scheisse ist.
Aber hab ihr schon mal erlebt, wie es sich anfühlt, die eigene Kraft zu spüren, sich einer Sache hin zu geben und nicht locker zu lassen? Kennt ihr das Gefühl, wenn man sieht, dass man etwas erreicht hat? Etwas gutes auf die Beine gestellt hat, weil man in schwierigen Phasen nicht aufgab, nicht über ein "Scheissystem" geklagt hat, sondern eben gekämpft hat? Wenn ich lese wie die meisten Posts in diesem Forum ausgehen bezweifle ich es. Und ich finde es mächtig schade.
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Leuchtherz
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Re: Kämpfen
pseudo-spirituell, eso-freaks, "feige nicht kämpfer"... doch, diese "Kampftechnik kommt mir bekannt vor.AnonymeTexdEd hat geschrieben: @Leuchtherz:
Wenn einer das Schwert nicht zieht, ist das dann eine Gewähr, dass er nicht durch das Schwert stirbt?
Hat die Atombombe bis zum heutigen Tag mehr Leben gerettet oder mehr vernichtet? Solche Fragen und Aussagen sind bei differenzierter Betrachtung gar nicht zulässig.
Dass der meiste Kampf ein Egokrampf ist.. nun ich glaube zu sehen, dass die Menschen eher im Krampf landen, wenn sie eben nicht handeln, schweigen oder was immer tun anstatt zu handeln und... gegebenfalls zu kämpfen. Wenn sie dann mal auspacken tun sie es erst wenn der Kragen platzt und dann ziemlich übertrieben. Dann ist es natürlich ein Egokrampf.
Der Rest deiner Ausführung ist mir bei weiten zu Praxisfremd und zu pseudo-spirituell. Tut mir leid.
@All:
Ich habe vermutlich klar ausgedrückt, dass Kämpfen für mich nur am Rande mit Agression und Gewalt zu tun hat. Und wenn es denn schon sein müsste, so würde ich lieber stehend sterben als kniend Leben.
All die Esofreaks in diesem Forum dürfen aber in so einem Moment auch gerne wieder diskutieren, was man hätte tun müssen, damit sich einem niemand in den Weg gestellt hätte. Und das alle Hindernisse aus dem eigenen Geist kommen. Und natürlich dürft ihr dann auch erwähnen, dass das System scheisse ist.
Aber hab ihr schon mal erlebt, wie es sich anfühlt, die eigene Kraft zu spüren, sich einer Sache hin zu geben und nicht locker zu lassen? Kennt ihr das Gefühl, wenn man sieht, dass man etwas erreicht hat? Etwas gutes auf die Beine gestellt hat, weil man in schwierigen Phasen nicht aufgab, nicht über ein "Scheissystem" geklagt hat, sondern eben gekämpft hat? Wenn ich lese wie die meisten Posts in diesem Forum ausgehen bezweifle ich es. Und ich finde es mächtig schade.
das frei wiedergegebene Zitat mit dem Schwert stammt übrigens aus der "pseudo-spirituellen" Bibel (Matthäus 26, 47-56)
und die Aussage wiedergibt eigentlich nur das, was DU hier von anderen verlangst. nämlich das jeder für sich verantwortlich ist. das heisst soviel wie wenn jeder das Schwert stecken lässt, dann wird auch garantiert keiner durch das Schwert umkommen. Es beschreibt ausserdem die Aktion und Reaktion, die Wechselwirkung. man kann ganz viel daran erkennen, wenn man, wie "erkannt", "bei sich bleibt", es für sich "klärt" und nicht schon wieder dort ist das der andere das Schwert zieht und nur einer das Schwert nicht zieht.
und ich bin mir fast sicher, wenn Du sonst auch so "urteilend" über Menschen her ziehst, die Du nur so gut kennst wie hier "vom lesen" kannst Du Dir Deiner Kämpfe im Leben sicher sein.
Du hast recht, jeder sollte für seine Herzensachen einstehen und kämpfen lernen, aber Du kannst nicht für alle ausschliessen das Pazifismus nicht auch ein Herzenswunsch ist.
Du darfst die "Einwände" gegen das Kämpfen nicht falsch verstehen, sie sind nicht "gegen" Deine Meinung, gegen das Kämpfen, sondern die "Ergänzung", der andere Pol, der Pol des Friedens, der die Harmonie bildet, die Dir als scheinbarer Kampfsportler auch geläufig sein sollte.
die Frage ist ja nicht, ob Kämpfen gut oder schlecht ist, sondern wie und warum gekämpft werden soll. wie: aufrichtig und fair. warum: hör in Dein Herz.
Sūnzǐ - Die Kunst des Krieges hat geschrieben:Siegen wird der, der weiß, wann er kämpfen muss und wann nicht.
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Re: Kämpfen
Schön, dass du meinen ganzen Text nochmals zitiert hast. Meine Zeilen müssen dir sehr wertvoll sein, dass du sie hier glich ohne Unterbruch nochmals abgedruckt haben willst.
Die Kämpfe im Leben haben wir sowieso. Wir können nur ein bisschen mitbestimmen welche wir haben wollen.
Pazifismus ist doch ein tolles ziel, dafür lohnt es sich zu kämpfen. Halt ohne Gewalt; wie zB Gandhi das tat.
Die Kämpfe im Leben haben wir sowieso. Wir können nur ein bisschen mitbestimmen welche wir haben wollen.
Pazifismus ist doch ein tolles ziel, dafür lohnt es sich zu kämpfen. Halt ohne Gewalt; wie zB Gandhi das tat.
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Re: Kämpfen
ich sag da nur einz: "asssaaaaa!"

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Re: Kämpfen
möchtest Du mein PW um meine Beiträge nach Deinem "empfinden" zu editieren? eher war es für Dich störend als für mich wertvoll.AnonymeTexdEd hat geschrieben:Schön, dass du meinen ganzen Text nochmals zitiert hast. Meine Zeilen müssen dir sehr wertvoll sein, dass du sie hier glich ohne Unterbruch nochmals abgedruckt haben willst.
ja, ich sehe es auch so das es im Leben viele Kämpfe geben wird und viele Beeinflussungen für was man "kämpfen" soll.
und die "Schlagworte" sind ja vielen "eingeimpft", Freiheit, Unabhängigkeit usw
und die "andere" Seite wird ausgeblendet, das es keine wirkliche Freiheit gibt. das man "abhängig" sein wird und das es Themen im menschlichen Leben gibt die aus reine "natürlichkeit" stattfinden. und das diese Themen keine "leichten" Gegner sind. und wenn man dann noch genug Kraft hat, nachdem man sich diesen Themen angenommen hat, mit sich gerungen hat, dann kann man sich dann mal überlegen was einem sonst noch wichtig ist und wo es sich zu kämpfen lohnt.
Das was Gandhi tat, kann nur von Herzen kommen, kann nur aus einer tiefen Überzeugung kommen das es hier, in der materiellen Welt auch nur "unmaterielle" Dinge gibt wie "Individualität" wo es sich dafür zu Kämpfen lohnt. Gandhi demonstrierte eindrücklich wie der "Widerstand" zu führen ist. Wie materielle Symbole (Salz, Stoff) die Verbindung zur geistigen Welt, zur geistigen Haltung sind, und wenn diese "besiegt" werden, tritt dies auch in die Wirklichkeit.
wir dürfen nicht vergessen das "Kämpfen" Heute viel mit "Vernichten" interpretiert wird. in der Natürlichkeit "kämpft" zwar das Immunsystem mit den "Eindringlingen", es "geht" ihn aber nicht vernichten. Es "schützt" seinen "Raum" bleibt aber in seinen "Grenzen". Wir sind Heute gerne in der Versuchung die Grenzen selbst zu definieren und die Wahrnehmung des eigenen Raums zu vernachlässigen bevor wir uns entscheiden für was man "kämpft".
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Re: Kämpfen
Wer kämpft, der wird die volle Verantwortung für seine Handlungen tragen. Wer nicht kämpft, der braucht auch keine Verantwortung zu übernehmen.
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Re: Kämpfen
also wer wot schleggle?
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Re: Kämpfen
Leidenschaft!Aber hab ihr schon mal erlebt, wie es sich anfühlt, die eigene Kraft zu spüren, sich einer Sache hin zu geben und nicht locker zu lassen? Kennt ihr das Gefühl, wenn man sieht, dass man etwas erreicht hat? Etwas gutes auf die Beine gestellt hat, weil man in schwierigen Phasen nicht aufgab, nicht über ein "Scheissystem" geklagt hat, sondern eben gekämpft hat? Wenn ich lese wie die meisten Posts in diesem Forum ausgehen bezweifle ich es. Und ich finde es mächtig schade.
Und jetzt sag mir, dass es Leute gibt, die keine Leidenschaft haben!